Professor Dr. Klaus Töpfer besuchte unsere Schule – Zehntklässler erlebten eine ganz besondere Sozialkundestunde

Professor Dr. Klaus Töpfer kam mit seiner sympathischen Art sehr gut beim jungen Publikum an

Professor Dr. Klaus Töpfer kam mit seiner sympathischen Art sehr gut beim jungen Publikum an

Eine Doppelstunde Sozialkundeunterricht der ganz besonderen Art und Weise erlebten zwei Klassen des 10. Schuljahres der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am Freitagmorgen: Professor Dr. Dr. h.c. Klaus Töpfer besuchte die Schule im Rahmen der “Ahrweiler Freiheitswochen 2017” und gab den Jugendlichen einen Einblick in die große Weltpolitik.

Keine Berührungsängste zeigte Klaus Töpfer hier im Gespräch mit den jungen Boeselager-Realschülern

Keine Berührungsängste zeigte Klaus Töpfer hier im Gespräch mit den jungen Boeselager-Realschülern

Klaus Töpfer überzeugte hierbei nicht nur als kompetenter Ex-Politiker, sondern auch als sympathischer und verständnisvoller Lehrer. Er sprach mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10 über zurückliegende und aktuelle politische Situationen und deren Folgen sowie Auswirkungen globalpolitischer Ereignisse auf unsere Welt. Töpfer berichtete über seine acht Jahre als Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen in Kenias Hauptstadt Nairobi und brachte den Schülern viele Zahlen durch Vergleiche und Bilder nahe.

Vorbereitet wurde der Besuch im Sozialkundeunterricht durch die Lehrer Ines Stolz-Thomas und Ralf Breuer. Außerdem nahm ein Teil der Schüler erfolgreich am Schülerwettbewerb der “Ahrweiler Freiheitswochen 2017” teil. Hier dokumentierte eine Schülergruppe aus der Klasse 10b die gelungene Integration von Flüchtlingen in die Eifelgemeinde Waldorf mit einem selbst gedrehten Video

Klaus Töpfer stellte sich auch den Fragen der Schülerradio-Reporter Hendrik und Nils

Klaus Töpfer stellte sich auch den Fragen der Schülerradio-Reporter Hendrik und Nils

Zum Abschluss seines Besuchs an der Boeselager-Realschule Ahrweiler beantwortete Klaus Töpfer in seiner sehr sympathischen Art zudem Fragen zu seinem politischen Leben und zur Politik allgemein.

Klaus Töpfer mit dem Schulleiter Klaus Dünker

Klaus Töpfer mit dem Schulleiter Klaus Dünker

Info Klaus Töpfer:

Von 1978 bis 1985 war er Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Umwelt des Landes Rheinland-Pfalz. Am 23. Mai 1985 wurde er zum Minister für Umwelt und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz in der von Ministerpräsident Bernhard Vogel geleiteten Landesregierung ernannt.

Am 7. Mai 1987 erfolgte dann seine Ernennung zum Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in der von Bundeskanzler Helmut Kohl geführten Bundesregierung. Nach der Bundestagswahl 1994 erfolgte am 17. November 1994 seine Ernennung zum Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. Töpfer war von 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Töpfer schied am 15. Januar 1998 aus der Bundesregierung aus, um sein Amt als Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi anzutreten, in das er von der UNO-Generalversammlung am 3. Dezember 1997 einstimmig gewählt worden war. Seine zweite Amtszeit endete formal am 31. März 2006. Töpfer entschied sich, nicht für eine dritte Amtszeit zu kandidieren. Von 1998 bis 2006 war Töpfer außerdem Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen (VN). 

Seit 2008 ist Töpfer Vizepräsident der Welthungerhilfe und im Februar 2009 wurde Töpfer Direktor des neu gegründeten “Institute for Advanced Sustainability Studies” (IASS) in Potsdam. (Quelle: Wikipedia)

Einer seiner politischen Schwerpunkte in der Funktion als Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi war u.a. auch das Verwirklichen der sogenannten “8 Millenniumsziele” aus dem Jahr 2000:
 

Aus diesen ersten 8 Millenniumszielen entwickelten sich 2015 die SDGs (sustainable development goals) mit 17 Zielen:
 
 

Ahrweiler Freiheitswochen 2017

Mit diesem 6-minütigem Video einer Schülergruppe der Klasse 10b nahm die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am diesjährigen Schülerwettbewerb der “Ahrweiler Freiheitswochen 2017” teil:

 

Im Rahmen des übergeordneten Wettbewerbsthemas „FREIHEIT und TOLERANZ“ lautete die zu bearbeitende Themenstellung: “Private Initiativen – Ein Schlüssel zur Integration?”

Die Klasse 10b ging dieses Projekt im Sozialkundeunterricht mit ihrem Lehrer Ralf Breuer an und wählte als Beispiel für eine gelungene Integration aufgrund privater Initiativen die Ortsgemeinde Waldorf im Kreis Ahrweiler, von der in den lokalen Medien in der letzten Zeit viel Positives zu lesen war. Der Großteil, der dort gut integrierten Flüchtlinge stammt aus Eritrea.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b haben sich diese Integrationsbemühungen, die in Waldorf laufen, dann einmal ausführlicher angeschaut und dies in einem 6-minütigen Film (siehe oben) dokumentiert.

Hier ein Video, mit denen die Schüler auf die Problematik und den Hintergrund der Flüchtlinge aus Eritrea, für die erste Begegnung vorbereitet wurden:

   

Weitere Links zu Eritrea und dem Beispiel Waldorf:

–> zum Projektbericht

Kostenlose Schulbuchausleihe 2017/2018

On 1. März 2017, in Schulleben, by Ralf Breuer

LernmittelfreiheitAbgabetermin: 15. März 2017

Wer noch einen Antrag zur Teilnahme an der unentgeltlichen Schulbuchausleihe für das im Sommer beginnende Schuljahr 2017/2018 stellen möchte, sollte sich beeilen.

Die Annahmefrist endet am –>  15. März 2017

Wer bekommt Lernmittel unentgeltlich geliehen?

Anspruch auf kostenfreie Ausleihe im Rahmen der Lernmittelfreiheit haben Schülerinnen und Schüler,

  • wenn sie im Haushalt beider unterhaltspflichtiger Eltern leben und das gemeinsame Einkommen der Schülerin, des Schülers und der Eltern 26.500 Euro im Jahr nicht übersteigt,
  • wenn sie im Haushalt eines unterhaltspflichtigen Sorgeberechtigten leben und das gemeinsame Einkommen von Kind und Sorgeberechtigtem 22.750 Euro nicht übersteigt,
  • wenn sie im Haushalt eines unterhaltspflichtigen Sorgeberechtigten wohnen, der mit einer Partnerin oder einem Partner im Sinne des § 7 Abs. 3 Nr. 3 und Abs. 3a Sozialgesetzbuch – Zweites Buch – Grundsicherung für Arbeitsuchende – zusammen lebt; auch in diesem Fall darf das gemeinsame Einkommen von Kind, Sorgeberechtigtem und Partnerin oder Partner 26.500 Euro nicht übersteigen,
  • wenn sie nicht im Haushalt eines Sorgeberechtigten leben und ihr eigenes Einkommen zusammen mit den Einkünften der oder des Sorgeberechtigten, in deren Haushalt sie zuletzt lebten, die zuvor genannten Grenzen nicht übersteigt,
  • wenn sie in einer anderen Familie leben, die Anspruch auf Hilfe zur Erziehung in Verbindung mit Vollzeitpflege (§§ 27, 33 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch – Kinder- und Jugendhilfe) hat, oder in einem Heim oder sonstigen betreuten Wohnform (§§ 27, 34 Sozialgesetzbuch – Achtes Buch – Kinder- und Jugendhilfe) leben und ihr eigenes Einkommen 19.000 Euro nicht übersteigt.

Für jedes weitere Kind im Haushalt, für das Kindergeld, -zuschuss oder -zulage (zum Zeitpunkt der Antragstellung) gezahlt wird, erhöht sich die Einkommensgrenze um 3.750 Euro. Dies gilt auch, wenn das Kind nicht im Haushalt wohnt.

Genauere Angaben zur Berechnung des Einkommens und den Antrag auf Gewährung von Lernmittelfreiheit selbst finden Sie in dem Elterninformations- und Merkblatt Schulbuchausleihe 2017 (Abgabefrist: 15.03.2017!).

Weitere Informationen auf www.lmf-online.rlp.de.

Es gibt zwei Arten der Ausleihe: erstens die ohne Gebühr auf Antrag, zweitens die mit Gebühr.

  • Die erste, ohne Gebühr, ist für Schüler bestimmt, deren Eltern ein geringes Einkommen haben. Eltern, die noch an dieser Schulbuchausleihe teilnehmen möchten, müssen den Antrag bis zum Stichtag 15. März abgegeben haben.
  • Der Anmeldezeitraum für die Teilnahme mit Gebühr folgt später, nämlich vom 22. Mai bis 9. Juni 2017. Die dazu erforderlichen Freischaltcodes werden in den Schulen bis spätestens 19. Mai 2017 an die Schüler verteilt.

Bestellung der Bücher im externer LinkElternportal: 22.05. – 09.06.2017

Abbuchung des Leihentgelts: i. d. R. 01.11.2017

Info: Im laufenden Schuljahr 2016/2017 haben 4.450 der insgesamt 5930 Schüler der weiterführenden Schulen des Kreises an der Schulbuchausleihe teilgenommen. Das entspricht 75 Prozent. Im vorherigen Schuljahr 2015/2016 lag die Teilnahmequote bei knapp 72 Prozent. Im jetzt laufenden Schuljahr haben 1.069 Schüler Anspruch auf die kostenlose Ausleihe; das sind wie im Vorjahr rund 24 Prozent aller Teilnehmer.

 

Tagged with:
 

Trauer um Gründer unseres Fördervereins

On 27. Februar 2017, in Trauer, by Ralf Breuer

Am 18. Februar 2017 verstarb der Gründer des Fördervereins unserer Schule, Lothar Hujet, im Alter von 85 Jahren.
Lothar Hujet gründete den Verein der Freunde und Förderer der staatlichen Realschule Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. am 22. März 1977 und übte lange Jahre das Amt des Vorsitzenden aus.

Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wird Lothar Hujet ein ehrendes Andenken bewahren.

Tagged with:
 

Klasse 6a besucht die Bundeskunsthalle Bonn und nimmt an Theaterworkshop teil

Die Klasse 6a der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Plus Ahrweiler besuchte im Januar 2017 im Rahmen des Kunstunterrichts die Ausstellung „Der Rhein – Eine europäische Flussbiografie“ (vom 9. September 2016 bis 22. Januar 2017) in der Bundeskunsthalle Bonn. Dazu nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Theater-Workshop „Sagenhafte Schatzsuche. Mitmach-Abenteuer am Rhein“ teil.

Zusammen mit einer ausgebildeten Theaterschauspielerin des Jungen Theaters Bonn begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine erlebte Reise in die Vergangenheit zu den Burgen und Drachen des Rheins, ausgestattet mit Schwert und Krone und begegneten dabei Zwergen und wehrhaften Jungfrauen. Gemeinsam spielten sie die Szene von Siegfrieds Kampf gegen den Drachen und die Eroberung des sagenhaften Nibelungenschatzes nach.

Direkt hinter der Ausstellung fanden sich die Boeselager-Realschüler aus Ahrweiler in einem großen Raum ein, der mit einer großen malerisch gestalteten Rheinlandschaft an der Wand, einem Holzschiff mitten im Raum, einer Insel und einer Kissenburg zum Theaterspielen einlud.

Zuerst lernten die Schülerinnen und Schüler, bestimmte Emotionen übertrieben darzustellen und diese mit Mimik, Gestik und der gesamten Körperhaltung zu untermalen. Darunter waren: Mut, Angst oder auch höfisches Gebaren. Danach ging es ans Werk: Siegfried verabschiedete sich von seiner weinenden Mutter, um ein großes Abenteuer zu erleben. Er begegnete den Zwergen, die ihn baten, den Drachen zu bezwingen. Gemeinsam mit seinem treuen Pferd machte er sich auf den Weg zum Drachenfelsen. Dort besiegte er den riesigen, mehrköpfigen Drachen. Anschließend badete er in dessen Zauberblut der Unverwundbarkeit. Nachdem er den Zwergen die frohe Botschaft überbracht und reich entlohnt worden war, beschlossen sie gemeinsam eine Reise zu einer geheimnisvollen Insel anzutreten. Dort trafen sie auf die berühmte Kriegerin Brunhild, gegen die Siegfried mehrere Wettkämpfe bestritt.

Im Deutschunterricht wurden die Sechstklässler von ihrer Deutschlehrerin Gabriele Opfer auf das Thema „Sagen und Märchen“ mit den Geschichten über den Bengener Mäuseturm, Siegfried der Drachentöter und die Lorelei vorbereitet.

Nach dem Workshop entwickeln die Boeselager-Realschüler im Kunstunterricht bei ihrer Lehrerin Selena Freitag, die dieses Unterrichtsprojekt auch vorbereitete und durchführte,  in Kleingruppen ein eigenes Schattentheater mit vielen selbsterfundenen Geschichten.

 Der Film zur Ausstellung:

Looking for something?

Use the form below to search the site:

Still not finding what you're looking for? Drop a comment on a post or contact us so we can
take care of it!