Erasmus+ in Portugal: “Bem-vindo, Europa!”

On 2. Juni 2026, in Erasmus, by Ralf Breuer

Olá Portugal: Boeselager-Realschule erlebt Europa hautnah

15 Schüler der Boeselager-Realschule machten sich im Rahmen des Erasmus+-Austauschs auf den Weg nach Portugal

15 Schüler der Boeselager-Realschule machten sich im Rahmen des Erasmus+-Austauschs auf den Weg nach Portugal – hier auf dem Foto in Coimbra

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Eindrücke und gelebter europäischer Gemeinschaft: Im Rahmen des Erasmus+-Austauschs reisten 15 Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager-Realschule gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften Esther Leinesser und Peter Roth nach Portugal.

Ziel des Austauschs war es, das europäische Miteinander zu stärken, neue Perspektiven kennenzulernen und den persönlichen Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Portugal zu fördern. Im Mittelpunkt standen kulturelle Erfahrungen, gemeinsame Aktivitäten und der Austausch mit der portugiesischen Partnerschule.

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der traditionsreichen Stadt Coimbra. Die Gruppe erkundete den botanischen Garten, die berühmte Universität Coimbra sowie die historische Altstadt. Eine musikalische Darbietung von Studenten vermittelte den Schülern einen authentischen Eindruck portugiesischer Kultur. Im Miniaturland „Portugal dos Pequenitos“ erhielten die Jugendlichen zudem einen anschaulichen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Landes.

Ein Höhepunkt der Woche war der Besuch der Partnerschule in Pedrógão Grande. Dort arbeiteten portugiesische und deutsche Schüler in internationalen Gruppen zusammen. Sportliche, musikalische und kreative Aktivitäten boten viele Gelegenheiten für Gespräche, gemeinsames Lernen und gegenseitiges Kennenlernen. Dabei entstanden neue Freundschaften und ein starkes Gefühl europäischer Verbundenheit.

In Aveiro, dem „portugiesischen Venedig“, erlebten die Schüler farbenfrohe Boote, maritime Atmosphäre und einen gemeinsamen Back-Workshop

In Aveiro, dem „portugiesischen Venedig“, erlebten die Schüler farbenfrohe Boote, maritime Atmosphäre und einen gemeinsamen Back-Workshop

Auch die Ausflüge nach Porto und Aveiro hinterließen bleibende Eindrücke. In Porto erkundete die Gruppe wichtige Sehenswürdigkeiten. Aveiro, wegen seiner Kanäle oft als „portugiesisches Venedig“ bezeichnet, beeindruckte mit farbenfrohen Booten, typischen Häuserfassaden und maritimem Flair. Ein gemeinsamer Back-Workshop rundete das Programm ab.

In Lissabon standen bedeutende Sehenswürdigkeiten, portugiesische Geschichte und ein Besuch des Parlaments im Mittelpunkt

In Lissabon standen bedeutende Sehenswürdigkeiten, portugiesische Geschichte und ein Besuch des Parlaments im Mittelpunkt

Den Abschluss des Austauschs bildete der Aufenthalt in Lissabon. Dort besuchten die Schüler bedeutende Sehenswürdigkeiten wie den Torre de Belém, das Padrão dos Descobrimentos und das Mosteiro dos Jerónimos. Natürlich durften auch die bekannten Pastéis de Belém nicht fehlen.

Von besonderer Bedeutung war außerdem der Besuch des portugiesischen Parlaments. Die Jugendlichen erhielten dort einen direkten Einblick in die politische Arbeit und die demokratischen Strukturen Portugals. Gerade im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms wurde deutlich, wie wichtig demokratische Werte, Mitbestimmung und internationale Zusammenarbeit für ein friedliches Europa sind.

Gemeinsam mit den portugiesischen Gastgebern erkundete die Gruppe die Stadt Porto und erlebte bei einer Bootstour auf dem Douro besondere Eindrücke

Gemeinsam mit den portugiesischen Gastgebern erkundete die Gruppe die Stadt Porto und erlebte bei einer Bootstour auf dem Douro besondere Eindrücke

Der Erasmus+-Austausch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Die Schüler erweiterten ihre Sprachkenntnisse, entwickelten mehr interkulturelles Bewusstsein und erlebten, dass kulturelle Unterschiede keine Barrieren sein müssen, sondern Brücken zwischen Menschen schaffen können. So zeigte die Reise eindrucksvoll, wie Erasmus+ dazu beiträgt, Offenheit, Toleranz und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu fördern.

(Text & Fotos: Esther Leinesser)

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Irland-Austausch 2026

On 15. Mai 2026, in Erasmus, Exkursionen, Irland, by Ralf Breuer

Mit Erasmus+ nach Irland: Boeselager-Schüler erleben Europa hautnah

Deutsche und irische Schüler zeigen Flagge: Begegnung, Offenheit und europäischer Austausch standen im Mittelpunkt der Erasmus+-Woche in Naas.

Deutsche und irische Schüler zeigen Flagge: Begegnung, Offenheit und europäischer Austausch standen im Mittelpunkt der Erasmus+-Woche in Naas.

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Eindrücke, irischer Gastfreundschaft und gelebtem Europa liegt hinter 13 Schülern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler. Gemeinsam mit ihren betreuenden Lehrkräften Christian Reuter, Judith Richrath und Thomas Meyer reiste die Gruppe vom 6. bis 13. Mai 2026 nach Naas in Irland. Organisiert wurde die Reise von Christian Reuter, der den Austausch mit großem Engagement vorbereitet und koordiniert hatte.

Nach der sicheren Ankunft am Mittwoch wurden die Schüler herzlich in ihren irischen Gastfamilien aufgenommen. Schnell wurde deutlich: Dieser Austausch würde weit mehr sein als eine gewöhnliche Klassenfahrt. Es ging um Sprache, Kultur, Schule, Sport, Alltagserfahrungen und vor allem um persönliche Begegnungen. Der Austausch fand in Zusammenarbeit mit drei irischen Partnerschulen statt: der CBS Boys School Naas, dem St Mary’s College Naas und dem Newbridge College. Dort erhielten die Boeselager-Schüler spannende Einblicke in das irische Schulleben und konnten ihre Englischkenntnisse direkt im Alltag anwenden.

Sport, Schule und irische Traditionen

Bereits am Donnerstag stand ein sportlicher Programmpunkt auf dem Plan. Beim Sporttag in der Schule kamen die deutschen und irischen Schüler schnell miteinander in Kontakt. Gemeinsame Bewegung, Teamgeist und Fairness machten es leicht, Sprachbarrieren zu überwinden.

Sport verbindet: Beim gemeinsamen Sporttag kamen die Boeselager-Schüler schnell mit ihren irischen Gastgebern in Kontakt.

Sport verbindet: Beim gemeinsamen Sporttag kamen die Boeselager-Schüler schnell mit ihren irischen Gastgebern in Kontakt.

Ein besonderes Highlight war anschließend der Besuch des Croke Park in Dublin. Das beeindruckende Stadion ist eng mit den irischen Nationalsportarten Gaelic Football und Hurling verbunden. Für die Schüler wurde hier erlebbar, welche große Bedeutung Sport, Gemeinschaft und Tradition in Irland haben.

Ein Blick in eine der bedeutendsten Sportstätten Irlands: Im Croke Park erlebten die Schüler die besondere Bedeutung von Gaelic Football, Hurling und irischer Sportkultur.

Ein Blick in eine der bedeutendsten Sportstätten Irlands: Im Croke Park erlebten die Schüler die besondere Bedeutung von Gaelic Football, Hurling und irischer Sportkultur.

Am Freitag nahmen die Boeselager-Schüler am normalen Unterricht der Partnerschulen teil. Sie lernten unterschiedliche Unterrichtsformen kennen, erlebten den Schulalltag in Irland aus nächster Nähe und konnten viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zum eigenen Schulleben entdecken. Besonders wertvoll war dabei, dass Englisch nicht nur Unterrichtsfach war, sondern die natürliche Sprache des gesamten Tages.

Vor der Statue am Croke Park: Die Gruppe erhielt spannende Einblicke in die irischen Nationalsportarten und ihre Rolle für Gemeinschaft und Tradition.

Vor der Statue am Croke Park: Die Gruppe erhielt spannende Einblicke in die irischen Nationalsportarten und ihre Rolle für Gemeinschaft und Tradition.

Wochenende in den Familien und Austausch unter Kollegen

Das Wochenende verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien. Dort erhielten sie intensive Einblicke in das irische Familienleben. Gemeinsame Mahlzeiten, Gespräche, Ausflüge und Freizeitaktivitäten boten viele Gelegenheiten, die englische Sprache in echten Alltagssituationen zu nutzen und irische Gastfreundschaft unmittelbar zu erleben.

Geschichte zum Anfassen: In Dublin setzten sich die Schüler mit der Großen Hungersnot, der „Great Famine“, und ihren Folgen für Irland auseinander.

Geschichte zum Anfassen: In Dublin setzten sich die Schüler mit der Großen Hungersnot, der „Great Famine“, und ihren Folgen für Irland auseinander.

Auch auf Ebene der Lehrkräfte wurde der Austausch weiter vertieft. Die begleitenden Lehrer aus Ahrweiler erhielten am Wochenende Besuch von drei weiteren Kollegen der Boeselager-Realschule. Dadurch entstanden zusätzliche Kontakte zwischen deutschen und irischen Kollegen. Im Mittelpunkt standen Gespräche über Schule, Unterricht, Kultur und zukünftige Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Auch der Sport kam bei den Lehrkräften nicht zu kurz. Am Freitag besuchten die deutschen Lehrer ein Erstligaspiel in Dublin und erlebten die besondere Atmosphäre der irischen Fans. Am Samstag folgte bei herrlichem Wetter eine lange Radtour durch die Umgebung. 

Dublin entdecken und Gaelic Football ausprobieren

Am Montag führte das Programm die Gruppe nach Dublin. Dort erkundeten die Schüler die irische Hauptstadt. Dabei ging es nicht nur um Sehenswürdigkeiten, sondern auch um zentrale Stationen der irischen Geschichte. Besonders eindrucksvoll war die Beschäftigung mit der Großen Hungersnot, der sogenannten Great Famine, die Irland im 19. Jahrhundert tief geprägt hat. Die Schüler erfuhren, wie sehr diese Zeit das Land, seine Bevölkerung und die irische Auswanderungsgeschichte beeinflusste.

Vor dem General Post Office in Dublin: Am historischen Schauplatz des Osteraufstandes von 1916 wurde der Weg Irlands zur Unabhängigkeit greifbar.

Vor dem General Post Office in Dublin: Am historischen Schauplatz des Osteraufstandes von 1916 wurde der Weg Irlands zur Unabhängigkeit greifbar.

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Besuch des General Post Office, kurz GPO. Dieses Gebäude spielt eine zentrale Rolle in der irischen Geschichte, da es während des Osteraufstandes von 1916 ein bedeutender Schauplatz des Kampfes um die irische Unabhängigkeit war. Vor Ort wurde deutlich, dass Dublin nicht nur eine moderne und lebendige Hauptstadt ist, sondern auch ein Ort, an dem Geschichte sichtbar und greifbar wird. Die Schüler erhielten so einen anschaulichen Eindruck davon, wie eng nationale Identität, Freiheitsbewegung und europäische Geschichte miteinander verbunden sind.

Ein weiterer Höhepunkt war die Viking Splash Tour. Die besondere Stadtrundfahrt verband Geschichte, Unterhaltung und gemeinsames Erleben auf eine sehr lebendige Weise. So wurde Dublin nicht nur besichtigt, sondern mit viel Spaß und Neugier entdeckt.

Gaelic Football selbst ausprobiert: Mit viel Einsatz und Freude lernten die Boeselager-Schüler eine typisch irische Sportart praktisch kennen.

Gaelic Football selbst ausprobiert: Mit viel Einsatz und Freude lernten die Boeselager-Schüler eine typisch irische Sportart praktisch kennen.

Am Dienstag wurde es noch einmal sportlich: Bei einem Gaelic-Football-Training mit einem irischen Sportlehrer konnten die Schüler selbst ausprobieren, was sie zuvor im Croke Park kennengelernt hatten. Für viele war diese Sportart völlig neu. Umso größer war die Freude, die Regeln, Bewegungen und Besonderheiten dieser typisch irischen Sportart praktisch zu erleben.

Gute Heimkehr nach einer erlebnisreichen Woche

Am Mittwoch hieß es schließlich Abschied nehmen. Nach einer ereignisreichen Woche trat die Gruppe die Rückreise nach Deutschland an und kam wieder gut und sicher in der Heimat an. Im Gepäck hatten die Schüler viele neue Erfahrungen: Sie hatten den irischen Schulalltag kennengelernt, ihre Englischkenntnisse angewendet, Dublin erkundet, neue Kontakte geknüpft und irische Kultur aus nächster Nähe erlebt. Besonders die Zeit in den Gastfamilien, die Begegnungen an den drei Partnerschulen und die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten machten diese Erasmus+-Mobilität zu einem besonderen Erlebnis.

Der Austausch zeigte eindrucksvoll, was Erasmus+ möglich macht: Europa wird nicht nur im Unterricht besprochen, sondern persönlich erlebt. Die Schüler konnten erfahren, wie wertvoll Offenheit, Verständigung und Begegnung über Ländergrenzen hinweg sind.

Begegnung der Ahrweiler Lehrkräfte mit Senator Aubrey McCarthy, einem unabhängigen Mitglied des irischen Senats. McCarthy steht für soziales Engagement, Bildung, Hilfe für obdachlose Menschen und nachhaltige soziale Projekte.

Begegnung der Ahrweiler Lehrkräfte mit Senator Aubrey McCarthy (2.v.l.), einem unabhängigen Mitglied des irischen Senats. McCarthy steht für soziales Engagement, Bildung, Hilfe für obdachlose Menschen und nachhaltige soziale Projekte.

Ein herzlicher Dank gilt der CBS Boys School Naas, dem St Mary’s College Naas, dem Newbridge College, den irischen Gastfamilien, dem Organisator Christian Reuter sowie allen beteiligten Lehrkräften und Unterstützern. Durch ihr Engagement wurde die Reise zu einem gelungenen internationalen Bildungsprojekt, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Erasmus-Austausch: Boeselager-Realschüler aus Ahrweiler besuchten Portugal

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Portugiesisch-deutsche Freundschaft wächst weiter

Europa lebt vom Austausch. Gerade in Zeiten von Krieg, Hass und gesellschaftlicher Spaltung ist es umso wichtiger, Brücken zu bauen. Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler hat genau das getan – mit einem herzlichen und intensiven Rückbesuch im Rahmen des Portugalaustauschs mit der Partnerschule Pedrógão Grande. Bereits nach den Osterferien hatten die portugiesischen Gäste Ahrweiler besucht und dort Schule, Region und Kultur kennengelernt. Nun stand der Gegenbesuch in Portugal an – ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten, das erneut eindrucksvoll bewies, wie gelebte Völkerverständigung im Kleinen funktionieren kann.

Erlebnisse zwischen Natur, Kultur und Freundschaft

Nach einer langen Anreise startete die Gruppe ihren ersten Tag mit einer beeindruckenden Wanderung durch das Naturschutzgebiet von Pedrógão Grande. Am idyllischen Monsteiro River Beach konnten sich alle bei einem gemeinsamen Picknick stärken. Der anschließende Empfang im Rathaus war herzlich, die Jugendlichen fühlten sich sofort willkommen. Abgerundet wurde der Tag mit einem Spaziergang durch das historische Zentrum – eine Begegnung mit der Geschichte und dem besonderen Charme der Stadt.

Die Reisegruppe Monsteiro River Beach

Die Reisegruppe am Monsteiro River Beach in Pedrógão Grande

Der nächste Tag führte die Gruppe nach Conimbriga, wo sie die antiken Mosaiken und Ruinen erkundete. Im Anschluss ging es weiter in die traditionsreiche Universitätsstadt Coimbra. Dort standen nicht nur die ehrwürdige Universität und die Altstadt auf dem Programm, sondern auch Gespräche über mögliche Studienwege und Perspektiven in Portugal – für viele ein inspirierender Ausblick in die Zukunft.

Ein Highlight des Austauschs war der Besuch der Partnerschule in Pedrógão Grande. Nach einer musikalischen Begrüßung nahmen die deutschen Schüler am Unterricht teil, gestalteten ein kreatives Kunstprojekt und nahmen an verschiedenen sportlichen Aktivitäten wie Fußball, Thai Chi und Tanz teil. Der Tag endete mit einem multikulturellen Buffet, das die Vielfalt der Teilnehmer und den Geist des Austauschs unterstrich.

Auch Porto durfte nicht fehlen: Eine Bootstour entlang der Stadtfront, die Erkundung der Altstadt und ein Sprung in den Atlantik sorgten für unvergessliche Momente. Beim abschließenden Abendessen war die Stimmung geprägt von Dankbarkeit – und Wehmut. Der Abschied fiel schwer. Es flossen Tränen, als Freundschaften verabschiedet wurden, die in wenigen Tagen gewachsen sind und hoffentlich lange bestehen bleiben.

Die Austauschgruppe vor dem Wahrzeichen Portos, dem Torre dos Clérigos

Die Austauschgruppe vor dem Wahrzeichen Portos, dem Torre dos Clérigos

Austausch als Gegenmodell zu Spaltung

Organisiert wurde der Austausch durch ein engagiertes Lehrerteam der Boeselager-Realschule Ahrweiler: Judith Richrath und Charlotte Pordzik sowie Esther Leinesser, Maria Schmidt und Peter Roth, die den Austausch in Portugal begleiteten. Esther Leinesser resümiert: „Gerade in der heutigen Zeit ist es so wichtig, dass Jugendliche erfahren, wie wertvoll Begegnung und Austausch sind – über Sprachgrenzen und Landesgrenzen hinweg. Hier entsteht ein ganz konkretes Europa der Menschen.“
Der Austausch zeigt eindrucksvoll: Bildung bedeutet nicht nur Unterricht im Klassenzimmer – sondern auch gelebte Demokratie, Respekt, Offenheit und internationale Freundschaft.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Partner – vor allem Erasmus plus – und an die  Unterstützer in Ahrweiler und Pedrógão Grande, die diesen Austausch möglich gemacht haben.

Gefördert durch Erasmus+:
Dieses Austauschprojekt wurde durch das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht. Erasmus+ fördert seit Jahren die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Durch finanzielle Unterstützung werden Schulpartnerschaften, interkulturelle Begegnungen und die Entwicklung wichtiger Zukunftskompetenzen wie Teamarbeit, Offenheit und Sprachpraxis gezielt gestärkt.

(Fotos: Esther Leinesser)

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Erasmus+ bringt Portugal nach Ahrweiler

On 1. Mai 2025, in Erasmus, by Ralf Breuer

Schülergruppe aus Pedrógão Grande zu Gast an der Boeselager-Realschule Ahrweiler – Achtklässler erleben Europa hautnah – Spannende Woche mit Gästen aus Portugal

Eine Woche voller Begegnungen, gemeinsamer Aktivitäten und kultureller Entdeckungen: Der Portugalaustausch der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 war ein voller Erfolg. 

Die Escola Secundária de Pedrógão Grande ist Teil des Agrupamento de Escolas de Pedrógão Grande, eines Schulverbunds im Zentrum Portugals. Die Schule legt besonderen Wert auf interkulturelle Bildung und nimmt aktiv an internationalen Projekten wie Erasmus+ teil. Sie fördert die Entwicklung digitaler Kompetenzen und ist als eTwinning School anerkannt. Die Escola Secundária de Pedrógão Grande liegt im gleichnamigen Ort Pedrógão Grande im Zentrum Portugals, etwa auf halber Strecke zwischen Coimbra und Castelo Branco.

Der Auftakt fand am Samstag statt, an dem die portugiesischen Gäste herzlich empfangen wurden. Beim gemeinsamen Fußballspiel, dem Besuch der Römervilla und hatten die Jugendlichen Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen.

Am zweiten Tag führte die Gruppe eine Wanderung über den Rotweinwanderweg zum Regierungsbunker. Hier tauchten die Jugendlichen in die spannende Geschichte des Kalten Krieges ein, bevor sie den Tag in der Altstadt von Ahrweiler ausklingen ließen.

Am dritten Tag stand eine Stadtrallye durch Koblenz auf dem Programm. Nach dem Besuch des Deutschen Ecks, wo Rhein und Mosel zusammenfließen, erkundeten die Jugendlichen die Stadt auf eigene Faust oder gingen auf Shoppingtour.

Am vierten Tag rückte das Erasmus-Thema „Tiere“ in den Fokus: Gemeinsam besuchten die Jugendlichen das Museum König in Bonn mit seiner beeindruckenden Sammlung zur Tierwelt und Biodiversität. Im Anschluss blieb noch Zeit für einen entspannten Nachmittag in der Bonner Innenstadt.

Am fünften und letzten Tag besuchten die portugiesischen Gäste den Unterricht an der Boeselager-Realschule. Anschließend wurde gemeinsam Fußball gespielt und gekocht. Ein Ausflug in den Tierpark Rolandseck rundete das abwechslungsreiche Programm ab.

„Die Woche war geprägt von Offenheit, Herzlichkeit und einem tollen Miteinander“, resümieren die betreuenden Lehrkräfte Maria Schmidt, Esther Leinesser und Peter Roth.
Auch die stellvertretende Schulleiterin Bettina Lanzerath zeigte sich begeistert: „Solche Begegnungen sind wichtige Bausteine für interkulturelles Verständnis und ein weltoffenes Miteinander.“

Mit vielen Eindrücken und neuen Freundschaften im Gepäck traten die portugiesischen Gäste die Heimreise an – der Gegenbesuch der deutschen Gruppe in Portugal folgt bereits im Mai.

Gefördert durch Erasmus+:
Dieses Austauschprojekt wurde durch das EU-Programm Erasmus+ ermöglicht. Erasmus+ fördert seit Jahren die europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich. Durch finanzielle Unterstützung werden Schulpartnerschaften, interkulturelle Begegnungen und die Entwicklung wichtiger Zukunftskompetenzen wie Teamarbeit, Offenheit und Sprachpraxis gezielt gestärkt.

(Text & Fotos: Esther Leinesser) 

Wir sind Erasmus+-Schule

On 6. Juli 2024, in Erasmus, by Ralf Breuer

EU-Austausch: Erstes Vernetzungstreffen des Erasmus+-Konsortiums der ADD

Erstes Vernetzungstreffen des Erasmus+-Konsortiums der ADD (Foto: ADD)

Erstes Vernetzungstreffen des Erasmus+-Konsortiums der ADD (Foto: ADD)

Mainz/Rheinland-Pfalz – Das erste Vernetzungstreffen für der 22 Mitgliedsschulen des ADD-Konsortiums Erasmus+ hat am 7. Juni in Mainz stattgefunden. Rund 75 Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Erasmus+-Koordinatorinnen und Koordinatoren folgten der Einladung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), die für die zentrale Koordinierung des EU-Großprojekts verantwortlich ist. Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler erhalten im Programm die Möglichkeit zu unterschiedlichen Austauschbegegnungen in europäischen Partnerländern.
„In einer Zeit der großen Herausforderungen für die Gesellschaft wirken internationale Begegnungen von Jugendlichen besonders nachhaltig und bereiten sie auf ihre Verantwortung für Europa vor. Vielen Dank an die Schulen für die Kooperation und Ihr beispielhaftes europäisches Engagement“, so begrüßte ADD-Präsident Thomas Linnertz, gemeinsam mit Schulabteilungsleiter Raimund Leibold, die Schulvertreterinnen und -vertreter in der katholischen Berufsbildenden Schule in Mainz.

Ziel des Treffens war, die Schulen miteinander in Kontakt zu bringen, um den Erfahrungsaustausch über bisher durchgeführten europäischen Aktivitäten zu fördern und wertvolle Tipps weiterzugeben. Auf der Tagesordnung standen nach einer Präsentation der einzelnen Schulen in Form einer Plakatausstellung auch Workshops zu dem virtuellen EU-Austauschprogramm „eTwinning“, zur Arbeit des Digitalen Kompetenzzentrums und den Möglichkeiten der Nutzung im Rahmen der Erasmus+-Projekte.
Mit dem Augenmerk auf bisher in den Austauschprogrammen unterrepräsentierten Schularten und „Erasmus+-Newcomer“ soll ein großes Spektrum von Schulen und Lernenden vom Programm profitieren und eine „Anschubhilfe“ zur Internationalisierung erhalten.

Hintergrund – Erasmus+-Konsortium der ADD

Zusammen mit dem Landesamt für Schule und Bildung in Sachsen wurde die ADD als erste und einzige nachgeordnete Schulaufsichtsbehörde in der ersten Antragsrunde 2020 für die Koordinierung von Mobilitätskonsortien im neuen Erasmus+-Programm bei der EU akkreditiert. Die Stabsstelle „Europa und Internationales“ fungiert seither als zentraler Koordinator für das Konsortium der allgemeinbildenden Schulen an der ADD.
Bisher konnten so insgesamt 854 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler in 26 europäische Partnerländer zum Austausch entsendet werden. Unterstützt wurde dies durch EU-Mittel in Höhe von rund 500.000 Euro.

Die Mittel werden für sogenannte „Mobilitäten“ von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ins Ausland eingesetzt: Schülerinnen und Schüler können einzeln oder in Gruppen Austauschprogramme starten. Auch Hospitationen und Fortbildungskurse von Lehrkräften sowie des pädagogischen Fachpersonals im Ausland sind möglich genauso wie Einladungen von ausländischen Expertinnen und Experten zu pädagogischen Themen.

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“Sind gut in Irland angekommen”

On 18. April 2024, in Irland, by Ralf Breuer
“Dia dhaoibh – táimid tagtha go maith in Éirinn”
 
Die Schülergruppe der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler ist mit ihren betreuenden Lehrkräften Christian Reuter, Bettina Lock und Thomas Meyer gut und sicher in Naas, Irland, angekommen.
 
Ihr einwöchiger Austausch mit der CBS Boys School Naas und dem St Mary’s College Naas ist nun in vollem Gange.
Dieses spannende internationale Bildungserlebnis der Boeselager-Realschüler wird durch das Erasmus-Programm gefördert, was den Schülern zusätzliche Möglichkeiten zur Vertiefung ihrer sprachlichen und kulturellen Kenntnisse bietet.
 
Die 21 Schülerinnen und Schüler nutzen ihre Zeit in Irland, um in die lokale Kultur einzutauchen, neue Freundschaften zu schmieden und ihre Englischkenntnisse praktisch anzuwenden.
Dieser Austausch bietet eine großartige Plattform, um neue Perspektiven zu entdecken und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.
Wir freuen uns darauf, bald mehr von ihren Erlebnissen und Lernerfahrungen zu hören. Bleibt dran für weitere Updates!
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