Tag der offenen Tür am Samstag, 23. Januar 2027
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler öffnet am Samstag, 23. Januar 2027, ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Klassenstufen 5 sowie deren Eltern. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in das Schulleben, die pädagogische Ausrichtung und die vielfältigen Angebote der Schule.
Um 09:00 Uhr findet die erste Informationsveranstaltung statt, in der die Schulleitung über das Schulprofil, die Bildungswege sowie Förder- und Unterstützungsangebote informiert.
Im Anschluss ab 09:45 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, den Unterricht der Klassenstufen 5 und 6 zu erleben. Parallel präsentieren sich verschiedene Fachschaften sowie Arbeitsgemeinschaften mit Projekten und Mitmachstationen. Diese Präsentationen laufen fortlaufend bis 13:00 Uhr.
Eine zweite Informationsveranstaltung ist um 10:35 Uhr vorgesehen. Ab 11:35 Uhr besteht ein weiteres Zeitfenster, um den offenen Unterricht der Klassenstufen 5 und 6 zu besuchen und mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Das offizielle Ende der Veranstaltung ist um 13:10 Uhr.
Die Schulgemeinschaft lädt herzlich dazu ein, sich selbst ein Bild von der Lernatmosphäre, den Arbeitsweisen sowie dem sozialen Miteinander zu machen. Der Tag der offenen Tür bietet sowohl Orientierung als auch persönliche Eindrücke und soll Familien bei der Entscheidung für den Übergang auf die weiterführende Schule unterstützen.
Bücher entdecken, Geschichten erleben und die Welt der Medien kennenlernen

Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule Ahrweiler gemeinsam mit dem Leiter der Stadtbibliothek, Andreas Cronenberg, vor der Stadtbibliothek in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Für die Schülerinnen und Schüler aller fünften Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager-Realschule Ahrweiler stand ein besonderer Unterrichtsgang auf dem Stundenplan. Im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten sie die Stadtbibliothek Bad Neuenahr-Ahrweiler und erhielten interessante Einblicke in die Welt der Bücher und Medien.
Bibliotheksleiter Andreas Cronenberg begrüßte die jungen Besucher und stellte ihnen die vielfältigen Möglichkeiten vor, die eine moderne Stadtbibliothek bietet. Auch die Klasse 5c mit ihrem Deutschlehrer Thomas Meyer nutzte am Freitag, 30. Oktober 2026, die Gelegenheit, die Bibliothek näher kennenzulernen.
Ob spannende Abenteuerromane, lustige Geschichten, interessante Sachbücher oder digitale Medien – die Stadtbibliothek hält für junge Leseratten und solche, die es noch werden wollen, ein breites Angebot bereit. Die Schüler erfuhren, wie eine Bibliothek funktioniert, welche Medien ausgeliehen werden können und wie sie das Angebot selbstständig nutzen können.

Der Leiter der Stadtbibliothek, Andreas Cronenberg, erläutert den Schülern in einem anschaulichen Vortrag das vielfältige Angebot der Bibliothek und zeigt am Beamer, wie die Mediensuche und Ausleihe über das Internet funktionieren.
Die Besuche waren Bestandteil des Deutschunterrichts und dienten insbesondere der Leseförderung. Denn auch in Zeiten von Internet, sozialen Medien und digitalen Angeboten haben Bücher nichts von ihrer Bedeutung verloren. Sie regen die Fantasie an, erweitern den Wortschatz, fördern die Konzentration und eröffnen neue Welten.
Für die Fünftklässler waren die Unterrichtsgänge eine willkommene Gelegenheit, den Lernort Schule zu verlassen und die Stadtbibliothek als Ort des Lesens, Lernens und Entdeckens kennenzulernen. Vielleicht wird der eine oder andere künftig häufiger dort vorbeischauen, um sich mit neuem Lesestoff zu versorgen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Bibliotheksleiter Andreas Cronenberg für die Betreuung und die Möglichkeit, die Stadtbibliothek kennenzulernen.
Starker Teamgeist trotz Niederlagen: U13-Mädchen zeigen Einsatz beim Fußballturnier

Beim Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ der Altersklasse U13 am 27. Oktober 2026 trat die Mädchenmannschaft der Boeselager-Realschule Ahrweiler gegen das Are-Gymnasium und das Gymnasium Calvarienberg an.
Leider mussten sich unsere Nachwuchsfußballerinnen in beiden Begegnungen geschlagen geben. Dennoch zeigten die Mädchen großen Ehrgeiz, viel Engagement und einen bemerkenswerten Teamgeist. Sie kämpften bis zum Schlusspfiff und gaben auf dem Platz ihr Bestes.
Auch wenn die Ergebnisse nicht wie erhofft ausfielen, standen der Spaß am Fußball und das gemeinsame sportliche Erlebnis im Vordergrund. Für alle Beteiligten war es ein schöner Tag, an dem die Mädchen wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
Für die Boeselager-Realschule waren im Einsatz:
Afi Badagbon, Earta Krasniqi, Annika Lambertz, Mariella Schell, Laura Gack, Zoey Jeckstadt, Delia Flutwedel, Matilda Wieseler, Liah Holzem, Marlene Ockenfels und Aimee Kynast. Betreut wurde das Team von Doro Hölters.
Wir sind stolz auf unseren Einsatz und freuen uns schon auf die nächsten sportlichen Herausforderungen!
(Text & Foto: Doro Hölters)
Zwei Wochen Arbeitswelt statt Schulalltag –
58 Neuntklässler erkunden die Vielfalt der Berufe im Kreis Ahrweiler
Früh aufstehen, Verantwortung übernehmen, mit Kunden umgehen und sich in einem völlig neuen Umfeld zurechtfinden: Für 58 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler stand nach den Herbstferien nicht der gewohnte Schulalltag auf dem Programm. Stattdessen tauschten sie für zwei Wochen die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und sammelten im Rahmen ihres Betriebspraktikums wertvolle Erfahrungen in Unternehmen und Einrichtungen der Region.
Ob in der Werkstatt, im Krankenhaus, im Kindergarten, bei der Bank oder im Restaurant – die Jugendlichen erhielten einen unmittelbaren Einblick in die Anforderungen und Herausforderungen der Berufswelt. Dabei ging es nicht nur darum, verschiedene Tätigkeiten kennenzulernen, sondern auch darum, eigene Stärken zu entdecken, Berufswünsche zu überprüfen und vielleicht sogar erste Kontakte zu einem späteren Ausbildungsbetrieb zu knüpfen.
Gesundheit und Handwerk besonders gefragt
Wie vielfältig die Interessen der Jugendlichen sind, zeigt ein Blick auf die gewählten Praktikumsplätze. Besonders beliebt waren in diesem Jahr Berufe aus dem Gesundheitswesen sowie aus Industrie, Technik und Handwerk. 15 Schülerinnen und Schüler entschieden sich für medizinische, therapeutische und pflegerische Tätigkeiten. Sie sammelten unter anderem Erfahrungen in der Kranken- und Altenpflege, in Arzt- und Zahnarztpraxen, in der Physiotherapie sowie in der Zahn- und Tiermedizin. Hier konnten sie erleben, wie wichtig Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und der Umgang mit Menschen sind. Weitere 14 Jugendliche zog es in technische und handwerkliche Berufe. Besonders gefragt waren der Metallbau und die Kfz-Mechatronik. Aber auch Tischlereien, die Land- und Baumaschinentechnik, der Garten- und Landschaftsbau sowie weitere spezialisierte Handwerksberufe boten spannende Einblicke. Hier hieß es häufig: selbst mit anpacken, Werkzeuge kennenlernen und erleben, wie aus handwerklicher Arbeit sichtbare Ergebnisse entstehen.
Vom Kindergarten bis zum Sternerestaurant
Sieben Jugendliche entschieden sich für ein Praktikum im Bereich Erziehung und Pädagogik. In Kindertagesstätten konnten sie erfahren, dass die Arbeit mit Kindern weit mehr bedeutet als gemeinsames Spielen und Basteln. Geduld, Kreativität, Verantwortungsbewusstsein und Durchsetzungsvermögen sind hier ebenso gefragt wie Teamfähigkeit. Neun Schülerinnen und Schüler sammelten Erfahrungen im Handel und in verschiedenen Dienstleistungsberufen. Vom Einzelhandel über Drogerien bis hin zum Friseurhandwerk stand dabei häufig der direkte Kontakt mit Kunden im Mittelpunkt. Auch die Gastronomie und Hotellerie war mit fünf Praktikumsplätzen vertreten.

Jonah aus der Klasse 9b mit Küchenchef Christian Binder in der Küche des Restaurants von Sternekoch Hans Stefan Steinheuer – spannende Einblicke in die Spitzengastronomie.
In Restaurants, Hotelbetrieben und professionellen Küchen erhielten die Jugendlichen Einblicke in Arbeitsabläufe, die den Gästen normalerweise verborgen bleiben. Sie halfen bei der Vorbereitung von Speisen, lernten den Service kennen und erfuhren, wie wichtig Teamarbeit, Organisation und Flexibilität gerade dann sind, wenn es hektisch wird. Vier weitere Jugendliche erkundeten Berufe rund um Landwirtschaft, Tierhaltung und Forstwirtschaft. Drei Praktikumsplätze entfielen auf das Bankwesen und den öffentlichen Dienst. Auch die Informationstechnologie war vertreten.
Nicht immer ein Traumberuf – aber immer eine wichtige Erfahrung
Begleitet wurden die Neuntklässler während der beiden Wochen von ihren Lehrkräften, die die Jugendlichen in den Betrieben besuchten und mit den jeweiligen Ausbildern und Betreuern ins Gespräch kamen. Dabei zeigte sich, dass viele Schülerinnen und Schüler schnell ihren Platz im Betrieb fanden, selbstständig Aufgaben übernahmen und von ihren Betreuern für ihre Motivation und ihr Auftreten gelobt wurden. Andere stellten fest, dass der vermeintliche Traumberuf im Alltag doch ganz anders aussieht als erwartet.
„Genau das macht den Wert eines Praktikums aus. Es geht nicht darum, dass nach zwei Wochen alle ihren endgültigen Traumberuf gefunden haben. Vielmehr sollen die Jugendlichen herausfinden, was ihnen liegt, was ihnen Freude bereitet und welche Anforderungen ein Beruf tatsächlich mit sich bringt. Auch die Erkenntnis, dass ein Beruf vielleicht doch nicht der richtige ist, kann ein wichtiger Schritt bei der Berufsorientierung sein“, erläutert Berufswahlkoordinator Ralf Breuer.
Besonders eindrucksvoll sei für viele Jugendliche die Umstellung vom Schulalltag auf einen regulären Arbeitstag gewesen. Frühere Arbeitszeiten, körperliche Belastungen, der Umgang mit Kunden und die Verantwortung für übertragene Aufgaben verlangten den Praktikanten einiges ab. „Die Schülerinnen und Schüler merken sehr schnell, dass es in der Arbeitswelt nicht nur auf gute Noten ankommt. Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Eigeninitiative und die Bereitschaft, mit anzupacken, sind mindestens ebenso wichtig. Wer hier einen guten Eindruck hinterlässt, hat möglicherweise schon einen ersten Fuß in der Tür zu einem späteren Ausbildungsplatz“, betont Breuer.

Erik und Francesco aus der Klasse 9a mit Thorben Klaus, dem Geschäftsführer der Hans Kessel GmbH in Remagen-Bandorf, wo sie während ihres Praktikums den Beruf des Metallbauers in der Fachrichtung Konstruktionstechnik kennenlernten.
Berufsorientierung als wichtiger Bestandteil des Schulprofils
Das zweiwöchige Betriebspraktikum ist ein zentraler Baustein im Berufsorientierungskonzept der Boeselager-Realschule. Gemeinsam mit weiteren Angeboten wie der schuleigenen Berufsinfobörse, der Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, Bewerbertrainings und individueller Beratung soll es die Jugendlichen dabei unterstützen, ihren weiteren schulischen und beruflichen Weg bewusst zu gestalten.
Die für die Berufsorientierung zuständige zweite Konrektorin Susanne Fauck unterstreicht die Bedeutung dieser praxisnahen Erfahrungen: „Als Realschule plus sehen wir es als eine unserer zentralen Aufgaben an, unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf ihren weiteren Lebensweg vorzubereiten. Berufsorientierung darf deshalb nicht nur theoretisch im Klassenzimmer stattfinden. Die Begegnung mit der tatsächlichen Arbeitswelt ermöglicht Erfahrungen, die kein Schulbuch ersetzen kann.“
Gerade die enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen und Einrichtungen der Region sei dabei von großer Bedeutung. „Unsere Schule versteht sich als verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft. Die Betriebe lernen mögliche zukünftige Auszubildende kennen, während unsere Jugendlichen wichtige Einblicke und Orientierung erhalten. Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten“, so Fauck.

Valerie während ihres Praktikums im Hotel Villa St. Peter in Walporzheim, gemeinsam mit ihrer Betreuerin Sarah Jakobs an der Rezeption, wo sie Einblicke in den Beruf der Hotelfachfrau erhielt.
Eine Visitenkarte für die berufliche Zukunft
Nicht selten eröffnet ein erfolgreiches Praktikum Möglichkeiten, die weit über die zwei Wochen hinausreichen. Wer Interesse zeigt, zuverlässig arbeitet und sich gut in ein Team einfügt, bleibt bei den Betrieben in positiver Erinnerung. Deshalb ermutigt Berufswahlkoordinator Breuer die Jugendlichen, die gewonnenen Erfahrungen weiterzuentwickeln und auch in den Ferien zusätzliche freiwillige Praktika zu absolvieren. „Ein einziges Praktikum kann nur einen Ausschnitt der Berufswelt zeigen. Wer unterschiedliche Betriebe und Tätigkeiten kennenlernt, kann seine Entscheidung für eine Ausbildung oder einen weiteren schulischen Weg auf eine viel bessere Grundlage stellen. Und manchmal ergeben sich gerade aus diesen Kontakten ganz konkrete Zukunftsperspektiven“, erklärt Breuer.

Maximilian aus der 9a erhielt im Weingut Kriechel spannende Einblicke in den Beruf des Winzers – hier gemeinsam mit Betriebsinhaber Michael Kriechel.
Herzlicher Dank an die Betriebe der Region
Zum Abschluss gilt der besondere Dank der Schulgemeinschaft den zahlreichen Unternehmen, Handwerksbetrieben, sozialen Einrichtungen, Praxen und Dienstleistungsunternehmen im Kreis Ahrweiler, die den Jugendlichen einen Praktikumsplatz ermöglicht und sich Zeit für ihre Betreuung genommen haben. Ihr Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Berufsorientierung und zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Region. Für die 58 Neuntklässler bleiben die beiden Praktikumswochen damit weit mehr als eine willkommene Abwechslung vom Unterricht: Sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer fundierten Berufswahl – und für manche vielleicht bereits der Anfang ihrer beruflichen Zukunft.
(Text, Grafik & Fotos: Ralf Breuer)
Erfolgreicher Auftritt beim Fußballturnier von „Jugend trainiert für Olympia“
Beim Fußballturnier von „Jugend trainiert für Olympia“ traten vier Mädchenmannschaften im U15-Bereich gegeneinander an. Die von Doro Hölters betreute Mannschaft der Boeselager-Realschule Ahrweiler zeigte dabei großen Einsatz, Teamgeist und viel Spielfreude.
Im ersten Spiel gegen das Peter Jörres-Gymnasium gelang ein verdienter 1:0-Sieg. Das entscheidende Tor erzielte Lorena Gerguri, die damit den erfolgreichen Auftakt perfekt machte.

Im zweiten Spiel traf unsere Mannschaft auf das Are-Gymnasium, das später auch als Turniersieger hervorging. Gegen das starke Team zeigte unsere Mannschaft eine sehr gute Leistung und ein tolles Teamverhalten. Alle Spielerinnen kämpften gemeinsam und spielten mutig nach vorne. Am Ende mussten wir uns jedoch knapp mit 0:1 geschlagen geben.
Im letzten Spiel gegen die Realschule Calvarienberg gab die Mannschaft noch einmal alles und zeigte großen Einsatz bis zum Schlusspfiff.
Im dritten Spiel trennten wir uns mit einem 1:1. Da es nach der regulären Spielzeit keinen Sieger gab, musste die Entscheidung im 7-Meter-Schießen fallen. Leider hatten wir dort nicht das nötige Glück und verloren das 7-Meter-Schießen.

Auch wenn die Boeselager-Mädels am Ende etwas enttäuscht waren, hat ihnen das Turnier viel Spaß gemacht. Sie haben als Mannschaft zusammengehalten, gekämpft und wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Insgesamt war es ein gelungener Turniertag, bei dem die Mädchen als Team überzeugten und wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.
Für unsere Schule spielten:
Hannah Pollerhoff, Tabea Deutsch, Khadija Errfig, Nicole Glados, Lorena Gerguri, Neele Gehrmann, Yana Derkach, Clarissa Caspari, Sham Allabar und Lorena Muca
Vielen Dank für euren tollen Einsatz für unsere Schule!
(Text: Doro Hölters & Fotos: Ralf Breuer)
Neue Schulpatenschaft mit FIEGE stärkt unsere Berufsorientierung

Freuen sich über die neue Schulpatenschaft: Vertreterinnen und Vertreter von FIEGE, der IHK Koblenz, des Kreises Ahrweiler und unserer Schule bei der offiziellen Übergabe der Patenschaftsurkunde
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler und die FIEGE Logistik Stiftung & Co. KG am Standort Grafschaft gehen künftig gemeinsame Wege in der Berufsorientierung. Mit der Übergabe der Patenschaftsurkunde wurde die neue Schulpatenschaft nun offiziell besiegelt. Begleitet wird die Kooperation von der IHK Koblenz, die Schulen und regionale Unternehmen miteinander vernetzt.
Für unsere Schülerinnen und Schüler eröffnet die Partnerschaft neue Möglichkeiten, frühzeitig Einblicke in die Arbeitswelt zu gewinnen und verschiedene Ausbildungsberufe kennenzulernen. FIEGE ist ein international tätiger Logistikdienstleister und bildet am Standort Grafschaft in den Berufen Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist/in sowie Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement aus. In diesem Jahr bietet das Unternehmen erstmals auch Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich an.
Unsere Schule legt seit vielen Jahren großen Wert auf eine praxisnahe und vielfältige Berufsorientierung. Die neue Kooperation ergänzt die bestehenden Angebote durch den direkten Kontakt zu einem regionalen Ausbildungsbetrieb.
Geplant sind unter anderem Praktika, Betriebsbesichtigungen sowie ein wöchentlicher Praxistag für Schülerinnen und Schüler der Berufsreifeklassen bei FIEGE. Darüber hinaus wird sich das Unternehmen künftig auch an unserer schuleigenen Berufsorientierungsmesse beteiligen.
Wie wichtig solche direkten Kontakte zwischen Schule und Unternehmen sein können, betont auch Andrea Stenz, Regionalgeschäftsführerin der IHK Koblenz: „Gespräche mit bestehenden Patenschaften zeigen, dass Unternehmen rund 50 Prozent ihrer Auszubildenden aus vorangegangenen Praktika gewinnen. Schulpatenschaften schaffen dafür gute Ausgangslagen.“

Die 2. Konrektorin der Boeselager-Realschule Ahrweiler, Susanne Fauck, beim Unterzeichnen des Patenschaftsvertrags
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit FIEGE und auf viele gemeinsame Projekte. Die neue Schulpatenschaft ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Berufsorientierung und unterstützt unsere Schülerinnen und Schüler dabei, ihren eigenen Weg von der Schule in Ausbildung und Beruf zu finden.
Wandertag wörtlich genommen – die 7e unterwegs rund um Ahrweiler

Die Klasse 7e unserer Schule hat am gestrigen Dienstag den Wandertag einmal ganz wörtlich genommen: Gemeinsam ging es auf eine ausgedehnte Wanderung durch die Weinberge und Wälder rund um Ahrweiler.

Gestartet wurde am Ahrtor. Bevor es hinauf in Richtung Rotweinwanderweg ging, holten sich die Schülerinnen und Schüler noch eine kleine Stärkung bei der Bäcker Konditorei Schmitz ab. Vom Wanderweg oberhalb der Weinberge bot sich anschließend ein ganz neuer Blick auf die Stadt. Dabei gab es einiges zu entdecken: Wo liegt eigentlich unsere Schule? Wo sind wir gestartet? Und wie viele Stadttore können wir von hier oben erkennen? Am Regierungsbunker vorbei führte die Strecke dann steil bergauf durch den Wald bis zur Zentralhütte. Nach einer wohlverdienten Rast ging es über das Rottstück schließlich wieder zurück zur Schule.
Am Ende standen fast acht Kilometer und rund 230 Höhenmeter auf dem Programm – eine Strecke, die die Schülerinnen und Schüler richtig gut gemeistert haben. Begleitet wurde die Klasse von Kirsten Sebastian und Susanne Fauck.
(Text & Fotos: Kirsten Sebastian)
Abriss der St.-Pius-Kirche verändert auch den Blick von unserer Schule

Jahrelang der Anblick am Morgen auf dem Weg zur Boeselager-Realschule Ahrweiler – jetzt fehlt was: die St. Pius-Kirche © Ralf Breuer
Wer in den vergangenen Tagen aus einem Fenster unserer Schule in Richtung St. Pius geschaut hat, musste sich erst einmal an den neuen Anblick gewöhnen. Wo jahrzehntelang die markante Kirche stand, klafft inzwischen eine große Lücke. Nach und nach verschwanden Mauern, Dach und schließlich die letzten sichtbaren Teile des Gotteshauses.
Für unsere Schule war St. Pius schließlich nicht irgendeine Kirche in Ahrweiler. Sie war unsere direkte Nachbarin – und damit für Generationen von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Mitarbeitenden ganz selbstverständlich Teil des täglichen Blicks. Man musste dafür nicht einmal besonders aufmerksam sein: St. Pius war einfach da.

Über viele Jahrzehnte gehörte St. Pius ganz selbstverständlich zum Blick von unserer Schule – wie hier im Winter 2022. © Ralf Breuer
Seit ihrer Weihe im Jahr 1969 prägte die Kirche das Bild an der Schützenstraße. Auch wer mit Kirche vielleicht nicht besonders viel am Hut hatte, kannte das Gebäude. Schülerinnen und Schüler liefen daran vorbei, blickten aus Klassenräumen darauf oder hatten den markanten Bau auf dem Schulweg vor Augen. St. Pius gehörte zur unmittelbaren Nachbarschaft – ähnlich selbstverständlich wie der Schulhof, die Sporthalle oder die Ahr. Und auch der vertraute Glockenschlag des Kirchturms gehörte in den vergangenen Jahren einfach dazu – so sehr, dass man ihn oft erst dann richtig wahrnimmt, wenn er plötzlich fehlt.

Immer ein markanter Orientierungspunkt in Ahrweiler – der St. Pius-Turm © Ralf Breuer
Außerdem fanden bis zur Corona-Pandemie zahlreiche Gottesdienste und Andachten mit schulischem Bezug in St. Pius statt.

Bis 2019 war der Abschlussgottesdienst in St. Pius immer der Auftakt unserer Abschlussfeiern – so wie hier im Jahr 2015. © Ralf Breuer
Dann kam die Flut in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021. Auch die Kirche wurde schwer getroffen. Das Wasser stand meterhoch im Gebäude und hinterließ massive Schäden. Lange war deshalb unklar, wie es mit St. Pius weitergehen würde. Inzwischen steht fest: Eine Zukunft für das Gotteshaus an dieser Stelle gibt es nicht mehr.

Die Flut vom Juli 2021 traf auch unsere direkte Nachbarin St. Pius schwer – hier ein Foto vom 20.07.2021. © Ralf Breuer
Nicht zu vergessen ist auch die Nutzung des Eingangsbereichs des ehemaligen Pfarrhauses als „Kommunikationstreffpunkt“ nach der Flut 😉

Das Pfarrhaus – und damit ein „Kommunikationstreffpunkt“ unserer Schüler – musste als erstes Gebäude weichen… © Ralf Breuer
In den Sommerferien 2026 war es dann soweit und die Abrissbagger rückten an.

Stück für Stück verschwand das vertraute Gebäude – wie hier der Turm am 27. Juli. © Ralf Breuer
Und auch wenn ein Abrissbagger natürlich nicht unbedingt für romantische Momente bekannt ist, wurde einem beim Zuschauen doch ein wenig wehmütig zumute. Denn mit jedem Stück Mauer verschwand eben auch ein Stück vertraute Umgebung.
Gerade Schule lebt von Veränderungen. Schülerinnen und Schüler kommen, verbringen einige Jahre bei uns und ziehen irgendwann weiter. Kolleginnen und Kollegen wechseln, Gebäude verändern sich und nach der Flut hat sich rund um unsere Schule ohnehin vieles gewandelt. Trotzdem gibt es Dinge, bei denen man irgendwie davon ausgeht, dass sie einfach bleiben. St. Pius war so etwas.

Blick vom immer noch provisorischen Verwaltungscontainer unserer Schule am 10.08.2026 © Ralf Breuer

Blick vom immer noch provisorischen Verwaltungscontainer unserer Schule am 12.08.2026 © Ralf Breuer
Ein ungewohnter Anblick: Von der einstigen Kirche waren während der Abrissarbeiten zeitweise nur noch einzelne Gebäudeteile übrig.

Blick vom immer noch provisorischen Verwaltungscontainer unserer Schule am 13.08.2026 © Ralf Breuer

Blick vom immer noch provisorischen Verwaltungscontainer unserer Schule auf das letzte Stück St. Pius am 20.08.2026 © Ralf Breuer
Inzwischen ist der Abriss weitgehend vollzogen. Wer heute in diese Richtung schaut, sieht plötzlich Himmel und eine ungewohnte freie Fläche. Vermutlich wird es gar nicht lange dauern, bis sich auch dieser Anblick normal anfühlt. So ist das schließlich mit Veränderungen. Ein bisschen merkwürdig bleibt es trotzdem. Denn wenn ein Gebäude fast sechs Jahrzehnte lang zum täglichen Bild gehört hat, verschwindet mit den letzten Steinen eben doch mehr als nur Beton. So sind wir gespannt, was in der Zukunft auf der noch freien Fläche entsteht und wer unser neuer Nachbar wird.

Blick aus Haus 3 unserer Schule auf das nun „leere“ Nachbarschaftsgrundstück am 21.08.2026 © Ralf Breuer
Für unsere Schule endet mit dem Abriss der Kirche ein kleines Stück Nachbarschaftsgeschichte. Auch der Autor dieser Zeilen wird den Anblick der St. Pius-Kirche früh morgens beim Einbiegen von der Pius-Brücke in die Schützenstraße in den nächsten Jahren vermissen.
(Text & Fotos: Ralf Breuer)
Knapp 80 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler lernten im Rahmen einer Einführungswoche ihre neue Schule kennen.
Die erste Woche verbringen die aus den Grundschulen gewechselten Kinder traditionell zunächst im Klassenverband mit ihren neuen Klassenleitungen. So wird der Übergang an die weiterführende Schule behutsam gestaltet, indem alle zunächst einmal ihre neue Klassengemeinschaft kennen lernen und sich an die neue Umgebung gewöhnen können.
Zum Programm der Einführungswoche gehören beispielsweise Kennenlernspiele, teambildende gemeinschaftliche Aktionen oder die Erkundung des Schulgebäudes und des näheren Umfeldes.
Ab der vierten Schulwoche startet dann das freiwillige Nachmittagsangebot, bei welchem alle Schülerinnen und Schüler der Orientierungsstufe nachmittags bis 15.45 Uhr an Förderkursen, Arbeitsgemeinschaften oder an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen können.
Herzlich willkommen an unserer Schule!
–> IServ-Adresse der Schule: boeselager-real.schule
Als Eltern erhalten Sie in der IServ-Schulplattform einen eigenen Account, mit dem Sie alle wichtigen organisatorischen Infos rund um Ihr Kind bzw. Ihre Kinder im Blick behalten und mehrere Aufgaben gleich digital
erledigen können. Mit dieser Kurzanleitung möchten wir Ihnen den Einstieg in die Arbeit mit der IServ Schulplattform erleichtern und Ihnen den einen oder anderen Tipp an die Hand geben.
I. Registrierung
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III. Elternbriefe
• Öffnen, beantworten und übersetzen von Elternbriefen
• Woran erkenne ich, dass ich noch auf einen Elternbrief reagieren muss?
IV. Abwesenheiten
• Wie melde ich mein Kind krank bzw. abwesend?
• Wie erfahre ich, ob die Abwesenheit meines Kindes entschuldigt wurde?
V. Messenger
• Wie kann ich einen neuen Raum mit einer Lehrkraft erstellen?
• Welche Funktionen stehen im Messenger-Raum zur Verfügung?
VI. Passwort vergessen – was nun?
Sie können Ihr Passwort jederzeit auf der Anmeldeseite zurücksetzen:
1. Internetseite der IServ Schulplattform aufrufen: boeselager-real.schule
2. „Passwort vergessen“ → Anfordern einer E-Mail mit Wiederherstellungslink
Das selbstständige Zurücksetzen des Passwortes funktioniert nur für Elternaccounts. Die Schüleraccounts können von den Lehrkräften zurückgesetzt werden.













