Tag der offenen Tür an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am Samstag, 17. Januar 2026

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler öffnet am Samstag, den 17. Januar 2026, ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Klassenstufen 5 sowie deren Eltern. Die Veranstaltung bietet einen umfassenden Einblick in das Schulleben, die pädagogische Ausrichtung und die vielfältigen Angebote der Schule.

Auch die neue Kletterwand in der Sporthalle der Boeselager-Realschule kann besichtigt werden
Um 09:00 Uhr findet die erste Informationsveranstaltung statt, in der die Schulleitung über das Schulprofil, die Bildungswege sowie Förder- und Unterstützungsangebote informiert.
Im Anschluss ab 09:45 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, den Unterricht der Klassenstufen 5 und 6 zu erleben. Parallel präsentieren sich verschiedene Fachschaften sowie Arbeitsgemeinschaften mit Projekten und Mitmachstationen. Diese Präsentationen laufen fortlaufend bis 13:00 Uhr.

Einblick gibt es auch in die Wahlpflichtfächer der Schule – hier in “NaWi” – was für Naturwissenschaften steht
Eine zweite Informationsveranstaltung ist um 10:35 Uhr vorgesehen. Ab 11:35 Uhr besteht ein weiteres Zeitfenster, um den offenen Unterricht der Klassenstufen 5 und 6 zu besuchen und mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen. Das offizielle Ende der Veranstaltung ist um 13:10 Uhr.
Die Schulgemeinschaft lädt herzlich dazu ein, sich selbst ein Bild von der Lernatmosphäre, den Arbeitsweisen sowie dem sozialen Miteinander zu machen. Der Tag der offenen Tür bietet sowohl Orientierung als auch persönliche Eindrücke und soll Familien bei der Entscheidung für den Übergang auf die weiterführende Schule unterstützen.

Ortsvorsteher Mario Wettlaufer im Gespräch mit der Klasse 8
Bereits zum zweiten Mal besuchte der Ortsvorsteher von Westum, Mario Wettlaufer, am 10.12.2025 die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, um den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort zu stehen.
Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts, der sich aktuell mit der kommunalen Selbstverwaltung und der Arbeit des Gemeinderates beschäftigt, gewährte Mario Wettlaufer der Klasse 8a spannende Einblicke in seine Tätigkeit als Ortsvorsteher und Ratsmitglied sowie in die Aufgaben des Ortsbeirates von Westum und des Stadtrates der Stadt Sinzig.
Zu Beginn informierte Herr Wettlaufer über aktuelle kommunale Aufgaben seiner Kommune, darunter den Bau einer neuen Grundschule und eines Feuerwehrgerätehauses, die Organisation von Wahlen sowie die Planung und Umsetzung von Jugend- und Freizeiteinrichtungen. Anschließend schilderte er den Alltag eines Ortsvorstehers, der dieses Ehrenamt neben einer Vollzeittätigkeit ausübt.
Schnell wurde deutlich, dass Wettlaufer sein Amt mit großer Überzeugung und hohem persönlichem Engagement wahrnimmt und für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nahezu jederzeit ansprechbar ist. Dabei nutzt er bewusst auch soziale Medien, um politische Arbeit transparent zu machen und eine niedrigschwellige Beteiligung der Bevölkerung zu ermöglichen.
Besonders wandte sich der Kommunalpolitiker an die Jugendlichen der Klasse 8a und machte deutlich, dass Demokratie auf kommunaler Ebene beginnt. Er ermutigte sie, nicht dem Gefühl zu verfallen, „sowieso nichts bewirken zu können“, sondern sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu aufgerufen, eigene Ideen und Projektvorschläge zu entwickeln und sich auch aktiv an deren Umsetzung zu beteiligen.
Am Beispiel des geplanten Baus einer öffentlichen Bühne in Westum zeigte Wettlaufer eindrucksvoll, wie viel durch bürgerschaftliches Engagement gemeinsam erreicht werden kann – vorausgesetzt, man übernimmt Verantwortung, anstatt darauf zu warten, dass „die da oben“ alles regeln. In diesem Zusammenhang wies er auch auf die Gefahren für die Demokratie durch Fakenews hin und appellierte an die Jugendlichen, Informationen kritisch zu hinterfragen und sich nicht von politischen Kräften täuschen zu lassen, die scheinbar einfache Lösungen versprechen.
Im Anschluss stellte sich der Ortsvorsteher den zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler, die sich unter anderem mit Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Projektfinanzierung, Jugendarbeit, Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, kommunaler Verschuldung sowie der Vergütung ehrenamtlicher Tätigkeiten beschäftigten.
Zum Abschluss richtete Mario Wettlaufer einen eindringlichen Appell an die Jugendlichen: Die politische Arbeit in Ortsbeirat und Stadtrat sei Politik für kommende Generationen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, sei der Dialog zwischen Jung und Alt unverzichtbar. Sein Fazit lautete daher: “Demokratie beginnt in der Gemeinde. Kommt ins Handeln – dann könnt ihr etwas verändern!”
Wir danken Mario Wettlaufer sowie Alexander, unserem ehemaligen Schüler Alex, der seinen Vater begleitete, herzlich für deren Besuch und hoffen, dass sie die Demokratiebildung an unserer Schule auch künftig unterstützen werden.
(Text & Foto: Marion Bach)
Interview mit Diana Dreher
Mit Diana Dreher steht seit dem vergangenen Jahr eine engagierte Elternvertreterin an der Spitze des Schulelternbeirats (SEB) der Boeselager-Realschule Ahrweiler. Bereits seit der Zeit nach der Flutkatastrophe ist sie im SEB aktiv und begleitet den Wiederaufbau der Schule kritisch, konstruktiv und mit großem Einsatz für die Interessen der Elternschaft.
Im Interview spricht sie über ihre Motivation für dieses Ehrenamt, die Zusammenarbeit mit Schulleitung und Kollegium sowie über die Herausforderungen des weiterhin sehr langsamen Wiederaufbaus.

Mit Engagement und Verantwortung: Diana Dreher vertritt die Interessen der Eltern an der Boeselager-Realschule
Frau Dreher, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl als Vorsitzende des Schulelternbeirats. Möchten Sie sich kurz vorstellen und erzählen, was Sie zu diesem Engagement motiviert hat?
Mein Name ist Diana Dreher, ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, Mutter von zwei Kindern, arbeite im öffentlichen Dienst und wohne in der Grafschaft. Unser Sohn war bis zum Sommer 2021 Schüler an der Philipp-Freiherr-von-Boeselager-Realschule. Im selben Jahr wechselte unsere Tochter an die Boeselager-Realschule – kurz nach der Flutkatastrophe.
Als im Herbst 2021 die Wahl zum Schulelternbeirat stattfand, war mir bewusst, dass der SEB und auch die Schulleitung in dieser besonderen Situation Unterstützung beim Wiederaufbau benötigen würden. Deshalb habe ich mich damals für die Mitarbeit im SEB zur Verfügung gestellt. Da ich die Arbeit in den vergangenen vier Jahren als sehr interessant und sinnvoll empfunden habe, habe ich im Sommer 2024 den Vorsitz übernommen und freue mich, dass ich in diesem Jahr erneut gewählt wurde.
Welche Aufgaben umfasst Ihr Amt als Vorsitzende des Schulelternbeirats und was ist Ihnen dabei persönlich besonders wichtig?
Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die Abstimmung von Terminen und Themen der SEB-Sitzungen mit der Schulleitung sowie die Teilnahme an den Gesamtkonferenzen der Schule. Als Mitglied des Schulausschusses nehme ich außerdem an außerordentlichen Sitzungen teil, etwa bei angedrohten Schulausschlüssen oder bei der Beratung über Teilnahmen an Wettbewerben.
Darüber hinaus koordiniert der SEB beispielsweise die Bewirtung der Cafeteria am Tag der offenen Tür. Persönlich ist mir besonders wichtig, dass Anregungen und Anliegen der Eltern an die Schulleitung weitergegeben werden und die Interessen der Elternschaft angemessen vertreten sind.
Wie erleben Sie die Zusammenarbeit zwischen Elternschaft, Kollegium und Schulleitung an unserer Schule?
Die Zusammenarbeit zwischen dem Schulelternbeirat, der Schulleitung und dem Kollegium empfinde ich als sehr aufgeschlossen, freundlich und kommunikativ. Mit der Schulleitung besteht eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Verbesserungspotenzial gibt es sicherlich immer und überall, dies kann ich im Einzelnen jedoch nicht konkret beurteilen.
Der Wiederaufbau der Schule verläuft seit Jahren sehr langsam und wird von vielen als schwer nachvollziehbar empfunden. Wie nehmen Sie diese Situation als Elternvertreterin wahr?
Seit dem Jahr 2021 ist der Wiederaufbau ein fester Bestandteil unserer SEB-Sitzungen. Sämtliche Absprachen müssen mit dem Schulträger sowie verschiedenen Institutionen getroffen werden. Genehmigungen und finanzielle Entscheidungen verzögern sich häufig aufgrund der Abläufe in der öffentlichen Verwaltung. In der letzten SEB-Sitzung wurden immerhin die neuesten Planungen inklusive einer Zeitschiene vorgestellt.
Die aktuelle Situation ist für die gesamte Schulgemeinschaft sehr belastend. Die Einschränkungen durch den anhaltenden Wiederaufbau sind überall spürbar – in den Klassenräumen, auf dem Schulhof und auch im Lehrerzimmer. Ich wünsche mir sehr, dass die Verfahren zum Wohl der Schulgemeinschaft beschleunigt werden, damit wieder ein möglichst normaler Schulalltag stattfinden kann.
Was liegt Ihnen für die Elternarbeit in den kommenden Monaten besonders am Herzen?
Mir ist vor allem wichtig, dass der Wiederaufbau der Schule zügig voranschreitet und dass spezielle Wünsche der Schulgemeinschaft bei der weiteren Planung berücksichtigt werden. Außerdem möchten wir die Schülervertretung bei verschiedenen Projekten unterstützen. Darüber hinaus gibt es noch einige Themen, die der Schulelternbeirat gerne anstoßen möchte, die aber aktuell noch nicht abschließend besprochen sind.
Was wünschen Sie sich persönlich für die Zukunft der Boeselager-Realschule?
Ich wünsche mir, dass die Schulgemeinschaft weiterhin positiv bleibt und dass die Boeselager-Realschule nach dem Wiederaufbau wieder eine moderne, zukunftsfähige Schule wird.
Vielen Dank für dieses Interview und alles Gute!
Starke Leistung: Boeselager-Realschule Ahrweiler holt 2. Platz beim Fritz-Walter-Cup in Adenau!

Fritz-Walter-Cup – WK II der Boeselager-Realschule Ahrweiler
Am Dienstag, 9. Dezember 2025, nahm die Schulmannschaft der Boeselager-Realschule Ahrweiler (Wettkampfklasse II) unter der Betreuung von Markus Lochner am Fritz-Walter-Cup in Adenau teil.
Der Fritz-Walter-Cup ist ein landesweiter Schulfußballwettbewerb des Landes Rheinland-Pfalz, der im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ ausgetragen wird. Er erinnert an Fritz Walter, den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, die 1954 in Bern den ersten Weltmeistertitel für Deutschland gewann. Walter gilt bis heute als Vorbild für Fairness, Teamgeist und sportlichen Einsatz.
Die Mannschaft der Boeselager-Realschule zeigte eine starke Leistung und belegte am Ende den 2. Platz. In drei Spielen gelangen zwei Siege und eine Niederlage:
- 1:0 gegen die Realschule plus Adenau
- 4:0 gegen das Erich-Klausener-Gymnasium Adenau
- 0:4 gegen das Peter-Joerres-Gymnasium (PJG), den letztjährigen Halbfinalisten
Bis auf zwei Spieler bestand das Team aus Akteuren des jüngeren Jahrgangs, was für das kommende Schuljahr sehr gute Chancen auf ein noch besseres Abschneiden verspricht.
Herzlichen Glückwunsch an alle Spieler für euren Einsatz, Teamgeist und sportlichen Ehrgeiz!

Gruppenfoto der beiden Mädchenmannschaften der Boeselager-Realschule beim Fritz-Walter-Turnier in Mayen
Fritz-Walter-Mädchenfußballturnier in Mayen – Boeselager-Realschule überzeugt mit starkem Teamgeist und tollen Leistungen ⚽️
Am Montag, den 8. Dezember 2025, nahmen gleich zwei Mannschaften der Boeselager-Realschule am diesjährigen Fritz-Walter-Mädchenfußballturnier in Mayen teil. Begleitet wurden die Teams von Doro Hölters und der ehemaligen Schülerin Hannah Bosakpour, die beide für eine motivierende Unterstützung am Spielfeldrand sorgten.
Bereits in der Gruppenphase zeigte die 1. Mannschaft eine beeindruckende Leistung: Mit großem Einsatz, starkem Zusammenspiel und viel Leidenschaft blieben die Spielerinnen ohne Gegentor und sicherten sich souverän den Gruppensieg. Mit einem Torverhältnis von 5:0 konnten sie sich gegen mehrere leistungsstarke Schulen durchsetzen. Die Treffer erzielten Neele German und Tabea Deutsch, die mit ihren Toren maßgeblich zum Erfolg beitrugen. Die Mannschaft überzeugte nicht nur spielerisch, sondern auch durch ihren vorbildlichen Teamgeist und ihre Fairness.
Auch die 2. Mannschaft der Boeselager-Realschule zeigte viel Kampfgeist, Mut und Einsatzfreude. Trotz starker Leistungen und einer geschlossenen Teamleistung reichte es am Ende leider nicht für den Einzug in die nächste Runde. Dennoch war die Stimmung hervorragend, und alle Spielerinnen hatten großen Spaß am gemeinsamen Wettkampf.
Insgesamt war das Turnier ein gelungener sportlicher Tag, an dem Fairplay, Teamgeist und Schulzusammenhalt im Mittelpunkt standen. Die Boeselager-Realschule kann stolz auf ihre Mädchenmannschaften sein, die unsere Schule mit Leidenschaft und Freude vertreten haben.
Ein herzliches Dankeschön geht an Doro Hölters, Hannah Bosakpour
sowie alle beteiligten Schülerinnen für ihren Einsatz –
und natürlich an die Organisatoren des Turniers für die hervorragende Ausrichtung!
Jonglage, Teamgeist und Konzentration – Zirkusprojekt mit Stefan Bauer an unserer Schule

Stefan Bauer (links) motivierte die Schüler – hier die Klasse 8b – mit seiner Erfahrung als Artist und Pädagoge – Lernen mit Bewegung und Begeisterung
An der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler fand in der zweiten Dezember-Woche ein besonderes Zirkus-Projekt statt. Es war der Schule erneut gelungen, den international bekannten und renommierten Zirkuspädagogen und Artisten Stefan Bauer für dieses Projekt zu gewinnen. Bauer, vor allem auf dem Gebiet der Jonglage bekannt, überzeugte nicht nur durch seine artistischen Fähigkeiten, sondern auch durch sein pädagogisches Geschick.
Projektinhalt und Ziel
Alle Klassen, die bisher noch nicht am Zirkusprojekt teilnehmen konnten, erhielten in dieser Woche die Möglichkeit, sich in verschiedenen Zirkusdisziplinen auszuprobieren. Unter der fachkundigen Anleitung von Stefan Bauer lernten die Schülerinnen und Schüler Grundlagen aus Akrobatik, Jonglage, Balance und weiteren artistischen Bereichen kennen. Ziel war es, Teamgeist, Körperbewusstsein und Selbstvertrauen zu fördern.

Mit viel Konzentration übten die Moritz und Jonah Jonglage und Balance
„Im Zirkus bekommt man nichts geschenkt. Man muss üben, immer wieder – so lange, bis es klappt. Wie im wahren Leben.“ – Mit diesem Leitsatz beschrieb Stefan Bauer die Grundidee des Projekts: Durch ständiges Üben, Wiederholen und gegenseitige Unterstützung erlebten die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, dass Erfolg nur durch Ausdauer, Geduld und gemeinsames Lernen entsteht.
Die Zirkusübungen fanden täglich in der Sporthalle statt und waren in mehrere Zeitfenster über den Schultag verteilt. Jede Klasse erhielt feste Trainingszeiten, in denen sie unter Anleitung von Stefan Bauer verschiedene Disziplinen einübte. So konnten alle Schülerinnen und Schüler aktiv am Projekt teilnehmen und ihre erlernten Fähigkeiten schrittweise erweitern.

Zirkuspädagoge Stefan Bauer begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule mit seinem Können und pädagogischem Geschick
Die Klasse 5e stand in dieser Woche besonders im Mittelpunkt: Sie trainierte an allen Nachmittagen, um am Tag der offenen Tür am 17. Januar 2026 eine eigene kleine Zirkusvorführung zu präsentieren. Diese Aufführung ist Teil des besonderen sportlichen Profils der Boeselager-Realschule und soll zeigen, wie sich sportliche Aktivität, Kreativität und soziales Lernen ideal verbinden lassen.
Förderung und Hintergrund
Das Projekt wurde ermöglicht durch das Haus der offenen Tür Sinzig (HoT), das im Rahmen der Fluthilfe einen Förderantrag bei Herzenssache e.V.. Der Antrag war vor zweieinhalb Jahren bewilligt worden und diente dazu, Kindern und Jugendlichen im von der Flut betroffenen Wiederaufbaugebiet unterstützende Angebote zur Bewältigung ihrer Erlebnisse zu machen. Im Rahmen dieser Förderung konnte die Zirkuswoche für die Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule realisiert werden.
Wie bereits im Vorjahr wird Stefan Bauer auch die gemeinsame Klassenfahrt aller fünften Klassen im Juni 2026 mit artistischen und pädagogischen Angeboten bereichern.
(Text & Fotos: Ralf Breuer)
Leonie Hupperich (6c) gewinnt Vorlesewettbewerb der Boeselager-Realschule Ahrweiler

Strahlende Siegerin: Leonie Hupperich aus der Klasse 6c gewinnt mit einer herausragenden Vorleseleistung den Vorlesewettbewerb 2025 an der Boeselager-Realschule Ahrweiler
In einem beeindruckenden Finale des Vorlesewettbewerbs der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, das am 5. Dezember 2025 stattfand, setzte sich Leonie Hupperich aus der Klasse 6c mit überzeugenden Leseleistungen gegen ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter durch und errang den Titel der Schulsiegerin.

Die Schulsiegerin Leonie Hupperich, die Klassenbesten, die Jury des diesjährigen Vorlesewettbewerbs an der Boeselager-Realschule Ahrweiler
Ein Wettstreit der besten jungen Vorleser
Die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der sechsten Klassen hatten sich zuvor in klasseninternen Ausscheidungen qualifiziert. Im Finale präsentierten sie ihre Lesefähigkeiten, indem sie zunächst Auszüge aus selbst gewählten Büchern vorlasen, bevor sie sich der Herausforderung stellten, eine unbekannte Textpassage aus Dagmar Hoßfelds „Jella hat genug“ vorzulesen.
Die Klassenbesten, die am Wettbewerb teilnahmen, waren: Noah Buschbell (6a), Lisa Weingardt (6b), Eva Silkenbeumer (6b), Mia Wiemer (6c), Leonie Hupperich (6c), Jannis Bugl (6d), Lennard Thünker (6e) sowie Merlin Heckel (6e).
Leseförderung als zentraler Bestandteil des pädagogischen Konzepts
Die Boeselager-Realschule Ahrweiler legt großen Wert auf die Leseförderung als Teil ihres pädagogischen Konzepts, so der pädagogische Koordinator Dr. Rüdiger Becker, der weiter ausführt: „An unserer Schule verstehen wir Leseförderung nicht nur als einen zentralen Bestandteil unseres pädagogischen Konzepts, sondern als eine Investition in die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler. Der Vorlesewettbewerb verkörpert diese Philosophie auf praktische Weise, indem er die Freude am Lesen weckt und gleichzeitig wichtige Basisqualifikationen wie Lesekompetenz und Textverständnis fördert. Wir sind stolz darauf, dass dieser Wettbewerb die Früchte unserer Bemühungen sichtbar macht und unseren Schülern eine Plattform bietet, auf der sie ihre Fähigkeiten und ihr Verständnis für die Welt der Literatur entwickeln und präsentieren können.”
Bewertung durch eine fachkundige Jury

Blick in die Arbeit der Jury des diesjährigen Vorlesewettbewerbs
Eine Jury, bestehend aus Vertretern des Elternbeirats, der Schülervertretung und Lehrern der Schule, beurteilte die Vorleseleistungen. Die Kriterien waren sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine lebendige Gestaltung des Vortrags. Organisiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb im Vorfeld von Josephin Sonntag und Till Kallenborn, am Wettbewerbstag selbst moderierten Thomas Meyer und Dr. Rüdiger Becker.
Spannende Entscheidung und verdiente Preise

Der Vorsitzende der Fachschaft Deutsch, Thomas Meyer, mit der Schulsiegerin Leonie Hupperich
In der Finalrunde setzte sich schließlich Leonie Hupperich durch, die mit ihrer Lesekompetenz und Bühnenpräsenz überzeugte. Leonies frei gewählter Text war eine Passage aus “Die Chroniken von Narnia” von Clive Staples Lewis. Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht, da alle Teilnehmer sehr gute Leistungen zeigten. Als Anerkennung erhielten alle Finalisten Buchpreise vom Förderverein der Schule.
Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird seit 1959 jährlich durchgeführt. In diesem Jahr nehmen bundesweit rund 600.000 Kinder der 6. Klassen aller Schularten an etwa 7200 Schulen teil.
(Text & Fotos: Ralf Breuer)
Discofox-Workshop an der Boeselager Realschule Ahrweiler

Die Klasse 8a der Boeselager Realschule Ahrweiler nach dem erfolgreichen Discofox-Workshop mit dem engagierten Tanzpaar Sylvia und Peter Wihl vom PSV Remagen
Vor kurzem erhielt die Klasse 8a der Boeselager Realschule Ahrweiler eine besondere Unterrichtseinheit: Ein erfahrenes Großelternpaar einer Schülerin der Klasse bot in der Turnhalle einen zweistündigen Workshop im Discofox an.
Mit viel Ruhe, Fachkenntnis und Freude am Tanzen führten Sylvia und Peter Wihl vom PSV Remagen die Schülerinnen und Schüler in die Grundschritte, die Haltung und das Rhythmusgefühl des Discofox ein. Anfangs herrschte noch eine gewisse Zurückhaltung, doch bereits nach kurzer Zeit zeigte sich, wie schnell die Klasse Zugang zu den ersten Bewegungsabläufen fand.
Besonders beeindruckend war die klare und strukturierte Vermittlung der Inhalte, durch die das Paar in kurzer Zeit sichtbare Lernfortschritte ermöglichte. Zum Abschluss präsentierten die beiden eine kurze Tanzsequenz, die den Workshop abrundete und für großen Applaus sorgte.
Die von der Musiklehrerin Myriam Lochner organisierte Veranstaltung erwies sich als bereichernde Ergänzung des schulischen Alltags und bot der Klasse 8a eine motivierende und bewegungsorientierte Erfahrung, die über den regulären Unterricht hinauswirkt.
Ein herzliches Dankeschön an Sylvia und Peter Wihl für dieses freiwillige Engagement!
Heute: Lena Waters – vom erfolgreichen Referendariat zur festen Lehrkraft
Mit Lena Waters stellen wir heute eine Kollegin vor, die vielen an der Boeselager-Realschule Ahrweiler bereits bestens bekannt ist. Im vergangenen Jahr schloss sie ihr Referendariat bei uns mit großem Erfolg ab. Seit diesem Sommer verstärkt sie unser Kollegium nun als fest angestellte Lehrkraft.
In unserem Interview gibt sie Einblicke in ihre Ausbildungszeit, ihren Start in die Planstelle und ihre Begeisterung für Musik, Französisch und Mathematik. Außerdem erzählt sie, welche Momente sie im Unterricht besonders schätzt – und warum Schokolade für sie ein echtes Stück Lebensfreude ist.

Lena Waters im Musikunterricht – mit Begeisterung fürs gemeinsame Musizieren
Magst du dich kurz vorstellen – wer bist du und woher kommst du?
Hallo! Ich bin Lena Waters und mache mich morgens von Bonn aus auf den Weg ins Ahrtal.
Du hast dein Referendariat im vergangenen Jahr an unserer Schule absolviert. Wie war diese Zeit rückblickend?
Diese Zeit war sehr arbeitsintensiv, herausfordernd und lehrreich – durch die verschiedenen Prüfungssituationen teilweise auch stressig. Gleichzeitig konnte ich viel ausprobieren und behalte diese Phase dank der tollen Unterstützung aus dem Kollegium in sehr guter Erinnerung.
Wie hast du dich gefühlt, als du erfahren hast, dass du eine Planstelle an der Boeselager-Realschule bekommst? Und was hat dich dazu bewogen, nach dem Referendariat zu bleiben?
Ich habe mich sehr gefreut! Nach eineinhalb Jahren habe ich mich hier sehr wohl- und willkommen gefühlt. Die Kolleginnen und Kollegen sind eine große Unterstützung und das Lern- und Arbeitsklima ist in den meisten Klassen sehr angenehm. Natürlich sind die räumlichen Bedingungen durch die Baustellen herausfordernd, aber gerade das bietet die Chance, die Schule in den kommenden Jahren aktiv mitzugestalten.
Welche Fächer unterrichtest du und was fasziniert dich daran besonders?
Ich unterrichte aktuell Musik, Französisch und Mathematik – schon in meiner eigenen Schulzeit waren das meine Lieblingsfächer. Besonders begeistert mich das gemeinsame Musizieren! Und wer möchte im Frankreichurlaub nicht gerne sein Croissant auf Französisch bestellen können?
Was hat sich für dich im Übergang vom Referendariat zur festen Lehrkraft am meisten verändert?
Ich unterrichte nun mehr Stunden und dadurch auch viele verschiedene Klassen. Zu Beginn des Schuljahres war ich erst einmal damit beschäftigt, rund 150 neue Namen zu lernen… manchmal vertue ich mich immer noch. 😉
Wie würdest du den Kollegenzusammenhalt und die Atmosphäre an unserer Schule beschreiben?
Ich freue mich jeden Morgen, hier anzukommen. Die allermeisten Schülerinnen und Schüler grüßen freundlich und gehen vertrauensvoll mit uns Lehrkräften um. Ähnlich erlebe ich das Kollegium: Rund 40 verschiedene Persönlichkeiten arbeiten hier zusammen. Natürlich sind wir nicht immer einer Meinung, aber ich erlebe viel gegenseitige Unterstützung und ein gemeinsames Handeln für unsere Schule und unsere Schülerinnen und Schüler.

Im Wahlpflichtfach Französisch vermittelt Lena Waters Sprache, Kultur und Freude am Entdecken
Was ist dir im Unterricht besonders wichtig – worauf legst du Wert?
Mir ist ein empathischer, respektvoller und individueller Umgang wichtig – sowohl mit den Schülerinnen und Schülern als auch mit allen Beteiligten. Wir verbringen viele Stunden miteinander und diese Zeit lebt von positiven, wertschätzenden Beziehungen.
Wie gestaltest du deinen Unterricht, damit er abwechslungsreich und motivierend bleibt?
Ich versuche, die Themen möglichst aktivierend und spielerisch umzusetzen, sodass wir viel in Bewegung sind und uns austauschen. Im Moment probiere ich auch noch viel aus – nicht alles funktioniert perfekt, aber das motiviert mich, neue Wege zu finden. Ich denke, vielfältige Angebote sind wichtig, damit es nicht langweilig wird.
Was machst du gerne in deiner Freizeit, wenn du nicht in der Schule bist?
Ich gehe gern in Cafés, ins Kino oder ins Theater. Außerdem singe ich sehr gerne mit anderen Menschen.
Hast du ein Hobby oder eine Leidenschaft, die du mit uns teilen möchtest?
Für mich geht nichts über ein leckeres Stück Kuchen – am liebsten mit viiiiel Schokolade! 😋 Ich backe auch selbst sehr gerne.
Worauf freust du dich im weiteren Schuljahr besonders?
Ich freue mich besonders auf die Teilnahme am Chorprojekt “6K-United” mit den Klassen 5c, 5d, 6b und 6d – das wird ein einzigartiges Erlebnis! Vielleicht habt ihr ja Lust, als Zuschauer dabei zu sein?
Tickets für den 24. Juni 2026 in Mannheim findet ihr unter: www.6k-united.de
Außerdem hoffe ich, mit den Französischkursen wieder ins Ausland reisen zu können. Gerade solche Erlebnisse bleiben oft als besondere Erinnerungen an die Schulzeit bestehen.
Was bedeutet dir die Boeselager-Realschule, gerade mit Blick darauf, dass du hier deine berufliche Laufbahn begonnen hast?
Ich bin sehr froh, dass ich der Boeselager-Realschule zugeteilt wurde, und werde meinen Start ins Lehrerdasein hier immer positiv in Erinnerung behalten. Ich bekomme viel Unterstützung und kann das Schulleben aktiv mitgestalten – darauf freue ich mich besonders in den nächsten Jahren.
Wenn du deine bisherige Zeit an unserer Schule in drei Worten beschreiben müsstest – welche wären das?
Intensiv, bereichernd, lebendig.
Vielen Dank, Lena, für das ausführliche Interview!
(Interview & Fotos: Ralf Breuer)

Unsere WK II_jungs sind erneut im Kreisfinale von „Jugend trainiert für Olympia“
Wie schon in den vergangenen Jahren erreichten die Fußballer der Boeselager-Realschule Ahrweiler auch in diesem Jahr die 2. Runde des renommierten Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ und kämpfen damit erneut um den Titel des Kreismeisters.
Im ersten Spiel traf die Mannschaft auf das Peter-Joerres-Gymnasium. In einer spannenden und hart umkämpften Partie setzten sich die Boeselager-Schüler knapp, aber verdient mit 3:2 durch. Das Team bewies dabei sowohl spielerische Qualität als auch starke Nerven in den entscheidenden Momenten.
Im zweiten Spiel des Tages zeigte die Mannschaft von Sportlehrer Markus Lochner eine beeindruckende Leistung. Gegen das Are-Gymnasium dominierte das Team über weite Strecken und gewann deutlich mit 7:2. Mit diesem Erfolg sicherte sich die Boeselager Realschule souverän den Einzug ins Kreisfinale.
Die Schulgemeinschaft drückt der Mannschaft nun fest die Daumen für das anstehende Finale und ist stolz auf die herausragenden Leistungen der Spieler.




