Referenten Vanessa Michels und Matthias Lange (MKN), Vertreter der KSK Ahrweiler Christian Behrend

Du entscheidest, weil du es weißt!

Unter diesem Motto stand der Projekttag der Klassen 7 zum Thema Jugendmedienschutz, der unter der Leitung des MedienKompetenzNetzwerkes Koblenz (MKN Koblenz) durchgeführt und von der Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler gefördert wurde.

Im Mittelpunkt dieses sehr gelungenen Projektes stand die Sensibilisierung der Jugendlichen für die Gefahren des Internets sowie ihrem oftmals leichtsinnigen Umgang mit diesem und anderen Medien.

Den Referenten des MKN gelang es sehr ansprechend, die Schülerinnen und Schüler durch Filme, handlungsorientierte Spiele und konkrete Suchaufträge im Internet zu der Erkenntnis zu führen, dass es die oberste Devise sein muss, seine Privatsphäre vor allem im Internet zu schützen. Sie gingen schwerpunktmäßig auf die für die Heranwachsenden so wichtigen Social Networks wie z.B. „Wer-kennt wen“ oder „SchülerVZ“ ein, die häufig dazu verleiten, Fotos und private Details zu veröffentlichen, die dann für eine unkontrollierbare Personengruppe  zugänglich sind! Immer wieder wurde darauf hingewiesen, dass das Internet fast nichts vergisst und so manche „Jugendsünde“ später tief bereut werden könnte.

Neben dem Cybermobbing wurden auch Bullying, Datenschutz und hier vor allem auch das Recht am eigenen Bild in den Focus genommen.

Den Schülerinnen und Schülern wurden neben den notwendigen Fachbegriffen, ohne die man sich in der modernen Medienwelt nicht mehr zurechtfindet, auch hilfreiche Internetadressen genannt, die ihnen bei Bedrohungen oder Unsicherheiten helfen können.

Die Referenten fanden genau den richtigen Zugang zu den Jugendlichen, die motiviert und interessiert am Projekt teilnahmen. Das Urteil fiel daher auch sehr positiv aus. Die Schülerinnen und Schüler hoffen, dass dieses sehr empfehlenswerte Projekt auch wieder für die nächste Klassenstufe 7 angeboten werden kann.

Klasse 7a beim Einstiegsspiel

Leitsätze für die Nutzung des Internets

Abfrage der Medienpräferenz der Jugendlichen

Internetrecherche

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Hauptdarsteller Daniel-C. Mühlmann als "Alex"

Und dann kam Alex…

… und es wurde zu einem einmaligen Theatererlebnis für 4 Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler.

Am 26.04.2010 gastierte das Ensemble Radiks an unserer Schule und führte ihr sehr bewegendes und schauspielerisch auf sehr hohem Niveau dargebrachtes Theaterstück „Und dann kam Alex“  auf. Thematisch beschäftigt sich das Stück mit der Gewaltprävention, mit Mobbing und Bullying.

Alex, ein 17-jähriger Schüler, wird über Jahre von Mitschülern gemobbt und gedemütigt. Um den Tätern zu imponieren, schlägt er einen hilflosen, alten Mann zusammen, was jedoch gefilmt und per Handy an Mitschüler gesendet wird. Als Lehrer das  Video entdecken, flüchtet Alex und dringt am nächsten Tag bewaffnet in die Schule ein, um zu erzwingen, dass die Mitschüler ihre Taten gestehen. Er nimmt Geiseln, verletzt die Schulsekretärin und will sich zum Schluss selbst richten. Hier setzt das eigentliche Stück an, denn in Form eines Stationendramas erzählt Alex, was er sowohl in der Schule als auch im privaten Umfeld, welches wenig Verständnis für seine Sorgen hat, erlebt hat.

Die beiden Hauptdarsteller Daniel-C. Mühlmann und Elisa Hofamnn schlüpften während des Stückes immer wieder in andere Rollen und ermöglichten es so dem Publikum sehr eindrucksvoll, sich die Stationen von Alex´ Leid bis zum Showdown vorzustellen. In kurzen, prägnanten Dialogen und raumgreifenden Aktionen versetzten sie ihre jungen Zuschauer immer wieder in Spannung und Empörung. Das Ende der Geschichte bleibt jedoch offen.

Zum Abschluss dieses sehr gelungenen Vormittages, diskutierten die beiden Schauspieler mit den Kindern darüber, wie die Eskalation hätte verhindert werden können, wer „Schuld“ daran hatte, wie man sich bei Mobbing verhalten sollte und woran man Mobbing erkennt. Die Atmosphäre war sehr vertrauensvoll und die Schüler tauschten sich sehr offen aus, wodurch ein Bogen zwischen  Theaterstück und der Alltagswelt der Kinder gespannt werden konnte.

Daniel-C Mühlmann und Elisa Hofmann

Alex "ringt" um seine Liebe

Diskussionsrunde mit Schülerinnen und Schülern im Anschluss an das Theaterstück

Fotos: Anke Neumann

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Umweltfreundlichste Klassen 2010

On 4. Mai 2010, in Nachhaltigkeit, Wettbewerbe, by Ralf Breuer

„Mäuse für die Umwelt“

Die Gewinner des Wettbewerbs 2010

Vom 09.11.2009 bis zum 25.03.2010 lief bereits zum siebten Mal der Wettbewerb um die Auszeichnung „umweltfreundlichste Klasse“ an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler. In allen Klassen wurde wöchentlich von einem Schülerteam der Arbeitsgemeinschaft Umwelt Folgendes bewertet:
Ist die Beleuchtung nach Unterrichtsende aus, sind die Fenster geschlossen, ist der Müll richtig getrennt, stehen alle Stühle auf den Tischen und ist der Boden gekehrt? Zusätzlich wurden zwei mal die Klassenraumgestaltung (Gestaltung der Informationswände, Pflanzen und Dekoration, Sauberkeit des Waschbeckens) und die Sauberkeit in den Schülerfächern bewertet.

Nach den Osterferien erhielten die Umweltteams und ihre Klassenleiter stellvertretend für ihre Klassen aus der Hand des Schulleiters Klaus Dünker sowie der stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins Angela Oehrle die Urkunden und Preise. Sie sprachen den Klassengemeinschaften sowie den jeweiligen Klassenleitern ihre besondere Anerkennung für die geleistete Arbeit aus.

Reinhard van Ooyen (Organisator) und Angela Oehrle (Förderverein) bei der Siegerehrung

Den ersten Platz errang die Klasse 6d. Auf dem zweiten Platz folgte die Klasse 5a. Wie im letzten Schuljahr war die Klassengemeinschaft der heutigen 10a auf dem dritten Platz. Ein Zeichen beachtenswerter Konstanz, sind doch im Allgemeinen die jüngeren Schüler weitaus leichter zu begeistern.  Den vierten Platz erzielte die Klasse 7d. Mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem undankbaren sechsten Platz (9d) konnte die Klasse 7c noch ein Preisgeld erringen.
Der Preis für den Sieger ist ein Rheinland-Pfalz-Ticket für die ganze Klasse, verbunden mit einem Verpflegungszuschuss in Höhe von 50 €.

Siegerklasse mit Klassenleiter Reinhard van Ooyen

Einen ganzen Tag lang werden die Schülerinnen und Schüler mit der Bundesbahn unser Heimatland erkunden. Als 2. bis 5. Preis gibt es jeweils einen Verpflegungszuschuss für einen zusätzlichen Wandertag. Alle Preise wurden freundlicherweise vom Förderverein der Schule gestiftet.

Worum ging es bei dem Wettbewerb?

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler ist eine Schule im Netzwerk Ökologischer Schulen in Rheinland-Pfalz und hat in ihrem Schulprogramm die Ziele der Umweltkonferenz von Rio 1992 aufgenommen.
Zukunftsfähigkeit/Nachhaltigkeit ist fächerübergreifendes Unterrichtsprinzip. Auf Anregung des Arbeitskreises Umwelterziehung fand dieser Wettbewerb in diesem Schuljahr zum siebten Mal statt. Die Energiesparbemühungen weiter zu fördern, war ein Ziel des Wettbewerbs; gleichzeitig galt es, die Eigenverantwortung der Schüler und die Klassengemeinschaft zu stärken.
Erstmals wurde von den Klassen in diesem Schuljahr eine Zielvereinbarung getroffen: Mindestens 75% der möglichen Punkte sollten erreicht werden! Konnte dieses hohe Ziel auch nicht von allen gemeistert werden, so wurde es im Durchschnitt aber weit übertroffen. Die Siegerklasse erfreute sich über 96 % der möglichen Punkte.
Von Lehrern und Eltern wurde die erhöhte Sensibilität der Schüler wahrgenommen. Und auch der Hausmeister sowie das Reinigungspersonal waren vom Wettbewerb positiv angetan. Anne Weller (Klassenlehrerin Klasse 5a) bemerkte,  dass vor allem die gegenseitige Kontrolle der Schülerinnen und Schüler mehr Effektivität habe als das reine Aufklären durch Lehrpersonen. Zudem sporne der Wettbewerbsgedanke die Klassengemeinschaft zu ständigem bewussten Verhalten an.

Auch im nächsten Schuljahr soll der Wettbewerb wieder stattfinden, denn die Wertevermittlung auf eine solche Art kommt gut an!

Reinhard van Ooyen
Beauftragter für Nachhaltigkeitserziehung

Auf Einladung des Pädagogischen Austauschdienstes (Bonn) stellte Realschullehrer Burkhard Bender von der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler ein Schulpartnerschaftsprojekt mit einer türkischen Partnerschule aus Izmir auf der Bildungsmesse “Didakta” in Köln vor.

Burkhard Bender beim Vortrag

Bereits 11 Mal seit 1992 besuchten türkische Schüler unsere Kreisstadt oder fuhren Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule nach Izmir. Auch eine Abordnung des deutschen Lehrerkollegiums informierte sich schon direkt in der türkischen Partnerschule, dem Camlarlati Koleji in Izmir.

Auf der Didakta  hob Bender, der das Projekt von Anfang an leitet, vor allem die Langfristigkeit hervor. Immer wieder sei es eine Herausforderung den jungen Menschen zu vermitteln,  sich auf die jeweils andere Kultur einzulassen. Erst wenn man das Andersartige erlebe und lebe, verstehe man anderer Kulturkreise, so Bender.
Auch sein eigenes Land und seine eigene Kultur lerne man zu schätzen.

Die Schüler und Schülerinnen werden jeweils in Gastfamilien untergebracht, deren Kinder im nächsten Jahr beim Gegenbesuch dabei sind. So sind Freundschaften entstanden, die schon über 15 Jahre halten.

Burkhard Bender beim Vortrag

Der PAD freute sich über regen Besuch und die Ausführungen von Burkhard Bender erfuhren großes Interesse. Auch Lehrer aus der Türkei waren anwesend. Vor allem der Hinweis auf die Webseite des Deutsch-Türkischen Freundeskreises (dtf-aw.de) wurden dankbar angenommen. Der Freundeskreis unterstützt seit Jahren den Schüleraustausch und hat ihm auch einen eigenen Bereich auf seiner Webseite zur Verfügung gestellt. Hier sind nicht nur Bilder zu sehen, sondern auch die bisher zusammengestellten Dokumentationen dieser Partnerschaft.

Links:

Deutsch-Türkischen Freundeskreis –     Partnerschule in Izmir

Nicht vergessen: Montag schulfrei!

On 9. April 2010, in Informationen, by Ralf Breuer

Der Montag, 12.04. –  der 1. Schultag nach den Osterferien,  ist frei für die Schüler, da das Lehrerkollegium einen ganztägigen Studientag zum Thema “Mobbing” hat.

 

Studientag des Kollegiums – schulfrei

On 31. März 2010, in Termine, by Ralf Breuer

Studiums des Kollegiums zum Thema “Mobbing”

Schüler haben frei!

 

Manuel Hartmann von der TuS Koblenz besuchte Wahlpflichtfach Sport

Zwei ganz besondere Sportstunden erlebten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Sport in Klasse 7 sowie der Fußball AG der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler am Mittwoch, 18. März 2010: Manuel Hartmann, der Kapitän der Zweitliga-Mannschaft der TuS Koblenz, verbrachte zwei Unterrichtsstunden mit ihnen.

Zu Beginn löcherten die Schüler den zurzeit an einem Muskelfaserriss laborierenden Manuel Hartmann mit Fragen aller Art: Wie er Fußballer wurde, in welchen Vereinen er schon spielte, welche Tipps er jungen Spielern geben könne oder wie er die aktuelle Situation seines Vereins – die TuS Koblenz ist abstiegsgefährdet – persönlich sehe.

Manuel Hartmann zeigte sich sehr offen und beantwortete alle Fragen auf eine sympathische Art und Weise. Man merkte ihm an, dass er gerne mit Kindern und Jugendlichen umgeht – daher auch sein Berufswunsch vor der Profikarriere: Gymnasiallehrer für Mathe und Sport. So betonte er auch mehrmals, dass eine solide Ausbildung, schulisch wie beruflich, selbst für hochtalentierte Jugendfußballer sehr wichtig sei, denn schon mit einer schweren Verletzung könne der Traum “Profifußballer” schnell ausgeträumt sein.

Im Anschluss an die Fragerunde ging´s in die Sporthalle, wo die jungen Fußballer ihr Können unter Beweis stellen konnten und dabei von Hartmann Tipps und Verbesserungsvorschläge bekamen. Mitspielen konnte er aufgrund seiner Verletzung leider nicht.

Nach zwei Abschlussspielen zum Ende der Doppelstunde unter den Augen des Zweitligaprofis verabschiedete sich Manuel Hartmann mit einer Mini-Autogrammstunde für die teilnehmenden Schüler und nahm ein Dankeschön des Sportlehrers Markus Lochner und die Nichtabstiegs-Wünsche aller begeisterten Teilnehmer dieser ungewöhnlichen Sportstunde mit nach Koblenz.

Der Besuch des TuS Koblenz-Profis kam durch die Teilnahme des Deutschlehrers Ralf Breuer an einem Preisrätsel der Rhein-Zeitung zustande.
Im Rahmen des Zeitungsprojektes “RZ Klasse”, an dem die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler jährlich mit den Klassen 8 teilnimmt, konnte der fuballbegeisterte Deutschlehrer die Frage beantworten, von wem das Zitat “Das Runde muss in das Eckige” stammt beantworten. Mit der richtigen Lösung “Sepp Herberger” gewann er so den Besuch des Mannschaftskapitäns der TuS Koblenz an seiner Schule.

Impressionen vom Besuch des Profikickers an unserer Schule :

Schulleiter Klaus Dünker bei der Eröffnung der 7. Berufsinformationsbörse

Seit 2004 lädt die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler im Rahmen der Berufsorientierung „Fit für den Job“ Repräsentanten verschiedener Berufe – darunter auch Eltern und Ehemalige – einmal im Jahr zu einer Berufsinformationsbörse für die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe ein.

In einer Art „Stehcafé“ standen auch dieses Jahr über 40 Vertreter der heimischen Wirtschaft, verschiedener Behörden und des Handwerks den interessierten Jugendlichen zum Gespräch zur Verfügung. Die bisherigen Erfahrungen zeigen auch, dass die Schüler diese Möglichkeit, den persönlichen Austausch und die Möglichkeit, sich konkret über einen angestrebten Ausbildungsberuf zu informieren, eher nutzen als bei einer Präsentation des Berufes in Form von Vorträgen.

Die Jugendlichen sollen im Austausch mit den Gästen „einen konkreten Einblick in bestimmte Berufe gewinnen – und möglicherweise erste Kontakte für ein Praktikum oder gar eine spätere Lehrstelle herstellen, was in den Vorjahren auch schon funktioniert habe“ – so der Sozialkundelehrer und Praktikumsleiter Ralf Breuer, der beide Tage mit organisiert hat.

Frau Dr. Antje Eckel,  Geschäftsführerin des Unternehmens Dr. Eckel GmbH in Niederzissen, ist davon überzeugt, “dass diese Art der Berufsinformationsbörse für die Schülerinnen und Schüler ein gutes Angebot ist, um sich über ihren beruflichen Werdegang genauer zu informieren.”  In Zukunft möchte die Unternehmerin des Jahres 2009 (Großer Preis des Mittelstandes)  ihr Unternehmen jungen Menschen unserer Region präsentieren. Hierzu böte die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule eine gute Möglichkeit, so Frau Dr. Eckel.

Horst Gies, Geschäftsführer des Bauern- und Winzerverbandes im Kreis Ahrweiler und zum fünften Mal bei der Berufsinformationsbörse anwesend, nannte die Veranstaltung aus Sicht der informierenden Gäste „eine gelungene Veranstaltung“, die den Jugendlichen einen guten Überblick ermögliche, was in der heutige Zeit sehr wichtig sei.

In diesem Jahr reichte die Spanne der Berufe vom “Verfahrenstechnologe in der Müller-und Futtermittelwirtschaft” über den “IT-Systemkaufmann“ oder die “PTA” bis hin zum “Maschinenbauer”.

Hier nun ein paar Impressionen von der Berufsinfobörse 2010:

“Fit für den Job” – Bewerbungstraining

On 15. März 2010, in Berufswahl, by Ralf Breuer

Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler bereitet auf Berufswelt vor

Frank Weiler (Debeka) lässt die Schüler einen Einstellungstest schreiben und verrät Tipps dazu

Ganz im Sinne der Idee “Schule öffnen” konnten für das Bewerbungstraining der 9. Klassen 8 Experten von außerhalb geworben werden, die den Schülerinnen und Schülern Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung gaben.
So wurden die knapp 120 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 am Dienstag, 15.03.2010, in fünf Arbeitsgruppen aufgeteilt und von folgenden Referenten betreut:

  • Frank Weiler (Debeka)
  • Roland Geisbüsch (Barmer Ersatzkasse)
  • Frank Kortendieck und Andreas Zimmermann (DAK)
  • Dirk Schreiber und Herr Sauer (Volksbank Rhein-Ahr-Eifel)
  • Michael Vitten und Herr Nolden (AOK)

Von 8:00 – 12.30 Uhr informierten die Experten über wichtige Themen wie das Gestalten einer Bewerbungsmappe, den Eignungstest sowie das Vorstellungsgespräch.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten Tipps und Hinweise aus der Praxis für die Erstellung einer Bewerbung, wurden professionell an ein Vorstellungsgespräch hingeführt und erhielten praktische Verhaltens- und – was in der heutigen Zeit auch sehr wichtig ist – Benimmtipps für die Bewerbungsgespräche. Besonders das Vorstellungsgespräch wurde in einigen Gruppen in den Mittelpunkt gerückt. Mit Hilfe von Videoaufzeichnungen wurden die Gesprächsanalysen sehr konkret und praxisorientiert durchgeführt.
Am Ende waren beide Seiten, sowohl die Schüler als auch die Referenten, mit den Ergebnissen des Bewerbungstrainings sehr zufrieden und die Referenten sagten quasi schon für das Bewerbertraining 2011 an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler zu.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Referenten bedanken! Erwähnenswert ist die Tatsache, dass Herr Weiler von der Debeka dieses Jahr das 7. Mal als Referent am Bewerbungstraining teilnahm.

Hier nun ein paar Impressionen vom Bewerbungstraining 2010:


 

"Gemeinsam können wir alles schaffen!" Klasse 7a bei einem Gruppenspiel

Bereits im dritten Jahr veranstaltet die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler ein Gewaltpräventionsprojekt der Klassen 7 in Zusammenarbeit mit dem KD Koblenz und in diesem Jahr der PI Remagen. Inhaltlich beschäftigten sich die Jugendlichen unter der fachkundigen Leitung von Michaela Gasber (K15) und Klaus Krämer (PI Remagen) mit Gewalt in all ihren Erscheinungsformen.

Mit Hilfe eines Gewaltbarometers definierten die Schülerinnen und Schüler zunächst, was für sie Gewalt ist und wie sie bewertet werden muss. Dabei wurde deutlich, dass diese Einordnung durchaus kontrovers erfolgen kann. Vor allem die Bereiche der verbalen und der „Cyber“-Gewalt“ wurden ganz unterschiedlich gesehen.

Im Anschluss daran wurde in einer Vielzahl von Spielen aufgearbeitet, wie man mit Gewalt umgehen kann. Im Zentrum stand dabei die Erkenntnis, dass man in der Gemeinschaft am stärksten ist und vieles erreichen kann, damit es überhaupt nicht erst zu Gewalt z.B. im Klassenverband kommen kann.

Vor allem das Thema „Mobbing“ mit all seinen Begleiterscheinungen wurde ausführlich und eindringlich behandelt. Besonders ein Spiel, in dem es galt, als Gruppe einen Mitschüler zu verteidigen, verdeutlichte den Kindern, dass es in einem starken Klassenverband, der von Vertrauen und Respekt geprägt ist, nicht zu Mobbing kommt.

Auch die Frage, wie man mit Provokationen umgehen soll, wurde thematisiert. Dabei ist es gar nicht so einfach, richtig zu reagieren, wie die Schülerinnen und Schüler in Rollenspielen erleben konnten.

Abschließend beschäftigten sich die Jugendlichen noch mit dem weiten Feld der unterlassenen Hilfeleistung unter dem Motto: „Wer nichts tut, macht mit!“  Durch Beispiele aus dem Alltag wurde klar, dass jeder helfen kann und muss, jedoch sich selbst nicht in Gefahr begeben sollte.

Das Gewaltpräventionsprojekt der Klassen 7 ist Teil der Präventionsarbeit der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule, die einen Pfeiler des Qualitätsprogrammes der Schule darstellt.

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