Anfang März 2019 heißt es für die Schüler des Wahlfaches Sport wieder “Schifoan”!

Zur Einstimmung hier schon mal das Video der Schulskifahrt 2018 zum Klausberg in Südtirol…
Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns auch noch mal bei “Augenoptik Steins” in Heimersheim für gespendeten Satz leuchtend gelber Warnwesten bedanken!

WpF-Sport-Kurs auf Ski-Fahrt im Ahrntal

On 14. April 2011, in Sport, Wahlpflichtfächer, by Ralf Breuer

WpF-Sport-Kurs auf Ski-Fahrt im Ahrntal

Eine Woche „Intensiv-Skifahren“ erlebten 21 Schülerinnen und Schüler des Sport-Wahlpflichtfaches Klasse 9 der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler.
Nach theoretischer und praktischer Vorbereitung im Sportunterricht und einigen zusätzlichen, freiwilligen Nachmittagsterminen begaben sich die jungen Sportler gemeinsam mit ihrem Sportlehrer Markus Lochner ins Ahrntal nach Südtirol.

„Das Ziel Klausberg im Ahrntal haben wir wiederholt ausgewählt, weil es sich hier um ein Skigebiet handelt, das gerade für Anfänger sehr attraktiv und geeignet ist. Da ein Großteil unserer Schüler über keine Vorerfahrungen verfügte, fiel die Entscheidung relativ schnell“, erklärt Lochner, für den das Thema Skifahren einen ganz besonderen Stellenwert besitzt.

Die Gruppe des WpF-Sport im Ahrntal

Die Gruppe des WpF-Sport im Ahrntal

„Neben dem sehr großen sportlichen Wert – die meisten Schüler haben noch nie auf einem Ski gestanden und erlernen somit eine neue Sportart – ist vor allem die soziale Komponente zu nennen. Die Schüler sind den ganzen Tag gemeinsam auf der Piste, helfen sich, sind füreinander da und tragen Verantwortung“, ergänzt Lochner, der von Kollegin Brigitte Karpstein, ebenfalls ausgebildete Ski-Übungsleiterin, unterstützt wurde. Neben Karpstein fungierten in den ersten beiden Tagen auch immer wieder fortgeschrittene Schüler als „Experten“, um Übungen zu demonstrieren oder auch kleinere Tipps zu geben. „In der Regel dauert es etwa eineinhalb bis zwei Tage, bis die Schüler dank der Carvingtechnik sicher jeden anspruchsvolleren, mittelschweren Berg „bezwingen““, beschreibt Lochner weiter. Aus dem relativ schnellen Lernzuwachs und Lernerfolg resultierten jedoch auch gewisse Gefahren, da sich die Schüler zu schnell zu sicher fühlten und sich überschätzten. Von Beginn an wurde daher stets darauf geachtet, dass die Worte Kontrolle und Selbsteinschätzung nicht nur Worthülsen blieben. „Da WpF-Sport-Schüler in aller Regel auch in ihrer Freizeit sehr viel Sport treiben, können sie ihre eigene sportliche Leistung meist sehr gut einschätzen und gehen dementsprechend relativ passiv „zu Werke““, erklärt Brigitte Karpstein den Umstand, warum auf der inzwischen fünften einwöchigen Skifahrt keine Verletzungen zu verzeichnen waren. Dass der abendliche Muskelkater für den Neueinsteiger dazugehört, verstehe sich von selbst. Doch spätestens beim gemeinsamen Zusammensein in der gemütlichen Bauernstube in der Unterkunft seien diese kleinen Wehwehchen kein Thema mehr, was übrigens auch für den zu Hause gelassenen PC oder den nicht zu nutzenden Internetanschluss galt. Die Schüler zeigten, dass es auch eine Welt ohne Computer geben kann. „In den sieben Tagen hat niemand das Internet oder den PC wirklich vermisst. Oft waren die Schüler schon vor dem heute-Journal im Bett, sodass dem vorhandenen TV-Gerät nur eine untergeordnete Rolle zufallen sollte. Die Schüler sind einfach aufgrund der ungewohnten Belastung und der Bergluft zu müde“, sagt der Vorsitzende der Fachschaft Sport, Markus Lochner, der in Zukunft – wie an anderen Schulen schon praktiziert – eine Fahrt für eine gesamte Stufe plant. Denkbar wäre hier die Klassenstufe 8, da hier weder Klassenfahrten noch andere Aktivitäten auf dem Plan stünden. Die für solch eine Unternehmung notwendigen Skilehrer könnten über die Sportfachschaft der Universität Koblenz oder Köln kontaktiert werden, sodass in kleinen Lerngruppen die neue Sportart erlernt werden könne. „Wir werden sehen, ob sich die Idee einer jährlichen Skifahrt realisieren lässt. Die diesjährige Fahrt hat mich jedenfalls hierfür motiviert, denn die Schüler haben gezeigt, dass man sich auf sie auch in den Bergen verlassen kann“, so Lochner abschließend.
Skifahren soll an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus auf jeden Fall weiter ein Thema für die Schüler bleiben, die sich für das Wahlfach Sport entschieden haben. Denn neben den verbindlichen neuen Wahlpflichtfächern wird auch das neue Neigungs- oder Wahlfach Sport angeboten.

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Manuel Hartmann von der TuS Koblenz besuchte Wahlpflichtfach Sport

Zwei ganz besondere Sportstunden erlebten die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches Sport in Klasse 7 sowie der Fußball AG der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler am Mittwoch, 18. März 2010: Manuel Hartmann, der Kapitän der Zweitliga-Mannschaft der TuS Koblenz, verbrachte zwei Unterrichtsstunden mit ihnen.

Zu Beginn löcherten die Schüler den zurzeit an einem Muskelfaserriss laborierenden Manuel Hartmann mit Fragen aller Art: Wie er Fußballer wurde, in welchen Vereinen er schon spielte, welche Tipps er jungen Spielern geben könne oder wie er die aktuelle Situation seines Vereins – die TuS Koblenz ist abstiegsgefährdet – persönlich sehe.

Manuel Hartmann zeigte sich sehr offen und beantwortete alle Fragen auf eine sympathische Art und Weise. Man merkte ihm an, dass er gerne mit Kindern und Jugendlichen umgeht – daher auch sein Berufswunsch vor der Profikarriere: Gymnasiallehrer für Mathe und Sport. So betonte er auch mehrmals, dass eine solide Ausbildung, schulisch wie beruflich, selbst für hochtalentierte Jugendfußballer sehr wichtig sei, denn schon mit einer schweren Verletzung könne der Traum “Profifußballer” schnell ausgeträumt sein.

Im Anschluss an die Fragerunde ging´s in die Sporthalle, wo die jungen Fußballer ihr Können unter Beweis stellen konnten und dabei von Hartmann Tipps und Verbesserungsvorschläge bekamen. Mitspielen konnte er aufgrund seiner Verletzung leider nicht.

Nach zwei Abschlussspielen zum Ende der Doppelstunde unter den Augen des Zweitligaprofis verabschiedete sich Manuel Hartmann mit einer Mini-Autogrammstunde für die teilnehmenden Schüler und nahm ein Dankeschön des Sportlehrers Markus Lochner und die Nichtabstiegs-Wünsche aller begeisterten Teilnehmer dieser ungewöhnlichen Sportstunde mit nach Koblenz.

Der Besuch des TuS Koblenz-Profis kam durch die Teilnahme des Deutschlehrers Ralf Breuer an einem Preisrätsel der Rhein-Zeitung zustande.
Im Rahmen des Zeitungsprojektes “RZ Klasse”, an dem die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler jährlich mit den Klassen 8 teilnimmt, konnte der fuballbegeisterte Deutschlehrer die Frage beantworten, von wem das Zitat “Das Runde muss in das Eckige” stammt beantworten. Mit der richtigen Lösung “Sepp Herberger” gewann er so den Besuch des Mannschaftskapitäns der TuS Koblenz an seiner Schule.

Impressionen vom Besuch des Profikickers an unserer Schule :