
Lanwi Karba übergibt das Dankeschön-Bild der jungen Afrikaner für die Boeselager-Schule
Sechstklässler sammelten für ihren Sportlehrer
Einen Sportlehrer zu haben, der selbst 400 m-Sprinter und 400 m–Hürdenläufer in der Nationalmannschaft von Togo war, dann dort die Nationalmannschaft im Sprint trainierte und nun als Leichtathletik-Experte im Deutschen Sportbund für die Deutschen Olympischen Spiele fungiert, das ist für Schüler schon etwas Besonderes und Faszinierendes.

Lanwy Karba
Lanwi Karba stammt aus dem westafrikanischen Land Togo und unterrichtet an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler Sport, so auch die Klasse 6 c. Natürlich erzählte er seinen Schülern von seinem Heimatland und einem Bildungs-, Kultur- und Sportprojekt für mittellose Jugendliche, das er selbst mit unterstützt. Dieses Entwicklungsprojekt wird von der Nichtregierungsorganisation „Enfant-Foot-Développement“ durchgeführt. Geplant ist demnächst der Bau eines Brunnens neben dem Schulzentrum, damit die Schüler nach dem Unterricht direkt Wasser für ihre Familien schöpfen können und nicht, wie es jetzt häufig passiert, die Schule versäumen, weil sie Wasser von weit herholen müssen.
Beeindruckt von der Möglichkeit der direkten Hilfe, veranstaltete die 6 c einen Kuchenverkauf und spendete den Erlös für die Jugendlichen in Togo. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Brigitte Karpstein überreichten die Schüler die Spende ihrem Sportlehrer,
der übrigens auch gut erhaltene Sportkleidung für seine fußball- und sportbegeisterten jugendlichen Landsleute sammelt.
Erst vor einigen Wochen hatte die Klasse 6 c im Religionsunterricht das Leben ihrer Altersgenossen in aller Welt in den Blick genommen und war angerührt von der schwierigen und katastrophalen Lebenssituation von Kindersoldaten, Teppichknüpfern, Kinderarbeitern in Steinbrüchen, Straßenkindern und jugendlichen Prostituierten. In ihren Familien, bei Freunden und Bekannten „bettelten“ sie um Geld und konnten einen beachtlichen Betrag an das kirchliche Hilfswerk Misereor und an ihre Patenschule in den Slums von Lima spenden.
(Text: Brigitte Karpstein)
Zu dieser Hilfsaktion gibt es auch einen interessanten Artikel bei der Rhein-Zeitung:
Das Hilfsprojekt in der Rhein-Zeitung
Anfang September beschäftigte sich auch der Südwestrundfunk mit diesemProjekt:
Einen tollen Erfolg verbuchte die von Anne Weller betreute Fußballmannschaft (Jungen – Wettkampf III) unserer Schule am 8. September 2011.
Nach einem 0:0 im Spiel gegen das Team des Peter Jörres-Gymnasiums besiegten unsere Jungs die Mannschaften der Erich Kästner-Realschule plus mit 8:0 und die des Are Gymnasiums mit 1:0.
Im Spiel um Platz 1 und damit um das Weiterkommen in die nächste Runde des Wettbewerbs “Jugend trainiert für Olympia” konnte sich das Team der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler im Elfmeterschießen knapp mit 5:4 durchsetzen.
Herzlichen Glückwunsch an das Team und die Betreuerin Anne Weller!
Es spielten:
Selbach, Paul
Tietz, Michael
Welter, Leo
Büch, Justin
Muskulus, Samuel
Schneider, Jannik
Salij, Can-Andre
Handanagic, Dennis
Hess, Jan-Luca
Keutgen, Simon
Keutgen, Marvin
Bertram, Paul
Rath, Alexander
Raths, Matthias
Hoffmann, Thilo
Anfang September 2011 befanden sich 13 türkische Schüler und 3 Lehrer unserer Partnerschule „Çamlaralti Koleji“ in Izmir in Ahrweiler und lernten Land und Leute kennen.
In der Zeit vom 26. August bis zum 10. September waren 13 Schüler und 3 Lehrer (Benturk Dirikal – Schulleiter, Aysim Andac und Banu Mestanoglu) der türkischen Schule „Çamlaralti Koleji“ aus Izmir in Ahrweiler zu Gast.
Anlass dafür war der deutsch-türkische Schüleraustausch der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, der unter der Leitung von Burkhard Bender bereits seit 2000 in Zusammenarbeit mit der Partnerschule in Izmir durchgeführt wird.
Nachdem die deutschen Schüler im letzten Schuljahr ihre Austauschschüler in Izmir besuchten, nahmen sie die langersehnten Gäste in der Nacht von Freitag auf Samstag am Flughafen in Köln in Empfang. Am Wochenende hatten die Gäste erst einmal Zeit, mit ihren Gastfamilien etwas zu unternehmen und sich einzuleben.

Am Montag stand nach der offiziellen Begrüßung durch den Rektor Klaus Dünker und den Konrektorinnen Marion Schnitzler und Bettina Lanzerath ein gemeinsames Gespräch auf dem Programm, in welchem die Schüler verdeutlichten, wie der Austausch bisher verlief und worauf sie sich besonders freuten. Anschließend lauschten die Schüler den Ausführungen des Nachtwächters Herrn Schuld, der die Schüler besonders anschaulich in die Geschichte Ahrweilers einführte.
Am nächsten Tag wurden die Schüler von Herrn Schuld durch die Stadt Ahrweiler und den Regierungsbunker geführt.
Nachmittags wurden sie sich bei Migrations- und Integrationsbeirat über die Situation von Migranten in und um Ahrweiler informiert.
Am Mittwoch erhielten die türkischen Schüler die Gelegenheit, im Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V., welches vom Schriftsteller und Soziologen Hıdır Eren Çelik geleitet wird, ihre bisherigen Erfahrungen zu reflektieren und Fragen zu stellen.
Weitere Programmpunkte waren:
Römervilla, Kennenlernen der Region, BUGA, Schifffahrt, Vulkanmuseum und Geysir in Andernach (wird in unterrichtlicher Projektarbeit vorbereitet), Phantasialand, gemeinsames Grillen, Hochseilpark Ahrweiler















