„Boeselager-Realschüler tauschten Schulbank gegen Arbeitsplatz“
Erste Einblicke in die Berufswelt haben ca. 110 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in den letzten Wochen gesammelt. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Rene Bethke (9c) durfte sogar an Formel BMW-Rennenboliden "schrauben" und zog folgendes Fazit: "Die zwei Wochen in der Nürburgring driving academy verstärkten meine Liebe zum Motorsport und nun möchte ich auch den Beruf Kfz-Mechatroniker erlernen."
Von „Ich freue mich wieder auf die Schule “ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.
Nina Schall aus der Klasse 9a “besuchte” in den beiden Wochen die katholische Kindertagesstätte Mayschoss, in der sie selbst als Kind war, erlebte diese allerdings aus anderer Perspektive und zeigte sich begeistert: “Ich kann mir vorstellen, den Beruf Erzieherin zu erlernen, da es mir sehr gefallen hat mit den Kindern zu arbeiten und ich von der Einrichtung hier in Mayschoss begeistert bin.”
Spannende zwei Wochen erlebte auch Mara Eltzschig (9a), die im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn in den Beruf der Biologisch-Technischen Assistentin hineinschnupperte: “Die tägliche Arbeitszeit verging wie im Flug und ich hatte auch ein Riesenglück mit meiner Betreuerin, die mir einen guten Eindruck in den Berufsalltag verschaffen konnte.”
Eintrittskarte ins Berufsleben
„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Praktikumsleiter und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den meisten Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sei, so Breuer.

Kevin Schneider (9c) hat seinen Traumberuf als Feuerwehrmann gefunden und stellte während des Praktikums bei der Berufsfeuerwehr Brühl fest, wie wichtig die Feuerwehr ist. Nach der Klasse 10 möchte er nun erst eine Ausbildung als Rettungsassistent beginnen.
Breit war auch die Palette der Berufe, die die Realschüler nach den Herbstferien kennen lernten. Der eine schnupperte in den Job des Bürokaufmanns rein, der andere machte die Erfahrung, dass acht Stunden als Kfz-Mechatroniker in „Zeiten des Reifenwechsels“ ganz schön schlauchen können, so dass das Fußballtraining am Abend schon mal ausfallen musste. Interessant waren auch die Erfahrungen der Praktikanten im Hotel- und Gastronomiegewerbe, da gerade hier durch die verschiedenen Einsatzbereiche wie Küche, Service oder Housekeeping eine breite Palette von Eindrücken vermittelt werden konnten. Und gerade in diesem Gewerbe gibt es im Ahrkreis viele Lehrstellen, die diesen Sommer sogar nicht alle besetzt werden konnten.
Methodentraining
In einem dreitägigen Methodentraining in der ersten Woche nach dem Praktikum wurden die Erfahrungen des Praktikums mit Hilfe der Klassenleiter und Sozialkundelehrer reflektiert und sowohl den Schülern der Kassenstufe 8, die im nächsten Schuljahr „dran“ sind, als auch den Eltern auf einem späteren Elternabend in einer Vortragsrunde mit Hilfe von Powerpoint oder Plakaten präsentiert. Das hat neben der Information auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Präsentation des Praktikums vor Schülern der Klassenstufe 8
Im Anschluss werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: “Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.”
Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind auf der Webseite der Boeselager Realschule plus unter www.boeselager-realschule.de (-> Berufsberatung) zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt.
Weitere Praktika empfehlenswert
Außerdem bekommen sie sowohl von den betreuenden Lehrern als auch von Seiten der Berufsberaterin Michaela Stahl den dringenden Rat, neben dem schulisch betreuten Betriebspraktikum in den bis zum Realschulabschluss noch anstehenden Ferien unbedingt noch weitere Praktika zu absolvieren.
Realschulkonrektorin Bettina Lanzerath zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennzulernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler in den sogenannten Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit geschult.“

Matthias K. machte gute Erfahrungen als Einzelhandelskaufmann bei Rewe in Niederzissen

Immer wieder begehrt: ein Praktikumsplatz bei Klaes in Ahrweiler - Hier baut Jan-Georg B. eine Festplatte in den PC
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern bedanken, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!

Eine neu formierte U 18-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat zum Saisonauftakt mit 2:1 (1:1) gegen Italien gewonnen. Neu-Trainer Christian Ziege gab beim Spiel im Apollinaris-Stadion in Bad Neuenahr sein Debüt auf der Bank der U 18-Junioren.
Vor 3560 Zuschauern – darunter 4 Klassen unserer Schule, 3 Schüler als offizielle Balljungen und ein Team unseres Schülerradios – geriet die deutsche Junioren-Auswahl jedoch zunächst mit 0:1 in Rückstand. Emanuele Gatto brachte die Italiener schon in der 7. Minute in Führung. Der Ausgleich folgte in der 34. Minute durch Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg – was dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand war. Das Siegtor zum 2:1 fiel in der 54. Minute durch Mittelfeldspieler Martin Kobylanski vom FC Energie Cottbus.
Dank einer Akkreditierung durch den DFB konnten die zwei “Schülerradio-Reporter” Andre Angerer und David Heinen (beide 5b) mit dem Leiter der AG Schülerradio, Ralf Breuer, das Junioren-Länderspiel aus dem Innenbereich verfolgen und nach Abpfiff noch einige interessante Interviews führen.
Selbst an den Neu-Trainer Christian Ziege und den DFB-Sportdirektor Matthias Sammer wagten sie sich bei ihrem ersten Einsatz überhaupt ran:-)
Zum Anhören der Interviews einfach auf das entsprechende Bild klicken…

Andre und David fragten sogar den DFB-Sportdirektor Matthias Sammer nach Tipps für junge Fußballer, die auch Profi werden wollen - Sammer wurde 1996 Europameister, gewann mit Borussia Dortmund 1997 die Champions League und den Weltpokal und war dreimal Deutscher Meister

Christian Ziege fragten sie, ob er nervös gewesen sei vor seinem ersten Spiel als Junioren-Nationaltrainer...
Zum Anhören der Interviews einfach auf das entsprechende Bild klicken…
Text/Fotos: Ralf Breuer
Die AG Schülerradio findet im Rahmen der Nachmittagsbetreuung unserer Schule statt…
Wer noch Interesse hat -> dienstags – 14.00 bis 15.00 Uhr – Raum 316
Wettkampf III-Fußballmannschaft unserer Schule für 3. Runde qualifiziert!
Einen tollen Erfolg erzielte das von Andrea Hofmann betreute Team der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am 27.10.2011:
In der 2. Runde des Fußball-Wettbewerbs “Jugend trainiert für Olympia” konnten die Jungs die Mannschaften des Erich-Klausener-Gymnasiums Adenau 5:0 und des Rhein-Gymnasiums Sinzig 5:1 schlagen und erreichten damit zum ersten Mal seit sehr langer Zeit die 3. Runde in diesem Turnier.

Es spielten: Paul Selbach, Michael Tietz, Leo Welter, Justin Büch, Samuel Muskulus, Jannik Schneider, Can-Andre Salij, Dennis Handanagic, Jan-Luca Hess, Simon Keutgen, Marvin Keutgen, Paul Bertram, Alexander Rath, Nick Schüring, Thilo Hoffmann, Calvin Euskirchen, Moritz Hürlimann
Boeselager Realschule Ahrweiler – Erich-Klausener-Gymnasium Adenau 5-0
Torschützen: Jannik Schneider, Dennis Handanagic 2x, Paul Bertram, Can-Andre Salij
Boeselager Realschule Ahrweiler – Rhein-Gymnasiums Sinzig 5-1
Torschützen: Samuel Muskulus, Jannik Schneider, Dennis Handanagic 2x, Paul Selbach
Erwähnenswert ist noch, dass Samuel Muskulus an 5 Toren als Vorbereiter beteiligt war!
Herzlichen Glückwunsch und weiter viel Erfolg!
Dank einer sehr großzügigen Unterstützung unseres Fördervereins kann die Schulband „Realpower“ nun noch professioneller proben und auftreten.

Tontechniker Timo Schmieding und E-Gitarrist Maximilian Gross bedankten sich ganz herzlich im Namen aller Bandmitglieder bei Frau Claudia Kreuser, der 1. Vorsitzenden des Fördervereins, für die Zuwendung, die eine deutliche Erweiterung des Equipments ermöglichte.
Jetzt bringen die Proben noch mehr Spaß! Angespornt durch die zur Verfügung stehenden Instrumente und die Verstärkertechnik zeigen sich Sänger und Sängerinnen sowie Instrumentalisten besonders motiviert und engagiert bei den wöchentlichen Proben. Ernsthaft und zuverlässig ist der Umgang mit der Bandausrüstung. Diese vorbildliche Zusammenarbeit begeistert auch die Leiterin der AG Schulband, Annegret Knieps.


SV der Boeselager-Realschule Ahrweiler diskutierte einen Tag intensiv und erarbeitete Programm für die nächsten Aktionen
Einen Tag keinen „normalen“ Unterricht im Klassenverband, sondern intensives Diskutieren und Arbeiten in Gruppen – das stand vor den Herbstferien für die Klassensprecher und Schülersprecher der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler auf dem Programm. Hierzu verließen alle Klassensprecher, das SV-Team und die beiden SV-Lehrer Doro Hölters und Mike Schuth das Schulgebäude und wanderten in das Haus der Jugend nach Ahrweiler.
Anfangs standen Kooperations- und Kommunikationsspiele auf dem Programm, die auch zum Kennenlernen der einzelnen Teilnehmer dienten. In den folgenden Stunden wurden Rechte, Pflichten und Aufgaben eines Klassensprechers thematisiert sowie die Struktur, die Aufgaben und Projekte der Schülervertretung der Boeselager-Realschule besprochen.
Konkret waren dies folgende Punkte: Schließfächer, Schülernachhilfe, Schuljahresplaner, Cafeteria Elternsprechtag, Bauwagen, Schüleraufsichten.

36 Jahre an unserer Schule – Frau Meironke
Boeselager-Realschule trauert um langjährige Lehrerin Dorothea Meironke
Vor einigen Tagen verstarb die langjährige Lehrerin der Realschule Ahrweiler, Dorothea Meironke, nach langer duldsam ertragener Krankheit.
Dorothea Meironke (Richter) unterrichtete von 1966 bis 2002 die Fächer Geschichte, Erdkunde, Mathematik sowie Sozialkunde und hat in diesen 36 Jahren als eine der ersten Lehrerinnen maßgeblich das Schulprofil der jetzigen Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus mitgeprägt.
Dorothea Meironke hatte immer die Interessen ihrer Schüler im Auge und das Wohl des Menschen stand bei ihr im Vordergrund. Offen, liebenswürdig und einfühlsam Anteil nehmend begegnete sie ihren Schülern, deren Eltern und ihren Kollegen. Ihr Urteilen und erzieherisches Handeln waren stets besonnen, abwägend und geleitet von Gerechtigkeitsempfinden, Verständnis, Warmherzigkeit und Weitblick.
Besonders in Erinnerung bleiben wird die Zeit, als sie Ende der 90er-Jahre als dienstälteste Lehrerin die Schule leitete und diese große Verantwortung äußerst engagiert und zielbewusst annahm.
Wir haben sie als Ratgeberin und Freundin sehr geschätzt und werden ihr ein liebevolles Andenken bewahren.













