Boeselager Realschule spendet für Grafschafter Hochwasser-Opfer – Bürgermeister Juchem lobt Schüler-Engagement

Greta Golly und Jan-Patrick Artz mit ihrem Schulleiter Klaus Dünker bei der Scheckübergabe an Bürgermeister Achim Juchem
Mit einem Betrag in Höhe von 1.068,90 Euro hat die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Plus Ahrweiler nun das Spendenaufkommen zugunsten der Opfer des Juni-Hochwassers in der Grafschaft der 600.000-Euro-Marke ein Stück näher gebracht. Wie einfach es war, diese Summe zusammen zu bekommen, berichteten die Schülersprecher Greta Golly und Jan-Patrick Artz bei der Scheckübergabe an Bürgermeister Achim Juchem. Gemeinsam mit ihrem Schulleiter Klaus Dünker waren die beiden Zehntklässler ins Ringener Rathaus gekommen, um den Betrag zu überreichen, der von Schülern, Eltern und Lehrern nach einem durch die Schülervertretung initiierten Spendenaufruf zusammengekommen war. „Wir wollten helfen und haben einen Rundbrief verschickt. Das war alles. Unser Ziel in Höhe von 1.000,- Euro haben wir dabei sogar noch übertroffen“, berichteten Greta Golly und Jan-Patrick Artz stolz.
Juchem zeigte sich bei der Scheckübergabe sehr erfreut über die anhaltende Solidarität mit den Hochwasser-Opfern. Im Gespräch mit den beiden Schülern und ihrem Direktor erfuhr der Bürgermeister zudem, dass viele Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule bereits nach dem Starkregen im vergangenen Sommer vor Ort im Einsatz waren und tatkräftig bei den Aufräumarbeiten geholfen haben. Juchem dankte allen Spendern und Helfern für ihren Einsatz. Er erläuterte der Delegation der Schule, nach welchem Verteilschlüssel die Gemeinde die Spendengelder an die rund 150 betroffenen Haushalte auszahlt. Die Schadenshöhe liegt pro Haushalt im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Daher kommt nach wie vor jede Hilfe gut an – insbesondere bei den Betroffenen, deren Schäden nicht komplett oder gar nicht über die Versicherung abgedeckt werden.

Schulleiter Klaus Dünker informierte über die Boeselager-Realschule Ahrweiler
Realschule plus in kooperativer Form mit Schwerpunkten in Sport und Kunst
Ab 9:00 Uhr begrüßte der Schulleiter Klaus Dünker die Besucher im Musiksaal der Realschule in zwei sehr gut besuchten Informationsveranstaltungen und stellte gemeinsam mit den Konrektorin Bettina Lanzerath und dem Pädagogischen Koordinator Dr. Rüdiger Becker die Schulform „Realschule plus in kooperativer Form“ und das Konzept der “individuellen Förderung” an der Boeselager-Realschule vor. Ebenfalls erläuterte das Schulleitungsteam die relativ neuen Schwerpunkte ihrer Schule im sportlichen und im künstlerischen Bereich.

Spannung und Action wurden in der Sporthalle der Boeselager-Realschule geboten
Das kooperative Modell der Realschule plus bedeutet, dass die Kinder in den Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet werden und sich erst mit Beginn des siebten Schuljahres für den Abschluss der Berufsreife oder den Mittleren Schulabschluss entscheiden werden. Außerdem wurde die Form der freiwilligen Nachmittagsbetreuung an der Boeselager-Realschule den zahlreich erschienenen interessierten Eltern näher erläutert. Bei dieser Nachmittagsbetreuung können die Eltern ihre Kinder je nach Bedarf oder Interesse an einem oder auch an mehreren Tagen bis 15.00 bzw. bis 16.00 Uhr zu einem freiwilligen Nachmittagsangebot (Förderunterricht, Hausaufgabenbetreuung oder Arbeitsgemeinschaft) anmelden. In der Mittagspause von 13:10 Uhr bis 14:00 Uhr wird auch ein Mittagessen angeboten.

Immer ein Hingucker für die jungen Schüler: Experimente im Chemiesaal
Neben diesen Informationsveranstaltungen erhielten die Besucher die Gelegenheit, einmal praktisch den Schulalltag in den Klassen 5 und 6 zu erleben. Es wurde die Möglichkeit geboten, direkt in die Unterrichtsprojekte und Arbeitsgemeinschaften hineinzuschnuppern und sich aktiv daran zu beteiligen.

In der Schulküche wurden Häppchen für die Besucher vorbereitet
Die Räumlichkeiten der Schule in der Schützenstraße, wie zum Beispiel die vom Kreis Ahrweiler sehr gut ausgestatteten PC-Räume oder die Schüler-Bibliothek konnten besichtigt werden, die Naturwissenschaften boten Experimente, Rätsel und Spiele an und die Sportler luden zu Aktivitäten in die moderne Sporthalle ein, in der auch ein Film über die “Schulskifahrt 2016″ nach Südtirol gezeigt wurde. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte der Schulelternbeirat der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler.
Im Anschluss an den Tag der offenen Tür trafen sich erstmalig zahlreiche ehemalige Schüler in der “Ehemaligen-Lounge” und ließen dort in Gesprächen untereinander und mit den “alten” Lehrern Erinnerungen an Klassenfahrten und die gemeinsam verbrachte Zeit aufleben.
Am 19. Dezember 2016 verstarb das Vorstandsmitglied des Fördervereins unserer Schule, Jürgen Proksch, im Alter von nur 50 Jahren.
Jürgen Proksch übte 5 Jahre das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden aus.
Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wird Jürgen Proksch ein ehrendes Andenken bewahren.

Strahlende Sieger: Maximilian Elbe, Jan-Niklas Kaiser, Ralf Faßbender, Nick Birkenfeld, Marc Schuchert, Max Hebestreit, Martin Gilles mit ihrem Coach Martin Bach
In der Vorrunde des Tischtennis-Regionalentscheids “Jugend trainiert für Olympia” belegten die Jungs unserer Schule den sehr guten 1. Platz und sind damit für den Regionalentscheid in Koblenz Ende Januar qualifiziert.
Im Vorrunden-Turnier, das in der Sporthalle unserer Schule stattfand, besiegten die Boeselager-Schüler die Teams der IGS Koblenz und des Gymnasiums Wilhelm Remy aus Bendorf deutlich mit 5:0 und 5:2.
Für die Tischtennisauswahl der Boeselager-Realschule schlugen auf: Maximilian Elbe, Jan-Niklas Kaiser, Ralf Faßbender, Nick Birkenfeld, Marc Schuchert, Max Hebestreit, Martin Gilles. Betreut wurde das Team durch Sportlehrer Martin Bach.

Nikolaus-Überraschung für freiwillige Helfer der Nachmittagsbetreuung und die Schulsanitäter
Am diesjährigen Nikolaustag belohnte Bettina Lanzerath, die 1. Konrektorin der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 mit einer kleinen Weihnachtsüberraschung. Das kleine Präsent soll ein Dankeschön für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sein, die sich jede Woche für die Schulgemeinschaft einsetzen, indem sie die Schulleitung und die Lehrkräfte bei der Organisation und Durchführung der Mittags-und Nachmittagsbetreuung unterstützen.
Folgende Schülerinnen und Schüler halfen in diesem Schulhalbjahr bei der Nachmittagsbetreuung oder als Schulsanitäter:
Nina Arzdorf, Silke Aßmann, Katharina Buhr, Kristina Efremov, Maximilian Elbe, Celine Federau, Lea Frenzel, Leon Gärtner, Gentijana Gashi, Bastian Gilles, Julia Goldschmidt, Katharina Gross, Maren Hecker, Patrick Heuser, Tim Holzem, Mercan Karaüzüm, Vivien Shyane Karger, Lilian Kaufmann, Hendrik Knieps, Michelle Krahforst, Dario Kriechel, Elias Manhillen, Chiara Meinert, Ilias Möller, Jonas Nagel, Nour Oueslati, Nils Piel, Mara Schabo, Lara Schüller, Bjarne Serwas, Alexander Thuy, Simon Weiß, Christian Zerres, Marvin Zimmermann
„Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“

Die Schulsiegerin, die Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees
Am 2. Dezember 2016 traten die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der 6. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler gegeneinander an, um ihren Schulsieger im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu ermitteln.
Zuvor hatte es bereits innerhalb der einzelnen Klassen eine Ausscheidung um den Titel der Klassenbesten gegeben. Die Klassensieger 2016 waren: Paul Joksch (6a), Leo Michels (6a), Gero Floßdorf (6b), Sidra Mahmoud (6b), Lino Arenz (6c), Sina Biernath (6c), Emma Grzenia (6d) sowie Marten Sachs (6d).
Diese Klassensieger lauschten beim Vorlesewettbewerb in der gemütlich eingerichteten Schülerbibliothek gespannt den Vorlesekünsten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

Natalie Hees mit der besten Vorleserin 2016: Emma Grzenia
Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zuvor kurz vorstellten. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman “Martin unter Druck” von Carolin Philipps unter Beweis stellen.
Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die aus Elternvertretern, Schülern und Lehrern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bestand. Moderiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb von Natalie Hees, der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, und Dr. Rüdiger Becker, dem Pädagogischen Koordinator der Schule.
Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.
Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden. Die Auszeichnung als Schulsiegerin konnte dann schließlich Emma Grzenia (Klasse 6d) aus den Händen der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, Natalie Hees, entgegennehmen. Ihre Lesekunst wurde dem oben erwähnten Motto „Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“ vollkommen gerecht und sie verstand es, die Jury mit ihrer Vortragskunst zu fesseln, so dass es fast schade war, sie nach Ablauf der vorher vereinbarten Lesezeit zu unterbrechen. Ihr frei ausgewählter Text war ein Auszug aus „Hier kommt Rola” von Isabel Abedi.

Emma Grzenia wird die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten.
Am Vorlesewettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und seit 1959 jährlich durchgeführt wird, nehmen dieses Jahr bundesweit als 600 000 Kinder der 6. Klassen aller Schularten an rund 7200 Schulen teil.

Gisela Franz von der Stadtbücherei Bad Neuenahr erklärte alles rund um die Ausleihe
“Das Wissen der Welt ist nicht nur digital” – diese Erkenntnis machten die Fünftklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler in den letzten Tagen. Denn im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten alle knapp 90 Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahres die Stadtbücherei Bad Neuenahr.
Große Augen und Erstaunen rief die Zahl “35.000” bei den meisten Kindern hervor, als Gisela Franz, eine Bibliothekarin der Stadtbücherei, das Angebot an Medien ihren Räumen vorstellte. Denn ca. 35.000 entleihbare Medien warten in den Regalen der Stadtbücherei darauf, mit nach Hause genommen zu werden. Zu diesen Medien gehören Bücher (Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur), Hörbücher, CD-ROM, DVD und Musik-CD.
Und damit junge Menschen auch erfahren, dass man Informationen nicht nur “ergoogeln”, sondern sich auch aus Büchern informieren kann, lädt die Bad Neuenahrer Stadtbücherei die Fünftklässler der Boeselager-Realschule jedes Jahr zu einem Kennenlern-Besuch ein. Nach der Begrüßung und Führung durch die Räume der Bücherei durch Gisela Franz erkundeten die Schüler mit einer Wissens-Rallye die Bibliothek auf eigene Faust und lernten so die verschiedenen Abteilungen kennen.

Mit Ausweisen und ersten ausgeliehenen Medien verabschiedete sich die Klasse 5b von Gisela Franz
Pünktlich zum Unterrichtsschluss waren alle Schüler dann auch wieder zurück an der Boeselager-Realschule – alle mit einem Ausweis der Stadtbücherei im Mäppchen, mit dem sie in Zukunft das Angebot der Stadtbücherei Bad Neuenahr nutzen können. Viele Kinder ließen sich auch die erste Gelegenheit, sich schon Bücher und DVDs auszuleihen, nicht entgehen.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b der Boeselager-Realschule hatten ihren Spaß, wie z.B. Katharina, die vor allem “die Rallye cool” fand. Max lobte die Bibliothekarin: “Die Frau Franz hat uns alles gut erklärt und ich fand schön, dass wir uns sogar schon was ausleihen durften.”
Linktipp: Webseite der Stadtbücherei Bad Neuenahr.

Leon Schröder, Kai Servas, Marcel Menzen, Raphael Rößel, Michael Praetz, Angelina Heuser, Anna Thomas und Marc Schnitzler, vertraten die Boeselager-Realschule Ahrweiler – betreut wurden sie durch ihren Sportlehrer Martin Bach.
Mit acht Schülern der Sportklasse nahm die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am Sonntag, 20.11.16, an den “Tischtennis-mini-Meisterschaften” in Ahrweiler teil.
Bei dieser Tischtennis-mini-Meisterschaften wurde unter der Regie der TuS-PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler der Ortsentscheid Bad Neuenahr-Ahrweiler der mini-Meisterschaften 2016/2017 im Tischtennis ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 nahmen knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teil.
Mitmachen bei den mini-Meisterschaften durften alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen dürfen jedoch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes des DTTB besitzen, besessen oder beantragt haben.
Für die Boeselager-Realschule traten an: Angelina Heuser, Anna Thomas, Leon Schröder, Marc Schnitzler, Raphael Rößel, Kai Servas, Marcel Menzen und Michael Praetz. Betreut wurde das Tischtennisteam, für das zwei zweite sowie zwei dritte Plätze heraussprangen, durch Martin Bach, den Lehrer der ersten Sportklasse der Boeselager-Realschule.
„Hast du Tomaten auf den Augen?“

Dieter Schneider von der KKH beim Hörtest mit einer Schülerin
Diese Frage können die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler ebenso wie die Vermutung vieler Erwachsener, sie hätten manchmal Bohnen in den Ohren, eindeutig beantworten. Sie hatten nämlich in diesem Jahr die Gelegenheit, unter Leitung von Dieter Schneider von der Kaufmännische Krankenkasse einen kostenlosen Seh- und Hörtest durchzuführen. Gerade auf dem Gebiet des Sehens und Hörens haben Kinder oftmals Schwierigkeiten, die jedoch nicht immer frühzeitig genug erkannt werden. Schnell kommt es dann zu schulischen Problemen, die vermeidbar wären. Um den Kindern einen bestmöglichen Start an der Boeselager-Realschule zu ermöglichen, führte die Schule in Kooperation mit der KKH diese Tests durch. Bei Auffälligkeiten werden die Eltern der betroffenen Kinder zeitnah darüber durch Mitarbeiter der Krankenkasse informiert, sodass sie sofort notwendige Maßnahmen einleiten können.
Text & Foto: Marion Bach












