Nikolaus-Überraschung für freiwillige Helfer der Nachmittagsbetreuung

Nikolaus-Überraschung für freiwillige Helfer der Nachmittagsbetreuung

Kurz nach dem Nikolaustag belohnte die 1. Konrektorin Bettina Lanzerath der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 mit einer kleinen Weihnachtsüberraschung. Das kleine Präsent soll ein Dankeschön für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sein, die sich jede Woche für die Schulgemeinschaft einsetzen, indem sie die Schulleitung und die Lehrkräfte bei der Organisation und Durchführung der Mittags-und Nachmittagsbetreuung unterstützen.

So übernehmen sie den Kartenverkauf für das Mittagessen und nehmen in der ersten großen Pause die Essensbestellung entgegen. Außerdem helfen die Zehntklässler bei der Mittagsbetreuung ab 13.10 Uhr in der Mensa, indem sie mit Aufsicht führen. Ab 13.40 Uhr betreuen sie die Schüler auf dem Schulhof bei der aktiven Mittagspause oder bei schlechtem Wetter im Betreuungsraum bei Gesellschaftsspielen. In der Hausaufgabenbetreuung ab 14:00 Uhr unterstützen sie die Lehrkräfte. Als Gegenleistung erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat als Beiblatt zum Zeugnis, das ihnen bestätigt, dass ein Sozialpraktikum absolviert wurde.
Folgende Schüler halfen in diesem Schulhalbjahr bei der Nachmittagsbetreuung:
9c: Jennifer Knieps, Marvin Weiler, Elias Wickord
9d: Maike Ochs, Marie-Sophie Radek,Elisa Schmitz, Alexandra Siebenmorgen
9e: Kate Friese, Daniela Frömbgen, Lisa Ulrich
10a: Maximilian Breuer, Alan da Costa Kurth, Max Fröndgen, Tobias Große, Miriam Ley, Darius Naumann, Alona Schäfer
10b: Daria Antwerpen, Alina Clemens
10c: Jakob Gemmel, Fabian Gies, Tim Gilles, Tobias Kiepert, Niklas Nelles, Jakob Neuhaus
10d: Christopher Bergfeld, Maren Bollig, Michaela Markhöfer
 

„Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“

Natalie Hees gratuliert dem besten Vorleser 2014: Marcel Breuer aus der Klasse 6c

Natalie Hees gratuliert dem besten Vorleser 2014: Marcel Breuer aus der Klasse 6c

Am 5. Dezember traten die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der 6. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler gegeneinander an, um ihren Schulsieger im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu ermitteln.

Zuvor hatte es bereits innerhalb der einzelnen Klassen eine Ausscheidung um den Titel der Klassenbesten gegeben. Die Klassensieger 2014 waren: Jonas Gemein (6a), David Müller (6a), Patrick Mohr (6b) Deborah Nelles (6b), Marcel Breuer (6c), Anna-Lena Schulte (6c), Andrè Peters (6d) sowie Florian Roloff (6d). Diese Klassensieger lauschten beim Vorlesewettbewerb in der neu eingerichteten Schülerbibliothek gespannt den Vorlesekünsten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

Der Schulsieger, die Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees (Vorsitzende der Fachschaft Deutsch)

Der Schulsieger, die Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees (Vorsitzende der Fachschaft Deutsch)

Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zuvor kurz vorstellten. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman „Eddy und das Elternkomplott“ von Sarah Weeks unter Beweis stellen. Dieser lustige Jugendroman, der vom Familienalltag der Hauptfigur Eddy handelt, schlägt durchaus auch sehr ernste Töne an, ohne jedoch den liebevollen Humor zu verlieren.

Konzentriertes Arbeiten auch in der Jury des Vorlesewettbewerbes

Konzentriertes Arbeiten auch in der Jury des Vorlesewettbewerbes

Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die aus Elternvertretern, Schülern und Lehrern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bestand. Moderiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb von Dr. Rüdiger Becker, dem Pädagogischen Koordinator der Schule. Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.

Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden. Die Auszeichnung als Schulsieger konnte dann schließlich Marcel Breuer (Klasse 6c) aus den Händen der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, Natalie Hees, entgegennehmen.  Seine Lesekunst wurde dem oben erwähnten Motto „Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“ vollkommen gerecht und er verstand es, die Jury mit seiner Vortragskunst zu fesseln, so dass es fast schade war, ihn nach Ablauf der vorher vereinbarten Lesezeit zu unterbrechen. Sein frei ausgewählter Text war ein Auszug aus „Gregs Tagebuch 1 – Von Idioten umzingelt“ von Jeff Kinney.
Marcel Breuer  wird die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten.

Am Vorlesewettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und seit 1959 jährlich durchgeführt wird, nehmen bundesweit bis zu 700.000 Schülerinnen und Schüler teil.

Zwei Wochen Einblick in Berufswelt

On 28. November 2014, in Berufsorientierung, Berufswahl, Praktikum, by Ralf Breuer

Erste Einblicke in die Berufswelt konnten ca. 110 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler vor Kurzem sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Moritz aus der Klasse 9d erhielt in seinem Praktikum als Winzer Tipps von Hubert Pauly, dem Präsidenten des Weinbauverbandes Ahr, wie die Reben zu beschneiden sind

Moritz aus der Klasse 9d erhielt in seinem Praktikum als Winzer Tipps von Hubert Pauly, dem Präsidenten des Weinbauverbandes Ahr, wie die Reben zu beschneiden sind

Von „Ich freue mich wieder auf die Schule“ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.

In den Beruf des Einzelhandelskaufmannes bei Bürobedarf Schmieding in Bad Neuenahr schlüpfte Mike (9d) zwei Wochen und machte durchweg positive Erfahrungen. Besonders gefielen ihm die Gespräche mit Kunden und der freundliche Umgang mit den Kollegen: “Ich wurde vom ersten Tag an sehr nett aufgenommen – davor hatte ich vorher etwas Angst. Ich kann jedem, der gerne mit fremden Menschen spricht, ein Praktikum im Einzelhandel empfehlen.”

Ein farbenfrohes Praktikum erlebte Raphael (9d) als Chemikant bei Jansen Lacke in Ahrweiler: “Am besten fand ich, dass ich den kompletten Produktionsprozess von Lacken mal verfolgen konnte.”

Alexandra aus der Klasse 9d besuchte zwei Wochen lang die Grundschule St. Martin in Remagen und schnupperte dort in den Beruf der Sozialassistentin: „Es war ein interessanter Einblick in den Beruf der Sozialassistentin, aber ich möchte doch lieber nach der Klasse 10 noch Abitur machen und dann Lehrerin werden. Spannend war es, mal auf der anderen Seite der Klasse zu stehen.”

Leon (9e) und Marcel (9c) erlebten zwei interessante Wochen als Kfz-Mechatroniker des Rennstalls "Black Falcon" am Nürburgring

Leon (9e) und Marcel (9c) erlebten zwei interessante Wochen als Kfz-Mechatroniker des Rennstalls “Black Falcon” am Nürburgring

Eintrittskarte ins Berufsleben

„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sein könne, so Breuer. Breuer empfiehlt seinen Schülern aber auch, noch weitere freiwillige Praktika zu absolvieren, um sich noch einen besseren Einblick in die Berufswelt zu verschaffen.

Methodentraining

In einem Methodentraining nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums unter Anleitung der Klassenleiter und Sozialkundelehrer mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen den Mitschülern vorgestellt. Das hat neben der Information über die unterschiedlichen Berufsbilder auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Berufsberatung durch außerschulische Institutionen

Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: “Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.”Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind hier auf der  Webseite unter Berufsberatung zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.

Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende  Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern bedanken, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!

Tag der offenen Tür

On 20. November 2014, in Termine, by Ralf Breuer

Tag der offenen Tür am 17. Januar 2015Tag der offenen Tür am 17. Januar 2015

Ab 09:00 Uhr öffnen sich an diesem Tag die Türen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler für alle Neugierigen und vor allem auch für unsere zukünftigen Schüler.

Um 09:00 Uhr bzw. 11:30 Uhr beginnen unsere Informationsveranstaltungen. Hier haben Sie die Möglichkeit mehr über unser Schulprofil zu erfahren.
Die Schulleitung erläutert das Konzept der kooperativen Realschule plus und auch dasSystem der individuellen Förderung. Außerdem wird die für weiterführende Schulen neuartige Form der freiwilligen Nachmittagsbetreuung erklärt.

Bei dieser Nachmittagsbetreuung können die Eltern ihre Kinder je nach Bedarf oder Interesse an einem oder auch an mehreren Tagen bis 15:00 Uhr bzw. bis 16:00 Uhr zu einem freiwilligen Nachmittagsangebot (Förderunterricht, Hausaufgabenbetreuung oder Arbeitsgemeinschaft)anmelden. Vor Beginn der Nachmittagsbetreuung wird in der Mittagspause von 13:10 Uhr bis 14:00 Uhr auch ein Mittagessen angeboten.

Darüber hinaus werden Sie am Tag der offenen Tür auch die Gelegenheit erhalten, einmal praktischunseren Schulalltag zu erleben. So besteht ab 09:45 Uhr die Möglichkeit, direkt in den Unterricht hinein zu schnuppern, die Räumlichkeiten unserer Schule, wie zum Beispiel unsere PC-Räumekennen zu lernen, naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen und sich über die weiteren vielfältigen Angebote unserer Arbeitsgemeinschaften näher zu informieren. Weitere zahlreiche Präsentationen und Ausstellungen werden Ihnen an diesem Tag einen umfassenden Einblick in das Leben an unserer Schule gewähren.

Selbstverständlich besteht an diesem Tag auch die Gelegenheit zu Gesprächen mit Lehrern und Schülern, die Sie durch unsere Schule führen und Ihnen gerne Auskunft geben werden.

Für das leibliche Wohl ist dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Schulelternbeirats bestens gesorgt. Ausreichende Parkmöglichkeiten befinden sich an diesem Tag auf dem Parkplatz gegenüber der St. Pius-Kirche.

 

Neugierig geworden? Wir freuen uns auf Ihren/euren Besuch!

 

Vorlesewettbewerb

On 20. November 2014, in Termine, by Ralf Breuer
 

Elternsprechtag

On 20. November 2014, in Termine, by Ralf Breuer
 

Elternsprechtag

On 20. November 2014, in Termine, by Ralf Breuer
 

Freie Lehrstellen und Praktikumsplätze

On 20. November 2014, in Berufsorientierung, Berufswahl, by Ralf Breuer

Du suchst ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle? Hier findest du fünf Links, die auf Internet-Börsen mit freien Ausbildungsplätzen und möglichen Praktikumsbetrieben verweisen und dir somit eine gute Hilfe sein können:

Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit

Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit

Die meisten Ausbildungsplätze enthält die “Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit” – hier werden (Stand 02.12.14) 200 Ausbildungsplätze im Umkreis von 25 km zu unserer Schule angezeigt.
Einfach im Dropdown-Menü “Sie suchen” auf “–> Ausbildung” klicken und bei “Arbeitsort” die gewünschte Postleitzahl eingeben…

 

Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammer Koblenz

Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammer Koblenz

Die Lehrstellenbörse der IHK-Koblenz zeigt dir zurzeit 36 noch freie Ausbildungsplätze für unsere Region an – gib dazu einfach “53474” als Postleitzahl im Formular ein und stelle den Umkreis auf “20 km”…

 

Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Koblenz

Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Koblenz

Jede Menge Praktikumsplätze und Ausbildungsstellen weist auch die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer Koblenz aus. Hier den Kreis (–> Ahrweiler) und den Beginn der Ausbildung (–> 2015) auswählen…

 

Suchmaschine von AUBI-plus

Suchmaschine von AUBI-plus

Gib in der Suchmaschine von AUBI-plus einfach oben rechts “Ahrweiler” als Ort ein und durchforste das Ergebnis… Mit einem Klick auf das Ergebnis erhältst du weitere Infos.

 

Stellenmarkt von AZUBIYO

Stellenmarkt von AZUBIYO

“Last but not least”: Der Online-Stellenmarkt von AZUBIYO – auch hier in der Suchmaske Ahrweiler oder die PLZ 53474 und den Umkreis sowie Ausbildungsbeginn eingeben…

Viel Erfolg bei der Suche und bei der Bewerbung!!!

Wir trauern um Eva Portugall

On 31. Oktober 2014, in Personalia, Trauer, by Ralf Breuer

Schulgemeinschaft der Boeselager-Realschule trauert um Eva Portugall

Verließ uns viel zu früh: Eva Portugall (†)

Eva Portugall (†)

Am 28. Oktober 2014 verstarb die Lehrerin der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, Eva Portugall, im Alter von nur 53 Jahren plötzlich und unerwartet.

Eva Portugall, am 18. Mai 1961 geboren, kam 2005 von der Geschwister-Scholl-Realschule Andernach an die Boeselager-Realschule nach Ahrweiler und unterrichtete die Fächer Mathematik, Biologie und das Wahlpflichtfach Mathematik-Naturwissenschaften. In ihrer Freizeit engagierte sich die Pädagogin in ihrem Wohnort Bad Bodendorf für die dortige Pfarrgemeinde „St. Sebastianus“. So war sie dort u.a. Mitgründerin und Ansprechpartnerin für das Blasorchester “St. Sebastianus” Bad Bodendorf.

Schüler, Eltern und Kollegen schätzten ihre ruhige, besonnene und ausgeglichene Art und werden sie vermissen. Eva Portugall hinterlässt ihren Mann und zwei Kinder.

Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wird Eva Portugall ein ehrendes Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl ist bei Ihrem Mann Thomas und ihren zwei Kindern Kathrin und Peter.

 

 

“Helfen lernen und Einsatz für andere”

On 15. Oktober 2014, in Schulsanitätsdienst, by Ralf Breuer

Schulsanitätsdienst der Boeselager-Realschule bildete sich fort

Bei der Simulation eines Großunfalls wird die Zusammenarbeit der Helfer geprobt

Bei der Simulation eines Großunfalls wird die Zusammenarbeit der Helfer geprobt

Am zweiten Oktoberwochenende verbrachten 21 Schülerinnen und Schüler der Schulsanitätsdienste (SSD) der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, des Bischöflichen Cusanus Gymnasium Koblenz und des Johannes-Gymnasiums Lahnstein drei Tage im Jugend-, Natur- und Umweltbildungshaus des DRK in Vogelsang im Nationalpark Eifel, um eine Fortbildung Rund um den Schulsanitätsdienst zu erleben. „Helfen lernen und sich einsetzen für die anderen, soziales Engagement für Mitschülerinnen und Mitschüler“- lautete das Motto dieses Lehrgangs.

Unter der Leitung von Heribert Gerstenmeyer, unterstützt von den  DRK Ortsvereinen Kall und  Schleiden und den Maltesern Nettersheim, konnten die jugendlichen Schulsanitäter ihr  medizinisches Wissen erweitern, um die Erstversorgung an ihren Schulen zu gewährleisten. Dabei wurden an schulnahen Fallbeispielen und realistischen Unfallbeispielen die Basics der Ersten Hilfe, schnelles und sachliches Erkennen der Unfallsituation sowie eine umfassende Mitteilung an die Rettungsleitstelle und die fachgerechte Anwendung der Erste-Hilfe-Maßnahmen für die Verletzten in der weiten Landschaft des Nationalparks eingeübt und vertieft.

Hendrik beim Blutdruckmessen eines Unfallopfers

Hendrik beim Blutdruckmessen eines Unfallopfers

Zusammen mit der Realschullehrerin und Malteser-Ausbilderin Karin Ermert und den Malteserausbilderinnen der beiden Gymnasien Frau Link und Frau Schäfer konnten die jungen Ersthelfer beim Stationenlernen ihr Wissen erweitern und ihre Teamfähigkeit schulen.

Inhalte waren sowohl internistische Notfälle als auch Immobilisationsmaßnahmen (Ruhigstellung von Körperteilen), wie z.B. das Anlegen eines Sam-Splint oder Stifneck bei  Verletzungen. Als weitere Themen standen die psychosoziale Notfallversorgung sowie auch die realistische Unfalldarstellung mit drei Verletzten auf dem Programm. Nach der Besichtigung von Kranken- und  Rettungswagen sowie das Einüben der Patientenübergabe konnten alle interessierten Schüler unter der fachkundigen Führung bei diesem fiktiven „Massenunfall“ Erste Hilfe leisten, dem auf Vogelsang stationierten Rettungsteams  des DRK und dem  Maltesereinsatzteams über die Schulter schauen und beim Abtransport der „Patienten“ helfen.

Natürlich standen auch Freizeitaktivitäten, wie z.B. eine Entspannungspause im Vogelsanger Schwimmbad, ein Kurzbesuch auf der Gemündener Kirmes inklusive Höhenfeuerwerk und viele Gemeinschaftsspiele auf dem Programm.

"Übung macht den Meister" - hier über Nils die Seitenlage

“Übung macht den Meister” – hier über Nils die Seitenlage

„Ganz klasse finden wir, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schulzeit ihre Pausen und jetzt hier einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, um sich als Schulsanitäter zu engagieren und weiterzubilden. Leider  ist dies heutzutage nicht selbstverständlich. Unsere Schulsanitäter bringen sich täglich zum Wohle der Mitschüler und Lehrer ein“, hoben die SSD-Leiterin Karin Ermert und der Schulungsleiter Heribert Gerstenmeyer besonders hervor.

Ein Höhepunkt neben der Ausbildung war die Führung durch das ehemalige belgische Militärgebiet auf dem Gelände der ehemaligen „NS-Ordensburg Vogelsang“ und die schülergerechte Führung durch das größte Rotkreuz-Museums Europas durch Rolf Zimmermann. Die zentralen Ausstellungen sind der Auseinandersetzung mit den Menschenrechten, dem humanitären Völkerrecht sowie der Geschichte und internationalen Arbeit der Rotkreuz-Bewegung gewidmet. Hier stellte sich schnell heraus, dass sich die Grundgedanken des Roten Kreuzes und der Malteser sowie andere Hilfsorganisationen kaum unterscheiden.

Text: Karin Ermert

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