Sehr geehrte Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
durch die Allgemeinverfügung des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) zur Schließung des regulären Schulbetriebs bis zum Ende der
rheinland-pfälzischen Osterferien am 17. April 2020 sind wir alle vor besondere Herausforderungen gestellt. Die Schulen in Rheinland-Pfalz sind in dieser Situation
aufgefordert, für alle Schülerinnen und Schüler, die zu Hause bleiben, Lern- und Unterrichtsmaterialien anzubieten.
Vor diesem Hintergrund haben am vergangenen Freitag bereits alle Schüler unserer Schule sämtliche Bücher und Arbeitsmaterialien vorsorglich mit nach Hause bekommen.
Wir konnten erfreulicherweise in den letzten Tagen durch intensiven Einsatz die technischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir nicht nur alle Schüler in den kommenden Wochen digital mit Aufgaben versorgen können, sondern auch die Kommunikation zwischen Eltern, Schülern und Lehrkräften gewährleistet ist. Hierzu haben wir eine schulinterne Plattform für den digitalen Austausch geschaffen.
–> Am Dienstag, den 17.03.2020, um 11.00 Uhr erhalten Sie per Mail einen direkten Link zum Aufgabenpool für Ihre jeweiligen Klassen sowie weitere Informationen über den Umgang mit der eingerichteten Plattform.
Im Vertrauen auf eine gute Zusammenarbeit, mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familien!
Timo Lichtenthäler
P.S.: Alle im Zeitraum bis zum 20. April 2020 geplanten schulischen Veranstaltungen, wie Praxistag, Elternabende, Bewerbertraining, Berufsinfobörse, Daz-Ferienkurs oder Girls’Day, fallen leider aus.
Auch das für nach den Osterferien geplante 2-wöchige Betriebspraktikum der 8d/e muss leider verschoben werden! –> Info für Betriebe

Liebe Eltern,
unsere Schule bleibt wie alle Schulen und Kitas in Rheinland-Pfalz von Montag, 16. März 2020, an bis zum Ende der Osterferien wegen des Coronavirus geschlossen.
Das weitere Vorgehen legt das Lehrerkollegium am Montag im Rahmen einer Dienstbesprechung fest.
So sollen unter anderem alle Schüler für die Zeit der Schulschließung auf digitalem Weg mit Unterrichtsmaterial versorgt werden.
Auch die Organisation einer eventuell notwendig werdenden Notbetreuung wird erörtert.
Weitere Informationen über die Unterrichtsversorgung und Betreuung erfahren Sie über die bekannten Kanäle.
Timo Lichtenthäler
Schulleiter
—> Schreiben der ADD zur Schließung des Schulbetriebs
P.S.: Alle im Zeitraum bis zum 20. April 2020 geplanten schulischen Veranstaltungen, wie Praxistag, Elternabende, Bewerbertraining, Berufsinfobörse oder Girls’Day, fallen leider aus.
Typisierungsaktion für Boeselager-Realschülerin leider abgesagt!
Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus muss die für den 22. März 2020 geplante Typisierungsaktion an der Boeselager-Realschule Ahrweiler leider abgesagt werden.
Sie können aber dennoch helfen, einen geeigneten Knochenmarkspender zu finden, indem Sie bei der Knochenmarkspenderzentrale der Universität Düsseldorf ein Typisierungsset anfordern und die Typisierung bei sich zu Hause durchführen: https://www.kmsz.de/registrieren
Vielen Dank für die hier in den sozialen Netzwerken schon im Vorfeld gezeigte Solidarität!
Einen besonderen Dank möchten wir den knapp 400 Schülern und Lehrern sagen, die bei der Schultour schon einen Beitrag geleistet haben!
Die Schulgemeinschaft der Boeselager-Realschule Ahrweiler
Skigruppe der Boeselager-Realschule plus Ahrweiler wohlbehalten aus Südtirol zurück und negativ auf Covid-19 getestet

Am Freitagabend kehrten die Teilnehmer der diesjährigen Schulskifahrt der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus wohlbehalten aus dem Ahrntal in Südtirol (Italien) nach Ahrweiler zurück.
Bereits vor der Fahrt, die nur zwei Tage nach den Winterferien starten sollte, stand die Schulleitung in engem Kontakt zu den Behörden und Institutionen. Unsere Gruppe trat dann am 27.02.2020 die Fahrt an, da keinerlei Warnungen des Auswärtigen Amtes vorlagen. Des Weiteren wurde sichergestellt, dass die Fahrt unter besonderer Einhaltung von Hygienemaßnahmen durchgeführt wird. Den betroffenen Eltern wurde offen dargelegt, dass die Fahrt unter diesen Voraussetzungen keine schulische Pflichtveranstaltung darstellt.
Am Abend vor der Heimfahrt hatte dann das Robert Koch-Institut die Region Südtirol doch als Risikogebiet eingestuft. Obwohl kein nachgewiesener Kontakt zu einer infizierten Kontaktperson vorlag und keiner der 26 Schüler und begleitenden Lehrkräfte Symptome aufwies, wurde die Boeselager-Skigruppe aus reinen Vorsorgegründen mit einem Abstrich auf das Coronavirus getestet. Diese Maßnahme fand nach enger Absprache mit der Schulleitung, des hiesigen Gesundheitsamts, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion und des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums und Bildungsministeriums statt.
Die Schulleitung und die handelnden Personen der o.g. Institutionen lobten vor allem die Besonnenheit der Teilnehmer und der betroffenen Eltern, nachdem ihnen mitgeteilt wurde, dass eine solche Testung auf das Coronavirus stattfindet.
Am späten Samstagnachmittag lagen dann die Ergebnisse der Abstriche vor und sorgten bei allen Beteiligten für Beruhigung und Erleichterung, da alle Tests negativ ausfielen.
Dennoch sollen die Teilnehmer der Südtirolfahrt nach Empfehlung des Gesundheitsamtes Ahrweiler sicherheitshalber zwei Wochen zu Hause bleiben. Hintergrund ist die lange Inkubationszeit der Erkrankung Covid-19.
Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden dabei aus schulischer Sicht keinerlei Nachteile haben. In der Zeit ihrer Abwesenheit werden sie digital unterstützt mit Informationen versorgt, so dass sie nahe am unterrichtlichen Geschehen bleiben.
Der Unterricht an der Boeselager-Realschule findet normal unter Beachtung der empfohlenen Hygienevorschriften statt.
Informationen zum Schutz gegen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus
Liebe Eltern,
liebe Sorgeberechtigte,
in den letzten Wochen hat sich das neue Coronavirus (SARS-CoV2) auch in Deutschland und Europa ausgebreitet.
Das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch durch sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen. Eine Verbreitung der Viren kann somit über die Luft, aber auch über die Hände oder gemeinsam genutzte Gegenstände erfolgen.
Wegen der vielen Kontakte in Gemeinschaftseinrichtungen spielen gerade Kinder und Jugendliche bei der Weiterverbreitung einer Infektion eine besondere Rolle.
Die untenstehenden Hygienetipps zum Vorbeugen einer Infektion stellen einfache und effektive Maßnahmen dar, sich vor dem neuen Coronavirus zu schützen. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.
Um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen! Bitte schicken Sie Ihr Kind nicht in die Schule, wenn Sie Krankheitszeichen einer Atemwegsinfektion wie Fieber, Husten, Schnupfen etc. an ihm bemerken sondern gehen Sie mit Ihrem Kind sobald als möglich zu Ihrem Haus- oder Kinderarzt. Bitte weisen Sie den Arzt vorher telefonisch auf Ihr Anliegen hin, damit entsprechende Vorkehrungen getroffen werden können. Der Arzt wird ggf. das Gesundheitsamt einschalten.
Bitte teilen Sie uns auch einen positiven Befund mit.
Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken Ihnen schon im Voraus für Ihre Mithilfe bei der Umsetzung der Schutzmaßnahmen an unserer Schule. Sollte die Situation sich so ändern, dass die Empfehlungen angepasst werden müssen, werden wir Sie erneut informieren.
Ausführliche Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Coronavirus, sowie praktische Hinweise zur Vorbeugung von Infektionen sind im Internet abrufbar unter www.infektionsschutz.de, www.rki.de und www.msagd.rlp.de .
Persönliche Beratung:
- Telefonhotline des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums wochentags
unter der Telefon-Nummer 0800-5758100 - Telefonhotline der ADD unter der Telefon-Nummer 0261/20546-13300
Die Schulleitung
Boeselager-Realschüler erreichen überraschend Regionallentscheid

So sehen Sieger aus! Das Team der Boeselager-Realschule Ahrweiler erreichte Regionallentscheid…
Erstmals in der Geschichte der Philipp Freiherr von Boeselager plus Realschule Ahrweiler erreichten die Basketballer im Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ den Regionallentscheid, in dem das beste Team im Regierungsbezirk Koblenz Anfang März ausgespielt wird.
Nachdem bereits zwei Fußballmannschaften (WK II./IV.) im gleichnamigen Schulwettbewerb überwinterten und nun in der regionalen Vorrunde stehen, zogen erstmals die jüngsten Basketballer (2007/2008) in die nächste Runde ein.
„Ich habe in meiner Sportklasse sehr intensiv die Sportart Basketball behandelt, nahezu über ein komplettes Schuljahr. Die zwei zusätzlichen Sportstunden am Nachmittag erlauben mir dies. Dabei habe ich festgestellt, dass viele Schülerinnen und Schüler über großes Talent verfügen und sich sehr geschickt anstellen“, erklärt Coach und Sportlehrer Markus Lochner, wie es eigentlich zur Bildung der Schulmannschaft kam. „Kein einziger meiner Spieler gehört einem Verein an, die Schüler haben sich nahezu alles im Unterricht angeeignet“, ergänzt Lochner, für den es wichtig war, ein zweites sportliches Standbein ins Leben zu rufen. Zu dominant war bis dato das Thema „Fußball“.

In der Vorrunde trafen die jungen Korbjäger zunächst auf die Schüler der IGS Plaidt, die nur in den ersten Minuten des Spiels Gegenwehr leisteten. Mit 30:2 (16:2) fuhren die Boeselager-Basketballer den ersten Sieg des Tages ein. In der entscheidenden zweiten Partie, die einem Finale gleichkam, hatten es die Ahrweiler mit der Realschule plus Karthause zutun, die über mehrere Vereinsspieler verfügten. Nach einer Führung durch einen Freiwurf übernahmen anschließend die „Lochner-Schützlinge“ die Regie und gingen durch einen Distanzwurf von Jonas Söller in Führung, die bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde. Mit etwas Glück, aber auch spielerischem Geschick verstanden es die Akteure um Aufbauspieler Altin Mulaki, der 20 Minuten ohne Pause auf dem Spielfeld verbachte, die 2-Punkteführung über die Zeit zu bringen. Als der letzte Wurf der Koblenzer auf der Ringkante tanzte und schließlich von dieser abprallte, war es geschafft und die Freude riesengroß: Die beste Basketballschulmannschaft im Bezirk kommt von der Boeselager-Realschule Ahrweiler. 17:15 (9:5) hieß es am Ende.
„Der heutige Erfolgt zeigt einmal mehr, dass unser Sportklassen-Konzept aufgegangen ist. Wir können uns die besten und talentiertesten Schüler rauspicken und auch gegen etablierte Schulen gewinnen“, so Lochner abschließend, der sehr stolz auf seine Truppe war, die alles gegeben hatte.

Es spielten (v.l.n.r.): Jonas Söller, Altin Mulaki, Steven Imeh, Jonas Schwiperich, Yannick Oster, Collin Mazocah, Leonit Sejdiu, Nils Dörle, Marco Schüller, Julian Plenz – betreut wurde das Team von Raphael Rößel (links) und Sportlehrer Markus Lochner (rechts)
Am 3. Februar 2020 verstarb das langjährige Vorstandsmitglied des Fördervereins unserer Schule, Angela Oehrle, im Alter von nur 54 Jahren.
Angela Oehrle übte von 2009 bis 2012 das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden aus. Von 2012 verwaltete sie bis 2018 als Kassiererin die Finanzen des Fördervereins. In den 12 Jahren ihrer Vereinsmitgliedschaft prägte sie das Wirken des Fördervereins der Boeselager-Realschule Ahrweiler stark mit.
Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wird Angela Oehrle ein ehrendes Andenken bewahren.
“Warum ist da so viel Farbe an der Wand?”

Die interessierten Boeselager-Realschüler mit ihrer Kunstlehrerin Cristina Schäfer in der Galerie “Alte Werkstatt”
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5d der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler staunten, als sie die Wand der Galerie “Alte Werkstatt” in Ahrweiler sahen.
Sie waren kürzlich mit ihrer Klassen- und Kunstlehrerin Cristina Schäfer von ihrer Schule plus zur Galerie von Annette Dünker-Ulrich gewandert, um dort die Ausstellung “Druckgraphiken des 20. Jahrhunderts” zu besuchen.
Das Herzstück der Galerie ist der alte Werkstattraum, wo nach getaner Malerarbeit die Pinsel an der Wand ausgestrichen wurden. Dieser Raum mit den dicken, bunten Lacktropfen an der Wand ist schon allein einen Besuch wert. Aber nicht weniger interessiert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler an den ausgestellten graphischen Werken.
Klaus Dünker, Kunstpädagoge und Ausstellungsmacher, erklärte den wissbegierigen Kindern die verschiedenen druckgraphischen Techniken. Mit Begeisterung betrachteten die Schülerinnen und Schüler die Kunstwerke und besprachen sie mit ihrer Kunstlehrerin.
Im April wird die Klasse im Rahmen des Kunstunterrichts die Ausstellung “Wir machen Druck” in Sinzig besuchen und an einem dort ansässigen druckgraphischen Workshop teilnehmen.
Unterrichtsgänge zu Ausstellungen gehören in der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler zum Unterrichtskonzept des künstlerischen Schwerpunkts, der auch in einer Kunst AG und dem zusätzlichen Unterrichtsangebot des Kunstateliers zum Ausdruck kommt.
(Text: Cristina Schäfer)

Die Klassen 5a und 5b der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule besuchten Ende Januar mit ihren Klassenlehrerinnen Gabriele Opfer und Natalie Hees sowie Musiklehrer Dr. Rüdiger Becker die Ausstellung „MUSIC! hören – machen – fühlen“ im LVR-Landesmuseum Bonn. Dabei konnten sie die ganze Vielfalt von Musik rund um den Globus – von Beethoven bis Beyoncé – entdecken und erleben.
Klingt „traurig“ überall „traurig“ und „fröhlich“ überall „fröhlich“? Was ist eigentlich Rhythmus? Wie macht man einen Pop-Song? Welche Töne können wir hören? Und wie schützen wir unsere Ohren? Diesen und vielen weitere Fragen gingen die Schüler auf den Grund.

Instrumente von der keltischen Kriegstrompete bis zur Schlitztrommel aus Papua-Neuguinea gaben einen Einblick in fremde musikalische Welten; Musikabspielgeräte vom Phonographen bis zum MP3-Player machten Musik- und Technikgeschichte sichtbar.

Spielerisch erforschten die Fünftklässler, wie uns Musik hören und machen mit anderen Menschen verbindet oder auch trennt; wie Musik uns entspannt; wie sie uns hilft, Gefühle auszudrücken; wie Musik sogar die Welt verändert – oder einfach nur Spaß macht.
Ein zusätzlicher Bereich war im Jahr seines 250. Geburtstages Ludwig van Beethoven gewidmet: Exklusiv für die Ausstellung hat das Beethoven Orchester Bonn mit Dirk Kaftan den zweiten Satz von Beethovens 9. Sinfonie eingespielt.

Durch modernste 3D-Aufnahmetechnik konnten sich die Schüler auf sechs unterschiedliche Positionen mitten ins Orchester setzen und erstmals erleben, wie sich die mitreißende Musik Beethovens etwa auf der Position des Paukenspielers oder aus der Perspektive des Dirigenten anhört.
Für die jungen Boeselager-Realschüler war dieser Unterrichtsgang ins LVR-Landesmuseum Bonn ein einmaliges akustisches Erlebnis, das den “normalen” Musikunterricht bereicherte.
(Text: Dr. Rüdiger Becker & Fotos: Natalie Hees)













