Lehrerfortbildung in Umweltlern-Schule plus Niederzissen

Auf Einladung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft besuchten am 21.11.11 fünf Lehrkräfte unserer Schule eine Info-Veranstaltung des Abfallwirtschaftszentrums „Auf dem Scheid“ in Niederzissen.

Am Standort des Abfallwirtschaftszentrums „Auf dem Scheid“ in Niederzissen hat der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler einen außerschulischen Lernort zur Umwelterziehung gebaut: die “Umweltlernschule plus”. Die Umweltlernschule verknüpft moderne Themen der Abfallwirtschaft, der nachhaltigen Energienutzung sowie der Forstwirtschaft miteinander.

Die “Umweltlernschule plus” hat sich selbst das Ziel vorgegeben, zu vermitteln, dass

  • Rohstoffe endlich,
  • der Klimawandel dramatisch,
  • die Abfallwirtschaft wertvoll,
  • eine Ressourcenwirtschaft notwendig,
  • die Effizienzsteigerung unsers Handelns entscheidet und
  • die zu findenden Innovationen grenzenlos sind.

In der Umweltlernschule werden die Besucher erlebnisorientiert zu umweltgerechtem Handeln motiviert.

Das Angebot der “Umweltlernschule plus” richtet sich an

  • Vorschulen und Kindergärten
  • Primarstufe
  • Sekundarstufe I
  • Sekundarstufe II
  • Berufs- und sonstigen Schulen
  • Interessenverbände
  • und sonstige Bürger

Weitere Informationen zur “Umweltlernschule plus” –> www.uls-plus.de

 

Die Jahrgangsbesten der in den Klassen 5 und 6  im Rahmen des Förderkonzeptes in den Hauptfächern durchgeführten Diagnostik wurden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhielten ein Spiel zur Belohnung: Eric Schulz, Emre Ünver, Lukas Krämer, Alexander Adams, Marvin Kasper, Philipp Quantius, Marissa Al-Abdali, Jan-Marco Casalter, Eric Baltes, Nina Arzdorf – mit auf dem Bild aus dem Lehrerteam Kerstin Rheinhard, Karin Ermert und der pädagogische Koordinator Dr. Rüdiger Becker

 

Post-it-Bilder der Klasse 6d

 

Alles begann im Frühjahr 2011 im Pariser Vorort Montreuil, als die Mitarbeiter des Computerspiele-Herstellers “Ubisoft” mit Post-its den “Rayman”, die Kultfigur des Hauses, an die Fensterscheibe ihres Bürogebäudes klebten. Am nächsten Tag „feuerte“ die gegenüberliegende Großbank BNP Paribas von ihrem Büroturm aus mit einem  Post-it-Bild zurück. Der Zettelkrieg  war somit erklärt.

 

Von diesem Moment an grassiert der Haftzettel-Wettkampf in ganz Frankreich. Büroangestellte entpuppen sich als Künstler, die durch immer aufwändigere, originellere und großformatigere Post-it-Bilder die Konkurrenz anderer Firmen und Behörden zu toppen versuchen.

 

 

Verbreitung findet der Zettelkrieg durch soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook, auf denen die neuesten Werke der jeweiligen Büros umgehend gepostet werden, um den Sieg zu erlangen. Dabei sind der Fantasie bei der Wahl der Motive keine Grenzen gesetzt. Alles ist erlaubt, vom Computerspiel-Helden bis zum Friedensgruß für die Welt.

 

 

Post-it-Bilder der Klasse 6a

 

Der Post-it-Wettkampf ist mittlerweile in ganz Europa entbrannt und erreichte nun auch die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler. Dort ergriff das Zettelfieber die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6d, die im Kunstunterricht zusammen mit ihren Lehrerinnen Frau Bach und Frau Neumann begeistert Skizzen anfertigten, um ihre Post-it-Kunstwerke an die Fensterscheiben zu bringen. Es erwies sich dabei als schwierig, runde Formen durch die quadratischen Notizzettel umzusetzen. Mit viel Engagement und Liebe zum Detail entstanden großformatige Fensterbilder, die Ausdruck der Freude und Begeisterung ihrer kleinen Künstler sind und die Konkurrenz nicht zu scheuen brauchen.

Gespannt warten nun die Kinder darauf, ob jemand in den Zettelwettkampf einsteigt und ihre Herausforderungen annehmen wird. Es darf geklebt werden!

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Werner Hübner begeistert seine Zuhörer

Werner Hübner begeistert seine Zuhörer

Eine der größten Ängste der Eltern von Jugendlichen ist es, eines Tages feststellen zu müssen, dass ihr Kind alkohol- oder gar drogenabhängig geworden ist. Aus diesem Grund luden die Boeselager-Realschule und der Schulelternbeirat der Schule den bekannten Psychologen und ausgewiesenen Experten für Suchtfragen, Werner Hübner ein.

„Ich bin nicht gekommen, um ihnen anderthalb Stunden lang einen Vortrag über die Ursachen von Sucht  zu halten, sondern um sie zum Mitmachen anzuregen.“ Mit diesem Satz begrüßte Hübner die zahlreich erschienen Eltern. In seiner humorvollen Art gelang es dem Experten, die Zuhörerschaft zum Nachdenken und Mitmachen anzuregen. Anhand der zahlreichen Elternbeiträge konnte der Experte verdeutlichen, dass beispielsweise Cannabisabhängigkeit immer eine lange Vorgeschichte hat. Sie beginnt immer mit einer sogenannten Ersatzhandlung, d.h. ein junger Mensch sagt, er könne nur einschlafen, wenn er vorher fern sieht. Über einen längeren Zeitraum können sich diese Ersatzhandlungen derart steigern, dass ein Jugendlicher für sich zu dem scheinbar unausweichlichen Ergebnis kommt, er könne sein Leben nur durch Drogenkonsum bewältigen: „Ich kann erst klar denken, wenn ich einen Joint geraucht habe“.

Mit zahlreichen Tipps für den Alltag ausgestattet konnten die Eltern am Ende des Abends sichtlich zufrieden den Nachhauseweg antreten. Auch Hübner bedankte sich bei seinem Publikum für die tolle Atmosphäre und die Bereitschaft zahlreicher Eltern, eigene Erfahrungen beizusteuern.

Text: Markus Holkenbrink

Hineinschnuppern in Arbeitswelt

On 11. November 2011, in Berufswahl, by Ralf Breuer

„Boeselager-Realschüler tauschten Schulbank gegen Arbeitsplatz“

Erste Einblicke in die Berufswelt haben ca. 110 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in den letzten Wochen gesammelt. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Rene Bethke (9c) durfte sogar an Formel BMW-Rennenboliden "schrauben" und zog folgendes Fazit: "Die zwei Wochen in der Nürburgring driving academy verstärkten meine Liebe zum Motorsport und nun möchte ich auch den Beruf Kfz-Mechatroniker erlernen."

Von „Ich freue mich wieder auf die Schule “ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.

Nina Schall aus der Klasse 9a  “besuchte” in den beiden Wochen die katholische Kindertagesstätte Mayschoss, in der sie selbst als Kind war, erlebte diese allerdings aus anderer Perspektive und zeigte sich begeistert: “Ich kann mir vorstellen, den Beruf Erzieherin zu erlernen, da es mir sehr gefallen hat mit den Kindern zu arbeiten und ich von der Einrichtung hier in Mayschoss begeistert bin.”

Spannende zwei Wochen erlebte auch Mara Eltzschig (9a), die im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn in den Beruf der Biologisch-Technischen Assistentin hineinschnupperte: “Die tägliche Arbeitszeit verging wie im Flug und ich hatte auch ein Riesenglück mit meiner Betreuerin, die mir einen guten Eindruck in den Berufsalltag verschaffen konnte.”

Eintrittskarte ins Berufsleben

„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Praktikumsleiter und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den meisten Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sei, so Breuer.

Kevin Schneider (9c) hat seinen Traumberuf als Feuerwehrmann gefunden und stellte während des Praktikums bei der Berufsfeuerwehr Brühl fest, wie wichtig die Feuerwehr ist. Nach der Klasse 10 möchte er nun erst eine Ausbildung als Rettungsassistent beginnen.

Breit war auch die Palette der Berufe, die die Realschüler nach den Herbstferien kennen lernten. Der eine schnupperte in den Job des Bürokaufmanns rein, der andere machte die Erfahrung, dass acht Stunden als Kfz-Mechatroniker in „Zeiten des Reifenwechsels“ ganz schön schlauchen können, so dass das Fußballtraining am Abend schon mal ausfallen musste. Interessant waren auch die Erfahrungen der Praktikanten im Hotel- und Gastronomiegewerbe, da gerade hier durch die verschiedenen Einsatzbereiche wie Küche, Service oder Housekeeping eine breite Palette von Eindrücken vermittelt werden konnten. Und gerade in diesem Gewerbe gibt es im Ahrkreis viele Lehrstellen, die diesen Sommer sogar nicht alle besetzt werden konnten.

Methodentraining

In einem dreitägigen Methodentraining in der ersten Woche nach dem Praktikum wurden die Erfahrungen des Praktikums mit Hilfe der Klassenleiter und Sozialkundelehrer reflektiert und sowohl den Schülern der Kassenstufe 8, die im nächsten Schuljahr „dran“ sind, als auch den Eltern auf einem späteren Elternabend in einer Vortragsrunde mit Hilfe von Powerpoint oder Plakaten präsentiert. Das hat neben der Information auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Präsentation des Praktikums vor Schülern der Klassenstufe 8

Im Anschluss werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: “Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.”

Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind auf der Webseite der Boeselager Realschule plus unter www.boeselager-realschule.de (-> Berufsberatung) zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt.

Weitere Praktika empfehlenswert

Außerdem bekommen sie sowohl von den betreuenden Lehrern als auch von Seiten der Berufsberaterin Michaela Stahl den dringenden Rat, neben dem schulisch betreuten Betriebspraktikum in den bis zum Realschulabschluss noch anstehenden Ferien unbedingt noch weitere Praktika zu absolvieren.

Realschulkonrektorin Bettina Lanzerath zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennzulernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende  Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. Außerdem werden die Schülerinnen und Schüler in den sogenannten Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Teamfähigkeit geschult.“

Matthias K. machte gute Erfahrungen als Einzelhandelskaufmann bei Rewe in Niederzissen

 

Immer wieder begehrt: ein Praktikumsplatz bei Klaes in Ahrweiler - Hier baut Jan-Georg B. eine Festplatte in den PC

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern bedanken, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!

Eine neu formierte U 18-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat zum Saisonauftakt mit 2:1 (1:1) gegen Italien gewonnen. Neu-Trainer Christian Ziege gab beim Spiel im Apollinaris-Stadion in Bad Neuenahr sein Debüt auf der Bank der U 18-Junioren.

Vor 3560 Zuschauern – darunter 4 Klassen unserer Schule, 3 Schüler als offizielle Balljungen und ein Team unseres Schülerradios –  geriet die deutsche Junioren-Auswahl jedoch zunächst mit 0:1 in Rückstand. Emanuele Gatto brachte die Italiener schon in der 7. Minute in Führung. Der Ausgleich folgte in der 34. Minute durch Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg – was dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand war. Das Siegtor zum 2:1 fiel in der 54. Minute durch Mittelfeldspieler Martin Kobylanski vom FC Energie Cottbus.

Web-Bericht des Schülerradios über das Länderspiel - klicken...

Bericht - klicken...

Dank einer Akkreditierung durch den DFB konnten die zwei “Schülerradio-Reporter” Andre Angerer und David Heinen (beide 5b) mit dem Leiter der AG Schülerradio, Ralf Breuer, das Junioren-Länderspiel aus dem Innenbereich verfolgen und nach Abpfiff noch einige interessante Interviews führen.
Selbst an den Neu-Trainer Christian Ziege und den DFB-Sportdirektor Matthias Sammer wagten sie sich bei ihrem ersten Einsatz überhaupt ran:-)

Zum Anhören der Interviews einfach auf das entsprechende Bild klicken…

Andre und David mit Michael Schindele vom 1. FC Kaiserslautern...

… mit Daniel Bohl vom FSV Mainz 05 im Gespräch

Unsere Reporter interviewen Patrick Schorr von der TSG Hoffenheim

Andre und David fragten sogar den DFB-Sportdirektor Matthias Sammer nach Tipps für junge Fußballer, die auch Profi werden wollen - Sammer wurde 1996 Europameister, gewann mit Borussia Dortmund 1997 die Champions League und den Weltpokal und war dreimal Deutscher Meister

Christian Ziege fragten sie, ob er nervös gewesen sei vor seinem ersten Spiel als Junioren-Nationaltrainer...

Zum Anhören der Interviews einfach auf das entsprechende Bild klicken…

Text/Fotos: Ralf Breuer

Die AG Schülerradio findet  im Rahmen der Nachmittagsbetreuung unserer Schule statt…

Wer noch Interesse hat -> dienstags – 14.00 bis 15.00 Uhr – Raum 316