Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler öffnete sich
“Welche Schule ist für mein Kind die richtige?” – Diese und ähnliche Fragen stellen sich die Eltern der Grundschüler, die zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 auf eine weiterführende Schule wechseln werden. Um diese Entscheidung zu erleichtern, öffnete die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler am vergangenen Samstag ihre Türen und lud die Viertklässler mit ihren Eltern ein, einmal in den Schullalltag hineinzuschnuppern.
Ab 9:00 Uhr begann der sehr gut besuchte Schnuppertag im Musiksaal mit einer Begrüßung durch den Schulleiter Klaus Dünker, der die Besucher auch über die neue Schulart “Realschule plus” informierte. Denn ab dem nächsten Schuljahr ist auch die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler eine kooperative „Realschule plus“.
Die kooperative Form der „Realschule plus“ bedeutet, dass die Kinder in den Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet werden und erst mit Beginn des siebten Schuljahres in den Berufsreifezweig oder den Sekundarstufe I – Zweig eingestuft werden.
Im Anschluss an die Informationsveranstaltung konnten die künftigen Schüler den praktischen Schulalltag zusammen mit den jetzigen Schülern miterleben. Es wurde die Möglichkeit gegeben, sich aktiv am Unterricht der Klassen 5 und 6 zu beteiligen. Die Räumlichkeiten der Schule, wie zum Beispiel die neu ausgestatteten PC-Räume oder die Bibliothek, konnten besichtigt werden, die Naturwissenschaften boten Experimente, Rätsel und Spiele an und die Sportler luden zu Aktivitäten in die Halle ein.
Die Klassen 9 präsentierten die Ergebnisse ihrer Schulpraktika, denn vor allem in der Vorbereitung der Jugendlichen auf das spätere Berufsleben sieht die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler einen Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit.
Ebenfalls wird der Umgang mit den neuen Medien schon ab Klasse 6 kontinuierlich eingeübt und trainiert, da Computer, Internet und Präsentationen mit dem PC heute schon vielerorts zum Alltagsgeschäft gehören.
Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. die Schach-AG, die Mofa-AG oder Robotik-AG gewährten stellvertretend Einblick in das vielfältige Schulleben an der Schule. Die Klasse 10b gestaltete eine Sonder-Webseite zum Tag der offenen Tür, die unter www.boeselager-schule.de zu erreichen ist.
Die Schulband „Realpower“ und die Band „The Fact“, bestehend aus Schülern der Schule, umrahmten die Veranstaltung musikalisch und Kleinkinder wurden durch die Schülerinnen und Schüler der Sozialpädagogikkurse betreut.
Weitere Informationen und die Anmeldetermine gibt es auf der offiziellen Webseite der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler unter www.boeselager-realschule.de .
Welche Schule ist für mein Kind richtig? Wo wird es optimal gefördert und gefordert? Wo bekommt es das Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft?
Diese und ähnliche Fragen stellen sich die Eltern der Grundschüler, die zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 auf eine weiterführende Schule wechseln werden. Und gerade diese Entscheidung fällt nicht leicht, zumal die Schulstrukturreform viele Eltern verunsichert hat! Realschule Plus – kooperativ oder integrativ, IGS oder Gymnasium – welche Schule passt zum Kind und ermöglicht ihm einen idealen Start in sein zukünftiges Leben und vor allem auch Berufsleben?
Um den Eltern, aber vor allem auch den Kindern die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler näher zu bringen, die mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 eine Realschule Plus in kooperativer Form sein wird, lädt die Schulgemeinschaft alle Interessierten am 16.01.2010 zu einem Tag der offenen Tür ein. Realschule Plus in kooperativer Form bedeutet, dass die Kinder in den Klassen 5 und 6 gemeinsam unterrichtet werden und sich erst mit Beginn des siebten Schuljahres für den Abschluss der Berufsreife oder den Mittleren Schulabschluss entscheiden werden.
Um 9:00 Uhr begrüßt der Schulleiter Herr Dünker die Besucher im Musiksaal zu einer Informationsveranstaltung. Danach werden die künftigen Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit erhalten, einmal praktisch den Schulalltag zu erleben. Es wird die Möglichkeit bestehen, direkt in den Unterricht der Klassen 5 und 6 hineinzuschnuppern und sich aktiv daran zu beteiligen. Die Räumlichkeiten unserer Schule, wie zum Beispiel unsere neu ausgestatteten PC-Räume oder die Bibliothek können besichtigt werden, die Naturwissenschaften bieten Experimente, Rätsel und Spiele an und die Sportler laden zu Aktivitäten in die Halle ein.
Die Klassen 9 präsentieren die Ergebnisse ihrer Schulpraktika, denn vor allem in der Vorbereitung der Jugendlichen auf das spätere Berufsleben sieht die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler einen Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit.
Ebenfalls wird der Umgang mit den neuen Medien schon ab Klasse 6 kontinuierlich eingeübt und trainiert, da Computer, Internet und Präsentationen mit dem PC heute schon vielerorts zum Alltagsgeschäft gehören.
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule ist eine der Schulen in Rheinland-Pfalz, die am Programm zur Unterrichtsentwicklung (nach Dr. Klippert) teilnehmen. Ziel ist die Stärkung des eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens sowie die Vermittlung von Methoden-, Kommunikations- und Teamentwicklungskompetenzen.
Zahlreiche Arbeitsgemeinschaften, wie z.B. die Schach-AG, die Mofa-AG, oder Robotik-AG werden stellvertretend Einblick gewähren in das vielfältige Leben an der Schule.
Um 11:00 Uhr findet dann erneut eine Informationsveranstaltung des Schulleiters im Musiksaal statt.
Musikalisch umrahmt werden die Veranstaltungen durch unsere Schulband „Realpower“.
Natürlich wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein und für die Kleinkinder gibt es eine Betreuung durch die Sozialpädagogikkurse.
Ritter Konrat von Blankart zu Arwilre zu Gast in den Klassen
Am 8. 12. 2009 und 10.12.2009 ertönte aus dem Musiksaal der Realschule Waffenklirren und Kettenrasseln. Worte in einer fremd anmutenden Art drangen aus dem Raum, häufig gefolgt von erstauntem Gemurmel. Quelle dieser Geräusche war die Präsentation des Ritters Konrat von Blankart zu Arwilre, der für einige Stunden das Mittelalter für die Klassen 8 Wirklichkeit werden ließ und damit der Einladung der beiden Geschichtslehrer Till Taxis und Marion Bach folgte. Dabei räumte er mit so manchen Mythen auf, die uns „aus den magischen schwarzen Kästen“ so häufig entgegen flimmern und das Mittelalter romantisch verklären. Eindrucksvoll zeigte er die Brutalität der damaligen Zeit auf, indem er sehr anschaulich Waffen und ihre Wirkung auf Mensch und Tier darstellte. Aber auch die Bestrafungsmethoden, wie z.B. durch das „Arsch hu Brett“ oder die „Schandgeige“, die den „bösen Burschen“ angelegt wurde, ließen so manchen Schüler erschauern! Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete sicherlich das Schießen mit Pfeil und Bogen auf einen wilden Bären und ein Wildschwein! Beide hatten bei den treffsicheren Schülerinnen und Schülern keine Chance. Mit dieser Veranstaltung traf auch der Ritter voll ins Schwarze, denn so mancher Achtklässler musste erkennen, dass Geschichte mehr ist, als langweilige Zahlen und Fakten.

Am diesjährigen Vorlesewettbewerb des 6. Jahrgangs der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler am 07.12.2009 nahmen Michelle Alfter (6a), Felix Mertes (6a), Christoph Backes (6b), Lukas Leo Krämer (6b), Michael Feinen (6c), Markos Tsouvalakis (6c), Kisito Luczyszyn (6d) und Lara Pöhler (6d) teil.
Die Schülerinnen und Schüler waren als Sieger ihrer jeweiligen Klassen beim Wettbewerb vertreten. Nun musste unter ihnen der Schulsieger ermittelt werden, der die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler beim Landesweiten Lesewettbewerb vertreten wird.
Alle Schülerinnen und Schüler hatten einen bekannten, eingeübten Text erst frei vorzustellen. Dann innerhalb von fünf Minuten betont vorzulesen und anschließend ihre Fähigkeiten noch mit einem fremden Text zeigen.

Die Vorsitzende der Fachschaft Deutsch Selena Freitag mit den Gewinnern des diesjährigen Vorlesewettbewerbs Lara Pöhler, Lukas Leo Krämer und Christoph Backes
Nach lebendigen Vorträgen siegte Lukas Leo Krämer aus der 6b knapp vor Lara Pöhler (6d) und Christoph Backes (6b).
Somit wird Lukas Leo Krämer die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler beim Kreis- bzw. Stadtentscheid vertreten. Wir wünschen ihm dabei viel Glück und drücken ihm für die Auswahl zum Bezirksentscheid die Daumen.
Als Belohnung für die guten Leistungen erhielt jeder Teilnehmer des schulinternen Wettbewerbs als Preis ein Jugendbuch, gestiftet vom Förderverein der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler.

Die Teilnehmer der schulinternen Vorlesewettbewerbs an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler: Michelle Alfter (6a), Felix Mertes (6a), Christoph Backes (6b), Lukas Leo Krämer (6b), Michael Feinen (6c), Markos Tsouvalakis (6c), Kisito Luczyszyn (6d) und Lara Pöhler (6d)
Besonders erfreulich war der auffallend hohe Anteil an schwierigen, umfangreichen Lektüren, die zur Vorbereitung des Lesewettbewerbs von den Schülerinnen und Schülern mitgebracht wurden. Die Hitliste reicht dieses Jahr von „Drachenreiter“ über „Superschurken – Superhelden“ bis zur „Rückkehr der Kurzhosengang“.
Gefördert wird das Lesen von Büchern im Rahmen des Deutschunterrichts nicht nur mdurch die jährlichen Lektüre und Förderung der Teilnahme am jährlichen Lesesommer der Stadtbibliotheken, sondern ebenfalls durch die Präsentation unterschiedlicher Lektüren in Form eines Vortrages in den 5. Klassen und dem jährlich stattfindenden Lesewettbewerb der 6. Klassen.
Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler sammeln zusammen mit Soldaten des Logistik Amtes und dem Kommando Strategische Aufklärung 1560,49 € für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Interne Sammlung in den Klassen mit Rekordergebnis. Schulleiter Klaus Dünker lobt soziales Engagement der jungen Sammlerinnen und Sammler.
Im Rahmen der Friedenserziehung des Faches Geschichte haben auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der Realschule an der diesjährigen Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) teilgenommen. In ihrer Freizeit haben die Jugendlichen in einzelnen Dörfern der Grafschaft (Oeverrich, Ringen, Bölingen, Beller, Nierendorf) sowie in Bad Neuenahr-Ahrweiler bei der Bevölkerung um Unterstützung für den VDK geworben. In vielen positiven Gesprächen an den Haustüren begrüßten die Spender das soziale Engagement der jungen Sammler. Man zeigte sich überrascht, dass 14-16 jährige ihre Freizeit opfern, um das Anliegen des VDK zu unterstützen. “Ich habe das Grab meines Urgroßvaters auf dem Deutschen Soldatenfriedhof in Lommel/Belgien zufällig gefunden, als unsere gesamte Jahrgangstufe mit unserem Geschichtslehrer, Herrn Taxis, nach Belgien fuhr. Drei Tage lang haben wir das Ergebnis der Arbeit des Volksbundes gesehen und erlebt. Ich bin froh, dass das Grab versorgt wird. Das war doch alles soweit weg, der Krieg ist doch schon lange vorbei, auf einmal war ich persönlich berührt”, sagt Michelle, Schülerin der Klasse 9a sichtlich bewegt. “Meine Klassenkameradin Melanie hat ebenfalls ihren Uropa gefunden. Wir haben dann eine Gedenkfeier organisiert und an den Gräbern Kränze niedergelegt.” Der Kontaktlehrer des Volksbundes Till Taxis, M.A. besucht mit den Abschlussklassen der Realschule in jedem Jahr im Rahmen der Friedenserziehung die Gedenkstätten in Verdun/Frankreich. Mit dem Besuch der Euthanasiegedenkstätte in Hadamar werden die Schüler mit den grausamen Morden im Dritten Reich an Minderheiten sowie Behinderten konfrontiert “Diese Ausflüge müssen im Rahmen der schulischen Friedenserziehung erfolgen”, so Taxis “denn, wer besucht denn schon mit seiner Familie in der raren Freizeit ein Konzentrationslager oder einen Friedhof. Dies ist unser klarer Bildungsauftrag. Das Engagement der Schüler ist in den letzten Jahren gewachsen und ich freue mich, dass so viele für den Volksbund sammeln”. Die Philipp Freiherr von Böselager Realschule steuert in diesem Jahr 1560,49 € zum Gesamtergebnis bei. Dieser Betrag setzt sich aus der Haus-und Straßensammlung und der internen Schulsammlung bei. Schulleiter Klaus Dünker übermittelte über die Konrektorin Marion Schnitzler im Rahmen der feierlichen Scheckübergabe an den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des VDK Regierungsschuldirektor a. D. Friedrich Hermes die Zusage, auch im nächsten Jahr die Sammlung des VDK zu unterstützen.
Wie viele Zuckerwürfel passen in eine Packung Zitronentee?
Der Zuckergehalt von Lebensmitteln war ein wichtiges Thema, das die Ernährungsberaterinnen der AOK, Frau Mechthild Hastenteufel und Frau Sabine Schlicker, mit den Schülern der 5. und 6. Klassen diskutierten.
„127 Zuckerwürfel sind in einer 400 Gramm Packung Zitronenteegranulat versteckt. Das konnten viele Schüler kaum glauben“, kommentierte Frau Hastenteufel ihre Eindrücke.
Anschaulich demonstrierte sie auch den Zuckergehalt einer 300 Gramm schweren Packung Gummibärchen: Sie zeigte eine Tüte, die mit 77 Zuckerwürfeln gefüllt war. Anhand der Ernährungspyramide erklärte die Ernährungsberaterin, dass solche zuckerreichen Lebensmittel zwar nicht ganz verboten, aber doch nur in geringen Mengen gegessen werden sollten.
Gesunde Alternativen gab es dann nicht nur auf dem Papier. Gemeinsam bereiteten die Kinder Räuberspieße aus Obst, Gemüse und Vollkornbrot zu sowie schmackhafte Dips, die zu Rohkost gereicht wurden. Mit nach Hause nahmen sie ein Ernährungstagebuch, das den Schülern dabei helfen soll, ihr Essverhalten über einen längeren Zeitraum zu beobachten und zu verbessern.
Am Montag, 16. November 09, trafen sich alle Klassensprecher pünktlich zu Unterrichts-beginn mit den beiden SV-Lehrern Frau Hölters und Herrn Schuth im Musikraum in der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler. Nach einigen Informationen und der Zimmeraufteilung gingen alle gemeinsam zum Bahnhof, um von dort mit dem Zug nach Altenahr zu fahren. Nach einem anstrengenden und nassen Fußweg wurden die neu eingerichteten Zimmer der Jugendherberge gestürmt
Nach einer stärkenden Mahlzeit und dem Aufteilen in drei Arbeitsgruppen, verteilten sich die Schüler in den Seminarräumen, um ihre geplanten Themen zu besprechen.
Die jüngeren Schüler erarbeiteten die „Eigenschaften und Aufgaben eines Klassensprechers“ und gestalteten dazu ein kreatives Plakat. Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Planung von SV-Aktionen, wie z.B. Kochduell, Tannenbaumschmückaktion, Schüler helfen Schülern und viele anderen Vorhaben. Nachdem auch der Arbeitskreis „Karneval“ all ihre Ideen auf einem Flipchart festgehalten hatte, trafen sich die Klassensprecher im großen Gemeinschaftsraum, um ihre Entwürfe vorzustellen.
Nach dem Abendessen kamen Herr Werner und Herr Laskowski vom Elternbeirat, um mit allen Seminarteilnehmern über die erarbeiteten Konzepte zu diskutieren. Durch einen sehr interessanten Vortrag über den Afghanistaneinsatz der Bundesrepublik Deutschland, dem alle gespannt zuhörten, lernten wir sowohl viel über Bildungsunterschiede und deren Auswirkungen als auch über den Sinn einer kritischen Betrachtung von Berichterstattungen durch die Presse.
Nach dem Abendessen bestand die Möglichkeit, gemeinsam Gesellschaftsspiele zu spielen oder auch in Kleingruppen noch einmal die Gedanken zu den Tagesordnungspunkten auszutauschen.
Am nächsten Tag gingen die einzelnen Arbeitsgruppen noch einmal in die Detailplanung, um die beabsichtigten Schulprojekte hinreichend vorzubereiten. Nach einem gemütlichen gemeinsamen Dienstagabend ging das SV-Seminar am Mittwochmittag nach einer informativen und reflektierenden Abschlussrunde zu Ende.
„Schüler tauschten Schulbank gegen Arbeitsplatz“ – Betriebspraktikum 2009

Von „Puh, können 8 Arbeitsstunden lang sein!“ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt hier bleiben“ konnten sich die betreuenden Sozialkundelehrer bei ihren Besuchen viele Kommentare ihrer Schüler, die gerade ein zweiwöchiges Betriebspraktikum absolvierten, anhören.
Erste Einblicke in die Berufswelt haben knapp 120 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler in den beiden letzten Wochen gesammelt. Sie absolvierten nach den Herbstferien ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.
Eintrittskarte ins Berufsleben
Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Praktikumsleiter und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den meisten Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sei, so Breuer.
Schnuppern in der Berufswelt
Breit war auch die Palette der Berufe, die die Realschüler nach den Herbstferien kennen lernten. Der eine schnupperte in den Job des Bürokaufmanns rein, der andere machte die Erfahrung, dass acht Stunden als Küfer in einer Winzergenossenschaft ganz schön schlauchen können, so dass das Fußballtraining am Abend schon mal ausfallen musste. Interessant waren auch die Erfahrungen der Praktikanten im Hotel- und Gastronomiegewerbe, da gerade hier durch die verschiedenen Einsatzbereiche wie Küche, Service oder Housekeeping eine breite Palette von Eindrücken vermittelt werden konnten.
Methodentraining
In einem dreitägigen Methodentraining in der ersten Woche nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums mit Hilfe der Klassenleiter und Sozialkundelehrer reflektiert und sowohl den Schülern der Kassenstufe 8, die im nächsten Schuljahr „dran“ sind, als auch den Eltern auf einem späteren Elternabend in einer Vortragsrunde mit Hilfe von Powerpoint oder Plakaten präsentiert. Das hat neben der Information auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.
Weitere Praktika empfehlenswert
In ihrem weiteren Berufswahlprozess werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, unterstützt. Außerdem bekommen sie sowohl von den betreuenden Lehrern wie von den Betreuern im Praktikum den dringenden Rat, neben dem schulisch betreuten Betriebspraktikum in den bis zum Realschulabschluss noch stattfindenden Ferien unbedingt noch weitere Praktika zu absolvieren.
Schulleiter Klaus Dünker zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler: „Wir werden an unserem bewährten Konzept festhalten und in Zukunft auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Berufbildenden Schule anstreben, um unsere Schüler – wenn von ihnen gewünscht – bestens auf das Fachabitur an der BBS vorzubereiten.“
Danke!
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler möchte sich bei allen Betrieben und Institutionen bedanken, die unseren Schülerinnen und Schülern diesen ersten Einblick in die Berufswelt durch das Praktikum ermöglicht haben!



















