Starkes Team beim Ahrtal-Lauf

On 21. Juni 2026, in Sport, Sportklasse, by Ralf Breuer

Boeselager-Realschule trotzt der Hitze beim Grafschafter Ahrtal-Lauf

Teamgeist auf fünf Kilometern: Die Laufgruppe der Boeselager-Realschule Ahrweiler.

Teamgeist auf fünf Kilometern: Die starke Laufgruppe der Boeselager-Realschule Ahrweiler.

Bei großer Hitze gingen heute 34 Schüler und zwei Lehrer der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler beim 5-km-Lauf des Grafschafter Ahrtal-Laufs an den Start. Rund um Grafschaft-Vettelhoven zeigten die Teilnehmer viel Ausdauer, Teamgeist und Motivation.

Im Mittelpunkt standen nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem das gemeinsame Erlebnis: starten, durchhalten und zusammen ins Ziel kommen. Gerade bei den hohen Temperaturen war das eine starke Leistung aller Beteiligten.

Organisiert wurde die Teilnahme der Schule von Tobias Caspers und Andrea Mergler. Ihnen gilt ein besonderer Dank für die Vorbereitung und Begleitung der Gruppe. Ebenso bedankt sich die Boeselager-Realschule beim Grafschafter SV und allen Helfern für die gelungene Veranstaltung.

Herzlichen Glückwunsch an alle Läufer der Boeselager-Realschule!

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Klasse 5c singt im Seniorenzentrum

On 19. Juni 2026, in Exkursionen, by Ralf Breuer

Soziales Engagement am Wandertag: Klasse 5c besucht Seniorenzentrum in Sinzig

Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule besuchte am Wandertag das Johanniter-Haus in Sinzig und begeisterte die Bewohner mit Liedern aus dem 6K UNITED!-Programm.

Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule besuchte am Wandertag das Johanniter-Haus in Sinzig und begeisterte die Bewohner mit Liedern aus dem 6K UNITED!-Programm.

Am Wandertag führte die Klasse 5c ein besonderes soziales Projekt durch: Die Schüler besuchten das Johanniter-Haus in Sinzig und traten dort mit Liedern aus dem Programm 6K UNITED! auf.

Bereits im Dezember hatte die Klasse Weihnachtskarten an die Bewohner des Seniorenzentrums verschickt. Nun folgte sie gerne der Einladung zu einem persönlichen Treffen in Sinzig. Für den Auftritt hatten sich die Kinder erneut selbstständig vorbereitet: Sie übernahmen die Moderation, sagten die Lieder an, erklärten kurz, worum es bei 6K UNITED! geht, und stellten die einzelnen Stücke vor.

6K UNITED! ist ein Musikprojekt, bei dem Kinder aus verschiedenen Schulen gemeinsam Lieder einstudieren und später bei einem großen Konzert auftreten. Für die Klasse 5c war der Besuch im Seniorenzentrum zugleich eine schöne Gelegenheit, ihr Programm vor Publikum zu präsentieren – auch als Vorbereitung auf den großen 6K UNITED!-Auftritt in Mannheim in der kommenden Woche.

Viele Bewohner und Mitarbeiter des Johanniter-Hauses hörten aufmerksam zu und freuten sich sehr über den Besuch. Die Stimmung war herzlich und begeistert. Besonders die fröhliche Abwechslung im Tagesablauf und das Engagement der Kinder wurden mit großer Dankbarkeit aufgenommen.

Nach dem Auftritt bedankte sich die Klasse 5c herzlich für die Einladung. Nach einer kleinen Stärkung mit Snacks und Getränken machte sich die Gruppe auf den Weg zum Spielplatz und anschließend weiter nach Bad Bodendorf. Begleitet wurden die Kinder von ihrer Klassenlehrerin Cristina Schäfer sowie ihrer Musiklehrerin Lena Waters.

Für die Schüler war der Besuch eine wertvolle Erfahrung: Sie konnten ihre Auftrittsfähigkeiten ausprobieren, zeigen, was sie in den letzten Monaten mit viel Fleiß erarbeitet hatten, und erleben, wie Musik Menschen miteinander verbindet.

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Absolutes Halteverbot vor der Schule

On 9. Juni 2026, in Allgemeines, by Ralf Breuer

🚫 Wichtige Information zur Verkehrssituation an der Boeselager-Realschule 🚫

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

aufgrund der aktuellen Straßenbaumaßnahmen gilt seit Montag, dem 08.06.2026, entlang der gesamten Schützenstraße am Schulgelände ein absolutes Halteverbot.

Wir bitten Sie daher, beim Bringen und Abholen Ihrer Kinder nicht mehr direkt vor der Schule anzuhalten. Der Parkplatz gegenüber der Piuskirche bietet eine sichere Alternative. Der Fußweg von dort zur Schule ist für unsere Schülerinnen und Schüler problemlos zu bewältigen. 🚶‍♀️🚶‍♂️

Bitte nutzen Sie außerdem nicht den Lehrerparkplatz zum Abholen Ihrer Kinder. Durch parkende Fahrzeuge, zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Fahrzeuge von Handwerksbetrieben entstehen dort regelmäßig unübersichtliche und potenziell gefährliche Situationen. Zusätzlicher Verkehr würde die Lage weiter verschärfen.

Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler hat für uns oberste Priorität. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. 🙏

 

Interview: Bettina Lanzerath blickt nach vorn

On 3. Juni 2026, in Personalia, by Ralf Breuer

Neue Verantwortung für unsere Schule: Im Gespräch mit Bettina Lanzerath

Jetzt offiziell neue Schulleiterin unserer Schule: Bettina Lanzerath

Jetzt offiziell neue Schulleiterin unserer Schule: Bettina Lanzerath

Seit dem 19. Mai 2026 steht die Boeselager-Realschule Ahrweiler unter neuer Leitung. An diesem Tag erhielt Bettina Lanzerath das Ernennungsschreiben zur kommissarischen Schulleiterin und übernimmt damit die Verantwortung für eine Schule, die sich weiterhin in einer besonderen Phase zwischen Wiederaufbau, Weiterentwicklung und Zukunftsgestaltung befindet.

Viele Mitglieder der Schulgemeinschaft kennen Bettina Lanzerath bereits seit Jahren. Als stellvertretende Schulleiterin hat sie die Entwicklung der Schule über lange Zeit begleitet und insbesondere die Herausforderungen nach der Flutkatastrophe gemeinsam mit Kollegium, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern mitgetragen. Nun steht sie an der Spitze der Schule und möchte die kommenden Jahre aktiv mitgestalten.

In unserem Interview spricht Bettina Lanzerath über ihren persönlichen Weg in den Lehrerberuf, ihre Motivation für die neue Aufgabe, ihre Vorstellungen von guter Schule und die Chancen, die sie trotz aller Herausforderungen für die Zukunft der Boeselager-Realschule sieht. Außerdem verrät sie, welche Werte ihr im Umgang mit Menschen besonders wichtig sind und warum für sie letztlich die Menschen das Herzstück jeder Schule bilden.

Die Personalratsvorsitzende Josephin Sonntag gratuliert Bettina Lanzerath im Namen des Kollegiums

Die Personalratsvorsitzende Josephin Sonntag gratuliert Bettina Lanzerath im Namen des Kollegiums

 

Frau Lanzerath, herzlichen Glückwunsch zur Ernennung als Schulleiterin der Boeselager-Realschule Ahrweiler.
Wie haben Sie den Moment erlebt, als Sie am 19. Mai 2026 das Ernennungsschreiben erhalten haben?

Ich habe mich gefreut. Für ein Jahr werde ich das Amt kommissarisch ausüben, bevor ich dann – hoffentlich 😊 – in einem Jahr die Ernennungsurkunde erhalte.

Viele kennen Sie bereits aus Ihrer langjährigen Arbeit an unserer Schule.
Möchten Sie sich trotzdem kurz persönlich vorstellen und erzählen, was Sie ursprünglich dazu bewegt hat, Lehrerin zu werden?

Mein Name ist Bettina Lanzerath. Bereits seit meiner Geburt lebe ich in der Kreisstadt, wodurch ich mich dem Ahrtal sehr verbunden fühle.
Seit meiner Kindheit war mir klar, dass ich einen Beruf ausüben möchte, bei dem ich mit Menschen zusammenarbeiten kann. Tatsächlich habe ich lange überlegt, ob ich Ärztin oder Lehrerin werden möchte. Noch wichtiger als die berufliche Perspektive war für mich die private: Familie mit Kindern. Dies hatte dann dazu geführt, dass ich mich für den Lehrerberuf entschieden habe, da ich damals dachte, so Familie und Beruf gut vereinbaren zu können. Was soll ich sagen: Ich habe sechs – inzwischen erwachsene – Kinder und bin Schulleiterin … So gesehen war es mir vergönnt, zwei große Träume verwirklichen zu können, von denen die Kinder natürlich das Beste sind, was mir je passieren konnte – hier steht für mich die Priorität ganz klar fest.

Die Aufgabe als Schulleiterin bringt viel Verantwortung mit sich.
Was motiviert Sie persönlich, diesen Weg zu gehen und nun die Leitung unserer Schule zu übernehmen?

Verantwortung zu übernehmen, hat mir noch nie Angst gemacht. Ich war schon immer ein begeisterungsfähiger und lernwilliger Mensch, der sich nach bestem Wissen und Gewissen für das, was erforderlich ist, eingesetzt hat – und das wird wohl auch immer so bleiben.
Eine große Motivation, sich der Herausforderung der Schulleitung zu stellen, ist sicher die Schulgemeinschaft, mit der ich zusammenarbeiten darf. Seit 15 Jahren bin ich als stellvertretende Schulleiterin an dieser Schule tätig und das jeden Tag gerne.

Die Boeselager-Realschule befindet sich weiterhin in einer besonderen Situation zwischen Wiederaufbau, Übergangslösungen und Neuanfang.
Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell als besonders wichtig an?

Hier hilft mir wohl am meisten der Spruch: „Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Natürlich ist es nicht schön, dass der Wiederaufbau so lange dauert. An dieser Stelle ist der Dialog mit allen die wichtigste „Schaltstelle“: Verstehen, warum etwas länger dauert, hilft, in die Akzeptanz zu gehen. Darin, alle am Schulleben Beteiligten – und in die Aussicht auf Verbesserung gegenüber vor der Flut – zu unterstützen, sehe ich meine Hauptaufgabe. Adäquate Übergangslösungen zu schaffen sowie mich intensiv für wünschenswerte Änderungen einzusetzen, gehören für mich selbstverständlich dazu.

Welche Ziele und Visionen haben Sie für die Zukunft unserer Schule?
Gibt es Bereiche, die Sie in den kommenden Jahren besonders weiterentwickeln möchten?

Neben der Mammutaufgabe „Wiederaufbau“ ist es mir ein großes Anliegen, die Visionen der Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen. Für viele ist Schule mehr als nur ein Arbeitsplatz – und das ist entscheidend für eine gute Schule. Die äußere Hülle ist wichtig! Doch gute Schule entsteht durch Menschen: Lehrkräfte, die fachlich kompetent den Unterrichtsstoff schülernah vermitteln. Ein wichtiger Baustein im Schulleben ist sicher die Stärkung von Sozialkompetenzen: Achtung, Wertschätzung, Verlässlichkeit … sind u. a. in diesem Zusammenhang sicher ganz wichtige Begriffe, die zunehmend an Bedeutung gewinnen sollten. Alle Menschen brauchen ein gutes Arbeits- und Lernklima, in dem sie sich wohlfühlen, um sich so bestmöglich entfalten zu können.

Was ist Ihnen im Umgang mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kollegium besonders wichtig?
Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?

Der Austausch mit allen Menschen ist mir besonders wichtig. Auf ein und denselben Sachverhalt schaut jeder aus seiner Perspektive – und das ist gut so. Nur im Miteinander ist es möglich, Schule zu entwickeln, Konflikte zu lösen, Beschlüsse zu fassen etc. Ich sehe mich als „einen Teil vom Ganzen“, bei dem viele Fäden zusammenlaufen, die es gilt, zu ordnen und ggf. anzuleiten. So gesehen sehe ich mich als Dienstleisterin, die die Voraussetzung schafft, damit alle gut arbeiten können. Teamfähigkeit sowie Verlässlichkeit in Entscheidungsprozessen (mit allen Konsequenzen) gehören sicher auch zu meinen Grundsätzen.

Neben Organisation und Verwaltung bleibt Schule immer auch ein Ort des menschlichen Miteinanders.
Was macht die Boeselager-Realschule für Sie persönlich besonders?

… die Menschen, denn die gestalten Schule. Immer ist es das gemeinsam Erlebte, was Menschen verbindet. Ein solch herausragendes Ereignis wie die Flutkatastrophe, die damit verbundenen persönlichen Schicksale, Hilfseinsätze und der langanhaltende Wiederaufbau schweißt zusammen. Auch wenn der Anlass alles andere als wünschenswert war, haben wir jetzt alle eine riesige Möglichkeit der Neugestaltung erhalten. Dies ist für mich besonders, und ich möchte alle darin bestmöglich unterstützen, diese Chance zu nutzen.

Wenn Sie an die kommenden Jahre denken: Worauf freuen Sie sich als neue Schulleiterin am meisten?

Tatsächlich gibt es da nichts Besonderes. Meine Haltung zum Beruf hat sich nicht durch den neuen Titel verändert. Ich wünsche mir für mich, dass ich den neuen – eher repräsentativen – Aufgaben gerecht werde. Was mir große Freude bereitet, ist der Austausch und die Zusammenarbeit mit den Schulleiterinnen/Schulleitern der umliegenden Schulen und den Institutionen. Dies bereichert mich und erweitert meinen Blickwinkel, was wiederum zu mehr Verständnis und somit zu einem besseren Miteinander führt.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute
für die kommenden Aufgaben als Schulleiterin unserer Schule!

(Interview & Fotos: Ralf Breuer)

 

 

Erasmus+ in Portugal: “Bem-vindo, Europa!”

On 2. Juni 2026, in Erasmus, by Ralf Breuer

Olá Portugal: Boeselager-Realschule erlebt Europa hautnah

15 Schüler der Boeselager-Realschule machten sich im Rahmen des Erasmus+-Austauschs auf den Weg nach Portugal

15 Schüler der Boeselager-Realschule machten sich im Rahmen des Erasmus+-Austauschs auf den Weg nach Portugal – hier auf dem Foto in Coimbra

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Eindrücke und gelebter europäischer Gemeinschaft: Im Rahmen des Erasmus+-Austauschs reisten 15 Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager-Realschule gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften Esther Leinesser und Peter Roth nach Portugal.

Ziel des Austauschs war es, das europäische Miteinander zu stärken, neue Perspektiven kennenzulernen und den persönlichen Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Portugal zu fördern. Im Mittelpunkt standen kulturelle Erfahrungen, gemeinsame Aktivitäten und der Austausch mit der portugiesischen Partnerschule.

Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der traditionsreichen Stadt Coimbra. Die Gruppe erkundete den botanischen Garten, die berühmte Universität Coimbra sowie die historische Altstadt. Eine musikalische Darbietung von Studenten vermittelte den Schülern einen authentischen Eindruck portugiesischer Kultur. Im Miniaturland „Portugal dos Pequenitos“ erhielten die Jugendlichen zudem einen anschaulichen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Landes.

Ein Höhepunkt der Woche war der Besuch der Partnerschule in Pedrógão Grande. Dort arbeiteten portugiesische und deutsche Schüler in internationalen Gruppen zusammen. Sportliche, musikalische und kreative Aktivitäten boten viele Gelegenheiten für Gespräche, gemeinsames Lernen und gegenseitiges Kennenlernen. Dabei entstanden neue Freundschaften und ein starkes Gefühl europäischer Verbundenheit.

In Aveiro, dem „portugiesischen Venedig“, erlebten die Schüler farbenfrohe Boote, maritime Atmosphäre und einen gemeinsamen Back-Workshop

In Aveiro, dem „portugiesischen Venedig“, erlebten die Schüler farbenfrohe Boote, maritime Atmosphäre und einen gemeinsamen Back-Workshop

Auch die Ausflüge nach Porto und Aveiro hinterließen bleibende Eindrücke. In Porto erkundete die Gruppe wichtige Sehenswürdigkeiten. Aveiro, wegen seiner Kanäle oft als „portugiesisches Venedig“ bezeichnet, beeindruckte mit farbenfrohen Booten, typischen Häuserfassaden und maritimem Flair. Ein gemeinsamer Back-Workshop rundete das Programm ab.

In Lissabon standen bedeutende Sehenswürdigkeiten, portugiesische Geschichte und ein Besuch des Parlaments im Mittelpunkt

In Lissabon standen bedeutende Sehenswürdigkeiten, portugiesische Geschichte und ein Besuch des Parlaments im Mittelpunkt

Den Abschluss des Austauschs bildete der Aufenthalt in Lissabon. Dort besuchten die Schüler bedeutende Sehenswürdigkeiten wie den Torre de Belém, das Padrão dos Descobrimentos und das Mosteiro dos Jerónimos. Natürlich durften auch die bekannten Pastéis de Belém nicht fehlen.

Von besonderer Bedeutung war außerdem der Besuch des portugiesischen Parlaments. Die Jugendlichen erhielten dort einen direkten Einblick in die politische Arbeit und die demokratischen Strukturen Portugals. Gerade im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms wurde deutlich, wie wichtig demokratische Werte, Mitbestimmung und internationale Zusammenarbeit für ein friedliches Europa sind.

Gemeinsam mit den portugiesischen Gastgebern erkundete die Gruppe die Stadt Porto und erlebte bei einer Bootstour auf dem Douro besondere Eindrücke

Gemeinsam mit den portugiesischen Gastgebern erkundete die Gruppe die Stadt Porto und erlebte bei einer Bootstour auf dem Douro besondere Eindrücke

Der Erasmus+-Austausch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Die Schüler erweiterten ihre Sprachkenntnisse, entwickelten mehr interkulturelles Bewusstsein und erlebten, dass kulturelle Unterschiede keine Barrieren sein müssen, sondern Brücken zwischen Menschen schaffen können. So zeigte die Reise eindrucksvoll, wie Erasmus+ dazu beiträgt, Offenheit, Toleranz und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu fördern.

(Text & Fotos: Esther Leinesser)

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Die Sportklasse 6e der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler sowie einige weitere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 mit Schwimmabzeichen Bronze verbrachten einen erlebnisreichen und rundum gelungenen Tag auf der Lahn.

Bei strahlendem Sonnenschein glitzerte das Wasser, während sich die Kanus langsam vom Ufer lösten. Voller Vorfreude griffen die Kinder zu den Paddeln und machten sich gemeinsam auf den Weg über den Fluss. Schon nach kurzer Zeit waren überall Lachen, Rufen und das gleichmäßige Plätschern der Paddel zu hören. Teamarbeit war gefragt, denn nur gemeinsam ließen sich die Boote sicher und gezielt durch die ruhige Flusslandschaft steuern. Besonders aufregend war das selbstständige Schleusen der Kanus. Konzentriert und mit viel Einsatz meisterten die Schülerinnen und Schüler diese Herausforderung.

Ein weiteres Highlight wartete mit der Fahrt durch den beeindruckenden Schifffahrtstunnel: Für viele fühlte es sich an wie ein kleines Abenteuer, als die Boote in den dunkleren Tunnel hineinglitten und am anderen Ende wieder ins helle Sonnenlicht hinausfuhren.

Das warme Wetter bot außerdem die perfekte Gelegenheit für eine erfrischende Schwimmpause. Nach dem Paddeln sprangen einige Kinder begeistert ins Wasser und genossen die Abkühlung in der Lahn.

Am Ende waren sich alle einig: Der Kanutag war ein voller Erfolg. Mit viel Bewegung, Spaß, gegenseitiger Unterstützung und besonderen gemeinsamen Erlebnissen wird dieser Ausflug sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Begleitet wurde diese Sport-Exkursion von Andrea Mergler, Peter Bensmann, Joshua Köhler und Jonas Götzen aus der 10c.

(Fotos: Andrea Mergler)

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“Demokratietag der 8a im Landtag in Mainz”

Die Klasse 8a erlebte beim Demokratietag im Landtag in Mainz einen spannenden und praxisnahen Einblick in die Arbeit des rheinland-pfälzischen Parlaments.

Die Klasse 8a erlebte beim Demokratietag im Landtag in Mainz einen spannenden und praxisnahen Einblick in die Arbeit des rheinland-pfälzischen Parlaments.

Hochmotiviert reiste die Klasse 8a der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am 27.05.2026 zu ihrem „Demokratietag“ in den Landtag nach Mainz. Dort angekommen, führten die Referenten David Halft, Paul Hannus und Sebastian Spiller die Gruppe zunächst durch die Sicherheitsschleuse und anschließend spielerisch in die Grundlagen unserer Demokratie ein. Schnell zeigte sich, dass die Gruppe bereits ein umfangreiches Wissen mitbrachte, waren doch gerade die Landtagswahl und die Arbeit des Landtages in den letzten Wochen Schwerpunktthemen im Sozialkundeunterricht. 

Die Klasse 8a der Boeselager-Realschule bei der Abstimmung im Plenarsaal

Die Klasse 8a der Boeselager-Realschule bei der Abstimmung im Plenarsaal

So fiel es den Jugendlichen auch nicht schwer, einen Hashtag zu formulieren, der ihre Vorstellung von Demokratie zusammenfasste. Gekonnt präsentierten sie ihre Statements und erklärten dem Plenum ihre Entscheidung. Nun ging es auch schon in den Plenarsaal. Beeindruckt von der Größe und der Wirkung des Raumes wurde natürlich auch die Bestuhlung getestet. Erkenntnis: Solche Stühle wären auch in den Klassenräumen der Schule eine Bereicherung!

Im „Esszimmer“ des Landtages stärkten sich die angehenden Abgeordneten anschließend, denn nach dem Mittagessen sollten die Schülerinnen und Schüler in einem Rollenspiel eine Plenarsitzung zum Thema „Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren“ nachstellen. Sehr gewissenhaft bereiteten sich die Kinder, aufgeteilt in drei Fraktionen, auf ihre Rolle bei der Debatte vor. Ebenso ernsthaft erfolgte die anschließende Diskussion im Plenarsaal.

Unter der Leitung des „Landtagspräsidenten“ Marc Wachsmuth, der den „Abgeordneten“ per Mikrofonfreischaltung das Wort erteilte, wurden Argumente ausgetauscht. Auch hier wirkten die Jugendlichen sehr souverän und zeitweise drängte sich dem Beobachter der Eindruck auf, als ob die Kinder tatsächlich über das Gesetz zu entscheiden hätten. Bei der Abstimmung kam es dann noch zu einem Kuriosum. Die Fraktionen brachten nach kurzem Austausch gemeinsam einen neuen Gesetzesvorschlag zur Abstimmung, der als Kompromiss fraktionsübergreifend einstimmig angenommen wurde.

In der abschließenden Reflexion des Demokratietages wurde deutlich, dass der Tag im Landtag allen gut gefallen hat und zukünftig auch von anderen Klassen in Anspruch genommen werden sollte. Begleitet wurde die Gruppe von Marion Bach, Myriam Lochner und Tanja Danielsen.

(Text & Fotos: Marion Bach)

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Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule Ahrweiler auf Geschichtsexkursion in Verdun

Die Exkursionsgruppe der Boeselager-Realschule Ahrweiler vor dem Fort Douaumont bei Verdun

Die Exkursionsgruppe der Boeselager-Realschule vor dem Fort Douaumont bei Verdun

Die zweitägige Geschichtsexkursion nach Verdun stand ganz im Zeichen der Erinnerung an den Ersten Weltkrieg und seine Folgen für Europa. Verdun gilt bis heute als einer der bedeutendsten Erinnerungsorte des Krieges und als Symbol für die Schrecken des industrialisierten Massenkriegs. Ziel der Exkursion war es, den Schülerinnen und Schülern historische Ereignisse nicht nur theoretisch im Unterricht zu vermitteln, sondern Geschichte an authentischen Orten erfahrbar zu machen.

Während der Exkursion besuchten die Schülerinnen und Schüler mehrere zentrale Gedenk- und Erinnerungsorte: das Fort Douaumont, das zerstörte Dorf Douaumont, das Beinhaus von Douaumont sowie das Mémorial de Verdun.

Besonders eindrucksvoll war für viele Schülerinnen und Schüler der Besuch des Forts Douaumont. Dort konnten sie die engen Gänge, Schlafräume und Verteidigungsanlagen besichtigen und erhielten einen unmittelbaren Eindruck von den schwierigen Lebensbedingungen der Soldaten während der Schlacht um Verdun. Die bedrückende Atmosphäre machte vielen deutlich, unter welchen extremen Bedingungen die Menschen damals kämpfen mussten.

Das zerstörte Dorf Douaumont hinterließ ebenfalls einen nachhaltigen Eindruck. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass zahlreiche Dörfer in der Region durch die Kämpfe vollständig zerstört wurden und nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut werden konnten. Die erhaltenen Grundrisse und Gedenktafeln verdeutlichten eindrucksvoll die langfristigen Folgen des Krieges für die Bevölkerung.

Ein besonders bewegender Moment war der Besuch des Beinhauses von Douaumont. Dort wurde sichtbar, welches Ausmaß die menschlichen Verluste des Ersten Weltkriegs hatten. Die große Anzahl unbekannter Gefallener machte die Dimension des Krieges für die Schülerinnen und Schüler greifbar und führte zu nachdenklichen Gesprächen über Krieg, Verantwortung und Frieden.

Im Mémorial de Verdun konnten die Schülerinnen und Schüler zahlreiche originale Ausstellungsstücke, Fotografien und Zeitzeugenberichte betrachten. Die multimediale Ausstellung half dabei, historische Zusammenhänge besser zu verstehen und die Perspektiven verschiedener Beteiligter nachzuvollziehen. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse und beteiligten sich aktiv an Diskussionen und Reflexionen.

Fazit

Die Exkursion nach Verdun stellte für die Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Ergänzung des Geschichtsunterrichts dar. Durch die unmittelbare Begegnung mit historischen Orten wurde Geschichte anschaulich und emotional erfahrbar. Die Exkursion leistete einen wichtigen Beitrag zur historischen Bildung sowie zur Entwicklung eines bewussten Umgangs mit Erinnerungskultur und Friedensfragen. Insgesamt wurde die Fahrt von den Schülerinnen und Schülern als sehr eindrucksvoll, informativ und nachhaltig wahrgenommen

Dankeschön

Ein besonderer Dank gilt allen Unterstützern, die diese Fahrt möglich gemacht haben: dem Förderverein unserer Schule mit 2.500 Euro, dem Land Rheinland-Pfalz mit einer Förderzusage über 1.500 Euro sowie der Kreissparkasse Ahrweiler, der Volksbank Ahrweiler, den Rotariern Ahrweiler und dem Lions Club Ahrweiler mit jeweils 500 Euro. Durch diese großzügige Unterstützung konnte die Geschichtsexkursion für unsere Schülerinnen und Schüler finanziell deutlich entlastet und damit ein wichtiger Beitrag zur historischen Bildung geleistet werden.

Begleitet wurde die Gruppe von den Lehrkräften Esther Leinesser, Ornina Sarkis und Peter Bensmann sowie dem Schulsozialarbeiter Bode Wuttke.

(Text & Foto: Esther Leinesser)

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Volle Begeisterung beim alternativen Sportfest

On 25. Mai 2026, in Sport, by Ralf Breuer

Bewegung ohne Leistungsdruck: Alternatives Sportfest kommt bestens an

Ob Pendelstaffel, Geschicklichkeitsparcours oder „Biathlon“ – beim alternativen Sportfest standen Spaß, Gemeinschaft und Bewegung im Mittelpunkt.

Ob Pendelstaffel, Geschicklichkeitsparcours oder „Biathlon“ – beim alternativen Sportfest standen Spaß, Gemeinschaft und Bewegung im Mittelpunkt.

Ein sportlicher Vormittag voller Bewegung, Teamgeist und guter Laune: Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler veranstaltete vergangenen Freitag für die Klassenstufen 5 und 6 ein alternatives Sportfest, das bei allen Beteiligten auf große Begeisterung stieß.

Da in diesem Jahr nicht die klassischen Bundesjugendspiele im Mittelpunkt standen, da die Wiederaufbaumaßnahmen eine vernünftige Vorbereitung dazu nicht zuließen, entwickelten die Sportlehrerinnen und Sportlehrer ein neues Konzept mit abwechslungsreichen Gruppenwettkämpfen. Ziel war es, den Spaß an Bewegung, die Gemeinschaft innerhalb der Klassen sowie den Teamgedanken stärker in den Vordergrund zu rücken – und genau das gelang eindrucksvoll.

An insgesamt fünf Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Können, ihre Geschicklichkeit und ihren Teamgeist unter Beweis stellen. Von der Pendelstaffel über verschiedene Koordinations- und Geschicklichkeitsaufgaben bis hin zu einem spannenden „Biathlon“ war für viel Abwechslung gesorgt. Die Stationen wurden von den Sportlehrkräften organisiert und betreut, die sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung zeigten.

Mit viel Teamgeist, Bewegung und guter Laune meisterten die Klassen 5 und 6 die abwechslungsreichen Stationen des alternativen Sportfestes.

Mit viel Teamgeist, Bewegung und guter Laune meisterten die Klassen 5 und 6 die abwechslungsreichen Stationen des alternativen Sportfestes.

Besonders positiv fiel auf, mit wie viel Eifer, Motivation und Freude die Kinder bei der Sache waren. Ohne den sonst häufig empfundenen Leistungsdruck klassischer Einzelwettbewerbe konnten alle Schülerinnen und Schüler ungezwungen teilnehmen und ihre Stärken in der Gruppe einbringen. Dadurch herrschte während des gesamten Sportfestes eine entspannte, fröhliche und gleichzeitig engagierte Atmosphäre.

Viele Kinder feuerten sich gegenseitig an, unterstützten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und zeigten großen Teamgeist. Auch die Lehrkräfte freuten sich über die hohe Einsatzbereitschaft und die positive Stimmung.

Begeisterte Schülerinnen und Schüler, motivierte Lehrkräfte und jede Menge Action: Das alternative Sportfest war ein voller Erfolg.

Begeisterte Schülerinnen und Schüler, motivierte Lehrkräfte und jede Menge Action: Das alternative Sportfest war ein voller Erfolg.

Das alternative Sportfest wurde von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften gleichermaßen sehr gut angenommen. Aufgrund der durchweg positiven Rückmeldungen wird bereits darüber nachgedacht, die Veranstaltung auch in Zukunft in ähnlicher Form zu wiederholen. Das Fazit des Tages fiel jedenfalls eindeutig aus: viel Bewegung, viel Gemeinschaft und vor allem ganz viel Spaß.

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Im Rahmen der Azubispots Bad Neuenahr hatten unsere Schüler die Möglichkeit, sich u.a. beim Partnerbetrieb Wahl Firmengruppe über verschiedene Ausbildungsberufe und berufliche Perspektiven zu informieren.

Vor Ort erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in die Arbeitswelt des Unternehmens und konnten im direkten Austausch mit Fachleuten mehr über Ausbildungsinhalte, Anforderungen und Zukunftschancen erfahren. Besonders wertvoll war die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung und helfen unseren Schülern dabei, mögliche Wege nach der Schulzeit besser kennenzulernen.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren: der Handwerkskammer Koblenz, der Industrie- und Handelskammer Koblenz und der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen.

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