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Siegerklasse 7d mit Klassenleiterin Anke Neumann

 

Klasse 7d  gewinnt die Waldjugendspiele 2013 in Bad Breisig

Hoch motiviert und voller Tatendrang machten sich drei Klassen 7 der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler auf den Weg zu den Waldjugendspielen in Bad Breisig. Im Gepäck ein breites Wissen rund um das Thema „Wald“ und dessen nachhaltige Bewirtschaftung. Bei schönstem Frühlingswetter bewährten sich die „Waldexperten“ an zahlreichen Stationen, an denen neben Teamgeist und Geschicklichkeit vor allem auch Fachkenntnisse gefragt waren.
Ob es um die Bedeutung von Insekten und Totholz für den Wald oder die Aufgaben und Werkzeuge der Forstarbeiter ging – alle Fragen wurden souverän und kompetent beantwortet. Nachhaltigkeit ist eben nicht nur ein tragendes Element der Waldökologie, sondern auch erstrebenswertes Ziel der Schulbildung.

Welche Bedeutung haben Bienen für das Ökosystem Wald? Die Klasse 7c klärt die Frage mit vereinten Kräften

Welche Bedeutung haben Bienen für das Ökosystem Wald? Die Klasse 7c klärt die Frage mit vereinten Kräften

Dass dieses bei den Schülerinnen und Schülern erreicht wurde, verdeutlichten sie sehr eindrucksvoll, indem sie Unterrichtsinhalte selbstverständlich zur Problemlösung anwendeten. Auch bei den Geschicklichkeitsspielen wie dem Baumscheibenschneiden oder dem Überqueren eines fiktiven Moores zeigten die Jugendlichen ihre Teamstärke und ihre Freude an der Aktivität im Wald.

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2013-04-23_10-55-38_941 Voller Einsatz beim Baumscheibenschneiden

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Spiel zur Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft

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Endspurt beim Überqueren des “Moores”

Am Ende dieses erlebnisreichen Tages setzte sich die Klasse 7d gegen 13 weitere Klassen 7 aus dem gesamten Kreis Ahrweiler und dem angrenzenden Kreis Mayen-Koblenz durch. Neben 100,- € für die Klassenkasse und freien Eintritt in den Zoo Neuwied nahmen die stolzen Gewinner einen Wanderpokal in Empfang.

 

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Siegerehrung

Abgerundet wurde der erfolgreiche Tag durch den zweiten Platz der Klasse 7c im Kreativwettbewerb. Unter dem Titel „Wald ohne Zukunft?! – Zukunft ohne Wald?!“ gestalteten die Mädchen und Jungen ein Bodenbild aus Naturmaterialien, welches die Jury überzeugte.

 

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“Wald ohne Zukunft?! – Zukunft ohne Wald?!” Beitrag der Klasse 7c zum Kreativwettbewerb

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Erfolgreiche Klassen 7b, 7c und 7d bei den Waldjugendspielen

 Text: Marion Bach 

Fotos: Marion Bach und Anke Neumann

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Kollegium der Boeselager-Realschule verabschiedete verdiente Kollegen

Schulleiter Klaus Dünker verabschiedete Susanne Schneider und Reinhard van Ooyen

Schulleiter Klaus Dünker verabschiedete Susanne Schneider und Reinhard van Ooyen

Mit dem Ende des ersten Halbjahres endete für zwei Lehrkräfte der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler der aktive Schuldienst. In einer Feierstunde verabschiedeten die Schulleitung und das Lehrerkollegium sowohl Susanne Schneider als auch Reinhard van Ooyen. Reinhard van Ooyen kam 1977 an die Staatliche Realschule in Ahrweiler und prägte das Schulleben in diesen 33 Jahren enorm. So leitete er etliche AGs, hatte großen Anteil am ökologischen Profil der Boeselager Realschule und setzte sich in allen Bereichen für eine nachhaltige Entwicklung dieser Schule ein. Zahlreiche Jugendliche erlernten bei ihm das Mofafahren und erhielten von ihm die so heiß begehrte Fahrerlaubnis. Persönliches Engagement und Einsatz lebte van Ooyen den Jugendlichen und auch Kollegen vor, indem er sich lange Zeit als Vertrauenslehrer und auch als Personalrat für sie einsetzte.

Susanne Schneider bereicherte das Schulleben der Realschule Ahrweiler seit 1992. Sie war mit ihren FHW-Kursen immer zur Stelle, wenn Gäste oder Besucher der Schule kulinarisch verwöhnt werden sollten. Außerdem entstand 1998 unter ihrer Mitwirkung das Wahlpflichtfach Sozialpädagogik an der Boeselager-Realschule, das sie bis zum letzten Schultag unterrichtete.

Die Schulgemeinschaft unserer Schule sagt “Danke!” und wünscht beiden Lehrkräften einen verdienten Ruhestand.

UN-Sonderberater Willi Lemke besuchte unsere Schule

On 18. Januar 2011, in Schulleben, Sport, by Ralf Breuer

“Sport nutzen – Menschen verbinden!” – Langjähriger Werder-Manager wirbt für UN-Millenniumsziele und berichtet Boeselager-Schülern von seiner Arbeit als UN-Sonderberater

Willi Lemke mit Nichte Eveline Lemke, die den Besuch an unsere Schule vermittelte, und Schulleiter Klaus Dünker

Willi Lemke mit Nichte Eveline Lemke, die den Besuch an unsere Schule vermittelte, und Schulleiter Klaus Dünker

Willi Lemke, UN-Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden für den Generalsekretär der Vereinten Nationen –  aber eher bekannt als langjähriger Erfolgs-Manager von Werder Bremen (1981 bis 1999), besuchte am 18. Januar 2011 die Neuntklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler und sprach mit ihnen über die Rolle des Sport für die Friedenspolitik und machte dabei Werbung für die UN-Millennium-Entwicklungsziele.

Begrüßung

Schulleiter Dünker begrüßte Willi Lemke in der Sporthalle der Boeselager Realschule und bedankte sich bei ihm, dass er zwischen der FIFA-Weltfußballer-Wahl in Zürich und Gesprächen mit Jacques Rogge und Ban Ki-Moon in New York oder einem Besuch der Finals der Asien-Meisterschaften in Katar Zeit fand, seiner Schule einen Besuch abzustatten.

Willi Lemke beschreibt einen "Slum-Ball"

Durch seine bildhafte Ausdrucksweise gelang es Lemke, die ca. 150 Schülerinnen und Schüler in Gedanken nach Afrika oder andere arme Länder zu “entführen” und ihnen zu zeigen, was es für ein Geschenk ist, überhaupt eine Schule zu besuchen.
Als UN-Sonderberater ist Willi Lemke rund um den Globus unterwegs. Ein Brennpunkt seiner Arbeit aber sind die Slums von Kenia, der Elfenbeinküste und anderer afrikanischer Länder. Deren Bewohner müssen permanent gegen den Hunger kämpfen. Viele von ihnen hätten nur Brot aus Maismehl und Lehm zum Essen. Und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft sei von den meisten Menschen dort längst begraben worden.

Willi Lemke an unserer Schule

Willi Lemke redete seinen jungen Zuhörern ins Gewissen: Sie gehörten zu den fünf Prozent der Menschen weltweit, denen es am besten gehe. Europa sei ein wahres Paradies; hier gebe es genug Essen für alle und der Schulbesuch sei für die Eltern der Schulkinder kostenfrei – anders als in vielen afrikanischen Ländern, in denen die Eltern ihr letztes Geld zusammenkratzen müssten, um ihren Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

Die Werder-Manager-Legende erzählte auch von den erstaunlichen Ergebnissen erfolgreicher Sportprojekte. Sportliche Vorbilder könnten Kindern und Jugendlichen in unterentwickelten Regionen Orientierung und Kraft geben. Und über den Sport könnten sie lernen, dass es sich lohnt, für selbst gesetzte Ziele zu kämpfen, fair zu sein und mit anderen zusammen zu arbeiten. Sein Auftrag als UN-Sportberater sei es deshalb, Menschen in Verantwortung davon zu überzeugen, dass Sport wichtig ist, dass er von allen Menschen, die politische Verantwortung tragen, gefördert werden sollte und dass es für Körper, Geist und Seele jedes Menschen wichtig sei, lebenslang Sport zu treiben.

Ca. 140 Schüler folgten den Ausführungen Lemkes

Fast nebenbei vermittelte Lemke den Neuntklässlern auch die acht UN-Millenniums-Entwicklungsziele, die vor zehn Jahren von 189 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurden: Nämlich dass reiche wie auch arme Länder sich verpflichteten, die Armut drastisch zu reduzieren und Ziele wie die Achtung der menschlichen Würde, Gleichberechtigung, Demokratie, ökologische Nachhaltigkeit und Frieden zu verwirklichen.

Zum Schluss beantwortete Willi Lemke noch einige Schülerfragen und forderte die Realschüler auf, auch ganz persönlich die Ärmel hoch zu krempeln und Entwicklungsprojekte in Afrika zu fördern. Es sei zum Beispiel möglich, als Familie, als Schulklasse, als Schule, als Verein oder Pfarrgemeinde eine Partnerschaft zu einem Waisenhaus oder einem Sportprojekt etwa in Kenia oder Togo aufzubauen und den Erlös etwa einer Sammlung, einer Tombola oder eines Schulfests für diese Partnerschaft zu spenden.

Verabschiedung Lemkes

Schulleiter Klaus Dünker verabschiedete Willi Lemke im Namen der Schulgemeinschaft mit einer Flasche guten Ahr-Wein und bedankte sich auch bei Eveline Lemke, die diesen Besuch vermittelt hatte.

"Sportfreunde"

Nicht nur die Schüler freuten sich über den Unterricht der etwas anderen Art, auch die “sportbegeisterten” Lehrer nutzten die Gelegenheit, eine solche Größe der Fußball-Bundesliga einmal persönlich kennen zu lernen.

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