Olá Portugal: Boeselager-Realschule erlebt Europa hautnah

15 Schüler der Boeselager-Realschule machten sich im Rahmen des Erasmus+-Austauschs auf den Weg nach Portugal – hier auf dem Foto in Coimbra
Eine Woche voller Begegnungen, neuer Eindrücke und gelebter europäischer Gemeinschaft: Im Rahmen des Erasmus+-Austauschs reisten 15 Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager-Realschule gemeinsam mit ihren begleitenden Lehrkräften Esther Leinesser und Peter Roth nach Portugal.
Ziel des Austauschs war es, das europäische Miteinander zu stärken, neue Perspektiven kennenzulernen und den persönlichen Kontakt zwischen Jugendlichen aus Deutschland und Portugal zu fördern. Im Mittelpunkt standen kulturelle Erfahrungen, gemeinsame Aktivitäten und der Austausch mit der portugiesischen Partnerschule.
Ein besonderer Programmpunkt war der Besuch der traditionsreichen Stadt Coimbra. Die Gruppe erkundete den botanischen Garten, die berühmte Universität Coimbra sowie die historische Altstadt. Eine musikalische Darbietung von Studenten vermittelte den Schülern einen authentischen Eindruck portugiesischer Kultur. Im Miniaturland „Portugal dos Pequenitos“ erhielten die Jugendlichen zudem einen anschaulichen Einblick in die kulturelle Vielfalt des Landes.
Ein Höhepunkt der Woche war der Besuch der Partnerschule in Pedrógão Grande. Dort arbeiteten portugiesische und deutsche Schüler in internationalen Gruppen zusammen. Sportliche, musikalische und kreative Aktivitäten boten viele Gelegenheiten für Gespräche, gemeinsames Lernen und gegenseitiges Kennenlernen. Dabei entstanden neue Freundschaften und ein starkes Gefühl europäischer Verbundenheit.

In Aveiro, dem „portugiesischen Venedig“, erlebten die Schüler farbenfrohe Boote, maritime Atmosphäre und einen gemeinsamen Back-Workshop
Auch die Ausflüge nach Porto und Aveiro hinterließen bleibende Eindrücke. In Porto erkundete die Gruppe wichtige Sehenswürdigkeiten und erlebte bei einer Bootstour auf dem Douro die Stadt aus einer besonderen Perspektive. Aveiro, wegen seiner Kanäle oft als „portugiesisches Venedig“ bezeichnet, beeindruckte mit farbenfrohen Booten, typischen Häuserfassaden und maritimem Flair. Ein gemeinsamer Back-Workshop rundete das Programm ab.

In Lissabon standen bedeutende Sehenswürdigkeiten, portugiesische Geschichte und ein Besuch des Parlaments im Mittelpunkt
Den Abschluss des Austauschs bildete der Aufenthalt in Lissabon. Dort besuchten die Schüler bedeutende Sehenswürdigkeiten wie den Torre de Belém, das Padrão dos Descobrimentos und das Mosteiro dos Jerónimos. Natürlich durften auch die bekannten Pastéis de Belém nicht fehlen.
Von besonderer Bedeutung war außerdem der Besuch des portugiesischen Parlaments. Die Jugendlichen erhielten dort einen direkten Einblick in die politische Arbeit und die demokratischen Strukturen Portugals. Gerade im Rahmen eines europäischen Austauschprogramms wurde deutlich, wie wichtig demokratische Werte, Mitbestimmung und internationale Zusammenarbeit für ein friedliches Europa sind.

Gemeinsam mit den portugiesischen Gastgebern erkundete die Gruppe die Stadt Porto und erlebte bei einer Bootstour auf dem Douro besondere Eindrücke
Der Erasmus+-Austausch war für alle Beteiligten eine bereichernde Erfahrung. Die Schüler erweiterten ihre Sprachkenntnisse, entwickelten mehr interkulturelles Bewusstsein und erlebten, dass kulturelle Unterschiede keine Barrieren sein müssen, sondern Brücken zwischen Menschen schaffen können. So zeigte die Reise eindrucksvoll, wie Erasmus+ dazu beiträgt, Offenheit, Toleranz und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu fördern.
(Text & Fotos: Esther Leinesser)









