Besuch des mobilen Berufsinformationszentrums

On 7. Januar 2011, in Termine, by Ralf Breuer

Die 9. Klassen besuchen im Laufge des Vormittags das mobile Berufsinformationszentrum und werden durch die Berufsberaterin Michaela Stahl betreut.

Neues Jahr, neues Aquarium

On 7. Januar 2011, in Arbeitsgemeinschaften, Schulleben, by Ralf Breuer

Neues „Heim“ für Fische der Boeselager Realschule

Kurz vor den Weihnachtsferien konnten die Mitglieder der Aquarien-AG der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler das große, knapp 1000 Liter fassende Aquarium, das nun im neuen Outfit erstrahlt, wieder mit Fischen besetzen.

Anne Weller, Leiterin der Aquarien-AG, mit AG-Mitgliedern vor dem neuen Aquarium

Anne Weller, Leiterin der Aquarien-AG, mit AG-Mitgliedern vor dem neuen Aquarium

Nachdem in den Sommerferien 2008 das Aquarium durch Unmengen von Futter „vergiftet“ wurde, erkannte man, dass der Holzunterschrank morsch war.

Durch die spontane Mithilfe der Berufsbildenden Schule, genauer gesagt durch Herrn Höfer und seine Metallklassen, wurden eine stabile Unterkonstruktion und ein Abdeckungsrahmen gefertigt, die vom Hausmeister der Realschule, Uwe Haas, mit Holz und Metallleisten verkleidet wurden.

Die Aquarien-AG unter der Leitung von Realschullehrerin Anne Weller möchte sich auf diesem Weg bei den Helfern bedanken.

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Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sammelten zusammen mit Soldaten des Logistik Amtes und dem Kommando Strategische Aufklärung 1481,76 € für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK). Interne Sammlung in den Klassen mit tollem Ergebnis. Schulleiter Klaus Dünker lobt soziales Engagement Schüler.

Geschichtslehrer Till Taxis und der Schulleiter Klaus Dünker mit den eifrigen Sammlern

Geschichtslehrer Till Taxis und der Schulleiter Klaus Dünker mit den eifrigen Sammlern

Im Rahmen der Friedenserziehung des Faches Geschichte haben auch in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler der von Boeselager Realschule plus Ahrweiler an der Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) teilgenommen. In ihrer Freizeit haben die Jugendlichen in einzelnen Dörfern der Grafschaft, in Bad Neuenahr-Ahrweiler und in Bad Bodendorf bei der Bevölkerung um Unterstützung für den VDK geworben.
In vielen positiven Gesprächen an den Haustüren begrüßten die Spender das soziale Engagement der jungen Sammler. Gemeinsam mit Soldaten der Philipp Freiherr von Boeselager Kaserne in Gelsdorf und der Ahrtalkaserne in Bad Neuenahr wurden in gemischten Teams „die Klinken geputzt“. Oberstleutnant Claus Hartmann für das Kommando Strategische Aufklärung in Gelsdorf, Oberstabsfeldwebel Frank Ferner vom Heeresamt und Geschichtslehrer Till Taxis, M.A. koordinierten die Sammlung mit den Schülern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus.

Brigadegeneral Erich Heinrich Könen dankte in einer Feierstunde Schülern und Soldaten für ihr soziales Engagement. Den Schülern der von Boeselager Realschule plus Ahrweiler überreichte er als Zeichen seiner Anerkennung eine große Kiste mit Süßigkeiten, der Vertreter des Volkbundes Rudolf Hintermaier überreichte Tobias Fuchs, Marvin Schumacher, Bastian Selbach und Finn Hoppe eine Gedenkmedaille des VDK.

In seiner Funktion als Kontaktlehrer des Volksbundes besucht Till Taxis, M.A. mit den Abschlussklassen der Realschule in jedem Jahr- im Rahmen der Friedenserziehung die Soldatenfriedhöfe in Verdun/ Frankreich. Mit dem Besuch der Euthanasiegedenkstätte in Hadamar werden die Schüler mit den grausamen Morden im Dritten Reich an Minderheiten sowie Behinderten konfrontiert. „Diese Ausflüge müssen im Rahmen der schulischen  Friedenserziehung erfolgen”, so Taxis, „denn, wer besucht schon mit seiner Familie eine Gedenkstätte des Holocausts oder einen Soldatenfriedhof? Dies ist unser klarer Bildungsauftrag. Das Engagement der Schüler ist in den letzten Jahren gewachsen und ich freue mich, dass so viele für den Volksbund sammeln”.

Die Philipp Freiherr von Böselager Realschule steuert in diesem Jahr 1481,76 € für den VDK bei. Dieser Betrag setzt sich aus der Haus-und Straßensammlung und der internen Schulsammlung zusammen. Schulleiter Klaus Dünker übermittelte über die Konrektorin Marion Schnitzler im Rahmen der feierlichen Scheckübergabe an den Geschäftsführer des Bezirksverbandes des VDK Herrn Rudolf Hintermaier die Zusage, auch im nächsten Jahr die Sammlung des VDK zu unterstützen.
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus erzielte mit diesem Sammlungsergebnis den größten Spendenbetrag einer Realschule plus im Land Rheinland-Pfalz.

Schülervertretung tagte in Altenahr

On 1. Dezember 2010, in Schülervertretung, by Ralf Breuer

Ergebnisreiches SV-Seminar in Altenahr

Die Klassensprecher der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler trafen sich von Montag, 22.11.10 bis Mittwoch, 24.11.10 zusammen mit den beiden SV-Lehrern Frau Hölters und Herrn Schuth im Jugendgästehaus in Altenahr um gemeinsame Aktionen, die das Schulleben betreffen zu besprechen und zu organisieren. Zur Stärkung des Teamgeistes traten die Schüler zunächst bei einer sportlichen Olympiade in Gruppen gegeneinander an.

Nach einer stärkenden Mahlzeit teilten sich die Schüler in fünf Arbeitsgruppen ein um in den Seminarräumen ihre geplanten Themen zu besprechen.

Die jüngeren Schüler erarbeiteten unter anderem die „Funktionen und Aufgaben eines Klassensprechers“, während die anderen Arbeitsgruppen sich mit der Planung verschiedener SV-Aktionen, wie z.B. einem Fußballturnier, einer Nikolaus- und einer Valentinstagaktion, der Überarbeitung der Schulhomepage und des schuleigenen Jahresplaners befassten. Mit großem Eifer und Engagement erarbeiteten die Teams detailliert ihre Projekte.

Alle Themen wurden am Dienstag den anderen Gruppen vorgestellt und von diesen mit guten Ideen und Anregungen ergänzt. Anschließend gingen die einzelnen Arbeitsgruppen noch einmal in die Detailplanung, um die beabsichtigten Schulprojekte hinreichend vorzubereiten. Frau Olef und Frau Hilger vom Schulelternbeirat diskutierten in einer großen Runde gemeinsam mit den Klassensprechern über Vorstellungen und Wünsche der Schüler um gemeinsam das Schulleben und das Schulgelände zu verschönern.

Nach einem gemütlichen gemeinsamen Dienstagabend endete das SV-Seminar am Mittwochmittag nach einer informativen und reflektierenden Abschlussrunde.

Aktuelle Aktionen unserer SV findest du auf unserer SV-Seite hier…

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Unsere Schule in der Presse

On 17. November 2010, in Berufswahl, Pressemitteilung, by Ralf Breuer

Blick aktuell vom 17.11.2010

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Schüler tauschten Schulbank gegen Arbeitsplatz

On 10. November 2010, in Berufswahl, by Ralf Breuer

„Realschüler tauschten Schulbank gegen Arbeitsplatz“ – Schüler 2 Wochen im Betriebspraktikum

Josef übte sich mit Erfolg als Schmied in der Kunstschmiede Maria Laach - © Ralf Breuer

Josef übte sich mit Erfolg als Schmied in der Kunstschmiede Maria Laach

Von „Ich freue mich wieder auf die Schule “ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkundelehrer bei ihren Besuchen in den letzten zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.
Erste Einblicke in die Berufswelt haben ca.  130 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in den beiden letzten Wochen gesammelt. Sie absolvierten nach den Herbstferien ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Sarah sammelte in der Volksbank Bad Neuenahr erste Berufserfahrungen - © Ralf Breuer

Sarah Natschke, hier links mit ihrer Betreuerin Helena Rieck, schnupperte bei der Volksbank Rhein-Ahr-Eifel in Bad Neuenahr in den Job der Bankkauffrau

Eintrittskarte ins Berufsleben

„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“,  so Praktikumsleiter und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den meisten Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sei, so Breuer.

Eike absolvierte ein Praktikum bei Rundverpackungen JM Schmitt in Heimersheim - © Ralf Breuer

Eike absolvierte ein Praktikum bei Rundverpackungen JM Schmitt in Heimersheim

Schnuppern in der Berufswelt

Breit war auch die Palette der Berufe, die die Realschüler nach den Herbstferien kennen lernten. Der eine schnupperte in den Job des Bürokaufmanns rein, der andere machte die Erfahrung, dass acht Stunden als  Kfz-Mechatroniker in „Zeiten des Reifenwechsels“ ganz schön schlauchen können, so dass das Fußballtraining am Abend schon mal ausfallen musste. Interessant waren auch die Erfahrungen der Praktikanten im Hotel- und Gastronomiegewerbe, da gerade hier durch die verschiedenen Einsatzbereiche wie Küche, Service oder Housekeeping eine breite Palette von Eindrücken vermittelt werden konnten. Und gerade in diesem Gewerbe gibt es im Ahrkreis viele Lehrstellen, die diesen Sommer sogar nicht alle besetzt werden konnten.

Kevin "allein in der Baumschule" Klein in Glees - © Ralf Breuer

Kevin als Landschaftsgärtner "allein in der Baumschule" Klein in Glees

Methodentraining

In einem dreitägigen Methodentraining in der ersten Woche nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums mit Hilfe der Klassenleiter und Sozialkundelehrer reflektiert und sowohl den Schülern der Kassenstufe 8, die im nächsten Schuljahr „dran“ sind, als auch den Eltern auf einem späteren Elternabend in einer Vortragsrunde mit Hilfe von Powerpoint oder Plakaten präsentiert.

Marc machte sehr positive Erfahrungen auf der VG-Verwaltung Brohltal - © Ralf Breuer

Marc machte sehr positive Erfahrungen auf der VG-Verwaltung Brohltal

Das hat neben der Information auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Rebecca berichtet über ihr Praktikum als Mediengestalterin bei Klaes in Ahrweiler - © Ralf Breuer

Rebecca berichtet über ihr Praktikum als Mediengestalterin bei Klaes in Ahrweiler

Im Anschluss werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind auf der Webseite der Boeselager Realschule plus unter www.boeselager-realschule.de zu finden.

Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt.


Weitere Praktika empfehlenswert

Außerdem bekommen sie sowohl von den betreuenden Lehrern als auch von den Betreuern im Praktikum den dringenden Rat, neben dem schulisch betreuten Betriebspraktikum in den bis zum Realschulabschluss noch stattfindenden Ferien unbedingt noch weitere Praktika zu absolvieren.

Schulleiter Klaus Dünker zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Für uns ist es ein großes Anliegen die Schüler auf die Berufswelt vorzubereiten. Neben dem bewährten Betriebspraktikum, dem Bewerbertraining mit externen Fachleuten und der Berufsinformationsbörse achten wir verstärkt auf Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie die Beherrschung von Präsentationstechniken. Da spätere Arbeitgeber besonders auf diese Schlüsselqualifikationen achten, stehen hierfür Methodentrainingstage auf dem Stundenplan.“

Elternsprechtag am 25./26. November 2010

On 8. November 2010, in Pressemitteilung, by Ralf Breuer

Am Donnerstag, 25.11.10, und Freitag, 26.11.10, findet der diesjährige Elternsprechtag für die Klassen 5 bis 10 statt.

Donnerstag: 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr

Freitag: 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Die Schülerinnen und Schüler können sich zurzeit gewünschte Sprechzeiten von den Lehrkräften in einem dazu ausgeteilten Laufzettel eintragen lassen.

Frau Stahl von der Agentur für Arbeit - Berufsberatung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler © Ralf Breuer

Zusätzlich zu den Lehrkräften unserer Schule bietet die Berufsberaterin Frau Stahl von der Agentur für Arbeit am Elternsprechtag – Donnerstag, 25.11.10 – von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr im  Verwaltungstrakt (neben Frau Schnitzler) eine Sprechstunde für die Eltern an.

 

Lernen, die andere Kultur zu verstehen

On 26. Oktober 2010, in Partnerschule, by Ralf Breuer

10 Jahre deutsch-türkische Schulpartnerschaft

Ahrweiler/Izmir. Mit vielen Eindrücken ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler von ihrem Schüleraustausch aus Izmir zurückgekehrt.

Das bunte Programm bestand neben dem Besuch der großen antiken Stadt Ephesus, eines typischen türkischen Marktes (Basar) und eines türkischen Dorf natürlich auch aus Strandbesuch und einem Einkaufsbummel in einem der riesigen Shoppingzentren.

Seit 2000 verbinden die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler und das ÇAMLARALTI KOLEJİ nicht nur eine fruchtbare Partnerschaft, sondern auch eine große Freundschaft. Durch Begegnungen wie den diesjährigen Austausch erleben die Schüler die Türkei  sehr intensiv kennen.

10 Jahre deutsch-türkische Schulpartnerschaft

Der Austausch 2010 begann mit einer Wochenbegrüßung am ersten Schultag in der türkischen Partnerschule. Hier versammelten sich alle Schüler der Schule, sangen die türkische Nationalhymne und bekamen das Wichtigste der Woche bekanntgegeben.  Bei dieser Gelegenheit wurden auch die deutschen Gäste vorgestellt.

„Im Vergleich zu den ersten Begegnungen“, so stellte Projektleiter Burkhard Bender fest, „haben sich die Kulturen, die sozialen Strukturen und die Schulsystem schon angenähert in dne letzten Jahren.“ Doch es gebe immer noch große Unterschiede.

10 Jahre deutsch-türkische Schulpartnerschaft

So waren die Ahrweiler Schüler vom türkischen Essen begeistert, und haben auch das deutsche Mineralwasser nicht vermisst. Das wird schwierig sein den türkischen Schülern dann im nächsten Jahr bei dem Gegenbesuch so eine Essenskultur zu bieten.

10 Jahre deutsch-türkische Schulpartnerschaft

Höhepunkt der Begegnung war ein Kulturabend, den die Kinder in kürzester Zeit eingeübt hatten. Deutsche und türkische Schüler sangen gemeinsam Lieder, trugen ein Gedicht vor und führten ein  Theaterstück auf, das von den unterschiedlichen Lebensweisen beider Länder handelte – und das alles komplett zweisprachig. Am Ende des Kulturabends bekamen alle Schülerinnen und Schülern eine Urkunde, die bestätigt, dass sie sich in hervorragender Weise auf die türkische Kultur eingelassen hätten.

10 Jahre deutsch-türkische Schulpartnerschaft

Abschließend der Projektleiter Burkhard Bender: „Wir müssen lernen, uns auf die andere Kultur einzulassen, anstatt sie zu kritisieren. Wir sollten versuchen, das Positive und nicht das Negative in ihr sehen. Erst wenn wir die jeweils andere Kultur verstehen, kann sich aus einer bloßen Toleranz auch Freundschaft entwickeln.”

Handreichung zum Aufbau deutsch-türkischer Schulpartnerschaften

Text & Fotos: Burkhard Bender

Globales Lernen mit Fairmobil und Cinéfête

On 26. Oktober 2010, in Nachhaltigkeit, Projekte, by Ralf Breuer

Globales Lernen mit Fairmobil und Cinéfête – Aktivitäten und “activités” – am Aktionstag in der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler

Am Donnerstag, 16.09.2010, war das Moderatorenteam des “Entwicklungspolitischen Landesnetzwerkes Rheinland-Pfalz” (ELAN) mit seinem so genannten Fair-Mobil an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler zu Gast und gestaltete mit den Schülern der Klassenstufe  8 in deren Wahlpflichtfächern  einen Aktionsvormittag zum Globalen Lernen unter dem Motto „Fairness macht mobil“. Begleitet wurden sie dabei von den Lehrern Burkhard Bender, Annegret Knieps, Markus Lochner und Susanne Schneider. Die „Franzosen“ der Klassenstufe 8 unter Leitung von Dorothea Brill-Faas besuchten im Rahmen des Filmfestivals “Cinéfête” ein Kino in Koblenz, um den Film “Ma première étoile”in der französischen Originalversion  zu sehen.

Im Projekt "Fairer Kaffee" durfte Ida Olef einen 20 kg schweren Kaffeesack "ertragen".

Im Projekt "Fairer Kaffee" durfte Ida Olef einen 20 kg schweren Kaffeesack "ertragen".

Im Wahlpflichtfach (WPF) „Familienhauswesen“ schlüpften die Jugendlichen im Planspiel Kaffeeanbau in die Rolle von Großgrundbesitzern, Kaffeebauern und Exportkaufleuten. So wurde nachvollzogen, welchen Weg der Kaffee nimmt, bevor er nach Europa exportiert wird. Ein echter Kaffeesack wurde gewogen und beim Rösten von Rohkaffee konnten die Jugendlichen die weiteren Schritte der Kaffeeherstellung nachvollziehen. Dabei zog der Duft von frisch geröstetem und aufgegossenem Kaffee durchs Schulgebäude und machte die Mitschüler neugierig.

Fabian Umland und Christian Jolst mit Lehrer Burkhard Bender (im Hintergrund) beim Wasserschöpfen.

Fabian Umland und Christian Jolst mit Lehrer Burkhard Bender (im Hintergrund) beim Wasserschöpfen.

Beim Wasserknappheitsplanspiel erfuhren die Jugendlichen des WPF „Naturwissenschaften“ am eigenen Leibe die harte Arbeit des Wassertragens. Es stand ein Brunnen bereit, an dem eine Spielkarte gezogen wurde. Je nach Ereignis konnte mehr oder weniger Wasser mitgenommen werden. Ziel war es, den Mindestbedarf an Wasser für zwei Personen zusammenzutragen. Weiterhin schlüpften sie in die Rolle einer internationalen Forschergruppe und recherchierten zum globalen Wassermarkt. Es ging darum herauszufinden, welche Probleme und welche Lösungen es bei der Versorgung der Menschen mit Trinkwasser weltweit gibt.

Globales Lernen mit Fairmobil und Cinéfête

Ein Fußball wird zusammengenäht (von links nach rechts: Abnor Azizi, Alexander Neiß, Julian Schaefer, Kevin Schneider, Felix Schneider).

Die Jugendlichen des WPF „Sport“ beschäftigten sich mit dem Thema Fußball. Verschiedene Lernstationen informierten darüber, wo, wie und unter welchen unfairen, menschenverachtenden Bedingungen die meisten Fußbälle hergestellt werden. Als sie selber  Ballteile zusammennähten, erfuhren sie, wie schwierig und zeitaufwendig diese Handarbeit ist, die oftmals von Kindern in der Dritten Welt ausgeführt wird. Mit einem fair gehandelten Ball der GEPA mit der Aufschrift „Stopp Kinderarbeit“ schossen sie auf eine Torwand und lernten anhand von Beispielen aus allen Ländern der  Dritten Welt, wo der Fußball eine wichtige Rolle spielt und dass nicht nur der Sport, sondern auch
der Faire Handel eine Chance für partnerschaftliche internationale Zusammenarbeit bietet. Ein Schüler sagte im Anschluss: „Durch den Kauf von fair gehandelten Bällen kann ich die Menschen dort unterstützen und mir sicher sein, dass keiner dort ausgebeutet wird.“

Leon Tann und Rene Bubacz beim Regalbau.

Leon Tann und Rene Bubacz beim Regalbau.

Die Schüler des WPF Bildend Kunst/Werken hatten sich das Projekt Recycling von Holz ausgesucht. Sie verwendeten ausschließlich Resthölzer aus dem Fach und aus eigenen Beständen. Schnell waren Ideen zu Werkstücken gefunden: Regale zur Aufbewahrung von Duden und Bibeln für den Klassenraum, Nistkästen für Vögel, Aufbewahrungskisten für Werkzeuge wie Sägen und Feilen. Lauter Nützliches aus der Wiederverwertung schon einmal genutzter Holzwerkstoffe. Es wurde ausgewählt, gemessen, gesägt, gebohrt, geschraubt und geschliffen. Die Zeit verging im Fluge, in die Pausen ging man nur mit Widerstand, schließlich wollte man die fertigen Arbeiten noch am gleichen Tage sehen.

Der Kinofilm, den sich der Französischkurs ausgewählt hatte, bot ebenfalls Anlass zur Beschäftigung mit dem Thema Fairness: Eine von den Antillen stammende arme Familie mit liebenswürdigen Kindern macht vor und in ihrem Wintersporturlaub Erfahrungen mit Vorurteilen, die sie aber nach und nach umkehren kann in Freundschaft und Zuneigung. Am Ende gewinnen alle, auch die früheren Skeptiker, da man sich richtig kennen und die positiven Seiten gegenseitig schätzen lernt. Das Filmende ist offen und die Schülerinnen und Schüler dachten sich interessante und sehr stimmige Fortsetzungen aus, die sie sich am liebsten im nächsten Jahr wieder im Kino als „Teil 2“ anschauen möchten.

So lautete dann das Resümee des Tages in allen Fachbereichen:
„Wir tun was – alle zusammen oder tous ensemble!“

Text & Fotos: Reinhard van Ooyen

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Wofür braucht die Feuerwehr Taucher?

On 26. Oktober 2010, in Berufswahl, by Ralf Breuer

Ausbilder der Berufsfeuerwehr in Köln stellt Berufsbild “Feuerwehrmann” vor

Wolfgang Hoffmann stellt den Beruf des Feuerwehrmannes vor der 9. Klasse vor

Wolfgang Hoffmann stellt den Beruf des Feuerwehrmannes vor der 9. Klasse vor

Die Berufsfeuerwehr in Köln sucht Nachwuchs, doch die Anforderungen sind hoch”, berichtet Wolfgang Hoffmann, zuständig für die Ausbildung der Feuerwehrleute in Köln. Mit Begeisterung stellte Hoffmann den Schülern der 9. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler seinen Beruf vor. Das Gespräch gehört zum Themenschwerpunkt “Berufsorientierung“ in den Fächern Deutsch und Sozialkunde.

Bevor man sich bewerben könne, so Hoffmann, brauche man eine abgeschlossene Ausbildung, am besten im handwerklichen Bereich. Teamfähigkeit werde bei der Auswahl der Bewerber großgeschrieben, denn im 24-Stunden-Schichtdienst sei die Stimmung in der Mannschaft entscheidend. Aber auch die Sportlichkeit der Bewerber stehe auf dem Prüfstand. Auf den anspruchsvollen Fitnesstest solle man sich längerfristig vorbereiten, erklärte Wolfgang Hoffmann. Nach der Einstellung erfolge eine 12-monatige Ausbildung als Feuerwehrmann, danach eine 6-monatige als Sanitäter.
Beeindruckt waren die Schüler von der Aufgabenvielfalt der Feuerwehrleute: “Das Löschen von Bränden ist nicht mehr unsere Hauptaufgabe. So ist die Zahl der Bergungseinsätze von Unfallopfern viel höher als die der Brände”, erzählte Wolfgang Hoffmann. Interessante Zusatzausbildungen, beispielsweise als Taucher, sind möglich, wenn man bei Tauchgängen in Gewässern zur Bergung von Personen oder Gegenständen eingesetzt werden möchte. Auch der Einsatzort auf einem Feuerwehrschiff auf dem Rhein erfordert Zusatzkenntnisse.

Wolfgang Hoffmann beschönigt nichts: “Der Beruf macht Spaß, aber man ist auch großen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt. Am schlimmsten ist es, wenn Kinder zu den Opfern von Unglücken zählen. Aber immer dann, wenn wir es schaffen, Menschen aus Notsituationen zu befreien, wird uns die Sinnhaftigkeit unseres Berufes deutlich.” Die Botschaft des Feuerwehrmanns ist klar: Es lohnt sich, für seinen Traumberuf zu kämpfen.

Text: Brigitte Kaiser