
Konzentriertes Arbeiten der Schüler des WPF-Kurses Technik und Naturwissenschaften im Werkraum der Boeselager-Realschule
Die Schüler und Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Technik und Naturwissenschaften der Klassenstufe 7 präsentierten stolz und zufrieden ihre fertigen Werkstücke. Mit viel Engagement haben sie in der Fachpraxis gearbeitet und neue Erfahrungen gemacht, Kenntnisse und Fertigkeiten erworben im Umgang mit den Holzwerkstoffplatten und Techniken ausgeführt wie „Trennen, Fügen, Furnieren, Oberflächenbehandlung und Brandmalerei“.
Begeistert ist auch ihre Fachlehrerin Annegret Knieps von den sehr schönen Ergebnissen, die durch die aufmerksame Begleitung der unterrichtlichen Arbeit von Eltern und Bekannten mitgetragen wurde, die mit ihrem Interesse an den Schülerarbeiten motivierten und unterstützten und z. B. durch das Drechseln der attraktiven Tragestangen der Werkzeugkisten aus Walnuss- und Ahornholz zum unverwechselbaren Design beitrugen.
Mit viel Liebe und Sorgfalt wurde denn auch von den Schülern geplant, gearbeitet, gewidmet und verschenkt. Ausstellen wollte man die fertigen Originale in der Schule aber nicht, sondern sie schnell mit nach Hause nehmen. Deshalb kann man sie nun hier auf den folgenden Bildern sehen:
Auch in diesem Jahr wurde der internationale Mathematikwettbewerb “Känguru” an unserer Schule durchgeführt.
In dem erstmals 1995 in Deutschland durchgeführten Wettstreit geht es in erster Linie nicht darum, gelernte Rechentechniken anzuwenden, vielmehr besteht die Schwierigkeit darin, die teils verzwickten Aufgabestellungen zu verstehen und eigene Lösungsstrategien zu entwickeln. An dem Wettbewerb nahmen die komplette Jahrgangstufe 5 sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 6-10 teil.
Kürzlich konnten die Jahrgangsbesten Janik Weber, David Krupp, Suleimann Janwa und Jennifer Knieps (Schulsiegerin) für ihre Mühen belohnt werden. Sie erhielten ihre Urkunde und einen Preis aus den Händen des Schulleiters Klaus Dünker und der Vertreterin der Fachkonferenz Mathematik, Eva Portugall.
Markus Kubach erzielte den weitesten Kängurusprung, das bedeutet, er beantwortete die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig, und erhielt ein T-Shirt.
Unterstützt wurde der Wettbewerb vom Förderverein der Realschule, der dankenswerterweise einen Teil der Kosten übernahm. Die Fachkonferenz Mathematik gratuliert den Siegern und freut sich darauf, wenn es nächstes Jahr wieder heißt: “Am dritten Donnerstag im März ist Känguru-Tag.”
Gewinner des Wettbewerbs “Umweltfreundlichste Klasse” stehen fest
„Ist die Tafel sauber? Sind die Fenster geschlossen? Ist der Klassenraum gekehrt? Ist der Müll richtig getrennt?“ Diese Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in den letzten Wochen zu Unterrichtsende. Für diese Fragen gab es einen guten Grund, denn wie in den letzten Jahren fand auch dieses Jahr der Wettbewerb „Die umweltfreundlichste Klasse der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler“ statt.
Regelmäßig ging das Schülerteam der „Arbeitsgemeinschaft Umwelt“ mit ihrem Leiter Peter Roth durch die Klassenräume und bewertete diese unter den Gesichtspunkten: Mülltrennung, Energiebewusstsein und Ordnung. Zusätzlich wurden zweimal Sonderpunkte für die Klassenraumgestaltung (Gestaltung der Informationswände, Ordnung und Sauberkeit in den Eigentumsfächern, Pflanzen, Sauberkeit der Waschbecken) vergeben.
Bei der Preisverleihung durch den Schulleiter Klaus Dünker und den Leiter AG Umwelt freute sich die Klasse 5d über den ersten Platz. Die weiteren Plätze belegten die Klasse 5a, 10c, 6d und 5c.
Die Klasse 5d erhielt für ihre Bemühungen einen Sonderwandertag mit einem Verpflegungszuschuss und Rheinland-Pfalz-Tickets. Die Plätze 2 bis 5 erhielten einen Sonderwandertag und einen Verpflegungszuschuss. Gestiftet wurden die Preise vom Förderverein der Realschule.
Aufgrund der großen Resonanz soll der Wettbewerb auch im nächsten Schuljahr stattfinden.
Von Lehrern und Eltern wurde die erhöhte Sensibilität der Schüler wahrgenommen. Und auch der Hausmeister sowie das Reinigungspersonal waren vom Wettbewerb positiv angetan.
Am Montag vor den Osterferien findet an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler die 12. Berufsinfobörse „Schule trifft Wirtschaft” statt. Bei dieser Veranstaltung im Rahmen des Berufsorientierungs-Pakete
Rekordteilnahme im 11. Jahr – Reges Interesse an Berufsinfomesse „Schule trifft Wirtschaft“ auch von Aussteller-Seite
Am Montag vor den Osterferien fand an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler die 11. Berufsinfobörse „Schule trifft Wirtschaft” statt. Bei dieser Veranstaltung im Rahmen des Berufsorientierungs-Paketes der Boeselager-Realschule „Fit für den Job“ präsentierten über 70 Vertreter der heimischen Wirtschaft, verschiedener Behörden und weiterführender Schulen – darunter auch einige Eltern und Ehemalige – den ca. 180 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 und der beiden Berufsreifeklassen der Jahrgangsstufe 8 zahlreiche Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten.

Schulleiter Klaus Dünker eröffnet die 11. Berufsinfobörse
In seiner Begrüßung betonte Schulleiter Klaus Dünker die Bedeutung der Berufsorientierung an der Boeselager-Realschule, verwies auf die einzelnen Module und bedankte sich auch im Namen der Schüler bei den Gästen, die durch ihre Teilnahme an der Berufsinfobörse die Schule im Bemühen, den Jugendlichen bei der Berufsfindung behilflich zu sein, unterstützen.
Jede Menge Infos über Berufe und Schulen aus erster Hand
Eine Lanze für die handwerklichen Berufe brach Kreishandwerksmeister Frank Wershofen, der die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk aufzeigte. Wershofen stellte bei den Gesprächen fest, dass die Schüler leider oftmals keine Vorstellung vom Handwerk hätten, aber nach Erklärung und Aufklärung sehr erstaunt gewesen seien, wie denn die Tätigkeiten aussähen. So sei aus anfänglichem „Handwerk – Nein danke!” bei einigen ein ausbaubares Interesse entstanden.

Kreishandwerksmeister Frank Wershofen steht Rede und Antwort
Frank Wershofen wörtlich: „Wir denken, dass wir den ein oder anderen fürs Handwerk begeistern konnten. Es wurden Praktikumsplätze angeboten und bereits nähere Gespräche hierüber geführt. Sehr positiv fand ich, dass auch Schüler der 8. Klassen teilnahmen. Je früher man den jungen Leuten Informationen zukommen lässt, umso größer werden die Erfolge für unsere Handwerksunternehmen sein. Nicht nur der demografische Wandel wird uns in Zukunft zu schaffen machen. Wir haben auch ein gesellschaftliches Problem zu bewältigen. Alle müssen heute studieren und brechen dann irgendwann vielleicht auch ihr Studium ab.“ Wershofen wies die jungen Gesprächspartner auch auf die alternative Möglichkeit hin, erst einmal eine Ausbildung im Handwerk zu absolvieren und dann über den Meistertitel ebenfalls studieren zu können.

Der Ex-Schüler Thomas stellte das Handwerk des Gärtners vor
Auch der Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler, Tino Hackenbruch, lobte die Informationsveranstaltung der Boeselager-Realschule: „Die Unternehmen brauchen qualifizierten Nachwuchs. Die Berufsinfobörse ist hierfür eine ideale Plattform, um direkt ein erstes Bild von Bewerber und Unternehmen zu erhalten – auch dank der engagierten Organisation der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler.”

IHK-Geschäftführer Dr. Bernd Greulich im Gespräch mit Schülerinnen
Der Geschäftsführer der IHK Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dr. Bernd Greulich, stand den Schülern ebenfalls für Gespräche zur Verfügung und zeigte sich von diesem Modul der Berufsorientierung angetan: „Die Veranstaltung ist für die Schülerinnen und Schüler eine hervorragende Gelegenheit, sich aus erster Hand über Ausbildungsberufe zu informieren. Die große Zahl der anwesenden Unternehmen zeigt, dass die Betriebe Nachwuchs suchen. Die Schule verfolgt damit den richtigen Weg, die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe miteinander in Kontakt zu bringen.“
Und genau dies ist auch die Intention der Infobörse: Die Jugendlichen sollen durch diese Form der messeartigen Präsentation im Austausch mit den Gästen „einen konkreten Einblick in bestimmte Berufe gewinnen – und möglicherweise erste Kontakte für ein Praktikum oder gar eine spätere Ausbildungsstelle oder einen Schulplatz herstellen, was in den Vorjahren auch schon funktioniert hat“ – so der Koordinator für Berufsorientierung der Boeselager-Realschule, Ralf Breuer, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem 2. Konrektor Johannes Morschhausen organisierte.

Peter und Julian, zwei Ex-Schüler, informierten über “grüne Berufe”
Johannes Morschhausen zeigte sich auch sehr zufrieden mit dem Ablauf der Infobörse und freute sich besonders über das Engagement der Eltern und ehemaligen Schüler, die sich an „Schule trifft Wirtschaft“ beteiligten, und deutete dies als ein Zeichen funktionierender Schulgemeinschaft über die Schulzeit hinaus. Außerdem betont er die Funktion der Börse als Kommunikationsforum: „Die Berufsinfobörse bietet Unternehmen und Schülern die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier wird der Grundstein für manches Praktikum und sogar manche Lehrstelle gelegt. Für uns als Schule ist es eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen bzw. zu intensivieren. Die Öffnung nach außen ist für Schulen enorm wichtig.” Diese Öffnung der Boeselager-Realschule zeige sich besonders in der guten Kooperation mit den außerschulischen Partnern wie der Handwerkskammer, der IHK oder der Agentur für Arbeit.

Auch capricorn, der neue Betreiber des Nürburgrings, sucht qualifizierten Nachwuchs
Auch bei der Zielgruppe der Bemühungen, den Jugendlichen, kam die 11. Berufsinfobörse der Boeselager-Realschule gut an. Vicky aus der 9b gefiel der Einblick in viele verschiedene Berufsbilder: „Das Blickfeld erweitert sich, da man auch Berufe entdeckt, für die man sich zuvor nicht interessiert hat bzw. die man noch nicht einmal kannte.“

Im “AgeMan” erfahren, wie ältere Menschen sehen und fühlen…
Paul (9b) fand besonders gut, „dass man bei einigen Betrieben auch Sachen praktisch ausprobieren konnte“, so zum Beispiel beim Infostand des Seniorenheims St. Maria-Josef in Ahrweiler. „Hier konnte man den „Ageman“, einen Anzug, in dem man sich wie ein alter Mann fühlt, anziehen, um sich in die Lage eines alten Menschen hineinzuversetzen“, so der Neuntklässler. Mona (9b) fand die Veranstaltung auch gut, „weil die Schüler durch die Gespräche mit den Ausstellern lernen, wie man richtig kommuniziert und so auch die Angst vor Gesprächen mit Fremden verlieren können.“

Zahlreiche Gespräche wurden geführt
Letzter Montag vor den Osterferien als fester Termin
Seit letztem Jahr findet Berufsinformationsbörse „Schule trifft Wirtschaft“ immer am letzten Montag vor den Osterferien statt. Wer Interesse hat, sich und sein Unternehmen oder bestimmte Berufsbilder im nächsten Jahr, am 23. März 2015, bei dieser Veranstaltung zu präsentieren, kann sich an die Schule wenden: post@boeselager-realschule.de oder 02641 97930.
Impressionen der Berufsinfomesse „Schule trifft Wirtschaft“ 2014:
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege ganz herzlich bei den unterstützenden Unternehmen und Einrichtungen bedanken:
Akroplastic (Niederzisssen), AOK Gesundheitskasse Ahrweiler, Augenoptik Steins (Heimersheim), Bäderstark Sanitär/Heizung/Solar (Heimersheim), BBS Bad Neuenahr, BM Medienfachschule Köln, Bundeswehr, Capricorn Composite GmbH (Nürburgring),Chicorée-Treibbetrieb Münch (Gelsdorf), Debeka, dm-Markt Ahrweiler, Elektro Hoffmann (Bad Bodendorf), Finanzamt Ahrweiler, FOS Adenau, Gärtnerei Wershofen (Ahrweiler), Heribert Gerstenmeyer – Rettungssanitäter, Glasfachschule Rheinbach, Handwerkskammer Koblenz, HoT Sinzig, Hotel Hohenzollern (Ahrweiler), Industrie- und Handelskammer, Lacke Jansen P.A. (Ahrweiler), Klaes GmbH (Ahrweiler), Tino Hackenbruch – Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler, Kreisverwaltung Ahrweiler, Kreissparkasse Ahrweiler, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Marienhausklinikum Bad Neuenahr, Olli´s Veranstaltungsservice, Polizei, Post AG, Restaurant Idille (Bad Neuenahr), Schreinerei Nelles (Ahrweiler), Seniorenheim St. Maria-Josef (Ahrweiler), Volksbank Rhein-Ahr-Eifel, Maurermeister Hansi Witch (Bad Neuenahr), Wolfcraft (Kempenich), ZF Sachs (Ahrweiler)
Ganz im Sinne der Idee “Schule öffnen” konnten der 2. Konrektor Johannes Morschhausen und der Berufswahlkoordinator der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, Ralf Breuer, für das Bewerbungstraining der 9. Klassen auch im 11. Jahr wieder zahlreiche Experten von außerhalb werben, die den Schülerinnen und Schülern Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und zum Verhalten im Vorstellungsgespräch gaben.
So wurden die ca. 140 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 am Freitag, 04.04.2014, in sieben Arbeitsgruppen aufgeteilt und von folgenden Referenten betreut:
- Michaela Stahl und Jessica Müller (Agentur für Arbeit)
- Jupp Forg (AOK)
- Harry Traubenkraut (AOK)
- Jens Flüchter (Barmer-GEK)
- Frank Weiler (Debeka)
- Annika Dresen und Michael Bick (KSK Ahrweiler)
- Stefanie Schneiß und Ilknur Kara (Volksbank Rhein-Ahr-Eifel)
Von 8:00 Uhr bis 13.00 Uhr informierten die Experten über wichtige Themen, wie das Gestalten einer Bewerbungsmappe, den Eignungstest sowie das Vorstellungsgespräch.
Auch die Frage, wie man eigentlich eine Online-Bewerbung erstellt bzw. ausfüllt, wurde thematisiert, da immer mehr größere Betriebe dazu übergehen, einen Teil des Bewerbungsverfahrens online zu gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler erhielten Tipps und Hinweise aus der Praxis für die Erstellung einer Bewerbung, wurden professionell zu einem Vorstellungsgespräch hingeführt und erhielten praktische Verhaltens- und – was in der heutigen Zeit auch sehr wichtig ist – Benimmtipps für die Bewerbungsgespräche. Besonders das Vorstellungsgespräch wurde in einigen Gruppen in den Mittelpunkt gerückt.
Am Ende waren beide Seiten, sowohl die Schüler als auch die Referenten, mit den Ergebnissen des Bewerbungstrainings sehr zufrieden und die Referenten sagten quasi schon für das Bewerbertraining 2015 an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler zu.
Ein großes Dankeschön an die Referenten!
Besuch der “Azubitage” in Koblenz auch dieses Jahr ein gelungener Unterrichtsgang

Die Boeselager-Realschüler mit den beiden betreuenden Lehrern Johannes Morschhausen und Ralf Breuer sowie Frans Louis Isrif, dem Organisator der Messe
Im Rahmen der Berufsorientierung „Fit für den Job“ besuchte eine Gruppe von ca. 30 Schülerinnen und Schülern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am 04. April 2014 die Messe “Azubitage” in Koblenz. Bei dieser größten Berufsinformationsmesse in unserer Region präsentieren knapp 100 Unternehmen, Berufs- und Hochschulen, Behörden und Verbände mehr als 200 Ausbildungs- und Studiengänge “zum Anfassen”.
Ab 10 Uhr ging’s mit der Bahn nach Koblenz, wo die Gruppe nach einer kleinen Stärkung in der Koblenzer City gerade in dem Moment die Sporthalle Oberwerth, in der die Messe untergebracht ist, erreichte, als die anderen Klassen bereits die Heimkehr antraten. So gab es für die Boeselager-Realschüler kein Gedränge mehr in der Halle und die Aussteller konnten sich viel Zeit für die Schülerinnen und Schüler von der Ahr nehmen, um ihnen die unterschiedlichsten Berufsbilder vorzustellen und schmackhaft zu machen.
Auch aus dem Kreis Ahrweiler waren einige Firmen bei dieser Messe vertreten und die beiden betreuenden Lehrer Johannes Morschhausen und Ralf Breuer freuten sich, sogar einige ehemalige Schüler der Boeselager-Realschule an den Messeständen begrüßen zu können, die nun schon selbst Werbung für ihre Berufe machten.
Neben praktischen Vorführungen, wie man als Mediengestalter mit wenigen Mausklicks ein professionelles Portraitbild gestalten kann, oder der praktischen Erfahrung, wie man an einer Supermarktkasse die Waren scannt, knüpften die Boeselager-Realschüler auch wichtige Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern der Region.
Nach zahlreichen interessanten Gesprächen und mit vielen Informationen aus erster Hand kehrte die Gruppe der Boeselager-Realschüler am späten Nachmittag in Ahrweiler zurück – einige Schüler konnten sogar Praktika für die Sommerferien vereinbaren.
Organisiert wurde dieser Unterrichtsgang vom Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der die Schülerinnen und Schüler für ihre Bereitschaft lobte, auch mal an einem Freitagnachmittag etwas für die Schule bzw. die Berufswahl zu machen: “Aber alleine die vereinbarten Praktika und die geknüpften Kontakte zu den Ausstellern, die ja fast alle ausbildende Betriebe sind, zeigten den Schülern, dass sich dieses Engagement für die eigene Berufswahl auch gelohnt hat”, so Breuer, der auch Koordinator für Berufsorientierung an der Boeselager-Realschule ist.
Schulgemeinschaft der Boeselager-Realschule trauert um Matthias Hoffmann
Am 2. April 2014 verstarb der ehemalige Lehrer der Realschule Ahrweiler, Matthias Hoffmann, im Alter von 89 Jahren nach einem erfüllten Leben.
Matthias Hoffmann, 1924 in Herrschbach in der Nähe der Hohen Acht geboren, kam über den Beruf des Volksschullehrers 1967 an die Realschule Ahrweiler. Nach dem Abitur in Linz absolvierte Hoffmann 1952 seine 1. Volksschullehrerprüfung an der Pädagogischen Hochschule in Trier und trat danach eine Stelle an der Volksschule in Jammelshofen – in der Nähe seines Heimatortes – an. Dort legte er auch 1956 die 2. Volksschullehrerprüfung ab. 1967 erfolgte die Versetzung an die damals noch junge Realschule Ahrweiler in der Schützenstraße in Ahrweiler. Hier bestand Hoffmann die Prüfung für das Lehramt an Realschulen für die Fächer Mathematik und Physik. Eine schwere Erkrankung, die Folge seiner Kriegsverletzung war, zwang Matthias Hoffmann 1981 nach 14 Jahren Lehrertätigkeit an der Realschule Ahrweiler seinen Beruf aufzugeben und brachte die frühzeitige Pensionierung.
Mit Matthias Hoffmann verliert die Realschule Ahrweiler einen ihrer ersten Lehrer, der maßgeblich am Aufbau der Physiksammlung beteiligt war. Viele Geräte dieser Sammlung waren sein Eigenbau und lange in Verwendung, bis sie durch Industrieprodukte ersetzt wurden.
Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wird Matthias Hoffmann ein ehrendes Andenken bewahren.
Wahlpflichtfach Sozialpädagogik beschäftigt sich mit sozialen Netzwerken

XING-Ambassadorin Sylvia Pitzen mit Peter und Marc aus dem Sopäd-Kurs 10
Eine Unterrichtsstunde der besonderen Art erlebten die Mitglieder des Sozialpädagogik-Kurses 10 der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler vergangenen Donnerstag.
Auf Einladung von drei Zehntklässlern, die ein Referat über das webbasierte Geschäftsnetzwerk XING halten sollten, besuchte die Moderatorin des XING-Businessforums RHEIN|AHR|EIFEL, Sylvia Pitzen, die Boeselager-Realschüler und gab als Expertin einen Überblick über das Netzwerk XING, die regionale Gruppe „Businessforums RHEIN | AHR | EIFEL“ und gleichzeitig auch einen Einblick in die Arbeit, die hinter einem solchen Netzwerk steht. Ein Schwerpunkt des Sozialpädagogik-Kurses in der Klasse 10 ist nämlich die Beschäftigung mit dem Web 2.0, mit sozialen Netzwerken, ihren Möglichkeiten, aber auch ihren Gefahren. Und neben Facebook, Twitter oder Instagram ist XING somit auch eins der Referatsthemen, die in diesem Wahlpflichtfachkurs erarbeitet werden.
Nach der Begrüßung des Gastes durch den Leiter des Sozialpädagogik-Kurses, Ralf Breuer, stellten die Schüler Marc, Peter und Oliver in einem zehnminütigen Kurzreferat das soziale Netzwerk XING ihren Mitschülern vor.
Im Anschluss an den gelungenen Vortrag der drei Schüler ergänzte Sylvia Pitzen, die als sogenannte Ambassadorin bei XING ehrenamtlich tätig ist, noch einige Informationen über dieses Netzwerk, in dem vor allem geschäftliche Kontakte gepflegt werden.
So sei XING aus der Socialcommunity „OpenBC“ entstanden und habe heute über 5 Millionen deutschsprachige Nutzer. Pitzen stellte aber auch das in unserer Region bekannte und von ihr mit moderierte „Businessforum RHEIN|AHR|EIFEL“ vor und stellte den Jugendlichen, die ja im Sommer die Realschule verlassen, Möglichkeiten vor, diese Gruppe für ihre beruflichen Interessen zu nutzen. Weiter gab sie den Schülern Tipps für das Anlegen eines Profils.
Gegen Ende der Unterrichtseinheit nutzten die Boeselager-Realschüler die Möglichkeit, die Expertin mit weiteren Fragen zu XING zu „löchern“. Die drei Referenten wollen übrigens ihren Vortrag über XING dem Thema entsprechend im Web 2.0 – nämlich hier und auf dem Facebook-Auftritt unter www.facebook.com/rsplus – zum Download zur Verfügung stellen.
–> Folien zum Vortrag von Peter, Marc und Oliver
Der Name “XING” bedeutet übrigens auf Chinesisch „Es funktioniert“. Und genau so lautete auch das Resümee dieses Expertenbesuchs: „Es hat funktioniert“.
Schulsanitätsdienst bei Rettungsübung für Leitende Notärzte in Euskirchen
Unser Schulsanitätsdienst nahm in Euskirchen an einer Abschlussübung des Malteser-Lehrgangs für Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter im Rettungsdienst als Verletztendarsteller teil.
Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler des SSD von ihrer Leiterin Karin Ermert und ihrem Ausbilder Heribert Gerstenmeyer.

AG-Leiterin Karin Ermert und Ausbilder Heribert Gerstenmeyer mit den “Verletzten”
Bereits am Vormittag wurden die „Leihendarsteller“ täuschend echt von DRK-Mitgliedern als tragische Verunglückte geschminkt. Geschlossen und offene Knochenbrüche, Schnittwunden mit hervorstehenden Glasscherben, offene Bauchwunden, große und kleine Hämatome, pulsierende Schlagaderverletzungen, zum Teil mit fliesender blutroter Flüssigkeit, zerrissene Kleidung, russverschmierte Gesichter sollten bei dem am Nachmittag folgenden Szenario von den vielen eintreffenden Fachkräften der Rettungswagen fachgerecht versorgt werden.

Das simulierte Unglück
Dabei war ein Zusammenstoß eines von der DB zur Verfügung gestellten Transregios, mit einem PKW auf dem Abstellgleis in Euskirchen, Ausgangspunkt des Massenunfalls mit über 50 Verletzten. Unsere Schulsanis mussten zusammen mit den anderen „Verletzten“ in dem „brennenden“ und „völlig verqualmten“ Zug, trotz großer simulierten Schmerzen, auf Hilfe warten. Die erst eintreffenden RTWs richteten sofort drei Patientenablagen neben den Gleisen ein, um den von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk aus dem Zug evakuierten Reisenden zu helfen.

Unsere Schulsanitäter als Verletztendarsteller
Das örtliche DRK stellte einen Behandlungsplatz ( BHP 50 ), auf dem die „Patienten“ je nach schwere der Verletzung eingeordnet (farbige Kennzeichnung) von Notärzten behandelt und per bereitstehender RTWs aller Hilfsorganisationen auf die umliegenden Krankenhäuser verteilt wurden. Das Kriseninterventionteam (Kit) betreute sowohl die „Unfallverursacher“, wie auch die beteiligten „verunfallten Kinder“ nach der Trennung von ihren „verunfallten Eltern“ und trösteten die Kinder mit kuscheligen Rettungsbärchen. Im DRK-Bus wurden die Leichtverletzten später von der Unfallstelle weggebracht.
So konnten unsere Schulsanis das „Zugunglück“ aus Patientensicht erleben und viel Neues über den Rettungsdienst erfahren und erkennen, wie wichtig ihre eigene Funktion als Ersthelfer in der Rettungskette sein kann.
Bericht: Karin Ermert



















