“School fm” – das Schülerradio der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler befragte ein paar seiner Mitglieder, was für sie Weihnachten bedeutet…
Erste Einblicke in die Berufswelt konnten ca. 135 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler vor Kurzem sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.
Von „Ich freue mich wieder auf die Schule“ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören. Jenny (9b) durfte zwei Wochen das Team der Erzieherinnen des Kindergartens „Morgenland“ in Burgbrohl-Weiler verstärken und blühte dabei voll auf. „Mir haben die zwei Wochen Praktikum als Erzieherin sehr gut gefallen und ich habe den Beruf für mein Leben gefunden! Besonders das Strahlen im Gesicht der Kinder war immer eine Motivation für mich. Ich wäre am liebsten direkt dort geblieben.“ Celina (9e) schnupperte 14 Tage in den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegerin im Krankenhaus „Maria hilf“ in Bad Neuenahr. Auch sie zieht ein sehr positives Fazit: „Mir hat die Arbeit mit den Patienten sehr viel Spaß gemacht.“ Erstaunt war Celina (14), dass sie bei so vielen Arbeiten dabei sein durfte. Aber auch sie möchte auch noch andere Berufsbilder kennen lernen.

Stephan aus der Klasse 9a war begeistert von seinem Praktikum als Koch bei Jean-Marie Dumaine im Restaurant “Vieux Sinzig”
Olga (9e) absolvierte ein Praktikum als Fitnesskauffrau im Fitnessstudio „Premiumsport“ in Ahrweiler und fand das Praktikum gut. Besonders gefiel ihr dort der direkte Kontakt mit den Kunden. Dennoch kommt sie zu dem Schluss, sich weiter umzuschauen und auch noch in andere Berufe reinzuschnuppern. Kunden unter Aufsicht bedienen, ausländische Währungen bestellen, Überweisungsträger kontrollieren und abstempeln – das alles durfte Marigona aus der Klasse 9c bei ihrem Praktikum als Bankkauffrau bei der Volksbank RheinAhrEifel in der Filiale Mittelzentrum in Ahrweiler. Marigona kommt zu folgendem Fazit: „Das Praktikum gab mir einen tollen Einblick in den Beruf der Bankkauffrau – das ist jetzt mein Berufsziel. Und durch den Umgang mit den verschiedenen Kunden wurde ich in den zwei Wochen auch etwas selbstbewusster.“
Eintrittskarte ins Berufsleben

Daniel absolvierte sein Praktikum in Burgbrohl bei der Firma Heuft
„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sein könne, so Breuer.
Methodentraining
In einem Methodentraining nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums unter Anleitung der Klassenleiter und Sozialkundelehrer mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen den Mitschülern vorgestellt. Das hat neben der Information über die unterschiedlichen Berufsbilder auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Stolz auf seinen Braten – Jannik als Koch im Hotel “Anker” in Bad Breisig
Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: “Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.”

Julian testete mit Erfolg seine Fähigkeiten als Industriemechaniker
Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind hier Webseite unter Berufsberatung zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.

Auch Dilber gab eine gute Visitenkarte in ihrem Praktikum als Erzieherin ab
Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“

Mike lässt sich von seinem Betreuer Mike Stein bei der Löhr Automobile GmbH in Bad Neuenahr erklären, wie die Schrauben wieder angezogen werden
Auch Frank Wershofen, als Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler einer dieser externen Experten, betont die Bedeutung des schulischen Betriebspraktikums: „Je früher junge Menschen eine gewisse Ausbildungsreife erlangen, umso leichter fällt ihnen später der Einstieg ins Berufsleben”.
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern bedanken, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!
Malte Celauro und Alexander Sonntag gewinnen Vorlesewettbewerb

Malte Celauro (links) und Alexander Sonntag (rechts) gewinnen Vorlesewettbewerb der Boeselager-Realschule – hier gratulieren Frau Hees und Herr Dr. Becker
Auch in diesem Jahr kürte die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wieder einen Schulsieger für den jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb der 6. Klassen des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten nehmen bundesweit bis zu 700.000 Schülerinnen und Schüler daran teil.

Die Schulsieger, Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees (Vorsitzende der Fachschaft Deutsch)
Am Nikolaustag traten die 8 Klassensieger der Klassen 6 der Boeselager-Realschule gegeneinander an. Zuvor wurden über mehrere Wochen, in denen im Rahmen des Deutschunterrichts immer wieder das Lesen trainiert wurde, innerhalb der einzelnen Klassen die beiden Klassenbesten ermittelt. Die Klassensieger waren: Zarah Veith, Kai Siebertz (6a), Malte Celauro, Alexander Sonntag (6b), Maditha Gottlieb, Marcello Pastore (6c), Lara Jansen, Katharina Natschke (6d). Diese Klassensieger begutachteten beim Vorlesewettbewerb im Musiksaal gespannt die Vorlesekünste ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.
Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zunächst inhaltlich kurz vorstellten. Ca. drei Minuten wurde vorgelesen. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ von Andreas Steinhöfel unter Beweis stellen.

Konzentriertes Arbeiten auch in der Jury des Vorlesewettbewerbes
Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die sich aus zwei Elternvertretern, zwei Schülern (darunter der Vorjahressieger Tim Linden) und zwei Deutschlehrern zusammensetzte.
Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung auch diesmal wieder nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.
Als punktgleiche Schulsieger konnten dann schließlich Malte Celauro und Alexander Sonntag aus der Klasse 6b ermittelt werden. Sie mussten noch einmal in einem „Stechen“ antreten und hier konnte sich Alexander Sonntag schließlich mit nur einem Punkt Vorsprung durchsetzen, so dass er die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten wird.

Alexander Sonntag (6b) vertritt die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs
Alexander Sonntag erhielt die Urkunde des Siegers aus den Händen von Natalie Hees, der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch. Sein frei ausgewählter Text war ein spannender Auszug aus J. K. Rowlings “Harry Potter und der Stein der Weisen”. Als Belohnung für ihre guten Leistungen erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden.

Initiiert und organisiert wurde die Spendenaktion durch die Sozialkundelehrerin Ines Stolz-Thomas sowie die Schüler Jacqueline Rodmann und Fabian Flatau.
Die Bilder von den verheerenden Auswirkungen des Taifuns “Haiyan” auf den Philippinen sind bis heute jedem vor Augen. Bewegt durch das Ausmaß dieser Naturkatastrophe starteten Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler gemeinsam mit ihrer Sozialkundelehrerin Ines Stolz-Thomas eine Spendenaktion und trugen ihr Anliegen, den Opfern auf den Philippinen zu helfen, in allen Klassen vor und baten so um Spenden.
Dank der positiven Resonanz dieser Aktion und der großen Unterstützung durch die Schüler und Eltern kamen fast 1.300 € an Spenden zusammen. Der Erlös dieser Aktion geht an die Hilfsorganisationen “Aktion Deutschland hilft” und “Bündnis Entwicklung hilft”.
Die Schulgemeinschaft möchte sich auf diesem Wege bei allen bedanken, die sich so engagiert für die Notleidenden eingesetzt haben. Initiiert und organisiert wurde die Spendenaktion durch die Sozialkundelehrerin Ines Stolz-Thomas sowie die Schüler Jacqueline Rodmann und Fabian Flatau.











