Diesen musikalischen Weihnachtsgruß – “Feliz Navidad” – schenkte uns Kevin Kunz aus der Klasse 5 a. Seit Beginn des neuen Schuljahrs nimmt er an der Gitarre-AG unter der Leitung von Annegret Knieps teil.
Danke, Kevin – toll gespielt 🙂

Erholt euch gut!
Berufsberatung – Sprechzeit für die Klassen 10
Berufsberatung – Sprechzeit für die Berufsreifeklassen
Informationsabend zur Fachoberschule Adenau
am 21. Januar 2015 um 19.00 Uhr an unserer Schule in Raum 111

Für viele Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 an Realschulen aber auch an Gymnasien, stellt sich die Frage, wie sie ihren schulischen bzw. beruflichen Weg nach dem Sekundarabschluss I fortsetzen.
Die Realschule plus Adenau hat als eine von 12 Schulen in Rheinland-Pfalz am 01.08.2011 eine Fachoberschule gebildet. Diese Fachoberschule ist die einzige Fachoberschule im Kreis Ahrweiler.
Die Fachoberschule ist ein zweijähriger Bildungsgangdes beruflichen Schulwesens und wird in Adenau in zwei Fachrichtungen (1. Wirtschaft und Verwaltung, 2. Gesundheit und Soziales) angeboten. Die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule absolvieren in der elften Klasse jeweils an drei Tagen der Woche ein Praktikum in einem Unternehmen oder einer Verwaltung. Die restlichen Stunden und das gesamte 12. Schuljahr besuchen sie den Unterricht in der Schule. Die Lehrerinnen und Lehrer der Fachoberschule vermitteln in ihrem Unterricht allgemeinbildende Inhalte verknüpft mit Bezügen zur Praxis.
Mit dem Erwerb der Fachhochschulreife nach der 12. Klasse eröffnen sich weitere Perspektiven. Denn die Schülerinnen und Schüler können nach dem erfolgreichen Abschluss der Fachoberschule ein Studium an der Fachhochschule beginnen, eine qualifizierte Berufsausbildung aufnehmen oder die Möglichkeit eines dualen Studiums nutzen. Außerdem kann man in einem weiteren Schuljahr an der Berufsoberschule II das allgemeine oder fachgebundene Abitur erwerben. In 13 Jahren gelangt man so zu einem Abschluss, der dem des Gymnasiums gleichwertig ist.
Damit bietet die neue Fachoberschule ein großes Plus an Aufstiegsmöglichkeiten. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies auch verbesserte Zugänge zu höheren Abschlüssen – und das wohnortnah.
Über alle Möglichkeiten informiert am 21. Januar 2015 um 19.00 Uhr der Koordinator der Fachoberschule Adenau Thomas Biehl in der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler.
Weitere Informationen:
„Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“

Natalie Hees gratuliert dem besten Vorleser 2014: Marcel Breuer aus der Klasse 6c
Am 5. Dezember traten die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der 6. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler gegeneinander an, um ihren Schulsieger im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu ermitteln.
Zuvor hatte es bereits innerhalb der einzelnen Klassen eine Ausscheidung um den Titel der Klassenbesten gegeben. Die Klassensieger 2014 waren: Jonas Gemein (6a), David Müller (6a), Patrick Mohr (6b) Deborah Nelles (6b), Marcel Breuer (6c), Anna-Lena Schulte (6c), Andrè Peters (6d) sowie Florian Roloff (6d). Diese Klassensieger lauschten beim Vorlesewettbewerb in der neu eingerichteten Schülerbibliothek gespannt den Vorlesekünsten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

Der Schulsieger, die Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees (Vorsitzende der Fachschaft Deutsch)
Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zuvor kurz vorstellten. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman „Eddy und das Elternkomplott“ von Sarah Weeks unter Beweis stellen. Dieser lustige Jugendroman, der vom Familienalltag der Hauptfigur Eddy handelt, schlägt durchaus auch sehr ernste Töne an, ohne jedoch den liebevollen Humor zu verlieren.

Konzentriertes Arbeiten auch in der Jury des Vorlesewettbewerbes
Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die aus Elternvertretern, Schülern und Lehrern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bestand. Moderiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb von Dr. Rüdiger Becker, dem Pädagogischen Koordinator der Schule. Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.
Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden. Die Auszeichnung als Schulsieger konnte dann schließlich Marcel Breuer (Klasse 6c) aus den Händen der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, Natalie Hees, entgegennehmen. Seine Lesekunst wurde dem oben erwähnten Motto „Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“ vollkommen gerecht und er verstand es, die Jury mit seiner Vortragskunst zu fesseln, so dass es fast schade war, ihn nach Ablauf der vorher vereinbarten Lesezeit zu unterbrechen. Sein frei ausgewählter Text war ein Auszug aus „Gregs Tagebuch 1 – Von Idioten umzingelt“ von Jeff Kinney.
Marcel Breuer wird die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten.
Am Vorlesewettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und seit 1959 jährlich durchgeführt wird, nehmen bundesweit bis zu 700.000 Schülerinnen und Schüler teil.
Erste Einblicke in die Berufswelt konnten ca. 110 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler vor Kurzem sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Moritz aus der Klasse 9d erhielt in seinem Praktikum als Winzer Tipps von Hubert Pauly, dem Präsidenten des Weinbauverbandes Ahr, wie die Reben zu beschneiden sind
Von „Ich freue mich wieder auf die Schule“ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.
In den Beruf des Einzelhandelskaufmannes bei Bürobedarf Schmieding in Bad Neuenahr schlüpfte Mike (9d) zwei Wochen und machte durchweg positive Erfahrungen. Besonders gefielen ihm die Gespräche mit Kunden und der freundliche Umgang mit den Kollegen: “Ich wurde vom ersten Tag an sehr nett aufgenommen – davor hatte ich vorher etwas Angst. Ich kann jedem, der gerne mit fremden Menschen spricht, ein Praktikum im Einzelhandel empfehlen.”
Ein farbenfrohes Praktikum erlebte Raphael (9d) als Chemikant bei Jansen Lacke in Ahrweiler: “Am besten fand ich, dass ich den kompletten Produktionsprozess von Lacken mal verfolgen konnte.”
Alexandra aus der Klasse 9d besuchte zwei Wochen lang die Grundschule St. Martin in Remagen und schnupperte dort in den Beruf der Sozialassistentin: „Es war ein interessanter Einblick in den Beruf der Sozialassistentin, aber ich möchte doch lieber nach der Klasse 10 noch Abitur machen und dann Lehrerin werden. Spannend war es, mal auf der anderen Seite der Klasse zu stehen.”

Leon (9e) und Marcel (9c) erlebten zwei interessante Wochen als Kfz-Mechatroniker des Rennstalls “Black Falcon” am Nürburgring
Eintrittskarte ins Berufsleben
„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sein könne, so Breuer. Breuer empfiehlt seinen Schülern aber auch, noch weitere freiwillige Praktika zu absolvieren, um sich noch einen besseren Einblick in die Berufswelt zu verschaffen.
Methodentraining
In einem Methodentraining nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums unter Anleitung der Klassenleiter und Sozialkundelehrer mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen den Mitschülern vorgestellt. Das hat neben der Information über die unterschiedlichen Berufsbilder auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.
Berufsberatung durch außerschulische Institutionen
Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: “Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.”Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind hier auf der Webseite unter Berufsberatung zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.
Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern bedanken, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!











