“Am Sabbat kann man auf der Autobahn Rad fahren”

Besuch der Bonner Synagoge

„Wer sind die Juden?“, so begann Benjamin Polak, der jüdische Religionslehrer, seinen Vortrag in der Bonner Synagoge kurz vor den Sommerferien.

Die Schülerinnen und Schüler des Ethikkurses der Jahrgangsstufe 6 und die katholische Religionsgruppe der Klasse 7 folgten über 2 Stunden lang interessiert den Ausführungen des jüdischen Religionslehrers und stellten Fragen rund um das Judentum. So erfuhren die Besucher, dass im Judentum koscher gegessen wird, die Jungen beschnitten werden, es die gemeinsame Wurzel der monotheistischen Weltreligionen ist, die Bar Mizwa und Bat Mizwa wichtige Feste für die gläubigen Jugendlichen sind und man in Jerusalem am Sabbat auf der Autobahn Rad fahren kann. Der Religionslehrer Peter Roth sagte: „Durch den Besuch lernen die Jugendlichen das Judentum als eine lebendige Religion, die auch in Deutschland ausgeübt wird, kennen.“ Die Fahrt wurde von Özlem Müller und Peter Roth im Unterricht vorbereitet. Beide Lehrkräfte sind überzeugt, dass so eine Fahrt regelmäßig stattfinden sollte.

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Gewinner des Wettbewerbs “Umweltfreundlichste Klasse” geehrt

Vertreter der Gewinner-Klassen mit ihren Klassenleitern, der Vorsitzenden des Födervereins Claudia Kreuser, dem Leiter der Umwelt-AG Peter Roth und Schulleiter Klaus Dünker

„Ist die Tafel sauber? Sind die Fenster geschlossen? Ist der Klassenraum gekehrt? Ist der Müll richtig getrennt?“ Diese Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Phillip Freiherr von Boeselager Realschule plus  Ahrweiler in den letzten Wochen zu Unterrichtsende. Für diese Fragen gab es einen guten Grund, denn wie in den letzten Jahren fand auch dieses Jahr der Wettbewerb „Die umweltfreundlichste Klasse der Phillip Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler“ statt.

Regelmäßig  ging das Schülerteam der „Arbeitsgemeinschaft Umwelt“ mit ihrem Leiter Peter Roth durch die Klassenräume und bewerteten diese unter den Gesichtspunkten: Mülltrennung, Energiebewusstsein und Ordnung. Zusätzlich wurden zweimal Sonderpunkte für die Klassenraumgestaltung (Gestaltung der Informationswände, Ordnung und Sauberkeit in den Eigentumsfächern, Pflanzen, Sauberkeit der Waschbecken) vergeben.

Bei der Preisverleihung durch den Schulleiter Klaus Dünker und der Vorsitzenden des Fördervereins Claudia Kreuser freute sich die Klasse 8d über den ersten Platz. Die weiteren Plätze belegten die Klasse 5d, 10d, 6a und 5c. Die Klasse 8d erhielt für ihre Bemühungen einen Sonderwandertag mit einem Verpflegungszuschuss und Rheinland-Pfalz-Tickets. Die Plätze 2 bis 5 erhielten einen Sonderwandertag und einen Verpflegungszuschuss. Gestiftet wurden die Preise vom Förderverein der Realschule.

Aufgrund der großen Resonanz soll der Wettbewerb auch im nächsten Schuljahr stattfinden. Von Lehrern und Eltern wurde die erhöhte Sensibilität der Schüler wahrgenommen. Und auch der Hausmeister sowie das Reinigungspersonal waren vom Wettbewerb positiv angetan