Die letzte Schulwoche hielt für die Klassen 6 der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler noch ein kulinarisches Highlight bereit: die Aktion “Gesundes Schulfrühstück”.

Unter Leitung der AOK-Ernährungsberaterinnen Mechthild Hastenteufel und Sabine Schlicker lernten die Mädchen und Jungen, warum es so wichtig ist sich gesund und ausgewogen zu ernähren.
In die kurze Theorie-Einheit, die sich u.a. mit “Brain-Food” beschäftigte, konnten die Kinder ihr umfangreiches Vorwissen aus dem Naturwissenschafts-Unterricht einbringen. Im Anschluss daran durften die kleinen Wissenschaftler ihre Kenntnisse bei der Zubereitung leckerer Speisen in die Tat umsetzen.

Mit Ausdauer und absoluter Genauigkeit wurden Karotten und Paprika geschnippelt, hingebungsvoll Joghurt mit Honig und echter Vanille verrührt, Früchte-Nuss-Kugeln gerollt zwischen Oblaten zu Ufos gepresst, Salat, Gurken und Obst fachmännisch zerlegt und natürlich auch zwischendurch ausgiebig gekostet.

Man sah den Schülern an, mit welcher Freude sie ans Werk gingen. Nach getaner Arbeit bot sich dann ein reichhaltiges Buffet, an dem sich die Mädchen und Jungen gerne bedienten.
So rollten sie sich Wraps, stellten sich ihren eigenen Obstsalat mit Joghurt zusammen und als Dessert gab es Aprikosen-Ufos.

Am Ende des “gesunden Schulfrühstücks” waren sich alle Kinder einig, dass dies eine gelungene Aktion war, die unbedingt auch mit den künftigen Klassen 6 durchgeführt werden sollte.
(Bericht: Marion Bach/Fotos: Marion Bach und Dr. Thomas Schröer)

Die beiden Lehrerinnen Karin Gerstenmeyer und Marion Bach mit selbst “verarzteten” Kursteilnehmern
In der letzten Woche vor den Sommerferien wurden alle Sechstklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in Erster Hilfe unterrichtet.
Die Schülerinnen und Schüler erlernten im dreistündigen Crash-Kurs bei Karin Gerstenmeyer, der Leiterin der AG Schulsanitätsdienst, wie wichtig Erste Hilfe ist und dass ohne ihre Hilfe kein Rettungsdienst am Unfallort eintreffen kann. Beim Thema Rettungskette wurde den Schülern klar, dass Eigenschutz und Absicherung sowie Teamwork eine wesentliche Voraussetzung beim Helfen sind. Die fünf W-Fragen der Notruf-Alarmierung konnten die Kids in Kleingruppen üben.

Nach der Atemüberprüfung galt es, einen bewusstlosen Patienten in die Seitenlage zu drehen und dem Schulsanitäter Elias bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung eines Dummy-Patienten mit Atemstillstand zu assistieren.

Schulsanitäts-Urgestein Nils Piel demonstriert Erste-Hilfe-Maßnahmen
Ganz besonders viel Spaß machte die „Symphonie in Mull –> falsch gewickelt“. Hier durften die Schüler Pflaster kleben, einfache Verbände, Druckverbände und Armschlingen anlegen oder simulierte Knochenbrüche schienen. So war jeder Teilnehmer am Ende der drei Unterrichtsstunden in irgendeiner Art und Weise verbunden, verklebt oder eingewickelt.
Zum Abschuss lösten die Schülerinnen und Schüler ein Erste-Hilfe-Quiz und erhielten von der Malteser-Ausbilderin Karin Gerstenmeyer ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.









