„Realschüler treffen Oberstufe“ – unter diesem Motto besuchte eine Gruppe von Zehntklässlern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler an fünf Tagen den Unterricht der MSS 11 des Peter-Joerres-Gymnasiums.

Die am Austausch beteiligten Schüler mit den Vertretern der beiden Schulleitungen (Thomas Riedel, Klaus Dünker, Reiner Meier) und dem Initiator Nick Falkner
Dieses neue Projekt hat die Absicht, den Übergang von der Klasse 10 einer Realschule plus in die MSS eines Gymnasiums zu erleichtern. Denn trotz guter Noten auf dem Abschlusszeugnis haben immer wieder einige Schülerinnen und Schüler Probleme, auf der neuen Schule und vor allem im neuen System der MSS Tritt zu fassen.
Initiator dieses Projekts war Nick Falkner, Schüler der MSS 12 des PJG, der als ehemaliger Realschüler beim Wechsel eine ähnliche Situation erlebte und diese eigenen Erfahrungen beim Übergang auf das Gymnasium waren ausschlaggebend dafür, dass er sich überlegte, wie man solche Umwege wie Neuwahlen der Leistungskurse oder die Wiederholung eines Schuljahres vermeiden kann. Für sein Projekt warb er engagiert sowohl an der Boeselager–Schule als auch beim Peter-Joerres-Gymnasium – und rannte damit bei allen Beteiligten offene Türen ein.
Konkret sah das Projekt so aus, dass jeder Realschüler jeweils einen „Paten“ aus der jetzigen Stufe 11 zugeordnet bekam, der mindestens zwei der von den Zehntklässlern gewünschten Leistungsfächer belegt hat. Darüber hinaus gab es auch jeweils einen „Berater“ aus der Stufe 12. Die neun Boeselager-Realschüler erhielten einen Einblick in das Wesen der MSS und hoffen, dass die Erfahrungen, die sie auf diese Art machen konnten, sie zur richtigen Kurswahl beeinflussen werden.
Nick Falkner bedankte sich im Nachhinein bei beiden Schulleitungen, die seiner Meinung nach direkt “offene Ohren” für ihn hatten und anschließend sehr gut kooperierten, und lobte besonders die Einsatzbereitschaft des PJG-Oberstufenleiters, Thomas Riedel. Weiter hofft er, dass dieses Projekt der Anfang einer langen und festen Zusammenarbeit beider Schulen ist, die in Zukunft einen unkomplizierten Wechsel von der Realschule zum Gymnasium ermöglicht und durch die jedem Schüler im Vorfeld schon klar wird, was ihn konkret erwarte.
Der “Schnupper-Schüler” Christoph E. beurteilte diese Tage auf dem Peter-Joerres-Gymnasium als “sehr gute Möglichkeit für Realschüler in die Oberstufe hineinzuschauen” und konnte so seine Wahl der Leistungskurse festigen. Auch hofft er, dass die nachfolgenden Schüler in Zukunft in den Genuss des “MSS-Schnupperns” kommen können.
Nach den guten Erfahrungen dieser Kooperation zwischen dem Peter-Joerres-Gymnasium und der Boeselager-Realschule werden in den nächsten Tagen nun auch einige Boeselager-Realschüler das Are-Gymnasium in Bad Neuenahr zum “Schnuppern” besuchen.
“Känguru der Mathematik” – das ist
- ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern
- ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
- eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
- ein Wettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11/13 zu lösen sind
- ein Wettbewerb mit stetig wachsenden Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf 871.000 im Jahre 2011 gestiegen
Am Donnerstag, 15. März 2012, geht das “Känguru der Mathematik” wieder an den Start
“Känguru der Mathematik” – das ist
- ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für über 6 Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern
- ein Wettbewerb, der einmal jährlich am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig stattfindet und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben wird
- eine Veranstaltung, deren Ziel die Unterstützung der mathematischen Bildung an den Schulen ist, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die Arbeit im Unterricht fördern soll
- ein Wettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11/13 zu lösen sind
- ein Wettbewerb mit stetig wachsenden Teilnehmerzahlen: in Deutschland sind sie von 184 im Jahr 1995 auf 871.000 im Jahre 2011 gestiegen

Auf die Spuren des Mülls und die Wege der Wertstoffe begaben sich der Abfallwirtschaftsbetrieb Kreis Ahrweiler (AWB) und die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in einem gemeinsamen Umweltprojekt. Der mehrtägige Auftakt lotste die Schülerinnen und Schüler der vier 8. Klassen von der Theorie in die Praxis.

Unter Anleitung der AWB-Abfallberater Silvia Rehm und Lukas Fischer befassten sich vier 8. Klassen zunächst mit den verschiedenen Sammelsystemen und durchleuchteten die korrekte Mülltrennung. Dabei lernten die Achtklässler die Bedeutung und den Nutzen einer sauberen Abfalltrennung für die Wiederverwertung von Wertstoffen kennen.

In der Boeselager-Realschule nimmt die Ökologie seit Jahren einen hohen Stellenwert ein. Das weiß auch Hausmeister Uwe Haas, der den Schülern die einzelnen Sammelsysteme erklärte. So werden unter anderem CDs, Korken, Druckerpatronen und Batterien gesondert gesammelt. Chemielehrer Burkhard Bender, der das Umweltprojekt betreut, machte den jungen Leuten nachdrücklich klar, wie wichtig das Batterie-Recycling für den Umweltschutz ist. Dann ging es mit dem Bus zum Abfallwirtschaftszentrum „Auf dem Scheid“ nach Niederzissen. Dort erlebten die Realschüler, wie sich die Mülltrennung im Großen fortsetzt.
Am Standort des Abfallwirtschaftszentrums „Auf dem Scheid“ in Niederzissen hat der Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Ahrweiler einen außerschulischen Lernort zur Umwelterziehung gebaut: die “Umweltlernschule plus”. Die Umweltlernschule verknüpft moderne Themen der Abfallwirtschaft, der nachhaltigen Energienutzung sowie der Forstwirtschaft miteinander.
Die “Umweltlernschule plus” hat sich selbst das Ziel vorgegeben, zu vermitteln, dass
- Rohstoffe endlich,
- der Klimawandel dramatisch,
- die Abfallwirtschaft wertvoll,
- eine Ressourcenwirtschaft notwendig,
- die Effizienzsteigerung unsers Handelns entscheidet und
- die zu findenden Innovationen grenzenlos sind.
In der Umweltlernschule werden die Besucher erlebnisorientiert zu umweltgerechtem Handeln motiviert.
Das Angebot der “Umweltlernschule plus” richtet sich an
- Vorschulen und Kindergärten
- Primarstufe
- Sekundarstufe I
- Sekundarstufe II
- Berufs- und sonstigen Schulen
- Interessenverbände
- und sonstige Bürger
Weitere Informationen zur “Umweltlernschule plus” –> www.uls-plus.de
Den Höhepunkt dieses Umwelt-Projekts bildete ein Besuch der MBS-Anlage (Mechanisch-Biologische-Stabilisierungsanlage) Westerwald in Rennerod. Hier landet der gesamte Restmüll aus dem Kreis Ahrweiler und wird zu fast 100 Prozent verwertet: Alle wertvollen Stoffe, etwa Eisen, weitere sonstige Metalle und Glas, werden aussortiert und für den Rohstoffmarkt zur Verfügung gestellt.

Burkhard Bender, der diese Exkursionen organisierte, freute sich über das Interesse der Schüler und beginnt jetzt schon mit den Planungen für den Besuch im nächsten Schuljahr.
Am 5. November 2011 vorgearbeitet!

Auch dieses Schuljahr folgten die Schüler der Wahlpflichtkurse Französisch der Jahrgangsstufen 7 bis 10 wieder der Einladung des „Institut français“ zur Teilnahme am französischen Filmfestival „Cinéfête“ und tauschten einen Vormittag lang ihre Klassenraüme gegen einen Kinosaal und ein französisches Ambiente ein.
In dem Film “Le Premier Jour du reste de ta vie” (deutscher Titel: “C’est la Vie: So sind wir so ist das Leben”) von Rémi Bezançon tauchten die Schüler in das Alltagsleben einer ganz normalen französischen Durchschnittsfamilie ein. Das Leben der Familie wird in einem Zeitraffer dargestellt, wobei lebenswegentscheidende Momente der einzelnen Familienmitglieder besonders herausgestellt werden.
Die Schüler bekamen durch diesen Film einen besonderen Einblick in das Alltagsleben der Franzosen mit all ihren kulturellen Besonderheiten und Eigenarten. Ihnen wurde aber auch bewusst, dass die Probleme, die das Familienleben und das Heranwachsen so mit sich bringen, trotz einer anderen Sprache und einer anderen Kultur in Deutschland und Frankreich im Kern identisch sind .
So ganz nebenbei tauchten die Schüler für 100 Minuten in die französische Sprache ein und immer wieder bemerkten sie stolz, das ein oder andere auch ohne die deutschen Untertitel verstehen zu können.
Insgesamt ein schöner und gewinnbringender Vormittag und sowohl Schüler als auch Lehrer freuen sich schon auf die nächste Einladung.
Alors, Merci cinéfête et à la prochaine!










