Zirkusfieber an der Boeselager-Realschule

On 13. Dezember 2025, in Zirkus, by Ralf Breuer

Jonglage, Teamgeist und Konzentration – Zirkusprojekt mit Stefan Bauer an unserer Schule

Stefan Bauer (links) motivierte die Schüler - hier die Klasse 8b - mit seiner Erfahrung als Artist und Pädagoge – Lernen mit Bewegung und Begeisterung

Stefan Bauer (links) motivierte die Schüler – hier die Klasse 8b – mit seiner Erfahrung als Artist und Pädagoge – Lernen mit Bewegung und Begeisterung

An der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler fand in der zweiten Dezember-Woche ein besonderes Zirkus-Projekt statt. Es war der Schule erneut gelungen, den international bekannten und renommierten Zirkuspädagogen und Artisten Stefan Bauer für dieses Projekt zu gewinnen. Bauer, vor allem auf dem Gebiet der Jonglage bekannt, überzeugte nicht nur durch seine artistischen Fähigkeiten, sondern auch durch sein pädagogisches Geschick.

Projektinhalt und Ziel

Alle Klassen, die bisher noch nicht am Zirkusprojekt teilnehmen konnten, erhielten in dieser Woche die Möglichkeit, sich in verschiedenen Zirkusdisziplinen auszuprobieren. Unter der fachkundigen Anleitung von Stefan Bauer lernten die Schülerinnen und Schüler Grundlagen aus Akrobatik, Jonglage, Balance und weiteren artistischen Bereichen kennen. Ziel war es, Teamgeist, Körperbewusstsein und Selbstvertrauen zu fördern.

Mit viel Konzentration und Teamgeist übten die Schüler Jonglage, Balance und Akrobatik – ganz wie im echten Zirkus.

Mit viel Konzentration übten die Moritz und Jonah Jonglage und Balance

„Im Zirkus bekommt man nichts geschenkt. Man muss üben, immer wieder – so lange, bis es klappt. Wie im wahren Leben.“ – Mit diesem Leitsatz beschrieb Stefan Bauer die Grundidee des Projekts: Durch ständiges Üben, Wiederholen und gegenseitige Unterstützung erlebten die Schülerinnen und Schüler unmittelbar, dass Erfolg nur durch Ausdauer, Geduld und gemeinsames Lernen entsteht.

Die Zirkusübungen fanden täglich in der Sporthalle statt und waren in mehrere Zeitfenster über den Schultag verteilt. Jede Klasse erhielt feste Trainingszeiten, in denen sie unter Anleitung von Stefan Bauer verschiedene Disziplinen einübte. So konnten alle Schülerinnen und Schüler aktiv am Projekt teilnehmen und ihre erlernten Fähigkeiten schrittweise erweitern.

Zirkuspädagoge Stefan Bauer begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule mit seinem Können und pädagogischem Geschick

Zirkuspädagoge Stefan Bauer begeisterte die Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule mit seinem Können und pädagogischem Geschick

Die Klasse 5e stand in dieser Woche besonders im Mittelpunkt: Sie trainierte an allen Nachmittagen, um am Tag der offenen Tür am 17. Januar 2026 eine eigene kleine Zirkusvorführung zu präsentieren. Diese Aufführung ist Teil des besonderen sportlichen Profils der Boeselager-Realschule und soll zeigen, wie sich sportliche Aktivität, Kreativität und soziales Lernen ideal verbinden lassen.

Förderung und Hintergrund

Das Projekt wurde ermöglicht durch das Haus der offenen Tür Sinzig (HoT), das im Rahmen der Fluthilfe einen Förderantrag bei Herzenssache e.V.. Der Antrag war vor zweieinhalb Jahren bewilligt worden und diente dazu, Kindern und Jugendlichen im von der Flut betroffenen Wiederaufbaugebiet unterstützende Angebote zur Bewältigung ihrer Erlebnisse zu machen. Im Rahmen dieser Förderung konnte die Zirkuswoche für die Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule realisiert werden.

Wie bereits im Vorjahr wird Stefan Bauer auch die gemeinsame Klassenfahrt aller fünften Klassen im Juni 2026 mit artistischen und pädagogischen Angeboten bereichern.

(Text & Fotos: Ralf Breuer)

 

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Zirkusprojekt an der Boeselager-Realschule

On 9. Dezember 2024, in Projekte, by Ralf Breuer

„Zirkus-Zauber“: Schüler zeigen spektakuläre Skills

Die Diabolo Gruppe präsentiert die selbst kreierte Choreografie dem Rest der Klasse 6D (Foto: Stefan Bauer)

Die Diabolo Gruppe präsentiert die selbst kreierte Choreografie dem Rest der Klasse 6D (Foto: Stefan Bauer)

 
Tricks mit dem Diabolo ausprobieren, Bälle jonglieren oder Kunststücke mit den sogenannten Devilsticks erfinden – in der vergangenen Woche stand an der Philipp Freiherr von Boeselager-Realschule Ahrweiler alles im Zeichen der Artistik. Für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen war es eine besondere Gelegenheit, ihre kreativen und sportlichen Talente zu entdecken und zu entfalten.
Yara übt sich beim Tellerdrehen und bekommt hilfreiche Tipps vom Profi Stefan Bauer (Foto: Tobias Caspers)

Yara übt sich beim Tellerdrehen und bekommt hilfreiche Tipps vom Profi Stefan Bauer (Foto: Tobias Caspers)

Unter der fachkundigen Leitung des Zirkuspädagogen Stefan Bauer, der weit mehr ist als ein gewöhnlicher Artist, lernten die Kinder verschiedene zirkuspädagogische Techniken kennen. Seit dem Abschluss der Hochschule Codarts Circus Arts in Rotterdam mit dem Bachelorgrad im Jahr 2016 arbeitet Stefan Bauer weltweit als Artist. Zusätzlich ist er Zirkuspädagoge BAG und schloss seinen Bachelor in Sozialer Arbeit im Jahr 2022 ab. Mit seinem beeindruckenden Können, seiner Professionalität und seiner motivierenden Art vermittelte er den Kindern Freude an Bewegung, Ausdauer und Disziplin.

Eigene artistische Kunststücke wurden erschaffen - hier Handstand mit Slackline kombiniert (Foto: Andrea Mergler)

Eigene artistische Kunststücke wurden erschaffen – hier Handstand mit Slackline kombiniert (Foto: Andrea Mergler)

Durch seine Unterstützung konnten die Schülerinnen und Schüler anfängliche Herausforderungen meistern, entwickelten Selbstbewusstsein, Geduld und Mut und erlebten zahlreiche Erfolgsmomente.

Auch die sogenannten Devilsticks wurden kurzerhand mit weiteren akrobatischen Übungen vereint und zusammengefügt (Foto: Stefan Bauer)

Auch die sogenannten Devilsticks wurden kurzerhand mit weiteren akrobatischen Übungen vereint und zusammengefügt (Foto: Stefan Bauer)

Das Projekt förderte nicht nur individuelle Fähigkeiten, sondern stärkte auch die Klassengemeinschaft. Die Kinder unterstützten sich gegenseitig, gaben sich Tipps und feuerten sich an – ein echtes Teamgefühl entstand. Vor allem das gemeinsame Erarbeiten von Kunststücken half dabei, Vertrauen und Zusammenhalt zu stärken. Dies zeigte sich besonders in den Sportklassen, die durch ihr sportliches Profil ideale Voraussetzungen für diese Aktivitäten mitbrachten.

Lilian balanciert gekonnt über die Slackline (Foto: Stefan Bauer)

Lilian balanciert gekonnt über die Slackline (Foto: Stefan Bauer)

Das Zirkusprojekt wurde im Rahmen des Herzenssache-Projekts ermöglicht, das vom HOT Sinzig und dem Verein JuKi e.V. initiiert und von der Organisation Herzenssache gefördert wird. Seit drei Jahren bietet dieses Projekt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an zirkuspädagogischen Aktivitäten teilzunehmen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Die Ergebnisse dieser intensiven Woche werden am Tag der offenen Tür am 18. Januar 2025 zu sehen sein. Dort gestalten die beiden Sportklassen eine beeindruckende Aufführung, bei der sie ihr neu erlerntes Können zeigen und das Sportprofil der Schule präsentieren werden. Eltern, Freunde und Interessierte können sich auf eine abwechslungsreiche und spannende Vorführung freuen.

Die Klasse 5d ließ sich von den Olympischen Spielen 2024 inspirieren und baute – wie auf dem Bild zu sehen – auch Elemente aus dem Breakdance in ihre Darbietung ein (Foto: Andrea Mergler)

Die Klasse 5e ließ sich von den Olympischen Spielen 2024 inspirieren und baute – wie auf dem Bild zu sehen – auch Elemente aus dem Breakdance in ihre Darbietung ein (Foto: Andrea Mergler)

Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Freude an den Workshops und bedanken sich herzlich bei allen Sponsoren sowie bei den Organisatoren, die dieses besondere Erlebnis möglich gemacht haben. Dieses Projekt hat nicht nur neue Fähigkeiten vermittelt, sondern auch gezeigt, was durch Zusammenarbeit, Kreativität und Durchhaltevermögen alles möglich ist.

Suela und Marina hatten viel Freude am Erproben der Zirkusgeräte (Foto: Tobias Caspers)

Suela und Marina hatten viel Freude am Erproben der Zirkusgeräte (Foto: Tobias Caspers)

Schulisch betreut wurde das Projekt von Andrea Mergler und Tobias Caspers, die die Schülerinnen und Schüler motivierten und unterstützten.

(Text: Ralf Breuer & Fotos: Andrea Mergler, Stefan Bauer und Tobias Caspers)