
Gisela Franz von der Stadtbücherei Bad Neuenahr erklärte alles rund um die Ausleihe
“Das Wissen der Welt ist nicht nur digital” – diese Erkenntnis machten die Fünftklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler in den letzten Tagen. Denn im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten alle knapp 100 Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahres die Stadtbücherei Bad Neuenahr.

Bei einer Führung ging es durch alle Abteilungen der Bibliothek
Große Augen und Erstaunen rief die Zahl “35.000” bei den meisten Kindern hervor, als Gisela Franz, eine Bibliothekarin der Stadtbücherei, das Angebot an Medien ihren Räumen vorstellte. Denn ca. 35.000 entleihbare Medien warten in den Regalen der Stadtbücherei darauf, mit nach Hause genommen zu werden. Zu diesen Medien gehören Bücher (Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur), Hörbücher, CD-ROM, DVD und Musik-CD.
Und damit junge Menschen auch erfahren, dass man Informationen nicht nur “ergoogeln”, sondern sich auch aus Büchern informieren kann, lädt die Bad Neuenahrer Stadtbücherei die Fünftklässler der Boeselager-Realschule jedes Jahr zu einem Kennenlern-Besuch ein. Nach der Begrüßung und Führung durch die Räume der Bücherei durch Gisela Franz erkundeten die Schüler mit einer Wissens-Rallye die Bibliothek auf eigene Faust und lernten so die verschiedenen Abteilungen kennen.

Mit Ausweisen und ersten ausgeliehenen Medien verabschiedete sich die Klasse 5b von Gisela Franz
Pünktlich zum Unterrichtsschluss waren alle Schüler dann auch wieder zurück an der Boeselager-Realschule – alle mit einem Ausweis der Stadtbücherei im Mäppchen, mit dem sie in Zukunft das Angebot der Stadtbücherei Bad Neuenahr nutzen können. Viele Kinder ließen sich auch die erste Gelegenheit, sich schon Bücher und DVDs auszuleihen, nicht entgehen.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b der Boeselager-Realschule hatten ihren Spaß, wie z.B. Tim, der vor allem “die Rallye cool” fand. Kimberly lobte die Bibliothekarin: “Die Frau Franz hat uns alles gut erklärt und ich fand schön, dass wir uns sogar schon was ausleihen durften.”
Linktipp: Webseite der Stadtbücherei Bad Neuenahr.
„Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“

Der Schulsieger, die Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees
Am 4. Dezember traten die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der 6. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler gegeneinander an, um ihren Schulsieger im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu ermitteln.
Zuvor hatte es bereits innerhalb der einzelnen Klassen eine Ausscheidung um den Titel der Klassenbesten gegeben. Die Klassensieger 2015 waren: Noah Gläske (6a), Giovanni Roguljic (6a), Lukas Wolber (6b) Jan-Luca Poltorak (6b), Nour Tarraf (6c), Svenja Franzen (6c), Jasmin Haase (6d) sowie Yonas Ley (6d). Diese Klassensieger lauschten beim Vorlesewettbewerb in der gemütlich eingerichteten Schülerbibliothek gespannt den Vorlesekünsten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

Natalie Hees mit den besten Vorlesern 2015: Lukas Wolber, Noah Gläske und Nour Tarraf
Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zuvor kurz vorstellten. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman “Der Tag, an dem ich cool wurde” von Juma Kliebenstein unter Beweis stellen. In diesem Buch geht es um zwei Jungs, die gerne cooler wären und es den Jungs, von denen sie immer geärgert werden, – den FabFive – zeigen wollen. Dabei geht aber einiges schief. Und einige dieser lustigen Episoden wurden der Jury gekonnt vorgelesen.
Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die aus Elternvertretern, Schülern und Lehrern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bestand. Moderiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb von Natalie Hees, der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, und Dr. Rüdiger Becker, dem Pädagogischen Koordinator der Schule.
Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.
Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden. Die Auszeichnung als Schulsieger konnte dann schließlich Lukas Wolber (Klasse 6b) aus den Händen der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, Natalie Hees, entgegennehmen. Seine Lesekunst wurde dem oben erwähnten Motto „Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“ vollkommen gerecht und er verstand es, die Jury mit seiner Vortragskunst zu fesseln, so dass es fast schade war, ihn nach Ablauf der vorher vereinbarten Lesezeit zu unterbrechen. Sein frei ausgewählter Text war ein Auszug aus „Spirit Animals” von Brandon Mull.

Lukas Wolber wird die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten.
Am Vorlesewettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und seit 1959 jährlich durchgeführt wird, nehmen dieses Jahr bundesweit als 600 000 Kinder der 6. Klassen aller Schularten an rund 7200 Schulen teil.

Die erste Sportklasse der Boeselager-Realschule mit ihrem Sportlehrer Martin Bach
Neue Schwerpunkte kommen sehr gut an
Seit Beginn des Schuljahres 2015/16 hat die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler zwei neue Schwerpunkte: Zum einen wurde erstmals mit der Klasse 5d eine sogenannte Sportklasse eingerichtet, in der sportliche Kinder durch ein erweitertes Angebot mittels zusätzlicher Sportstunden eine intensive und vertiefte sportliche Förderung erhalten und zum anderen gibt es eine neue Schwerpunktsetzung im Fachbereich Bildende Kunst, wo für Schüler mit besonderer künstlerischer Neigung zusätzliche Projekte, z.B. ein Kunstatelier, am Nachmittag angeboten werden.
Sportlich, sportlicher, Klasse 5d
Nachdem das Modell der neuen Sportklasse durch die Gesamtkonferenz der Boeselager-Realschule plus Ahrweiler verabschiedet und im Januar am Tag der offenen Tür den Eltern der neuen Fünftklässler präsentiert wurde, begann der Run auf diese Klasse. Es gab doppelt so viele Bewerber wie Plätze – an der Boeselager-Realschule sind in den Klassen 5 und 6 maximal 25 Schüler – und so mussten die Kinder im Alter von 10 bis 12 eine von der Sportfachschaft konzipierte Aufnahmeprüfung absolvieren. Motorik, Koordination, Ausdauer, Spiel und Spaß waren die Komponenten des Aufnahmetests.
Unterricht auch am Nachmittag
Nach den Sommerferien ging es dann los und die Klasse 5d, die Sportklasse, lernte ihren neuen Klassenlehrer Martin Bach, der natürlich auch gleichzeitig ihr Sportlehrer ist, kennen.
Das, was die Sportklasse von den anderen Klassen unterscheidet, ist zum einen die erhöhte Anzahl an Sportstunden, darunter auch zwei Stunden, die an einem Nachmittag liegen, und zum anderen, dass die Schülerinnen und Schüler sich auch in anderen Fächern mit sportlichen Inhalten beschäftigen. So werden Unterrichtsgänge und Wandertage zum Klettern oder auch zum Besuch von Sportveranstaltungen genutzt. Sowohl inhaltlich als auch vom sportlichen Schwierigkeitsgrad unterscheidet sich die Sportklasse vom herkömmlichen Sportunterricht.
Um einen besseren Einblick in die erste Sportklasse der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler zu erhalten, sprachen wir mit Martin Bach, dem Klassenleiter Klasse 5d:
Sportlehrer Martin Bach inmitten seiner sportlichen Schüler
Herr Bach, wie ist Ihr bisheriges Resümee der ersten 10 Wochen als Klassenleiter und Sportlehrer Ihrer Sportklasse?
Der positive Eindruck, den die Kinder bei der Aufnahmeprüfung hinterlassen haben, hat sich bestätigt. Die Motivation im Sportunterricht ist sehr hoch. Dadurch macht mir die Arbeit mit den Kindern auch sehr viel Spaß.
Gibt es sonst noch andere Auffälligkeiten im Vergleich zu „normalen“ Klassen?
Aus meiner Sicht ist das Sozialverhalten im Sportunterricht sehr gut, so sind die Schüler zum Beispiel eigenständiger in der Selbstorganisation von Spielen, da der größte Teil der Klasse auch im Vereinssport aktiv ist und somit auch schon vielfältige Erfahrungen mitbringt.
Welche besonderen Inhalte stehen denn in der Sportklasse im 5. Schuljahr auf dem Stundenplan?
In den ersten Wochen standen gruppendynamische Inhalte im Vordergrund, momentan beschäftigen wir uns mit dem Thema „Vom Springen mit dem Stab zum Stabhochsprung“. Weiter geplant sind z.B. ein Kurs zum sicheren Skaten und eine vertiefte Akrobatikeinheit.
Für welche Kinder kommt diese Sportklasse denn überhaupt in Frage?
Wichtig ist, dass diese Kids schon eine hohe Motivation, aber auch die Bereitschaft sich anstrengen zu wollen, mitbringen. Weiter sind eine gute Motorik und Athletik, also Kraft und Ausdauer, Voraussetzung.
Was war denn das bisherige Highlight mit Ihrer “Premieren-Sportklasse”?
Ganz besonders erfreut bin ich über das eben schon erwähnte Sozialverhalten, das sich auch auf den regulären Unterricht überträgt. So helfen sich die Schüler auch ohne besondere Aufforderung des Lehrers gerne gegenseitig. Mir persönlich gefällt auch das gemeinsame Mittagessen vor dem Nachmittagsunterricht sehr gut. Hier kommt man häufig mit den Schülern über Dinge ins Gespräch, für die sonst leider im Schulalltag nicht so viel Zeit da ist.

“Wo ist der Ball?” – Auch Ballspiele sind immer hoch im Kurs…
„Unsere Sportklasse ist cool!“
Aber nicht nur Martin Bach, der Klassenleiter und Sportlehrer, ist zufrieden mit der neu eingerichteten Sportklasse. Auch die Schüler sind mit Begeisterung dabei, so freut sich Julian G. (10) darüber, es in die Sportklasse geschafft zu haben: „Bisher hat es mir gut gefallen. In den ersten Tagen haben wir eine Rallye durch die Schule gemacht, um alles kennenzulernen. Wir haben bereits an einem Klassenstufen-Turnier in Völkerball und Brennball teilgenommen und wurden Erster. Wir machen viel Sport und zurzeit ist Bodenturnen dran. Vorher haben wir Volleyball gespielt. Das hat viel Spaß gemacht.” Auch der zehnjährige Felix Z. ist begeistert: „Die Sportklasse ist cool. Wir machen viele neue Sachen in Sport. Ich freue mich jetzt schon auf Stabhochsprung.“
Tag der offenen Tür am 16. Januar 2016
Am “Tag der offenen Tür” der Boeselager-Realschule am Samstag, 16. Januar 2016, öffnen sich auch die Türen der Sporthalle und interessierte Kinder und ihre Eltern können in den Alltag der Sportklasse hineinschnuppern – auf dem Stundenplan steht dann der jetzt schon heiß erwartete Stabhochsprung.
Wie jedes Jahr im Herbst konnten 110 Realschülerinnen und -schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in den letzten zwei Wochen erste Einblicke in die Berufswelt sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Julian Zimmer (9e) lernte den Beruf Zweiradmechaniker in der Firma “4theBike” kennen
Julian Zimmer aus der Klasse 9e schnupperte zum Beispiel zwei Wochen in den Beruf des Zweiradmechanikers in der Firma “4theBike“, deren Geschäftsführer der über das Ahrtal hinaus bekannte Ex-Radprofi Björn Glasner ist, und Julian gefiel die Arbeit mit den Zweirädern sehr gut. Zusätzlich zur handwerklichen Arbeit an den Rädern erhielt er auch einen Blick in die Logistik, da 4the Bike auch einen Onlinehandel betreibt.

Carolin Rothbrust (ganz rechts) übte als Lehrerin für tänzerische Gymnastik einen Tanz ein
Mit Begeisterung absolvierte Carolin Rothbrust ihr Praktikum als Lehrerin für Tanz und tänzerische Gymnastik in der Tanzschule „Prima D“ in Niederzissen. Carolin leitete sogar eigenständig eine Tanzgruppe im Alter von 9 bis 13 und übte mit den jungen Sportlerinnen einen Tanz zu Adeles „Hello“ ein. Sie kann sich gut vorstellen, nach der Klasse 10 eine schulische Ausbildung für diesen Bereich zu beginnen. „Es war eine ganz tolle Erfahrung, die Abläufe einer Tanzschule auch mal von einer anderen Seite zu sehen. Am meisten Spaß hat mir die Arbeit mit jüngeren Kindern gemacht“, so Carolin nach ihrem Praktikum.
Weit weg von der Schule waren die Zwillinge Louis und Eric Baltes, die ihr Praktikum bei der Firma „capricorn Composite“ in Meuspath am Nürburgring absolvierten. Bei „capricorn“ werden Hochleistungskomponenten für den Motorsport aus Faserverbundwerkstoffen entwickelt, gefertigt und beschichtet. Während Eric den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoffe kennenlernte, schnupperte sein Bruder Louis in den Beruf des Industrie-/Fahrzeuglackierers. Beide Boeselager-Realschüler fühlten sich von „capricorn“ sehr gut betreut. „Der Betrieb hat extra für uns einen Ablaufplan erstellt, damit wir alle Stationen der Fertigung auch kennenlernten“, so Eric.

Niklas Kaiser als Metallbauer bei Metallbau Woitik in Dernau beim Satinieren von Edelstahlrohren
Zwei anstrengende Wochen erlebte Niklas Kaiser, der in dieser Zeit den Beruf des Metallbauers bei der Firma “Metallbau Woitek” in Dernau kennen lernte. Dennoch zeigte sich Niklas positiv angetan von diesem Beruf: “Trotz der körperlichen Anstrengung habe ich mich auf jeden Tag gefreut, denn die Mitarbeiter haben mich gut betreut und der Job hat hat mir Spaß gemacht, vor allem die Arbeit an einem Edelstahlgeländer.”
Positives Praktikum als Eintrittskarte ins Berufsleben
„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so Breuer. Breuer empfiehlt seinen Schülern aber auch, noch weitere freiwillige Praktika zu absolvieren, um sich noch einen besseren Einblick in die Berufswelt zu verschaffen.
Sozialkundelehrerin Ines Stolz-Thomas, die über 30 Schüler betreute, zum Praktikum: „Viele Schülerinnen und Schüler haben das Praktikum als große Chance gesehen, erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. “
Methodentraining “Präsentieren des Praktikums”

Die Klasse 9e bei der Erstellung der Präsentation über das Praktikum
In einem Methodentraining nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums unter Anleitung der Klassenleiter und Sozialkundelehrer mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen den Mitschülern vorgestellt. Das hat neben der Information über die unterschiedlichen Berufsbilder auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Nicky P. erstellt seine Powerpointpräsentation über die 2 Wochen Praktkum
Berufsberatung durch außerschulische Institutionen
Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.” Die Termine der Berufsberaterin sind hier auf der Webseite unter dem Menüpunkt „Berufsberatung“ zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.
Der 2. Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zum Berufswahlprozess an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“
Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bedankt sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben.

Auch wir gedachten heute um 12 Uhr mit einer Schweigeminute der Opfer von Paris.
#NousSommesUnis
Wegen einer schulinternen Lehrerfortbildung findet am Montag, 23.11.15, kein Unterricht statt, d.h. die Schüler haben komplett schulfrei!

Wieder einmal spendete die Betreiberin des Schulkiosks, Inge Haas, für die Partnerschule in Lima
Juanita wohnt mit ihren fünf Geschwistern und den Eltern in einem 16 m² großen Raum. Man kann sich leicht vorstellen, dass sie gerne in eine angenehm gestaltete Schule geht. Sie wurde von den Lehrern des „Colegio San José“ in Lima ausgesucht, ihre Schule zu besuchen, weil ihre Familie so arm ist. Rund um diese Schule wohnen viele Menschen in solch beengten, ärmlichen Verhältnissen. Kindern dieser Familien ermöglicht das mitten im Armenviertel „Miramar“ gelegene Colegio eine Schulausbildung und damit bessere Chancen, später einen Beruf zu erlernen.
Dies ist nur möglich, weil es verlässlich auf Spendengelder aus Deutschland zurückgreifen kann. Seit über dreißig Jahren unterstützt auch die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler durch unterschiedliche Aktionen von Schülern, Lehrern und Eltern ihre Patenschule.
Wieder einmal übergab die Betreiberin des Schulkiosks, Inge Haas, 600 € an Brigitte Karpstein, die den Kontakt zur Patenschule hält. Das Geld war durch die Verkaufsaktion von Umweltschutzpapierheften zugunsten von „Lima“, gespendetes Pfand- und Wechselgeld und irgendwo auf dem Schulgelände gefundene Münzen zusammengekommen. 200 € kamen noch hinzu durch den Erlös eines Kuchenverkaufs des katholischen Religionskurses der Klassen 6a und d im Rahmen eines Projektes rund um „Unser Lima“, das von der Praktikantin Ulrike Roth durchgeführt worden war.
Im Ganzen kamen von allen Aktionen in den letzten Wochen insgesamt über 1000 € zusammen. Sie sichern wieder für eine lange Zeit die Schulbildung für 400 Grundschulkinder, zumal der Betrag in Peru ca. zehnmal so viel wert ist wie hier.
Schulsanitäter der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler nahmen an großer Rettungsübung für Leitende Notärzte in Euskirchen teil

Abschlussübung des Malteser-Lehrgangs
Wie jedes Jahr fand kurz vor den Herbstferien 2015 in Euskirchen eine Abschlussübung des Malteser-Lehrgangs für Leitende Notärzte und Organisatorische Leiter im Rettungsdienst statt. Auch diesmal nahmen Schüler des Schulsanitätsdienstes der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler an dieser Übung als Verletztendarsteller teil. Im Vorfeld der Übung wurden die „Laiendarsteller“ täuschend echt vom DRK-Kreisverband Euskirchen als tragische Verunglückte geschminkt.
Diesmal war das Szenario folgendermaßen beschrieben: Beim Besuch eines Klärwerkes in Kessenich von einer schulischen Arbeitsgemeinschaft kommt es durch Missgeschick und Manipulationen an der Technik zu einer Explosion in dieser Einrichtung. Unsere Schulsanitäter, die das ganze Jahr von ihrer Leiterin Karin Gerstenmeyer und ihrem Ausbilder Heribert Gerstenmeyer in Erste-Hilfe ausgebildet werden, sahen bei dem Szenario als Verletztendarsteller, wie die eintreffenden Fachkräfte der Rettungswagen eine Großschadenslage fachgerecht und logistisch abarbeiteten.

Alex, Marcel und Nils als Opfer der Klärwerksexplosion
Rußverschmierte Gesichter, offene Bauchwunden, durch Glasscherben hervorgerufene Schnittwunden, große und kleine Hämatome, pulsierende Schlagaderverletzungen, zum Teil mit fliesender blutroter Flüssigkeit, zerrissene Kleidung, geschlossen und offene Knochenbrüche galt es für die eintreffenden RTWs des Regelrettungsdienstes des Kreises Euskirchen zusammen mit den Notärzten zu versorgen. Die vielen verletzten und traumatisierten Schülerinnen und Schüler mussten trotz großer simulierter Schmerzen auf die fachgerechte Hilfe warten, um von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk evakuiert und von den Notärzten und Rettungskräften behandelt zu werden. Die erst eintreffenden Rettungskräfte richteten eine Patientenablage ein, um darin die Verletzten zu sichten und einzelne „Patienten“ per bereitstehender RTWs aller Hilfsorganisationen in die umliegenden Krankenhäuser zu transportieren. So konnten unsere Schulsanis bei der „Klärwerkexplosion“ aus Patientensicht viel Neues über den Rettungsdienst erfahren und erkennen, wie wichtig ihre eigene Funktion als Ersthelfer in der Rettungskette sein kann.
Ihr täglicher Einsatz als Schulsanitätsdienst in der Boeselager-Realschule und ihre vielen feiwilligen Übungsstunden am Nachmittag oder Wochenende kommen allen Schülerinnen und Schülern der Schule zu Gute. Im letzten Schuljahr haben sie sehr oft kompetente Hilfe bei kleinen und größeren Verletzungen geleistet und unter anderem Mitschüler bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fachgerecht betreut.

Frau Gerstenmeyer mit unserem Schulsanitätsdienst
AG-Leiterin Karin Gerstenmeyer erteilt als Malteser-Ausbilderin in der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule auch Erste Hilfe Kurse für Neunt- und Zehntklässler, insbesondere für die Schüler des Wahlpflichtfaches Sport und für Führerscheinaspiranten.
Bericht: Karin Gerstenmeyer
Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule
Gesamtüberblick über das Konzept der Berufsorientierung
Betriebspraktikum im 9. Schuljahr
Hier geht es zu den versprochenen –> Infos zum Praktikum 2015












