Wie jedes Jahr konnten auch in diesem Herbst knapp 90 Realschülerinnen und -schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler erste Einblicke in die Berufswelt sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Alessandro schnupperte im Friseursalon "Chez Daniel" in Ahrweiler zwei Wochen in den Beruf des Friseurs

Alessandro (9a) schnupperte im Friseursalon “Chez Daniel” in Ahrweiler zwei Wochen in den Beruf des Friseurs

Von „Ich freue mich wieder auf die Schule“ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.

Eintrittskarte ins Berufsleben

„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sein könne, so Breuer. Breuer empfiehlt seinen Schülern aber auch, noch weitere freiwillige Praktika zu absolvieren, um sich noch einen besseren Einblick in die Berufswelt zu verschaffen.

Gleich 8 Boeselager-Realschüler absolvierten ein Praktikum als im Gesundheits- und Krankenpfleger im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Gleich 8 Boeselager-Realschüler absolvierten ein Praktikum als Gesundheits- und Krankenpfleger im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Berufsberatung durch außerschulische Institutionen

Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.

Nick aus der Klasse 9a erhielt in den beiden Wochen Praktikum bei WL Motorsport in Oberzissen Einblicke in den Beruf des Kfz-Mechatronikers

Nick aus der Klasse 9a erhielt in den beiden Wochen Praktikum bei WL Motorsport in Oberzissen Einblicke in den Beruf des Kfz-Mechatronikers

Der 2. Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zum Berufswahlprozess an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende  Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“

Nils (9a) lernte den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei "Koch & Mies" aus Altenahr kennen - hier mit dem Geschäftsführer Sebastian Mies

Nils (9a) lernte den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bei “Koch & Mies” aus Altenahr kennen – hier mit dem Geschäftsführer Sebastian Mies

Auch der Schulleiter der Boeselager-Realschule Ahrweiler, Timo Lichtenthäler, betont die Bedeutung der schulischen Berufsorientierung: „Wir verstehen uns als Schule auch als wichtiger Zulieferer für die Wirtschaft und den Dienstleistungssektor in der Region. Das Betriebspraktikum kann im besten Fall für beide Seiten eine Win-Win-Situation sein!“

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bedankt sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!

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Unsere Fußballer WK II erneut Kreismeister!

On 23. Oktober 2019, in Jugend trainiert, Sport, by Ralf Breuer
Fußballer der Boeselager-Realschule Ahrweiler erneut Kreismeister: Hintere Reihe von links: Betreuer Imer Ademi, Giovanni Roguljic, Caspar Sebastian, Lukas Bell, Sanih Music, Mateo Roguljic, Lino Arenz, Raphael Rößel, Dominik Luzolo, Felix Zepp, Betreuer Joshua Bouhlou Vordere Reihe von links: Luan Gerguri, Aaron de Abreu, Mert Hammelmann, Lis Ibrahimi, Luca Marx

Fußballer der Boeselager-Realschule Ahrweiler erneut Kreismeister: Hintere Reihe von links: Betreuer Imer Ademi, Giovanni Roguljic, Caspar Sebastian, Lukas Bell, Sanih Music, Mateo Roguljic, Lino Arenz, Raphael Rößel, Dominik Luzolo, Felix Zepp, Betreuer Joshua Bouhlou Vordere Reihe von links: Luan Gerguri, Aaron de Abreu, Mert Hammelmann, Lis Ibrahimi, Luca Marx

Mit einem 5:4 Sieg (3:4) gegen das Erich Klausener Gymnasium Adenau und dem Kreismeistertitel im Gepäck reisten die Boeselager-Schüler am späten Dienstagmorgen zurück nach Ahrweiler. Ein kleines Fußballwunder hatte sich zuvor ereignet.

Kurz nach dem Anpfiff war das Team von Sportlehrer Markus Lochner durch einen sehenswerten Freistoß von Sanih Music in Führung gegangen – der eigentlich perfekte Start. Doch dieser Führungstreffer sollte den jungen Ahrweiler Fußballern nicht Sicherheit geben, sondern war der Auftakt kollektiver Fehler. Einfachste Pässe verfehlten ihr Ziel, von Abwehrarbeit konnte kaum die Rede sein. Vier (!) Adenauer Tore in Serie waren die logische Konsequenz und schockten die Mannschaft.
„Ich wollte das Team einfach kämpfen sehen und erwartete nach den Gegentreffern eine bessere und konzentriertere Einstellung“, sagte Sportlehrer Lochner, dessen Team dann tatsächlich reagierte und die Treffer zwei und drei markieren konnte. Seinen Worten ließen die Spieler, die fortan besser im Spiel waren, Taten folgen.

Wie ausgewechselt präsentierten sich die Realschüler dann zu Beginn der zweiten Halbzeit. Die Angriffsbemühungen endeten nun nicht mehr im Aus, sondern zunehmend vor dem Adenauer Tor. Mit Druck und Einsatz waren die Jungs aus der Kabine gekommen und hatten sich zum Ziel gesetzt, das Spiel noch in Gänze zu drehen. Mateo Roguljic gelang der umjubelte Ausgleich, an den so recht eigentlich keiner mehr gedacht hatte.

Beide Mannschaften hatten sich anschließend dann wohl mit einem etwaigen Elfmeterschießen beschäftigt, ehe Dominik Luzolo – wie aus dem Nichts – auf Pass des überragenden Luca Marx, der vier Tore vorbereitete, den Schlusspunkt setzte und quasi mit dem Schlusspfiff das „Fußballmärchen“ perfekt machte. Luzolo verbrachte nach einem Zusammenprall und einer Platzwunde in der ersten Halbzeit die meiste Zeit auf der Bank. Erst zwei Minuten vor Schluss hatte ihn Trainer Lochner noch einmal auf das Feld geschickt: „Du machst noch ein Tor!“, gab er ihm mit auf den Weg – und sollte Recht behalten.

Als Kreismeister überwintern die Boeselager Realschüler im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, ehe man dann im neuen Jahr in der Regionalen Vorrunde auf Vertreter aus dem Bereich Koblenz stößt.     

Herzlichen Glückwunsch!

 

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