
Strahlende Sieger: Maximilian Elbe, Jan-Niklas Kaiser, Ralf Faßbender, Nick Birkenfeld, Marc Schuchert, Max Hebestreit, Martin Gilles mit ihrem Coach Martin Bach
In der Vorrunde des Tischtennis-Regionalentscheids “Jugend trainiert für Olympia” belegten die Jungs unserer Schule den sehr guten 1. Platz und sind damit für den Regionalentscheid in Koblenz Ende Januar qualifiziert.
Im Vorrunden-Turnier, das in der Sporthalle unserer Schule stattfand, besiegten die Boeselager-Schüler die Teams der IGS Koblenz und des Gymnasiums Wilhelm Remy aus Bendorf deutlich mit 5:0 und 5:2.
Für die Tischtennisauswahl der Boeselager-Realschule schlugen auf: Maximilian Elbe, Jan-Niklas Kaiser, Ralf Faßbender, Nick Birkenfeld, Marc Schuchert, Max Hebestreit, Martin Gilles. Betreut wurde das Team durch Sportlehrer Martin Bach.

Nikolaus-Überraschung für freiwillige Helfer der Nachmittagsbetreuung und die Schulsanitäter
Am diesjährigen Nikolaustag belohnte Bettina Lanzerath, die 1. Konrektorin der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, 28 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 mit einer kleinen Weihnachtsüberraschung. Das kleine Präsent soll ein Dankeschön für die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sein, die sich jede Woche für die Schulgemeinschaft einsetzen, indem sie die Schulleitung und die Lehrkräfte bei der Organisation und Durchführung der Mittags-und Nachmittagsbetreuung unterstützen.
Folgende Schülerinnen und Schüler halfen in diesem Schulhalbjahr bei der Nachmittagsbetreuung oder als Schulsanitäter:
Nina Arzdorf, Silke Aßmann, Katharina Buhr, Kristina Efremov, Maximilian Elbe, Celine Federau, Lea Frenzel, Leon Gärtner, Gentijana Gashi, Bastian Gilles, Julia Goldschmidt, Katharina Gross, Maren Hecker, Patrick Heuser, Tim Holzem, Mercan Karaüzüm, Vivien Shyane Karger, Lilian Kaufmann, Hendrik Knieps, Michelle Krahforst, Dario Kriechel, Elias Manhillen, Chiara Meinert, Ilias Möller, Jonas Nagel, Nour Oueslati, Nils Piel, Mara Schabo, Lara Schüller, Bjarne Serwas, Alexander Thuy, Simon Weiß, Christian Zerres, Marvin Zimmermann
„Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“

Die Schulsiegerin, die Klassensieger und die Mitglieder der Jury unter der Leitung von Natalie Hees
Am 2. Dezember 2016 traten die acht besten Vorleserinnen und Vorleser der 6. Klassen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler gegeneinander an, um ihren Schulsieger im diesjährigen Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des deutschen Buchhandels zu ermitteln.
Zuvor hatte es bereits innerhalb der einzelnen Klassen eine Ausscheidung um den Titel der Klassenbesten gegeben. Die Klassensieger 2016 waren: Paul Joksch (6a), Leo Michels (6a), Gero Floßdorf (6b), Sidra Mahmoud (6b), Lino Arenz (6c), Sina Biernath (6c), Emma Grzenia (6d) sowie Marten Sachs (6d).
Diese Klassensieger lauschten beim Vorlesewettbewerb in der gemütlich eingerichteten Schülerbibliothek gespannt den Vorlesekünsten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

Natalie Hees mit der besten Vorleserin 2016: Emma Grzenia
Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zuvor kurz vorstellten. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman “Martin unter Druck” von Carolin Philipps unter Beweis stellen.
Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die aus Elternvertretern, Schülern und Lehrern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bestand. Moderiert wurde der diesjährige Vorlesewettbewerb von Natalie Hees, der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, und Dr. Rüdiger Becker, dem Pädagogischen Koordinator der Schule.
Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.
Als Belohnung erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden. Die Auszeichnung als Schulsiegerin konnte dann schließlich Emma Grzenia (Klasse 6d) aus den Händen der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch, Natalie Hees, entgegennehmen. Ihre Lesekunst wurde dem oben erwähnten Motto „Gutes Vorlesen ist, wenn sich keiner langweilt…“ vollkommen gerecht und sie verstand es, die Jury mit ihrer Vortragskunst zu fesseln, so dass es fast schade war, sie nach Ablauf der vorher vereinbarten Lesezeit zu unterbrechen. Ihr frei ausgewählter Text war ein Auszug aus „Hier kommt Rola” von Isabel Abedi.

Emma Grzenia wird die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten.
Am Vorlesewettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht und seit 1959 jährlich durchgeführt wird, nehmen dieses Jahr bundesweit als 600 000 Kinder der 6. Klassen aller Schularten an rund 7200 Schulen teil.

Gisela Franz von der Stadtbücherei Bad Neuenahr erklärte alles rund um die Ausleihe
“Das Wissen der Welt ist nicht nur digital” – diese Erkenntnis machten die Fünftklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler in den letzten Tagen. Denn im Rahmen des Deutschunterrichts besuchten alle knapp 90 Schülerinnen und Schüler des 5. Schuljahres die Stadtbücherei Bad Neuenahr.
Große Augen und Erstaunen rief die Zahl “35.000” bei den meisten Kindern hervor, als Gisela Franz, eine Bibliothekarin der Stadtbücherei, das Angebot an Medien ihren Räumen vorstellte. Denn ca. 35.000 entleihbare Medien warten in den Regalen der Stadtbücherei darauf, mit nach Hause genommen zu werden. Zu diesen Medien gehören Bücher (Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur), Hörbücher, CD-ROM, DVD und Musik-CD.
Und damit junge Menschen auch erfahren, dass man Informationen nicht nur “ergoogeln”, sondern sich auch aus Büchern informieren kann, lädt die Bad Neuenahrer Stadtbücherei die Fünftklässler der Boeselager-Realschule jedes Jahr zu einem Kennenlern-Besuch ein. Nach der Begrüßung und Führung durch die Räume der Bücherei durch Gisela Franz erkundeten die Schüler mit einer Wissens-Rallye die Bibliothek auf eigene Faust und lernten so die verschiedenen Abteilungen kennen.

Mit Ausweisen und ersten ausgeliehenen Medien verabschiedete sich die Klasse 5b von Gisela Franz
Pünktlich zum Unterrichtsschluss waren alle Schüler dann auch wieder zurück an der Boeselager-Realschule – alle mit einem Ausweis der Stadtbücherei im Mäppchen, mit dem sie in Zukunft das Angebot der Stadtbücherei Bad Neuenahr nutzen können. Viele Kinder ließen sich auch die erste Gelegenheit, sich schon Bücher und DVDs auszuleihen, nicht entgehen.
Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b der Boeselager-Realschule hatten ihren Spaß, wie z.B. Katharina, die vor allem “die Rallye cool” fand. Max lobte die Bibliothekarin: “Die Frau Franz hat uns alles gut erklärt und ich fand schön, dass wir uns sogar schon was ausleihen durften.”
Linktipp: Webseite der Stadtbücherei Bad Neuenahr.

Leon Schröder, Kai Servas, Marcel Menzen, Raphael Rößel, Michael Praetz, Angelina Heuser, Anna Thomas und Marc Schnitzler, vertraten die Boeselager-Realschule Ahrweiler – betreut wurden sie durch ihren Sportlehrer Martin Bach.
Mit acht Schülern der Sportklasse nahm die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am Sonntag, 20.11.16, an den “Tischtennis-mini-Meisterschaften” in Ahrweiler teil.
Bei dieser Tischtennis-mini-Meisterschaften wurde unter der Regie der TuS-PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler der Ortsentscheid Bad Neuenahr-Ahrweiler der mini-Meisterschaften 2016/2017 im Tischtennis ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 nahmen knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teil.
Mitmachen bei den mini-Meisterschaften durften alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen dürfen jedoch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbandes des DTTB besitzen, besessen oder beantragt haben.
Für die Boeselager-Realschule traten an: Angelina Heuser, Anna Thomas, Leon Schröder, Marc Schnitzler, Raphael Rößel, Kai Servas, Marcel Menzen und Michael Praetz. Betreut wurde das Tischtennisteam, für das zwei zweite sowie zwei dritte Plätze heraussprangen, durch Martin Bach, den Lehrer der ersten Sportklasse der Boeselager-Realschule.
„Hast du Tomaten auf den Augen?“

Dieter Schneider von der KKH beim Hörtest mit einer Schülerin
Diese Frage können die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler ebenso wie die Vermutung vieler Erwachsener, sie hätten manchmal Bohnen in den Ohren, eindeutig beantworten. Sie hatten nämlich in diesem Jahr die Gelegenheit, unter Leitung von Dieter Schneider von der Kaufmännische Krankenkasse einen kostenlosen Seh- und Hörtest durchzuführen. Gerade auf dem Gebiet des Sehens und Hörens haben Kinder oftmals Schwierigkeiten, die jedoch nicht immer frühzeitig genug erkannt werden. Schnell kommt es dann zu schulischen Problemen, die vermeidbar wären. Um den Kindern einen bestmöglichen Start an der Boeselager-Realschule zu ermöglichen, führte die Schule in Kooperation mit der KKH diese Tests durch. Bei Auffälligkeiten werden die Eltern der betroffenen Kinder zeitnah darüber durch Mitarbeiter der Krankenkasse informiert, sodass sie sofort notwendige Maßnahmen einleiten können.
Text & Foto: Marion Bach
Boeselager-Realschüler erkämpfen Kreismeistertitel im Fußball

Für die Boeselager-Realschule spielten: (von hinten links) Tim Linden, Lars Hammerschmidt, Martin Gilles, Niklas Gack, Nic Löhr, Fabian Lorca, Dario Kriechel, (von vorne links) Eliah Schneider, Felix Witthaus (TW), Dominik Bous, Milot Istogu
Die Fußballer der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler konnten sich am vergangenen Dienstag den Fußball-Kreismeistertitel im Wettkampf II sichern. Obwohl die Ergebnisse sehr deutlich klingen, war es für die Boeselager-Realschüler ein Stück Arbeit, die Meisterschaft zu gewinnen.
Gegen die Realschule aus Adenau tat sich die Mannschaft von Sportlehrer Markus Lochner lange Zeit schwer, ehe ein am Ende deutlicher 5-0-Sieg errungen werden konnte.
„Das Ergebnis mag sehr deutlich klingen, doch so überlegen waren wir keineswegs. Adenau hat gute und schnelle Spieler, die uns das Leben lange Zeit schwer machten“, erklärt Lochner, dessen Mannschaft sich nun im regionalen Vorentscheid Ende März mit Teams aus dem Bereich Mayen-Koblenz messen darf und ergänzt: „Es macht uns schon ein wenig stolz, dass wir alle Gymnasien im Kreis wiederholt hinter uns gelassen haben, bedenkt man, wie groß im Vergleich unsere Schule ist. Unsere Konzept, einen Schwerpunkt im Bereich Sport zu haben, geht langsam auf.“
Im zweiten Spiel konnte die Realschule aus Sinzig mit 6-2 geschlagen werden. Auch hier bot sich zunächst ein ähnliches Bild. Erst nachdem größte Möglichkeiten vergeben wurden, konnte Dominik Bous die Führung markieren, die dann systematisch ausgebaut wurde.
Nun überwintern die Boeselager-Realschüler im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“.
Herzlichen Glückwunsch!!!

Die Arbeit mit Holz und anderen modernen Werkstoffen – für viele Jugendliche ein Traumjob. Doch mancher Traum ist schnell geplatzt, wenn die Wirklichkeit Einzug hält. Der Beruf des Tischlers ist zwar attraktiv, aber auch anspruchsvoll.
Die Schreiner-Innung Ahrweiler bietet deshalb einen speziellen Eignungstest für ihr Handwerk an. „Jungen Menschen fällt die Berufswahl meist nicht leicht“, sagt Robert Klein, Obermeister der hiesigen Schreiner-Innung. „In der Schule haben sie kaum Vorstellungen vom Arbeitsleben entwickeln können, und Berufe gibt es wie Sand am Meer.“ Einer davon ist der Tischler. „Unser Test soll Jugendlichen, die sich für unser Handwerk interessieren, die Voraussetzungen deutlich machen, die dafür hilfreich sind“, so Klein. „Sie sollen in ihrer Entscheidung sicherer werden.“
Der Eignungstest findet am
19. November 2016 um 10:00 Uhr
in der Ahr-Akademie
Wilhelmstraße 20
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
statt.
Der rund einstündige Test ist freiwillig und stellt den Jugendlichen Aufgaben aus den Bereichen Rechnen, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Grundverständnis, Rechtschreibung und Allgemeinwissen. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird geprüft.
„Selbstverständlich muss ein Tischler eine praktische Ader haben“, erklärt Paul-Adolf Knieps, Prüfungsausschussvorsitzender der Innung. „Aber Köpfchen gehört eben auch dazu. Hier setzt unser Test an.“
Jeder Teilnehmer bekommt nach dem Test ein Zertifikat mit seinen Ergebnissen. Es gibt Auskunft über die prinzipielle Eignung und rät unter Umständen dazu, Wissenslücken zu schließen und zur besseren Entscheidungsgrundlage ein Praktikum zu absolvieren. Dem, der den Test nicht besteht, wird empfohlen, die Berufswahl noch einmal zu überdenken. „Manche Jugendliche bringt das vielleicht auf den Boden der Tatsachen zurück“, erklärt Robert Klein. „Gerade das kann aber hilfreich sein. Denn natürlich bedeutet ein nicht bestandener Test nicht das Ende. Vielmehr wollen wir Wackelkandidaten dazu anspornen, sich in der Schule mehr anzustrengen und bessere Leistungen zu zeigen. Dann haben sie bei uns auf jeden Fall gute Chancen.“ Sinnvoll ist der Test auch für die Tischlereien. Denn mit dem Zertifikat können sich die Teilnehmer bei ihnen um eine Lehrstelle oder ein Praktikum bewerben. Die Betriebsinhaber haben so gute Anhaltspunkte, welche Voraussetzungen ein Bewerber mitbringt. „Durch die sinkenden Schülerzahlen werden die Auszubildenden langsam knapp“, erklärt Klein. „Umso wichtiger ist es, freie Lehrstellen mit geeigneten Leuten zu besetzen. Unser Test verringert die Wahrscheinlichkeit, dass eine Tischler-Lehre vorzeitig abgebrochen wird.“ Die Aktion der Schreiner-Innung Ahrweiler ist eingebettet in die bundesweite „Woche des Eignungstests“ des Tischler- und Schreinerhandwerks.
Weitere Informationen bei der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler, Elke Zentner, Wilhelmstraße 20, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 40 35, E-Mail: zentner@khs-ahrweiler.de
–> Anmeldung über die Schule bei Ralf Breuer oder Johannes Morschhausen – bis zum 10.11.16

Die Schulsanitäter übten auch das Anlegen eines Stifnecks
Die Schulsanitäter der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler und ihre Ausbilder planen jedes Jahr an einem Fortbildungswochenende ihre medizinischen Kenntnisse zu erweitern. Leider war es diesmal nicht möglich ins Schulungshaus nach Burg Vogelsang im Nationalpark Eifel zu fahren. Daher haben die beiden Ausbilder, Karin und Heribert Gerstenmeyer, beschlossen alle Schulsanitäter unserer Schule zu sich nach Hause einzuladen.
Im Anschluss an den Freitagvormittag in der Schule gab es noch in der Schule eine erste theoretische Ausbildungseinheit „Chronischer Erkrankungen im Kindesalter“, diesmal über Diabetes mellitus (Zuckererkrankungen). Die Schulsanitäter erfuhren vieles über das entsprechende Krankheitsbild und dessen mögliche Folgen, die damit verbundenen Gefahren und die Herausforderungen für den Schulsanitätsdienst sowie die möglichen vorbeugenden Maßnahmen für junge Menschen. Danach ging´s mit PKWs zu unserem Übernachtungsquartier bei Gerstenmeyers.
Bei durchwachsenem Wetter folgten dort zuerst mal im Garten eine kleine Kuchenpause aus der Schulküche von Frau Fischer-Rockel und dann die ersten praktischen Ausbildungseinheiten mit Verletztendarstellern. Innerhalb des Ortes mussten wir per Orientierungssuche verschiedene Stationen anlaufen und in Zweierteams die „Verletzten“ behandeln und betreuen, per Funk „Hilfe“ organisieren und sogar einen echten Patienten verarzten.

Heribert Gerstenmeyer beim Erklären von Erste Hilfe-Maßnahmen
Bevor abends am Lagerfeuer das Grillgut brutzelte, baute eine Gruppe wegen der Schlechtwetterlage die Schlafgelegenheiten zum Übernachten in der Garage auf, eine gute Alternative zum Zelten im Garten, die anderen fanden ihren Schlafplatz im Haus. Dank der vielen Spenden der Eltern und von Familie Gerstenmeyer fiel das Abendessen recht umfangreich aus. Zwischendurch übten die erfahrenen Sanis Nils und Hendrik mit den Neulingen im Garten noch einmal Blutdruck, Puls- und Sauerstoffsättigungmessen, die Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung an unserer „Anne“.
Eine Nachtwanderung mit vielen Glühwürmchen und einem sportlichen Zwischenstopp am Spielplatz des Trimm-dich-Platzes rundete den Tag ab und alle fielen nach Mitternacht müde in unsere Schlafplätze.
Eine theoretische Einheit über angeborene Herzfehler und Herzerkrankungen rundete den Vormittag ab, bevor wir eine Einweisung über die Handhabung und Bedienung der Funkgeräte erhielten.
Es war ein schöner, lustiger, abwechslungsreicher und lehrreicher Übernachtungsausflug. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und jede Menge Möglichkeiten an realistischen Beispielen, die im Schulalltag immer wieder vorkommen, die Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen.
Im Anschluss an dieses lehrreiche Wochenende und die vielen Freitagnachmittags-Unterrichtseinheiten im Laufe des Schuljahres 2015/2016 erhielten die Schulsanitäter für die erfolgreiche Teilnahme an der “Erweiterten Erste Hilfe“ eine Bescheinigung des Malteser Hilfsdienstes e.V.














