Anwärterin der Boeselager-Realschule unterstützt pädagogischen Ansatz der Dokumentationsstätte Regierungsbunker

Realschullehramtsanwärterin Heike Fournier übergibt ihre Examensarbeit über den “Regierungsbunker” Dr. Wilbert Herschbach, dem Leiter der Dokumentationsstätte
Im Rahmen der Ausbildung zur Realschullehrerin entschied sich Heike Fournier ihre Examensreihe über den Bunker zu verfassen.
Die Nähe zu diesem einmaligen Bauwerk und die faszinierende geschichtliche Einbettung nutzte sie, um den Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse einen lebendigen Eindruck der Zeit des „Kalten Krieges“ zu vermitteln.
In insgesamt zwölf Unterrichtsstunden wurde die Entstehung, die Nutzung und die letztendliche Aufgabe des Regierungsbunkers mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet. Innerhalb der Reihe wurde der Bunker zudem zweimal besucht, eigenständig erkundet und es wurden sogar Zeitzeugen befragt.
Nach der Fertigstellung der Examensreihe und der Beendigung der Ausbildung übergab Frau Fournier ihre Examensarbeit in die Hände Herrn Herschbachs und formulierte dabei ihre Hoffnung, dass viele weitere Pädagogen diese nutzen und den Bunker als wunderbare Möglichkeit erkennen Geschichte für Schüler lebendig zu machen.
Herr Herschbach und Frau Hollunder bedankten sich für das Engagement und die freundliche Bereitstellung der praktischen Arbeit, die auch ihre Arbeit für den Bunker unterstützt.
Hier geht’s zum Artikel über das Unterrichtsprojekt… –>
10a erkundet Regierungsbunker in Ahrweiler

Der Vertreter der DKMS Günter Jacobs, Schulleiter Klaus Dünker und die Projekt-Leiterin Heike Fournier mit den Projektteilnehmern
Während der Projektwoche der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler fanden sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6, 9 und 10 zusammen, um in den Projekten „Unsere Hände helfen“ und „Wir fertigen Modeschmuck an“ praktische und sehenswerte Kleinigkeiten zu kreieren.
Bereits im Vorfeld der beiden Projekte wurde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern darüber beraten, für welches Projekt der erzielte Verkaufsgewinn eingesetzt werden sollte. Durch die Erfahrung, die bereits eine Lehrerin im persönlichen Umfeld mit Leukämie machte, entschieden sich die Projektteilnehmer für die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspender-Datei.
Mit Hilfe dieser Datei können potenzielle Stammzellenspender schneller mit den Patienten in Kontakt treten und so wurden schon viele Leben gerettet.
Mit Feuereifer wurde in den drei Tagen der Projektwoche gebastelt, laminiert, Perlen aufgereiht und geschnitten. Am Ende gab es eine Fülle von wunderschönen Lesezeichen, Windlichtern, Flaschendekorationen, Halsketten, Haarspangen etc.
Die Besucher konnten sich gar nicht entscheiden als der Verkauf losging.
Am Ende konnten der DKMS 350,00 € gespendet werden. Dieses Geld ermöglicht dem Verein, Typisierungen zu finanzieren und so weitere Menschen in die Datei aufzunehmen.









