Schulsanitätsdienst der Boeselager-Realschule bildete sich fort

Bei der Simulation eines Großunfalls wird die Zusammenarbeit der Helfer geprobt

Bei der Simulation eines Großunfalls wird die Zusammenarbeit der Helfer geprobt

Am zweiten Oktoberwochenende verbrachten 21 Schülerinnen und Schüler der Schulsanitätsdienste (SSD) der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler, des Bischöflichen Cusanus Gymnasium Koblenz und des Johannes-Gymnasiums Lahnstein drei Tage im Jugend-, Natur- und Umweltbildungshaus des DRK in Vogelsang im Nationalpark Eifel, um eine Fortbildung Rund um den Schulsanitätsdienst zu erleben. „Helfen lernen und sich einsetzen für die anderen, soziales Engagement für Mitschülerinnen und Mitschüler“- lautete das Motto dieses Lehrgangs.

Unter der Leitung von Heribert Gerstenmeyer, unterstützt von den  DRK Ortsvereinen Kall und  Schleiden und den Maltesern Nettersheim, konnten die jugendlichen Schulsanitäter ihr  medizinisches Wissen erweitern, um die Erstversorgung an ihren Schulen zu gewährleisten. Dabei wurden an schulnahen Fallbeispielen und realistischen Unfallbeispielen die Basics der Ersten Hilfe, schnelles und sachliches Erkennen der Unfallsituation sowie eine umfassende Mitteilung an die Rettungsleitstelle und die fachgerechte Anwendung der Erste-Hilfe-Maßnahmen für die Verletzten in der weiten Landschaft des Nationalparks eingeübt und vertieft.

Hendrik beim Blutdruckmessen eines Unfallopfers

Hendrik beim Blutdruckmessen eines Unfallopfers

Zusammen mit der Realschullehrerin und Malteser-Ausbilderin Karin Ermert und den Malteserausbilderinnen der beiden Gymnasien Frau Link und Frau Schäfer konnten die jungen Ersthelfer beim Stationenlernen ihr Wissen erweitern und ihre Teamfähigkeit schulen.

Inhalte waren sowohl internistische Notfälle als auch Immobilisationsmaßnahmen (Ruhigstellung von Körperteilen), wie z.B. das Anlegen eines Sam-Splint oder Stifneck bei  Verletzungen. Als weitere Themen standen die psychosoziale Notfallversorgung sowie auch die realistische Unfalldarstellung mit drei Verletzten auf dem Programm. Nach der Besichtigung von Kranken- und  Rettungswagen sowie das Einüben der Patientenübergabe konnten alle interessierten Schüler unter der fachkundigen Führung bei diesem fiktiven „Massenunfall“ Erste Hilfe leisten, dem auf Vogelsang stationierten Rettungsteams  des DRK und dem  Maltesereinsatzteams über die Schulter schauen und beim Abtransport der „Patienten“ helfen.

Natürlich standen auch Freizeitaktivitäten, wie z.B. eine Entspannungspause im Vogelsanger Schwimmbad, ein Kurzbesuch auf der Gemündener Kirmes inklusive Höhenfeuerwerk und viele Gemeinschaftsspiele auf dem Programm.

"Übung macht den Meister" - hier über Nils die Seitenlage

“Übung macht den Meister” – hier über Nils die Seitenlage

„Ganz klasse finden wir, dass die Schülerinnen und Schüler in der Schulzeit ihre Pausen und jetzt hier einen großen Teil ihrer Freizeit opfern, um sich als Schulsanitäter zu engagieren und weiterzubilden. Leider  ist dies heutzutage nicht selbstverständlich. Unsere Schulsanitäter bringen sich täglich zum Wohle der Mitschüler und Lehrer ein“, hoben die SSD-Leiterin Karin Ermert und der Schulungsleiter Heribert Gerstenmeyer besonders hervor.

Ein Höhepunkt neben der Ausbildung war die Führung durch das ehemalige belgische Militärgebiet auf dem Gelände der ehemaligen „NS-Ordensburg Vogelsang“ und die schülergerechte Führung durch das größte Rotkreuz-Museums Europas durch Rolf Zimmermann. Die zentralen Ausstellungen sind der Auseinandersetzung mit den Menschenrechten, dem humanitären Völkerrecht sowie der Geschichte und internationalen Arbeit der Rotkreuz-Bewegung gewidmet. Hier stellte sich schnell heraus, dass sich die Grundgedanken des Roten Kreuzes und der Malteser sowie andere Hilfsorganisationen kaum unterscheiden.

Text: Karin Ermert

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Diözesanausbildungsreferent Matthias Krämer überreicht der Leiterin des Schulsanitätsdienstes der Boeselager-Realschule, Karin Ermert, einen Notfallrucksack

Diözesanausbildungsreferent Matthias Krämer überreicht der Leiterin des Schulsanitätsdienstes der Boeselager-Realschule, Karin Ermert, einen Notfallrucksack

Am 18.01.2014 öffnete die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler die Türen für alle Neugierigen und vor allem auch für die zukünftigen Schüler. Dabei hatten die Besucher auch die Gelegenheit einmal praktisch den Schulalltag zu erleben. So stellte sich auch der Schulsanitätsdienst der Boeselager-Realschule vor. Interessierte Schüler und Gäste konnten unter anderem ihr Erste-Hilfe-Wissen bei einem Quiz testen und den Schulsanitätern über die Schultern sehen.

Seit über einem Jahr werden die Schüler des SSD von ihrem Malteser-Ausbilder Heribert Gerstenmeyer aus Mechernich unterrichtet. Dabei hat der erfahrene Rettungsassistent den Schülern Grundwissen in Erster Hilfe und Sanitätswesen, Betreuung und Einsatztaktik .

Am Tag der offenen Tür konnten die Schulsanitäter noch einmal einige Themen intensiv vertiefen und an praktischen Beispielen üben

Am Tag der offenen Tür konnten die Schulsanitäter noch einmal einige Themen intensiv vertiefen und an praktischen Beispielen üben

Von Anfang an unterstützten die Malteser aus Koblenz den SSD, so auch an diesem Tag mit einem Rettungsfahrzeug. Dieses konnten alle interessierten Schüler und Gäste unter der fachkundigen Führung des Stadtbeauftragen Kai Sattler und des Rettungssanitäters Andreas Diede besichtigen.
Damit die SSD auch in Zukunft ihren Dienst nicht nur in den Räumen des Krankenzimmers versehen können, überreichte der Diözesanausbildungsreferent Matthias Krämer aus Trier der Schule einen Notfallrucksack, dessen Inhalt die Schulsanitäter sofort mit ihren beiden Ausbildern begutachteten und an Hand von Fallbeispielen testeten.

„Ganz klasse finden wir, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Pausen und einen Teil ihrer Freizeit opfern, um sich als Schulsanitäter zu engagieren. Leider ist dies heutzutage nicht selbstverständlich. Unsere Schulsanitäter bringen sich täglich zum Wohle der Mitschüler und Lehrer ein“, hoben der Ausbilder Heribert Gerstenmeyer und die SSD-Leiterin Karin Ermert besonders hervor. Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule ist stolz auf ihre Schulsanitäter, die im laufenden Schuljahr bereits über 100 kleine und mittlere Verletzungen und gesundheitliche Probleme im Rahmen ihres täglichen Dienstes fachgerecht und kompetent behandelten.

Info: Die Schulsanitätsdienst-AG trifft sich im 2. Schulhalbjahr 2013/2014 jeden Montag in der 7. Stunde (13:15 bis 14:00 Uhr), um sich gemeinsam fortzubilden, Fallbeispiel aus den aktuellen Diensten zu besprechen und Organisatorischen zur Präsenz im Schulalltag zu klären. Interessierte Schülerinnen und Schüler ab dem 7. Schuljahr können im Februar gerne dazukommen und sich nach vielleicht zu der Schulsanitätsdienst-AG anmelden. Denn auch dieses Jahr können, wie in den letzten beiden Jahren, neue Schulsanitäter gemeinsam mit dem Wahlpflichtfachkurs Sport an zwei Nachmittagen in Erste-Hilfe bei uns an der Schule ausgebildet werden.

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Malteser Hilfsdienst lehrte 1. Hilfe

On 20. Mai 2012, in 50 Jahre RSAW, Projekte, by Ralf Breuer
Malteser Hilfsdienst

Karin Ermert, Christian Trimborn, Heribert Gerstenmeyer, Klaus Dünker, Kai Sattler und Andreas Diese (v.l.n.r.)

Im Rahmen der Projektwoche zum 50-jährigen Jubiläum der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler wurde auch ein Projekt “Erste Hilfe” durchgeführt.
Aufgrund der Tatsache, dass der Namensgeber der Schule, Philipp Freiherr von Boeselager, einer der Mitbegründer des “Malteser Hilfsdienstes” war, lag es nahe, diese Organisation um Hilfe zur Durchführung eines solchen Projektes zu fragen.

An drei Tagen wurden fast 30 Schülerinnen und Schüler angeleitet, wie sie sich als Ersthelfer in einer Unfallsituation zu verhalten haben, um 1. Hilfe zu leisten. Dazu gehörten Maßnahmen beim Auffinden eines Notfallbetroffenen, Basischeck, Behandlung von Bewusstlosen, Verbände anlegen, Beatmen oder auch  Herzmassage. Auch wurde den Teilnehmern ein Rettungswagen vor Ort gezeigt.

Das Projekt “Erste Hilfe” leiteten Heribert Gerstenmeyer und Claudia Helle von den Maltesern Mechernich in Kooperation mit den Maltesern Koblenz.

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