Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer vor dem Rheinischen Landesmuseum in Bonn

Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer vor dem Rheinischen Landesmuseum in Bonn

Die Klasse 5c der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler besuchte zusammen mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer und ihrer Kunstlehrerin Selena Freitag im Rahmen des Kunstunterrichts die Ausstellung über den Schmuck der Römer und einen Bernstein-Workshop im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.

Nach dem Gang durch die Sonderausstellung „Evas Beauty Case – Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten“ erhielt jeder Schüler bei dem Workshop „Bernsteinwerkstatt“ einen rohen Klumpen Bernstein, eine Feile und Schmirgelpapier und sollte daraus den goldig leuchtenden Anhänger erschaffen, wie jeder ihn aus Schmuckläden kennt.

Der Workshopleiter erklärt die Vorgehensweise...

Der Workshopleiter erklärt die Vorgehensweise…

Hier war dann die Fingerfertigkeit der Fünftklässler gefragt: Zuerst musste der Klumpen mit der Feile in die gewünschte Form geschliffen werden. Danach kamen zwei Sorten Schmirgelpapier zum Einsatz, um die Oberfläche schön glatt und geschmeidig zu schmirgeln. Jetzt ließ sich das kostbare Kleinod schon langsam erahnen, aber vom goldigen Glanz noch keine Spur. Zum Schluss mussten die Schmuckstücke mit einer eingeölten Lederhaut blank poliert werden. Und endlich erstrahlte der ehemalige dunkle Klumpen in seinen typisch leuchtenden Goldtönen. Mancher Stein entpuppte sich als Schmuckstück mit vielen andersfarbigen Einschüssen.

Konzentriertes Arbeiten am Bernsteinschmuck

Konzentriertes Arbeiten am Bernsteinschmuck

Am Ende erhielt jeder Schüler vom Leiter des Workshops „Bernsteinwerkstatt“ noch eine Lederschnur, um sich seinen Bernstein umzuhängen und so werden die jungen Boeselager-Realschüler dank dieses Erinnerungsstückes noch lange an den Besuch im Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler zurückdenken.

Das Erinnerungs-Schmuckstück

Das Erinnerungs-Schmuckstück

 

(Infos & Fotos: Selena Freitag)

Tagged with:
 
Neu: Schwerpunkt „Künstlerisches Gestalten“ an der Boeselager-Realschule

Neu: Schwerpunkt „Künstlerisches Gestalten“ an der Boeselager-Realschule

Seit Beginn des Schuljahres 2015/16 hat die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus in Ahrweiler zwei neue Schwerpunkte: Zum einen wurde erstmals mit der Klasse 5d eine sogenannte Sportklasse eingerichtet, zum anderen gibt es eine neue Schwerpunktsetzung im Fachbereich Bildende Kunst, wo für Schüler mit besonderer künstlerischer Neigung zusätzliche Projekte, z.B. ein Kunstatelier, am Nachmittag angeboten werden.

Schwerpunkt „Künstlerisches Gestalten“ an unserer Schule

Der Schwerpunkt „Künstlerisches Gestalten“ an unserer Schule wird im Fach Bildende Kunst und im schuleigenen Wahlfach angeboten. Aufgrund des großen Interesses hat die Boeselager-Realschule das künstlerische Angebot schulintern erweitert und erstmals seit diesem Schuljahr das Kunstatelier für die Klasse 5 eingerichtet.

Thea Thomasch ist einer der BK-Lehrerinnen, die auch die AG "Künstelerisches Gestalten" betreut

Thea Thomasch ist einer der BK-Lehrerinnen, die auch die AG “Künstelerisches Gestalten” betreut

Für die Fünftklässler dient das Kunstatelier als Vorbereitung für die Kunstklasse ab Klassenstufe 7. Inhalte sind praktisches Arbeiten und Kennenlernen verschiedener Materialien, Ausprägung und Vertiefung von malerischen und zeichnerischen Gestaltungsprozessen und Verfeinerung der eigenen gestalterischen Wahrnehmung. Das Anfertigen unterschiedlicher Arbeiten, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Bild und das Sprechen über Gestaltungsmöglichkeiten werden nachmittags in zwei Unterrichtsstunden individuell gefördert.

Interessierte Schüler aus der 10. Klassenstufe werden eingesetzt, um die Lehrkräfte bei Bedarf zu unterstützen und den jüngeren Schülern praktisch und gestalterisch zu helfen. Zusätzlich sollen sie über den Abschluss des Wahlfaches „Künstlerisches Gestalten“ hinaus individuell gefördert werden und sich dabei intensiver mit praktischen bildnerischen Prozessen auseinandersetzen. Angedacht sind besonders der Bereich Zeichnen in Form eines Zeichenkurses und Malerei, auch experimentelles Arbeiten mit Acryl-/Ölfarben.

Alle Schüler sollen Freude am praktischen Gestalten entwickeln und dabei auch verschiedenste Materialien kennen lernen. Der Schwerpunkt des Kunstateliers liegt auf offenem, spielerischem Arbeiten. Beim Arbeiten sollen Haptik, Farbwahrnehmung und räumliche Wahrnehmung, Geschicklichkeit und das Beachten von Gesetzmäßigkeiten räumlicher Konstruktionen geschult werden. Des Weiteren werden verschiedene Bereiche der Grafik experimentell erprobt und mit unterschiedlichen Materialkombinationen angewandt.

„Boeselager-Realschule kann Kunst“

On 26. Januar 2015, in Projekte, by Ralf Breuer
Ein Tor aus Papier? Und das hält auch noch? (Zumindest beim 2. Versuch!)

Ein Tor aus Papier? Und das hält auch noch? (Zumindest beim 2. Versuch!)

Zu sehen war das „Tor zur Kunst“, die Konstruktion aus gedrehtem Zeitungspapier am Tag der Offenen Tür der Philipp Boeselager Realschule plus. Große Leute mussten sich schon bücken, um durch das Tor zu den meisten Stellwänden der Kunstausstellung und der Ausstellung des Wahlpflichtfaches Technik und Naturwissenschaft zu kommen.

Schülerarbeit als Ausstellungsstück

“Assemblage” – Schülerarbeit als Ausstellungsstück

Der Fachbereich Kunst zeigte hier eine breite Auswahl an Schülerarbeiten sowohl der Orientierungsstufe, der Sekundarstufe I als auch des Berufsreifezweiges. Quer durch alle Klassenstufen wurde deutlich, wie vielfältig die Themen und auch Techniken des Kunstunterrichtes sind und auch, zu welchen schönen gestalterischen Leistungen Schüler kommen können. Die Ausstellungsaufbauer waren selbst von ihrer Ausstellung ganz begeistert.

Die jungen Künstler am Werk...

Die jungen Künstler am Werk…

Das Wahlfach Künstlerisches Gestalten, welches die Schwerpunktsetzung der Schule im künstlerischen Bereich in besonderer Weise ermöglicht, war natürlich in der Ausstellung gut vertreten: Zeichnungen nach der Natur oder dem Modell mit Bleistift oder Kohle, Pastellzeichnungen, Mehrfarb-Linoldrucke, Materialbilder in Anlehnung an die Moderne Kunst zeigten die praktischen Ergebnisse einer intensiveren Beschäftigung mit Kunst. Auch das „Tor zur Kunst“ entwickelte sich aus dem Unterricht im Künstlerischen Gestalten.

Text: Dorothea Thomasch & Fotos: Johannes Morschhausen

Tagged with: