Die beiden Lehrerinnen Karin Gerstenmeyer und Marion Bach mit  selbst "verarzteten" Kursteilnehmern

Die beiden Lehrerinnen Karin Gerstenmeyer und Marion Bach mit selbst “verarzteten” Kursteilnehmern

In der letzten Woche vor den Sommerferien wurden alle Sechstklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in Erster Hilfe unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler erlernten im dreistündigen Crash-Kurs bei Karin Gerstenmeyer, der Leiterin der AG Schulsanitätsdienst, wie wichtig Erste Hilfe ist und dass ohne ihre Hilfe kein Rettungsdienst am Unfallort eintreffen kann. Beim Thema Rettungskette wurde den Schülern klar, dass Eigenschutz und Absicherung sowie Teamwork eine wesentliche Voraussetzung beim Helfen sind. Die fünf W-Fragen der Notruf-Alarmierung konnten die Kids in Kleingruppen üben.

Nach der Atemüberprüfung galt es, einen bewusstlosen Patienten in die Seitenlage zu drehen und dem Schulsanitäter Elias bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung eines Dummy-Patienten mit Atemstillstand zu assistieren.

Schulsanitäts-Urgestein Nils Piel demonstriert Erste-Hilfe-Maßnahmen

Schulsanitäts-Urgestein Nils Piel demonstriert Erste-Hilfe-Maßnahmen

Ganz besonders viel Spaß machte die „Symphonie in Mull –> falsch gewickelt“. Hier durften die Schüler Pflaster kleben, einfache Verbände, Druckverbände und Armschlingen anlegen oder simulierte Knochenbrüche schienen. So war jeder Teilnehmer am Ende der drei Unterrichtsstunden in irgendeiner Art und Weise verbunden, verklebt oder eingewickelt.

Zum Abschuss lösten die Schülerinnen und Schüler ein Erste-Hilfe-Quiz und erhielten von der Malteser-Ausbilderin Karin Gerstenmeyer ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme.

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Diözesanausbildungsreferent Matthias Krämer überreicht der Leiterin des Schulsanitätsdienstes der Boeselager-Realschule, Karin Ermert, einen Notfallrucksack

Diözesanausbildungsreferent Matthias Krämer überreicht der Leiterin des Schulsanitätsdienstes der Boeselager-Realschule, Karin Ermert, einen Notfallrucksack

Am 18.01.2014 öffnete die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler die Türen für alle Neugierigen und vor allem auch für die zukünftigen Schüler. Dabei hatten die Besucher auch die Gelegenheit einmal praktisch den Schulalltag zu erleben. So stellte sich auch der Schulsanitätsdienst der Boeselager-Realschule vor. Interessierte Schüler und Gäste konnten unter anderem ihr Erste-Hilfe-Wissen bei einem Quiz testen und den Schulsanitätern über die Schultern sehen.

Seit über einem Jahr werden die Schüler des SSD von ihrem Malteser-Ausbilder Heribert Gerstenmeyer aus Mechernich unterrichtet. Dabei hat der erfahrene Rettungsassistent den Schülern Grundwissen in Erster Hilfe und Sanitätswesen, Betreuung und Einsatztaktik .

Am Tag der offenen Tür konnten die Schulsanitäter noch einmal einige Themen intensiv vertiefen und an praktischen Beispielen üben

Am Tag der offenen Tür konnten die Schulsanitäter noch einmal einige Themen intensiv vertiefen und an praktischen Beispielen üben

Von Anfang an unterstützten die Malteser aus Koblenz den SSD, so auch an diesem Tag mit einem Rettungsfahrzeug. Dieses konnten alle interessierten Schüler und Gäste unter der fachkundigen Führung des Stadtbeauftragen Kai Sattler und des Rettungssanitäters Andreas Diede besichtigen.
Damit die SSD auch in Zukunft ihren Dienst nicht nur in den Räumen des Krankenzimmers versehen können, überreichte der Diözesanausbildungsreferent Matthias Krämer aus Trier der Schule einen Notfallrucksack, dessen Inhalt die Schulsanitäter sofort mit ihren beiden Ausbildern begutachteten und an Hand von Fallbeispielen testeten.

„Ganz klasse finden wir, dass die Schülerinnen und Schüler ihre Pausen und einen Teil ihrer Freizeit opfern, um sich als Schulsanitäter zu engagieren. Leider ist dies heutzutage nicht selbstverständlich. Unsere Schulsanitäter bringen sich täglich zum Wohle der Mitschüler und Lehrer ein“, hoben der Ausbilder Heribert Gerstenmeyer und die SSD-Leiterin Karin Ermert besonders hervor. Die Schulgemeinschaft der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule ist stolz auf ihre Schulsanitäter, die im laufenden Schuljahr bereits über 100 kleine und mittlere Verletzungen und gesundheitliche Probleme im Rahmen ihres täglichen Dienstes fachgerecht und kompetent behandelten.

Info: Die Schulsanitätsdienst-AG trifft sich im 2. Schulhalbjahr 2013/2014 jeden Montag in der 7. Stunde (13:15 bis 14:00 Uhr), um sich gemeinsam fortzubilden, Fallbeispiele aus den aktuellen Diensten zu besprechen und Organisatorisches zur Präsenz im Schulalltag zu klären. Interessierte Schülerinnen und Schüler ab dem 7. Schuljahr können im Februar gerne dazukommen und sich danach vielleicht zu der Schulsanitätsdienst-AG anmelden. Denn auch dieses Jahr können, wie in den letzten beiden Jahren, neue Schulsanitäter gemeinsam mit dem Wahlpflichtfachkurs Sport an zwei Nachmittagen in Erste-Hilfe bei uns an der Schule ausgebildet werden.

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Neu: Schulsanitätsdienst an unserer Schule

On 27. November 2012, in Schulsanitätsdienst, by Ralf Breuer

Schülerinnen und Schüler des neuen Schulsanitätsdienstes mit Andreas Diese vom Malteser Hilfsdienst e.V. und der betreuenden Lehrerin Karin Ermert

Seit einigen Wochen gibt es an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler einen Schulsanitätsdienst. Diese Gruppe von acht Schülerinnen und Schülern übernimmt in der Schule einen Teil Verantwortung für die Sicherheit der Mitschüler und Lehrer. Und dies ist nebenbei ganz im Sinne des Schulnamensgebers Philipp Freiherr von Boeselagers, der nämlich unter anderem auch Gründer des Malteser Hilfdienstes e.V. war.

Die acht Jugendlichen der Klassenstufen 6 bis 10 trafen sich mit der betreuenden Lehrerin Karin Ermert, dem Malteser-Ausbilder Andreas Diede und dem Rettungsassistent Heribert Gerstenmeyer an zwei Samstagen in der Schule, um eine gute Erstversorgung bei Unfällen in der Schule zu erlernen. Ganz wichtig ist dabei, dass die Schüler lernten Notfallsituationen richtig einzuschätzen, um die Betreuung von erkrankten oder verletzten Mitschülern im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu gewährleisten.

Voller Wissbegier und Tatendrang waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache und beherrschten sehr schnell die Grundkenntnisse, die beim Auffinden und Behandeln eines Unfallopfers zu beachten sind. Dabei lernten die Jugendlichen, wie sie bei kleinen Schürfwunde und Schnittverletzung einen Verband anlegen, wie Mitschüler mit Kreislaufproblemen richtig zu behandeln sind, das Alarmierungschema des Rettungsdienstes und viele andere wichtige lebensrettende Maßnahmen. Das Üben der Stabilen-Seitenlage bei Bewusstlosen und die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) an der Animationspuppe fand besonders viel Anklang. Der Schulsanitätsdienst wird im laufenden Schuljahr regelmäßig von Malteserausbildern aus Koblenz weitergebildet und betreut.

Ziele neben der sanitätsdienstliche Betreuung während der Unterrichtszeiten und in den Pausen sind auch die Unterstützung bei Schulsportfesten und Schulveranstaltungen, Mitwirkung bei Feuerschutz-Übungen an der Schule sowie Angebote bei Projekttagen (wie bereits im Mai diesen Jahres geschehen) und ähnlichen Unterrichtsprojekten.
Eine weitere Aufgabe wird in Zukunft auch die regelmäßige Überprüfung und Ergänzung des Erste Hilfe-Materials in den Fachbereichen und Sporthallen sowie des Schulsanitätsdienst-Materials sein.

Durch das Engagement im Schulsanitätsdienst und die Ausbildung in Erster Hilfe eignen sich die Schüler wichtige Schlüsselqualifikationen an, die sie auch in ihre Freizeit und ihrer weiteren Ausbildung einsetzen können.

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