Azubitage 2017 in Koblenz

Im Rahmen der Berufsorientierung „Fit für den Job“ organisiert die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler eine Fahrt zur größten Berufsinformationsmesse in unserer Region nach Koblenz.

Die Messe „azubi & studientage“ findet bereits zum 10. Mal in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Koblenz und der Industrie- und Handelskammer Koblenz.

Auf rund 3.400 Quadratmetern können sich Schüler der letzten beiden Jahrgänge aller Schularten in der Sporthalle Oberwerth über ihren Einstieg ins Berufsleben oder Studium informieren. Im persönlichen Gespräch oder in nachgebauten Arbeitsumgebungen haben sie die Gelegenheit, ihre Vorstellungen vom Wunschberuf zu überprüfen und Kontakte für spätere Bewerbungen zu knüpfen.

Begleitet werden die azubi- und studientage von einem umfangreichen Rahmenprogramm: Aussteller aus der Region berichten über Karrieren in ihrem Unternehmen, in Vorträgen und Seminaren gibt es die Möglichkeit, Ausbildungswege ganzer Branchen zu präsentieren oder konkrete Berufsbilder vorzustellen. In weiteren Workshops lernen die Jugendlichen, worauf es bei einer Bewerbung ankommt und können sich auf Eignungstests vorbereiten.

Termin der Messe: Fr/Sa, 28./29. April 2017, in der „ConlogArena” (ehem. Sporthalle Oberwerth)

  • rund 120 Unternehmen, Berufs- und Hochschulen, Behörden und Verbände präsentieren mehr als 350 Bildungsangebote “zum Anfassen”
  • Vorträge, Bewerbertrainings, Workshops zur Berufsorientierung und Entscheidungsfindung

Hier ein Youtube-Video über den Besuch der Messe 2015:

Für interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 9 bieten wir einen von uns betreuten Unterrichtsgang zu dieser Messe am Freitag, 28.04.2017, ab 09:30 Uhr an. Die beiden ersten Stunden ist normaler Unterricht.

Rückkehr wird gegen 17:30 Uhr am Bahnhof Ahrweiler sein. Die Kosten werden 7 € betragen. Anmeldeschluss ist Dienstag, 25.04.17.
Der versäumte Unterricht (3. bis 6. Stunde) muss nachgearbeitet werden. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl begrenzt – der Eingang der Anmeldung entscheidet…

Anmeldeformular

“Schulbank gegen Arbeitsplatz getauscht“

On 16. November 2015, in Berufswahl, Praktikum, by Ralf Breuer

Wie jedes Jahr im Herbst konnten 110 Realschülerinnen und -schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in den letzten zwei Wochen erste Einblicke in die Berufswelt sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Julian Zimmer lernte den Beruf Zweiradmechaniker in der Firma 4theBike kennen

Julian Zimmer (9e) lernte den Beruf Zweiradmechaniker in der Firma “4theBike” kennen

Julian Zimmer aus der Klasse 9e schnupperte zum Beispiel zwei Wochen in den Beruf des Zweiradmechanikers in der Firma “4theBike“, deren Geschäftsführer der über das Ahrtal hinaus bekannte Ex-Radprofi Björn Glasner ist, und Julian gefiel die Arbeit mit den Zweirädern sehr gut. Zusätzlich zur handwerklichen Arbeit an den Rädern erhielt er auch einen Blick in die Logistik, da 4the Bike auch einen Onlinehandel betreibt.

Carolin Rothbrust (ganz rechts) übte als Lehrerin für tänzerische Gymnastik einen Tanz ein

Carolin Rothbrust (ganz rechts) übte als Lehrerin für tänzerische Gymnastik einen Tanz ein

Mit Begeisterung absolvierte Carolin Rothbrust ihr Praktikum als Lehrerin für Tanz und tänzerische Gymnastik in der Tanzschule „Prima D“ in Niederzissen. Carolin leitete sogar eigenständig eine Tanzgruppe im  Alter von 9 bis 13 und übte mit den jungen Sportlerinnen einen Tanz zu Adeles „Hello“ ein. Sie kann sich gut vorstellen, nach der Klasse 10 eine schulische Ausbildung für diesen Bereich zu beginnen. „Es war eine ganz tolle Erfahrung, die Abläufe einer Tanzschule auch mal von einer anderen Seite zu sehen. Am meisten Spaß hat mir die Arbeit mit jüngeren Kindern gemacht“, so Carolin nach ihrem Praktikum.

Louis Baltes als Fahrzeuglackierer bei "capricorn Composite" mit seinem Betreuer André Schwarz

Louis Baltes als Fahrzeuglackierer bei “capricorn Composite” mit seinem Betreuer André Schwarz

Weit weg von der Schule waren die Zwillinge Louis und Eric Baltes, die ihr Praktikum bei der Firma „capricorn Composite“ in Meuspath am Nürburgring absolvierten. Bei „capricorn“ werden Hochleistungskomponenten für den Motorsport aus Faserverbundwerkstoffen entwickelt, gefertigt und beschichtet. Während Eric den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoffe kennenlernte, schnupperte sein Bruder Louis in den Beruf des Industrie-/Fahrzeuglackierers. Beide Boeselager-Realschüler fühlten sich von „capricorn“ sehr gut betreut. „Der Betrieb hat extra für uns einen Ablaufplan erstellt, damit wir alle Stationen der Fertigung auch kennenlernten“, so Eric.

Niklas Kaiser als Metallbauer bei Metallbau Woitik in Dernau beim Satinieren von Edelstahlrohren

Niklas Kaiser als Metallbauer bei Metallbau Woitik in Dernau beim Satinieren von Edelstahlrohren

Zwei anstrengende Wochen erlebte Niklas Kaiser, der in dieser Zeit den Beruf des Metallbauers bei der Firma “Metallbau Woitek” in Dernau kennen lernte. Dennoch zeigte sich Niklas positiv angetan von diesem Beruf: “Trotz der körperlichen Anstrengung habe ich mich auf jeden Tag gefreut, denn die Mitarbeiter haben mich gut betreut und der Job hat hat mir Spaß gemacht, vor allem die Arbeit an einem Edelstahlgeländer.”

Positives Praktikum als Eintrittskarte ins Berufsleben

„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so Breuer. Breuer empfiehlt seinen Schülern aber auch, noch weitere freiwillige Praktika zu absolvieren, um sich noch einen besseren Einblick in die Berufswelt zu verschaffen.
Sozialkundelehrerin Ines Stolz-Thomas, die über 30 Schüler betreute, zum Praktikum: „Viele Schülerinnen und Schüler haben das Praktikum als große Chance gesehen, erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. “

Methodentraining “Präsentieren des Praktikums”

Die Klasse 9e bei der Erstellung der Präsentation über das Praktikum

Die Klasse 9e bei der Erstellung der Präsentation über das Praktikum

In einem Methodentraining nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums unter Anleitung der Klassenleiter und Sozialkundelehrer mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen den Mitschülern vorgestellt. Das hat neben der Information über die unterschiedlichen Berufsbilder auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Nicky P. erstellt seine Powerpointpräsentation über die 2 Wochen Praktkum

Nicky P. erstellt seine Powerpointpräsentation über die 2 Wochen Praktkum

Berufsberatung durch außerschulische Institutionen

Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.” Die Termine der Berufsberaterin sind hier auf der Webseite unter dem Menüpunkt „Berufsberatung“ zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.

Der 2. Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zum Berufswahlprozess an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler bedankt sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben.

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Zwei Wochen Einblick in Berufswelt

On 28. November 2014, in Berufsorientierung, Berufswahl, Praktikum, by Ralf Breuer

Erste Einblicke in die Berufswelt konnten ca. 110 Schülerinnen und Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler vor Kurzem sammeln. Sie absolvierten ein zweiwöchiges Praktikum in Betrieben der Region Ahrweiler.

Moritz aus der Klasse 9d erhielt in seinem Praktikum als Winzer Tipps von Hubert Pauly, dem Präsidenten des Weinbauverbandes Ahr, wie die Reben zu beschneiden sind

Moritz aus der Klasse 9d erhielt in seinem Praktikum als Winzer Tipps von Hubert Pauly, dem Präsidenten des Weinbauverbandes Ahr, wie die Reben zu beschneiden sind

Von „Ich freue mich wieder auf die Schule“ bis zum „Oh, ich würde am liebsten direkt meine Ausbildung hier beginnen“ konnten sich die betreuenden Sozialkunde- und Klassenlehrer bei ihren Besuchen in den zwei Wochen viele Kommentare ihrer Schüler anhören.

In den Beruf des Einzelhandelskaufmannes bei Bürobedarf Schmieding in Bad Neuenahr schlüpfte Mike (9d) zwei Wochen und machte durchweg positive Erfahrungen. Besonders gefielen ihm die Gespräche mit Kunden und der freundliche Umgang mit den Kollegen: “Ich wurde vom ersten Tag an sehr nett aufgenommen – davor hatte ich vorher etwas Angst. Ich kann jedem, der gerne mit fremden Menschen spricht, ein Praktikum im Einzelhandel empfehlen.”

Ein farbenfrohes Praktikum erlebte Raphael (9d) als Chemikant bei Jansen Lacke in Ahrweiler: “Am besten fand ich, dass ich den kompletten Produktionsprozess von Lacken mal verfolgen konnte.”

Alexandra aus der Klasse 9d besuchte zwei Wochen lang die Grundschule St. Martin in Remagen und schnupperte dort in den Beruf der Sozialassistentin: „Es war ein interessanter Einblick in den Beruf der Sozialassistentin, aber ich möchte doch lieber nach der Klasse 10 noch Abitur machen und dann Lehrerin werden. Spannend war es, mal auf der anderen Seite der Klasse zu stehen.”

Leon (9e) und Marcel (9c) erlebten zwei interessante Wochen als Kfz-Mechatroniker des Rennstalls "Black Falcon" am Nürburgring

Leon (9e) und Marcel (9c) erlebten zwei interessante Wochen als Kfz-Mechatroniker des Rennstalls “Black Falcon” am Nürburgring

Eintrittskarte ins Berufsleben

„Das Betriebspraktikum hat an unserer Schule einen ganz hohen Stellenwert. In der heutigen Zeit ist eine überlegte und geplante Berufswahl enorm wichtig. Wir versuchen unsere Schüler ein Stück weit „fit für den Beruf“ zu machen. Ganz wichtig sind neben den praktischen Erfahrungen, wie sie durch Praktika gewonnen werden können, aber auch die Kontakte, die die Schüler dabei knüpfen“, so Berufswahlkoordinator und Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der auch die Bedeutung des Betriebspraktikums betont: „Die Schüler geben durch ihr Auftreten im Praktikum ihre Visitenkarte ab, durch die sie später auch einen Ausbildungsplatz bekommen können.“ Und nach Rücksprache mit den besuchten Betrieben sei diese Visitenkarte in den überwiegenden Fällen positiv gewesen, so dass das Praktikum für viele die Eintrittskarte ins Berufsleben sein könne, so Breuer. Breuer empfiehlt seinen Schülern aber auch, noch weitere freiwillige Praktika zu absolvieren, um sich noch einen besseren Einblick in die Berufswelt zu verschaffen.

Methodentraining

In einem Methodentraining nach dem Praktikum werden die Erfahrungen des Praktikums unter Anleitung der Klassenleiter und Sozialkundelehrer mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen den Mitschülern vorgestellt. Das hat neben der Information über die unterschiedlichen Berufsbilder auch den positiven Nebeneffekt, dass eine im Berufsleben wichtige Kompetenz, das Präsentieren, noch weiter eingeübt und erprobt wird.

Berufsberatung durch außerschulische Institutionen

Im Anschluss an das Betriebspraktikum werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler unter anderem auch durch die regelmäßige Berufsberatung durch die Arbeitsagentur auf ihrem Weg zum richtigen Beruf begleitet. Michaela Stahl von der Arbeitsagentur bestärkt die Schule im eingeschlagenen Weg der Berufsorientierung: “Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Praktikum für die Schüler sehr wichtig ist. Manch einer hat so auch schon durch dieses Praktikum eine erste Ausbildungsplatzzusage erhalten.”Die Termine der Berufsberaterin Michaela Stahl sind hier auf der  Webseite unter Berufsberatung zu finden. Neben diesen Sprechstunden werden die Schüler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler sowohl im Sozialkundeunterricht als auch im Deutschunterricht, wo vor allem das Erstellen von Bewerbungen eingeübt wird, in ihrem weiteren Berufswahlprozess unterstützt. Außerdem werden auch Exkursionen zu Berufsinfomessen in der Region unternommen.

Realschulkonrektor Johannes Morschhausen – in der Schulleitung für den Bereich der Berufsorientierung zuständig – zur Berufsorientierung an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler: „Zum Schulprofil der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus zählt eine intensive Vorbereitung auf das Berufsleben. Eine bessere Vorbereitung als das Eintauchen in den Berufsalltag gibt es wohl nicht. Aus diesem Grund absolvieren alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule ein zweiwöchiges Berufspraktikum, damit sie die Gelegenheit erhalten, einmal einen Beruf – und den damit verbundenen Zeiteinsatz – näher kennen zu lernen. Unterstützt werden diese praktischen Erfahrungen noch durch weitere berufsvorbereitende  Maßnahmen wie Bewerbertraining durch externe Fachleute, die Berufsinfobörse und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit.“

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege auch noch einmal bei allen Betrieben und deren Betreuern bedanken, dass sie unseren Schülern diesen Einblick in die Berufswelt ermöglicht haben!

Rekordteilnahme im 11. Jahr – Reges Interesse an Berufsinfomesse „Schule trifft Wirtschaft“ auch von Aussteller-Seite

Am Montag vor den Osterferien fand an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler die 11. Berufsinfobörse „Schule trifft Wirtschaft” statt. Bei dieser Veranstaltung im Rahmen des Berufsorientierungs-Paketes der Boeselager-Realschule „Fit für den Job“ präsentierten über 70 Vertreter der heimischen Wirtschaft, verschiedener Behörden und weiterführender Schulen – darunter auch einige Eltern und Ehemalige – den ca. 180 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 und der beiden Berufsreifeklassen der Jahrgangsstufe 8 zahlreiche Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten.

Schulleiter Klaus Dünker eröffnet die 11. Berufsinfobörse

Schulleiter Klaus Dünker eröffnet die 11. Berufsinfobörse

In seiner Begrüßung betonte Schulleiter Klaus Dünker die Bedeutung der Berufsorientierung an der Boeselager-Realschule, verwies auf die einzelnen Module und bedankte sich auch im Namen der Schüler bei den Gästen, die durch ihre Teilnahme an der Berufsinfobörse die Schule im Bemühen, den Jugendlichen bei der Berufsfindung behilflich zu sein, unterstützen.

Jede Menge Infos über Berufe und Schulen aus erster Hand

Eine Lanze für die handwerklichen Berufe brach Kreishandwerksmeister Frank Wershofen, der die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk aufzeigte. Wershofen stellte bei den Gesprächen fest, dass die Schüler leider oftmals keine Vorstellung vom Handwerk hätten, aber nach Erklärung und Aufklärung sehr erstaunt gewesen seien, wie denn die Tätigkeiten aussähen. So sei aus anfänglichem „Handwerk – Nein danke!” bei einigen ein ausbaubares Interesse entstanden.

Kreishandwerksmeister Frank Wershofen steht Rede und Antwort

Kreishandwerksmeister Frank Wershofen steht Rede und Antwort

Frank Wershofen wörtlich: „Wir denken, dass wir den ein oder anderen fürs Handwerk begeistern konnten. Es wurden Praktikumsplätze angeboten und bereits nähere Gespräche hierüber geführt. Sehr positiv fand ich, dass auch Schüler der 8. Klassen teilnahmen. Je früher man den jungen Leuten Informationen zukommen lässt, umso größer werden die Erfolge für unsere Handwerksunternehmen sein. Nicht nur der demografische Wandel wird uns in Zukunft zu schaffen machen. Wir haben auch ein gesellschaftliches Problem zu bewältigen. Alle müssen heute studieren und brechen dann irgendwann vielleicht auch ihr Studium ab.“ Wershofen wies die jungen Gesprächspartner auch auf die alternative Möglichkeit hin, erst einmal eine Ausbildung im Handwerk zu absolvieren und dann über den Meistertitel ebenfalls studieren zu können.

Der Ex-Schüler Thomas stellte das Handwerk des Gärtners vor

Der Ex-Schüler Thomas stellte das Handwerk des Gärtners vor

Auch der Leiter der Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler, Tino Hackenbruch, lobte die Informationsveranstaltung der Boeselager-Realschule: „Die Unternehmen brauchen qualifizierten Nachwuchs. Die Berufsinfobörse ist hierfür eine ideale Plattform, um direkt ein erstes Bild von Bewerber und Unternehmen zu erhalten – auch dank der engagierten Organisation der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler.”

IHK-Geschäftführer Dr. Bernd Greulich im Gespräch mit Schülerinnen

IHK-Geschäftführer Dr. Bernd Greulich im Gespräch mit Schülerinnen

Der Geschäftsführer der IHK Geschäftsstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dr. Bernd Greulich, stand den Schülern ebenfalls für Gespräche zur Verfügung und zeigte sich von diesem Modul der Berufsorientierung angetan: „Die Veranstaltung ist für die Schülerinnen und Schüler eine hervorragende Gelegenheit, sich aus erster Hand über Ausbildungsberufe zu informieren. Die große Zahl der anwesenden Unternehmen zeigt, dass die Betriebe Nachwuchs suchen. Die Schule verfolgt damit den richtigen Weg, die Jugendlichen und die Ausbildungsbetriebe miteinander in Kontakt zu bringen.“

Und genau dies ist auch die Intention der Infobörse: Die Jugendlichen sollen durch diese Form der messeartigen Präsentation im Austausch mit den Gästen „einen konkreten Einblick in bestimmte Berufe gewinnen – und möglicherweise erste Kontakte für ein Praktikum oder gar eine spätere Ausbildungsstelle oder einen Schulplatz herstellen, was in den Vorjahren auch schon funktioniert hat“ – so der Koordinator für Berufsorientierung der Boeselager-Realschule, Ralf Breuer, der die Veranstaltung gemeinsam mit dem 2. Konrektor Johannes Morschhausen organisierte. 

Peter und Julian, zwei Ex-Schüler, informierten über "grüne Berufe"

Peter und Julian, zwei Ex-Schüler, informierten über “grüne Berufe”

Johannes Morschhausen zeigte sich auch sehr zufrieden mit dem Ablauf der Infobörse und freute sich besonders über das Engagement der Eltern und ehemaligen Schüler, die sich an „Schule trifft Wirtschaft“ beteiligten, und deutete dies als ein Zeichen funktionierender Schulgemeinschaft über die Schulzeit hinaus. Außerdem betont er die Funktion der Börse als Kommunikationsforum: „Die Berufsinfobörse bietet Unternehmen und Schülern die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier wird der Grundstein für manches Praktikum und sogar manche Lehrstelle gelegt. Für uns als Schule ist es eine gute Gelegenheit Kontakte zu knüpfen bzw. zu intensivieren. Die Öffnung nach außen ist für Schulen enorm wichtig.” Diese Öffnung der Boeselager-Realschule zeige sich besonders in der guten Kooperation mit den außerschulischen Partnern wie der Handwerkskammer, der IHK oder der Agentur für Arbeit.

Auch capricorn, der neue Betreiber des Nürburgrings, sucht qualifizierten Nachwuchs

Auch capricorn, der neue Betreiber des Nürburgrings, sucht qualifizierten Nachwuchs

Auch bei der Zielgruppe der Bemühungen, den Jugendlichen, kam die 11. Berufsinfobörse der Boeselager-Realschule gut an. Vicky aus der 9b gefiel der Einblick in viele verschiedene Berufsbilder: „Das Blickfeld erweitert sich, da man auch Berufe entdeckt, für die man sich zuvor nicht interessiert hat bzw. die man noch nicht einmal kannte.“

Im "AgeMan" erfahren, wie ältere Menschen sehen und fühlen...

Im “AgeMan” erfahren, wie ältere Menschen sehen und fühlen…

Paul (9b) fand besonders gut, „dass man bei einigen Betrieben auch Sachen praktisch ausprobieren konnte“, so zum Beispiel beim Infostand des Seniorenheims St. Maria-Josef in Ahrweiler. „Hier konnte man den „Ageman“, einen Anzug, in dem man sich wie ein alter Mann fühlt, anziehen, um sich in die Lage eines alten Menschen hineinzuversetzen“, so der Neuntklässler. Mona (9b) fand die Veranstaltung auch gut, „weil die Schüler durch die Gespräche mit den Ausstellern lernen, wie man richtig kommuniziert und so auch die Angst vor Gesprächen mit Fremden verlieren können.“

Zahlreiche Gespräche wurden geführt

Zahlreiche Gespräche wurden geführt

Letzter Montag vor den Osterferien als fester Termin

Seit letztem Jahr findet Berufsinformationsbörse „Schule trifft Wirtschaft“ immer am letzten Montag vor den Osterferien statt. Wer Interesse hat, sich und sein Unternehmen oder bestimmte Berufsbilder im nächsten Jahr, am 23. März 2015, bei dieser Veranstaltung zu präsentieren, kann sich an die Schule wenden: post@boeselager-realschule.de oder 02641 97930.

 

Impressionen der Berufsinfomesse „Schule trifft Wirtschaft“ 2014:

 

Die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler möchte sich auf diesem Wege ganz herzlich bei den unterstützenden Unternehmen und Einrichtungen bedanken:

Akroplastic (Niederzisssen), AOK Gesundheitskasse Ahrweiler, Augenoptik Steins (Heimersheim), Bäderstark Sanitär/Heizung/Solar (Heimersheim), BBS Bad Neuenahr, BM Medienfachschule Köln, Bundeswehr, Capricorn Composite GmbH (Nürburgring),Chicorée-Treibbetrieb Münch (Gelsdorf), Debeka, dm-Markt Ahrweiler, Elektro Hoffmann (Bad Bodendorf), Finanzamt Ahrweiler, FOS Adenau, Gärtnerei Wershofen (Ahrweiler), Heribert Gerstenmeyer – Rettungssanitäter, Glasfachschule Rheinbach, Handwerkskammer Koblenz, HoT Sinzig, Hotel Hohenzollern (Ahrweiler), Industrie- und Handelskammer, Lacke Jansen P.A. (Ahrweiler), Klaes GmbH (Ahrweiler), Tino Hackenbruch – Leiter der Abteilung Wirtschaftsförderung des Kreises Ahrweiler, Kreisverwaltung Ahrweiler, Kreissparkasse Ahrweiler, Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Marienhausklinikum Bad Neuenahr, Olli´s Veranstaltungsservice, Polizei, Post AG, Restaurant Idille (Bad Neuenahr), Schreinerei Nelles (Ahrweiler), Seniorenheim St. Maria-Josef (Ahrweiler), Volksbank Rhein-Ahr-Eifel, Maurermeister Hansi Witch (Bad Neuenahr), Wolfcraft (Kempenich), ZF Sachs (Ahrweiler)

Besuch der “Azubitage” in Koblenz auch dieses Jahr ein gelungener Unterrichtsgang

Die Boeselager-Realschüler mit den beiden betreuenden Lehrern Johannes Morschhausen und Ralf Breuer sowie  Frans Louis Isrif , dem Organisator der Messe

Die Boeselager-Realschüler mit den beiden betreuenden Lehrern Johannes Morschhausen und Ralf Breuer sowie Frans Louis Isrif, dem Organisator der Messe

Im Rahmen der Berufsorientierung „Fit für den Job“ besuchte eine Gruppe von ca. 30 Schülerinnen und Schülern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler am 04. April 2014 die Messe “Azubitage” in Koblenz. Bei dieser größten Berufsinformationsmesse in unserer Region präsentieren knapp 100 Unternehmen, Berufs- und Hochschulen, Behörden und Verbände mehr als 200 Ausbildungs- und Studiengänge “zum Anfassen”.

Ab 10 Uhr ging’s mit der Bahn nach Koblenz, wo die Gruppe nach einer kleinen Stärkung in der Koblenzer City gerade in dem Moment die Sporthalle Oberwerth, in der die Messe untergebracht ist, erreichte, als die anderen Klassen bereits die Heimkehr antraten. So gab es für die Boeselager-Realschüler kein Gedränge mehr in der Halle und die Aussteller konnten sich viel Zeit für die Schülerinnen und Schüler von der Ahr nehmen, um ihnen die unterschiedlichsten Berufsbilder vorzustellen und schmackhaft zu machen.

Auch aus dem Kreis Ahrweiler waren einige Firmen bei dieser Messe vertreten und die beiden betreuenden Lehrer Johannes Morschhausen und Ralf Breuer freuten sich, sogar einige ehemalige Schüler der Boeselager-Realschule an den Messeständen begrüßen zu können, die nun schon selbst Werbung für ihre Berufe machten.

Neben praktischen Vorführungen, wie man als Mediengestalter mit wenigen Mausklicks ein professionelles Portraitbild gestalten kann, oder der praktischen Erfahrung, wie man an einer Supermarktkasse die Waren scannt, knüpften die Boeselager-Realschüler auch wichtige Kontakte mit potenziellen Arbeitgebern der Region.

Nach zahlreichen interessanten Gesprächen und mit vielen Informationen aus erster Hand kehrte die Gruppe der Boeselager-Realschüler am späten Nachmittag in Ahrweiler zurück – einige Schüler konnten sogar Praktika für die Sommerferien vereinbaren.

Organisiert wurde dieser Unterrichtsgang vom Sozialkundelehrer Ralf Breuer, der die Schülerinnen und Schüler für ihre Bereitschaft lobte, auch mal an einem Freitagnachmittag etwas für die Schule bzw. die Berufswahl zu machen: “Aber alleine die vereinbarten Praktika und die geknüpften Kontakte zu den Ausstellern, die ja fast alle ausbildende Betriebe sind, zeigten den Schülern, dass sich dieses Engagement für die eigene Berufswahl auch gelohnt hat”, so Breuer, der auch Koordinator für Berufsorientierung an der Boeselager-Realschule ist.

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