Im April fand an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler einmal Unterricht der ganz anderen Art statt: Immer wieder raste ein mit Fünftklässlern besetzter PKW über den Schulhof und machte Vollbremsungen – begleitet durch begeisterte Rufe der Zuschauer.

Die Klasse 5c mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer und der Formel für den Anhalteweg

Die Klasse 5c mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer und der Formel für den Anhalteweg

Geschehen war dies alles im Rahmen der ADAC-Aktion “Achtung Auto” unter Leitung von Peter Böhm, der die Verkehrserziehung der Schule durch diese Aktion tatkräftig unterstützte und den Kindern mit viel Spaß und sehr eindrücklich verdeutlichte, wie lange ein Auto schon bei geringer Geschwindigkeit benötigt, um anzuhalten.

Dass die Kinder dies schlecht einschätzen können, kann leider auch immer wieder beobachtet werden, wenn sie geradeso vor Autos oder Bussen über die Straße laufen.

Spielerisch erfuhren die Schüler am eigenen Leib, wie schwierig es ist sofort anzuhalten

Spielerisch erfuhren die Schüler am eigenen Leib, wie schwierig es ist sofort anzuhalten

Die “trockene” Theorie wurde sofort durch Übungen überprüft. So sprinteten die Mädchen und Jungen auf ein Signal hin los, um dann auf ein Zeichen des ADAC-Trainers hin schnellstmöglich zum Stehen zu kommen. Sie erkannten auf diese Weise  sehr schnell, dass neben dem reinen Bremsweg auch die Reaktionszeit (Reaktionsweg) eine große Rolle spielt und beide Faktoren zusammen den Anhalteweg ausmachen.

Durch den Wettbewerbscharakter wurde auch deutlich, dass der Anhalteweg sehr unterschiedlich sein kann. Die Formel “Reaktionsweg + Bremsweg= Anhalteweg” bleibt dadurch hoffentlich im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler.

Das Highlight: Jeder "erfuhr" den Bremsweg eines Autos mit dem ADAC-Trainer Peter Böhm als Fahrer

Das Highlight: Jeder “erfuhr” den Bremsweg eines Autos mit dem ADAC-Trainer

Höhepunkt der Aktion war dann die Fahrt im PKW, den ADAC-Trainer Peter Böhm durch eine Vollbremsung zum Stehen brachte. Selbstverständlich waren die Kinder bestens im Auto gesichert und nach dieser Aktion wird wohl kein Kind mehr unangeschnallt oder ohne passende Sitzerhöhung im Auto mitfahren.

Am Ende der zweitägigen Veranstaltung waren sich Lehrer und Schüler einig, dass diese tolle Aktion für die kommenden Fünftklässler unbedingt wiederholt werden müsse. Die Mädchen und Jungen der Klasse 5 hatten eine spannende Einführung in die Gefahren des Straßenverkehrs, die sie nun besser einschätzen können.

(Text: Marion Bach/Fotos: Michelle Maasch)

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Ideen gegen Mobbing

On 2. Mai 2017, in Prävention, Projekte, by Ralf Breuer

Ideen gegen Mobbing

Die Wanderausstellung der Opferschutz-Organisation Weisser Ring mit Schülerarbeiten zum Thema Mobbing macht in der Kreisverwaltung Ahrweiler Station.

Die Fotos, Plakate und ein selbstgedrehter Film wurden von Schülern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler gestaltet.

Die Werke sind bis 3. Mai im Foyer des Kreishauses zu sehen, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Wilhelmstraße 24-30.

Mobbing bedeutet, dass eine Person von anderen Menschen in ihrem Umfeld dauerhaft schikaniert, belästigt, bloßgestellt, beleidigt oder ausgegrenzt wird. Wer Mobbing über längere Zeit ausgesetzt ist, reagiert meist niedergeschlagen, mit Verlust des Selbstbewusstseins und kann erkranken. Dann ist tatkräftiges Handeln angesagt. Mit Einfallsreichtum und Eigeninitiative haben die Schüler entsprechende Ideen erarbeitet.

Der Weisse Ring mit seiner Außenstelle Ahrweiler kümmert sich unter anderem um solche Opfer. Zu ihrem 40. Jubiläum hat die Organisation gemeinsam mit der Boeselager-Realschule das Mobbingprojekt ausgeschrieben.

Pressemitteilung der Kreisverwaltung Ahrweiler

 

Klasse 8b und „Evas Beauty-Case”

On 30. April 2017, in Exkursionen, by Ralf Breuer

 
Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer vor dem Rheinischen Landesmuseum in Bonn

Die Klasse 5c der Boeselager-Realschule mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer vor dem Rheinischen Landesmuseum in Bonn

Die Klasse 5c der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler besuchte zusammen mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer und ihrer Kunstlehrerin Selena Freitag im Rahmen des Kunstunterrichts die Ausstellung über den Schmuck der Römer und einen Bernstein-Workshop im Rheinischen Landesmuseum in Bonn.

Nach dem Gang durch die Sonderausstellung „Evas Beauty Case – Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten“ erhielt jeder Schüler bei dem Workshop „Bernsteinwerkstatt“ einen rohen Klumpen Bernstein, eine Feile und Schmirgelpapier und sollte daraus den goldig leuchtenden Anhänger erschaffen, wie jeder ihn aus Schmuckläden kennt.

Der Workshopleiter erklärt die Vorgehensweise...

Der Workshopleiter erklärt die Vorgehensweise…

Hier war dann die Fingerfertigkeit der Fünftklässler gefragt: Zuerst musste der Klumpen mit der Feile in die gewünschte Form geschliffen werden. Danach kamen zwei Sorten Schmirgelpapier zum Einsatz, um die Oberfläche schön glatt und geschmeidig zu schmirgeln. Jetzt ließ sich das kostbare Kleinod schon langsam erahnen, aber vom goldigen Glanz noch keine Spur. Zum Schluss mussten die Schmuckstücke mit einer eingeölten Lederhaut blank poliert werden. Und endlich erstrahlte der ehemalige dunkle Klumpen in seinen typisch leuchtenden Goldtönen. Mancher Stein entpuppte sich als Schmuckstück mit vielen andersfarbigen Einschüssen.

Konzentriertes Arbeiten am Bernsteinschmuck

Konzentriertes Arbeiten am Bernsteinschmuck

Am Ende erhielt jeder Schüler vom Leiter des Workshops „Bernsteinwerkstatt“ noch eine Lederschnur, um sich seinen Bernstein umzuhängen und so werden die jungen Boeselager-Realschüler dank dieses Erinnerungsstückes noch lange an den Besuch im Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler zurückdenken.

Das Erinnerungs-Schmuckstück

Das Erinnerungs-Schmuckstück

 

(Infos & Fotos: Selena Freitag)

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Parallelschwung statt Parallelogramm

On 5. April 2017, in Ahrntal, Klausberg, Schulskifahrt, by Ralf Breuer

Über 20 Schüler und Lehrer der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler verbrachten vor den Osterferien eine gemeinsame Ski-Woche im Ahrntal/Südtirol. Bei größtenteils guten äußeren Wintersportbedingungen und Schneeverhältnissen lernten die Schüler den richtigen Umgang mit dem Carvingski.

Ganz hoch hinaus - am Gipfel des Klausbergs - wollte die Skigruppe von Steffi Schneider

Ganz hoch hinaus – am Gipfel des Klausbergs – wollte die Skigruppe von Steffi Schneider

Für den Organisator und “Chef” dieser Skitour, Markus Lochner, war es bereits die 11. Schulskifahrt ins Ahrntal. Lochner zeigte sich besonders froh, dass seine “Truppe sich die acht Tage sehr motiviert und diszipliniert” verhielt.

Noch unten im "Klausi-Land" - die Gruppe von Skilehrerin Johanna Flesch

Noch unten im “Klausi-Land” – die Gruppe von Skilehrerin Johanna Flesch

Untergebracht waren die Schülerinnen und Schüler der Boeselager-Realschule Ahrweiler im Gasthof Garber in St. Jakob (bei Steinhaus) im Ahrntal, wo sie abends nach einem anstrengenden Tag auf der Piste sehr gut verpflegt wurden.

Klausberg 2017

“Und hoch die Skier…!”

Die jährliche Schulskifahrt nach Südtirol ist eine Sportveranstaltung im Rahmen des schuleigenen Wahlfaches “Sport” und wird im Unterricht theoretisch und praktisch vorbereitet. So stehen als Vorbereitung auch Themen wie das Verhalten auf der Skipiste, Erste Hilfe und Gefahren durch den alpinen Skisport auf dem Stundenplan. Die Betreuer zeigten sich sehr zufrieden mit der Schulskifahrt 2017, so erlernten alle Anfänger die Grundtechniken des Skifahrens und trauten sich am letzten Tag auch alle roten Pisten runter.

Auch im nächsten Schuljahr steht diese Schulskifahrt wieder auf dem Stundenplan der Boeselager-Realschule Ahrweiler.

 

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