Die Sportklasse 5d mit den Pferden Herriet und Karacho sowie den Trainerinnen Christine Richter (l.) und Lena Wolf (l.)

Die Sportklasse 5d mit den Pferden Herriet und Karacho sowie den Trainerinnen Christine Richter (l.) und Lena Wolf (l.)

Ende Mai unternahm die Sportklasse 5d der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus aus Ahrweiler einen Unterrichtsgang zur Reitanlage Hegehof in Kalenborn.

Dort stand dann statt einer Eulenspiegel-Geschichte in Deutsch oder dem Multiplizieren in Mathe die Sportart “Voltigieren” auf dem Stundenplan der Fünftklässler. Ihre Klassenleiterin und Sportlehrerin Steffi Schneider, in jungen Jahren selbst einmal Rheinland-Pfalz-Meisterin im Voltigieren, wollte ihren Schülern diese Sportart etwas näher bringen und organisierte daher den Unterrichtsgang zum Hegehof in Kalenborn

Pascal (5d) bei einer Gleichgewichtsübung zur Übung der Koordination mit Softball auf dem Pferd

Pascal (5d) bei einer Gleichgewichtsübung zur Übung der Koordination mit Softball auf dem Pferd

In Kalenborn angekommen lernten die Boeselager-Realschüler die beiden Pferde “Herriet” und “Karacho” kennen und erhielten anschließend noch zwei Stunden Schnuppertraining durch die beiden Trainerinnen Lena Wolf und Christine Richter. Beim Voltigieren handelt es sich um eine Sportart, bei der turnerische und akrobatische Übungen auf einem sich an einer Longe im Kreis bewegenden Pferd ausgeführt werden. Neben dem turnerischen Können sind, wie in allen Pferdesportarten, auch Wissen und Können im Umgang mit dem Pferd von besonderer Wichtigkeit. 

Für viele Schülerinnen und Schüler war dieser Unterrichtsgang die erste Berührung mit einem Pferd. So lernten sie auch, dass Pferde eine ganz andere Wahrnehmung als Menschen haben und unter anderem auch viel geräuschempfindlicher sind.  

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Schulsanitäter bei Kevelaer Wallfahrt

On 24. Mai 2017, in Schulsanitätsdienst, by Ralf Breuer
Schulsanitäter der Boeselager-Realschule Ahrweiler bei Kevelaer Wallfahrt

Schulsanitäter der Boeselager-Realschule Ahrweiler bei Kevelaer Wallfahrt

Bei bestem Wetter konnten rund 35 Pilger aus Sinzig und aus Hürth an der 33. Kevelaer Wallfahrt der Malteser der Erzdiözese Köln teilnehmen. Unterstützt wurden die Organisatoren diesmal von zwei erfahrenen Schulsanitätern der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus aus Ahrweiler.
Jährlich sind bei dieser Wallfahrt kranke, ältere, demente und behinderte Menschen, davon viele in Rollstühlen, Gäste der Malteser, denn für viele ist diese Wallfahrt eine der wenigen Möglichkeit, dem Alltagstrott zu entkommen.
So halfen dieses Mal Nils und Hendrik, beide Schulsanitäter der Boeselager-Realschule Ahrweiler, den Rollstuhlfahrern und zogen gemeinsam mit zahlreichen Bannerträgern und Ordensmitgliedern des Malteser Ordens in der Basilika in Kevelaer ein.

Auch beim anschließenden Mittagessen mit den über 1250 Teilnehmern zeigten die beiden Zehntklässler ihre Hilfsbereitschaft und servierten den Pilgern das Menüe aus der Feldküche der Malteser. Hendrik und Nils begleiteten die Pilger am Nachmittag zu den anderen Wallfahrtskapellen und Sehenswürdigkeiten innerhalb des Ortes.

“Wir danken den beiden jungen Helfern, denn durch deren Engagement wurde diese Tour für uns sehr angenehm.“, “Schön, dass es noch so hilfsbereite Jugendliche gibt, die uns hoffentlich auch nächstes Jahr begleiten“, so die Worte der dankbaren Pilger. „Uns hat die Hilfe der beiden Schulsanitäter sehr entlastet, da wir zwischenzeitlich viele organisatorische Aufgaben zu erledigen hatten und manchmal einfach Hände zu wenig haben“, dankten Karin und Heribert Gerstenmeyer, die auch die AG Schulsanitätsdienst an der Boeselager-Realschule Ahrweiler betreuen, den beiden Helfern Nils und Hendrik.

Qualifikation für Regionalentscheid

Einen sehr großen Erfolg im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ konnte die Fußballmannschaft Wettkampf II der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler feiern.

Kurz vor den Osterferien qualifizierte sich das Team von Sportlehrer Markus Lochner für den Regionalentscheid und gehörte schon vor dem Turnier zu den neun besten Mannschaften in ganz Rheinland-Pfalz.

Im Regionalentscheid Koblenz, der am 15.05.2017 im Apollinaris-Stadion in Bad Neuenahr stattfand, traf man auf die Schulmannschaften des MonsTabor Gymnasiums Montabaur und des Gymnasiums Hargesheim.

“Es sollte nicht sein…” 

Leider waren die beiden Gegner aus Montabaur und aus Hargesheim beim Regionalentscheid eine Nummer zu groß für die Boeselager-Schüler. Sportlehrer und Coach des Boeselager-Teams Markus Lochner ist dennoch stolz auf seine Fußballer: „Gemessen an der immensen Konkurrenz ist unser Erfolg, als Realschule mit 600 Schülern bis ins Regionalfinale vorgestoßen zu sein und zu den besten Teams in RLP zu gehören, als wirklich besonders zu bezeichnen. Wir brauchen uns sportlich in Sachen Fußball vor keiner Schule mehr zu verstecken.“

Aber auch die Schüler sind mit ihrer Leistung zufrieden – Zehntklässler Felix Witthaus zum Turnier: “Mit einer guten Einstellung im Spiel gegen Montabaur haben wir gekämpft, aber leider 0:3 verloren. Im zweiten Spiel gegen Hargesheim waren wir lange auf Augenhöhe, aber dann kamen die einzelnen Stärken der Hargesheimer zum Vorschein und so verloren wir das Spiel ebenfalls mit 0:4.” Auch Mitspieler Fabian Lorca äußerte sich zu den beiden Spielen: ”Wir haben sehr gut zusammengehalten und bis zur letzten Sekunde gekämpft. Leider hat es am Ende nicht zum Weiterkommen ins Landesfinale nach Kaiserslautern gereicht. Aber wir waren eine tolle Truppe!”

Für die Boeselager Realschule spielten:
Milot Istogu, Felix Witthaus, Eliah Schneider, Fabian Lorca, Nic Löhr, Dominik Bous, Patrick Heuser, Martin Gilles, Lars Hammerschmidt, Louis Baltes, Dario Kriechel, Luca Galdino, Benjamin Niederberger

“Danke, Jungs!”

 
Die Boeselager-Realschüler nach getaner Arbeit mit dem gesammelten Müll zurück an der Schule

Die Boeselager-Realschüler nach getaner Arbeit mit dem gesammelten Müll zurück an der Schule

Die Achtklässler der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler beteiligten sich dieses Jahr am “Dreck-Weg-Tag” der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Hierbei befreiten sie an einem Samstag die Gegend rund um ihre Schule vom Müll: das Schulgelände selbst, die Piuswiese und Teile der Ahrallee.

Die jungen Boeselager-Realschüler waren erstaunt, was da alles an Müll zusammen kam – sogar eine alte Wäschetrommel wurde aus der Ahr geangelt.

Betreut wurde diese Aktion durch die Klassenleitungen der Klassen 8.

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Im April fand an der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler einmal Unterricht der ganz anderen Art statt: Immer wieder raste ein mit Fünftklässlern besetzter PKW über den Schulhof und machte Vollbremsungen – begleitet durch begeisterte Rufe der Zuschauer.

Die Klasse 5c mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer und der Formel für den Anhalteweg

Die Klasse 5c mit ihrer Klassenleiterin Ute Schäfer und der Formel für den Anhalteweg

Geschehen war dies alles im Rahmen der ADAC-Aktion “Achtung Auto” unter Leitung von Peter Böhm, der die Verkehrserziehung der Schule durch diese Aktion tatkräftig unterstützte und den Kindern mit viel Spaß und sehr eindrücklich verdeutlichte, wie lange ein Auto schon bei geringer Geschwindigkeit benötigt, um anzuhalten.

Dass die Kinder dies schlecht einschätzen können, kann leider auch immer wieder beobachtet werden, wenn sie geradeso vor Autos oder Bussen über die Straße laufen.

Spielerisch erfuhren die Schüler am eigenen Leib, wie schwierig es ist sofort anzuhalten

Spielerisch erfuhren die Schüler am eigenen Leib, wie schwierig es ist sofort anzuhalten

Die “trockene” Theorie wurde sofort durch Übungen überprüft. So sprinteten die Mädchen und Jungen auf ein Signal hin los, um dann auf ein Zeichen des ADAC-Trainers hin schnellstmöglich zum Stehen zu kommen. Sie erkannten auf diese Weise  sehr schnell, dass neben dem reinen Bremsweg auch die Reaktionszeit (Reaktionsweg) eine große Rolle spielt und beide Faktoren zusammen den Anhalteweg ausmachen.

Durch den Wettbewerbscharakter wurde auch deutlich, dass der Anhalteweg sehr unterschiedlich sein kann. Die Formel “Reaktionsweg + Bremsweg= Anhalteweg” bleibt dadurch hoffentlich im Gedächtnis der Schülerinnen und Schüler.

Das Highlight: Jeder "erfuhr" den Bremsweg eines Autos mit dem ADAC-Trainer Peter Böhm als Fahrer

Das Highlight: Jeder “erfuhr” den Bremsweg eines Autos mit dem ADAC-Trainer

Höhepunkt der Aktion war dann die Fahrt im PKW, den ADAC-Trainer Peter Böhm durch eine Vollbremsung zum Stehen brachte. Selbstverständlich waren die Kinder bestens im Auto gesichert und nach dieser Aktion wird wohl kein Kind mehr unangeschnallt oder ohne passende Sitzerhöhung im Auto mitfahren.

Am Ende der zweitägigen Veranstaltung waren sich Lehrer und Schüler einig, dass diese tolle Aktion für die kommenden Fünftklässler unbedingt wiederholt werden müsse. Die Mädchen und Jungen der Klasse 5 hatten eine spannende Einführung in die Gefahren des Straßenverkehrs, die sie nun besser einschätzen können.

(Text: Marion Bach/Fotos: Michelle Maasch)

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