Eignungstest für Schreiner am 19.11.16

Die Arbeit mit Holz und anderen modernen Werkstoffen – für viele Jugendliche ein Traumjob. Doch mancher Traum ist schnell geplatzt, wenn die Wirklichkeit Einzug hält. Der Beruf des Tischlers ist zwar attraktiv, aber auch anspruchsvoll.
Die Schreiner-Innung Ahrweiler bietet deshalb einen speziellen Eignungstest für ihr Handwerk an. „Jungen Menschen fällt die Berufswahl meist nicht leicht“, sagt Robert Klein, Obermeister der hiesigen Schreiner-Innung. „In der Schule haben sie kaum Vorstellungen vom Arbeitsleben entwickeln können, und Berufe gibt es wie Sand am Meer.“ Einer davon ist der Tischler. „Unser Test soll Jugendlichen, die sich für unser Handwerk interessieren, die Voraussetzungen deutlich machen, die dafür hilfreich sind“, so Klein. „Sie sollen in ihrer Entscheidung sicherer werden.“

Der Eignungstest findet am

19. November 2016 um 10:00 Uhr
in der Ahr-Akademie
Wilhelmstraße 20
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

statt.

Der rund einstündige Test ist freiwillig und stellt den Jugendlichen Aufgaben aus den Bereichen Rechnen, räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Grundverständnis, Rechtschreibung und Allgemeinwissen. Auch die Konzentrationsfähigkeit wird geprüft.

„Selbstverständlich muss ein Tischler eine praktische Ader haben“, erklärt Paul-Adolf Knieps, Prüfungsausschussvorsitzender der Innung. „Aber Köpfchen gehört eben auch dazu. Hier setzt unser Test an.“
Jeder Teilnehmer bekommt nach dem Test ein Zertifikat mit seinen Ergebnissen. Es gibt Auskunft über die prinzipielle Eignung und rät unter Umständen dazu, Wissenslücken zu schließen und zur besseren Entscheidungsgrundlage ein Praktikum zu absolvieren. Dem, der den Test nicht besteht, wird empfohlen, die Berufswahl noch einmal zu überdenken. „Manche Jugendliche bringt das vielleicht auf den Boden der Tatsachen zurück“, erklärt Robert Klein. „Gerade das kann aber hilfreich sein. Denn natürlich bedeutet ein nicht bestandener Test nicht das Ende. Vielmehr wollen wir Wackelkandidaten dazu anspornen, sich in der Schule mehr anzustrengen und bessere Leistungen zu zeigen. Dann haben sie bei uns auf jeden Fall gute Chancen.“ Sinnvoll ist der Test auch für die Tischlereien. Denn mit dem Zertifikat können sich die Teilnehmer bei ihnen um eine Lehrstelle oder ein Praktikum bewerben. Die Betriebsinhaber haben so gute Anhaltspunkte, welche Voraussetzungen ein Bewerber mitbringt. „Durch die sinkenden Schülerzahlen werden die Auszubildenden langsam knapp“, erklärt Klein. „Umso wichtiger ist es, freie Lehrstellen mit geeigneten Leuten zu besetzen. Unser Test verringert die Wahrscheinlichkeit, dass eine Tischler-Lehre vorzeitig abgebrochen wird.“ Die Aktion der Schreiner-Innung Ahrweiler ist eingebettet in die bundesweite „Woche des Eignungstests“ des Tischler- und Schreinerhandwerks.

Weitere Informationen bei der Kreishandwerkerschaft Ahrweiler, Elke Zentner, Wilhelmstraße 20, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. (0 26 41) 40 35, E-Mail: zentner@khs-ahrweiler.de
–> Anmeldung über die Schule bei Ralf Breuer oder Johannes Morschhausen – bis zum 10.11.16

Eignungstest für Schreiner am 19.11.16

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Die Schulsanitäter übten auch das Anlegen eines Stifnecks

Die Schulsanitäter übten auch das Anlegen eines Stifnecks

Die Schulsanitäter der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler und ihre Ausbilder planen jedes Jahr an einem Fortbildungswochenende ihre medizinischen Kenntnisse zu erweitern. Leider war es diesmal nicht möglich ins Schulungshaus nach Burg Vogelsang im Nationalpark Eifel zu fahren. Daher haben die beiden Ausbilder, Karin und Heribert Gerstenmeyer, beschlossen alle Schulsanitäter unserer Schule zu sich nach Hause einzuladen.

Im Anschluss an den Freitagvormittag in der Schule gab es noch in der Schule eine erste theoretische Ausbildungseinheit „Chronischer Erkrankungen im Kindesalter“, diesmal über Diabetes mellitus (Zuckererkrankungen). Die Schulsanitäter  erfuhren vieles über das entsprechende Krankheitsbild und dessen mögliche Folgen, die damit verbundenen Gefahren und die Herausforderungen für den Schulsanitätsdienst sowie die möglichen vorbeugenden Maßnahmen für junge Menschen. Danach ging´s mit PKWs zu unserem Übernachtungsquartier bei Gerstenmeyers.

Bei durchwachsenem Wetter folgten dort zuerst mal im Garten eine kleine Kuchenpause aus der Schulküche von Frau Fischer-Rockel und dann die ersten praktischen Ausbildungseinheiten mit Verletztendarstellern. Innerhalb des Ortes mussten wir per Orientierungssuche verschiedene Stationen anlaufen und in Zweierteams die „Verletzten“ behandeln und betreuen, per Funk „Hilfe“ organisieren und sogar einen echten Patienten verarzten.

Heribert Gerstenmeyer beim Erklären von Erste Hilfe-Maßnahmen

Heribert Gerstenmeyer beim Erklären von Erste Hilfe-Maßnahmen

Bevor abends am Lagerfeuer das Grillgut brutzelte, baute eine Gruppe wegen der Schlechtwetterlage die Schlafgelegenheiten zum Übernachten in der Garage auf, eine gute Alternative zum Zelten im Garten, die anderen fanden ihren Schlafplatz im Haus. Dank der vielen Spenden der Eltern und von Familie Gerstenmeyer fiel das Abendessen recht umfangreich aus. Zwischendurch übten die erfahrenen Sanis Nils und Hendrik mit den Neulingen im Garten noch einmal Blutdruck, Puls- und Sauerstoffsättigungmessen, die Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung an unserer „Anne“.

Eine Nachtwanderung mit vielen Glühwürmchen und einem sportlichen Zwischenstopp am Spielplatz des Trimm-dich-Platzes rundete den Tag ab und alle fielen nach Mitternacht müde in unsere Schlafplätze.

Eine theoretische Einheit über angeborene Herzfehler und Herzerkrankungen rundete den Vormittag ab, bevor wir eine Einweisung über die Handhabung und Bedienung der Funkgeräte erhielten.

Es war ein schöner, lustiger, abwechslungsreicher und lehrreicher Übernachtungsausflug. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und jede Menge Möglichkeiten an realistischen Beispielen, die im Schulalltag immer wieder vorkommen, die Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen.

Im Anschluss an dieses lehrreiche Wochenende und die vielen Freitagnachmittags-Unterrichtseinheiten im Laufe des Schuljahres 2015/2016 erhielten die Schulsanitäter für die erfolgreiche Teilnahme an der “Erweiterten Erste Hilfe“ eine Bescheinigung des Malteser Hilfsdienstes e.V.

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Info: Ausfall Nachmittagsbetreuung

On 6. Oktober 2016, in Allgemeines, Informationen, by Ralf Breuer

An folgenden Tagen findet keine Nachmittagsbetreuung statt bzw. ist schulfrei:

Montag, 07.11.16           Gesamtkonferenz –> keine Nachmittagsbetreuung
Mittwoch, 09.11.16        Stufenkonferenzen 7 + 10 –> nur HA-Betreuung und Schwimmen *
Dienstag, 15.11.16          Stufenkonferenzen 5 + 8 –> nur HA-Betreuung und Sportunterricht 6d *
Donnerstag, 17.11.16     Stufenkonferenzen 6 + 9 –> nur HA-Betreuung und Sportunterricht 5d *
Donnerstag, 24.11.16    Elternsprechtag (nachmittags)  –> keine Nachmittagsbetreuung
Freitag, 25.11.16             ganzer Tag frei, da Elternsprechtag
Mittwoch, 21.12.16         Unterrichtsende für alle nach der 4. Stunde (Beginn Ferien)
Montag, 23.01.17           Zeugniskonferenzen 5-7  –> keine Nachmittagsbetreuung
Dienstag, 24.01.17         Zeugniskonferenzen 8-10  –> keine Nachmittagsbetreuung

*finden statt

 

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