
Klassensieger und Jury des schulinternen Vorlesewettbewerbs 2012
Auch in diesem Jahr kürte die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler wieder einen Schulsieger für den jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerb der 6. Klassen des Börsenvereins des deutschen Buchhandels. Unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten nehmen bundesweit bis zu 700.000 Schülerinnen und Schüler daran teil.
Am Nikolaustag traten die 8 Klassensieger der Klassen 6 der Boeselager-Realschule gegeneinander an. Zuvor wurden über mehrere Wochen, in denen im Rahmen des Deutschunterrichts immer wieder das Lesen trainiert wurde, innerhalb der einzelnen Klassen die beiden Klassenbesten ermittelt. Die Klassensieger waren: Nina Arzdorf (6a), Tim Linden (6a), Stella Ahrend (6b), Ilias Möller (6b), Erik Baltes (6c), Luca Möhren (6c), Tim Holzem (6d), Johannes Spindler (6d). Diese Klassensieger begutachteten beim Vorlesewettbewerb im Musiksaal gespannt die Vorlesekünste ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.
Die Finalisten lasen zunächst jeweils aus einem selbst gewählten Buch vor, das sie den Zuhörern zunächst inhaltlich kurz vorstellten. Ca. drei Minuten wurde vorgelesen. Im Anschluss daran mussten sie ihr Lesetalent beim unvorbereiteten Lesen aus dem Jugendroman „Martin unter Druck“ von Carolin Philipps unter Beweis stellen.

Gespannte Gesichter kurz vor der Bekanntgabe des Ergebnisses
Bewertet wurden die Leistungen von einer Jury, die sich aus zwei Elternvertretern, zwei Schülern (darunter der Vorjahressieger Alexander Ley) und zwei Deutschlehrern zusammensetzte.
Sichere Lesetechnik, gutes Textverständnis und eine angemessene Gestaltung des Vortrags, welche die Hörer in die Geschichte hineinversetzt, waren die Kriterien für die Beurteilung. Einfach war die Entscheidung auch diesmal wieder nicht, denn alle zeigten, dass sie verdient in die Endrunde gekommen waren.

Natalie Hees gratuliert Tim Linden aus der Klasse 6a zum Sieg
Als Schulsieger konnte dann schließlich Tim Linden (6a) ermittelt werden. Er erhielt die Urkunde des Siegers aus den Händen von Natalie Hees, der Vorsitzenden der Fachschaft Deutsch. Sein frei ausgewählter Text war ein spannender Auszug aus „Schattenzeit – Wächter der Toten“ von Adam Slater. Besonders überzeugte er aber mit seiner hervorragenden Leistung beim Lesen des Fremdtextes. Tim Linden wird die Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler in der nächsten Runde des Vorlesewettbewerbs vertreten. Als Belohnung für ihre guten Leistungen erhielten alle Teilnehmer Buchpreise, die wie jedes Jahr dankenswerterweise vom Förderverein der Schule gespendet wurden.
Text: Natalie Hees
Boeselager-Realschule Ahrweiler verbucht sportliche Erfolge

Nach dem Einzug in die Vorschlussrunde im vergangenen Jahr, schafften die Basketballer der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule Ahrweiler auch im laufenden Schuljahr den Sprung zum Regionalentscheid im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia – Basketball“ in der Wettkampfklasse II.
„Im Klartext bedeutet das, dass wir in Rheinland-Pfalz in dieser Wettkampf-Klasse (96-99) zu den zwölf besten Schulteams gehören“, bemerkt Sportlehrer Markus Lochner, der mit Robin Schultz und Julian Zimmermann nur zwei „gelernte“ Basketballer in seinen Reihen hat. „Alle anderen Schüler haben Spaß am Basketball, sind talentiert, verfügen jedoch über keinerlei Vorerfahrungen im BAsketball“, ergänzt Lochner, der in Zukunft neben dem Fußball, der traditionell eine große Rolle an der von Boeselager Realschule spielt, vermehrt auf Basketball setzen möchte. Eine Kooperation mit ortsansässigen Vereinen wäre denkbar. Dass dieser Weg womöglich der richtige ist, bewies sein Team in Plaidt, wo die Fahrkarte zum nächsten Turnier (Regionalentscheid) gelöst werden konnte. Mit Siegen über die IGS Plaidt (29:12) und die Bischöfliche Realschule Koblenz (35:10) konnten die Schüler zwei Erfolge „einfahren“, die in dieser Höhe im Vorfeld nicht erwartet werden durften. „Die Jungs haben prima zusammen gespielt, gekämpft und sich für ihre Schule eingesetzt“, so Markus Lochner weiter. Dass alle Schüler schon einmal zumindest Kontakt zu anderen Mannschaftssportarten hatten, sollte sich bei dem Turnier auszahlen. Denn ein gewisses Spielverständnis kann dem talentierten Fußballer auch auf dem Basketballfeld von Nutzen sein. Zwar sind die Laufwege ganz anders, dennoch weiß er grob, wie er sich zu verhalten hat. So waren sich die Schüler auch vor dem Turnier einig, dass nur ein gemeinsames Training – nach der Schule angesetzt – das Zusammenspiel verbessern könne. „Auch in den Weihnachtsferien wollen wir uns mit unserem Sportlehrer treffen und trainieren. Vielleicht haben wir ja dann eine etwas größere Chance, den Landesentscheid zu erreichen. Selbst der zweite Platz wäre für unsere Schule in der Sportart Basketball der größte Erfolg“, erklärt Robin Schultz, der gemeinsam mit seinem Aufbaupartner Julian Zimmermann die meisten Punkte (15) erzielen konnte. Am 01.02.2013 findet das nächste Turnier statt. Hier entscheidet sich, wer zur Landesmeisterschaft fahren und sich mit den besten drei Teams des Landes messen darf.
Neben den Basketballern konnte auch ein Fußball-Team im „Fritz-Walter-Cup“ die Zwischenrunde erreichen. Nach drei Siegen über das Gymnasium Calvarienberg, das Are Gymnasium sowie die Erich-Kästner Schule stand die erste Mannschaft der von Boeselager Realschule in der Zwischenrunde. Diese wird am 31.01.2013 in der Sporthalle/Schützenstraße ausgetragen. „Beide Teams haben sich prima verkauft. Die Jüngeren haben noch etwas Lehrgeld zahlen müssen, die Älteren haben souverän gespielt und gewonnen“, beschreibt Sportlehrer Lochner das Abschneiden seiner Teams.


Die Informationsveranstaltungen der weiterführenden Schulen für die Neuanmeldungen der Fünftklässler zum Schuljahr 2013/2014 haben begonnen. Die Schulen in Kreisträgerschaft – also die staatlichen Realschulen plus und die staatlichen Gymnasien – werden die Eltern der derzeitigen Viertklässler mit einem Merkblatt informieren, wie die Kreisverwaltung berichtet.
Die wichtigsten Punkte lauten: Die Eltern können sich für eine Schullaufbahn entscheiden. Die Anmeldung an der Wunsch-Schule bedeutet jedoch nicht immer, dass ihr Kind dort aufgenommen werden kann. Wenn in Einzelfällen eine Schule aus Platzgründen nicht alle Kinder aufnehmen kann, greift ein Nachmeldeverfahren.
Nach dem Schulgesetz haben Eltern das Recht, die Schullaufbahn ihres Kindes zu wählen. Die Eltern entscheiden sich mit der Grundschul-Empfehlung und melden ihr Kind zunächst an der gewünschten Schule an. Es besteht jedoch kein Anspruch, dass das Kind dort angenommen wird. Der Anspruch beschränkt sich auf einen Schulplatz unter den vorhandenen Schulen der gewählten Schulart.
Anmeldung ist also nicht gleich Aufnahme. Erst wenn alle Anmeldungen vorliegen, entscheidet die jeweilige Schulleitung über die Aufnahme, und zwar aufgrund der Aufnahmekapazität. Diese hängen davon ab, für wie viele Klassen je Klassenstufe die Schule ausgelegt ist.
Wenn an einer Schule die Anmeldungen höher sind als die Platzmöglichkeiten, beginnt unmittelbar nach Ablauf der Anmeldefrist (28. Februar 2013) ein geordnetes Nachverteilungsverfahren mit festgelegten Auswahlkriterien. Wichtigster Punkt ist die räumliche Zuordnung unter Einbindung der öffentlichen Verkehrsbeziehungen, also die Länge und Zumutbarkeit des Schulweges. Das zweite, nachgeordnete Kriterium kann die Aufnahme von Geschwisterkindern sein. Auf dieser Grundlage wird Schülern dann gegebenenfalls ein Platz an einer anderen Schule der gewählten Schulart angeboten.
Die Eltern sind zur Angabe einer Alternativschule rechtlich nicht verpflichtet. Der Kreis rät jedoch, sich rein vorsorglich frühzeitig Gedanken über eine Alternativschule zu machen. Auf dem gelben Vordruck, den die Eltern erhalten, kann diese Alternativschule freiwillig eingetragen werden. Den Schulen erleichtert dies die Abstimmung untereinander.
Abend-Informationsveranstaltung für die neuen 5er:
Auch hier wird die Schulleitung das Konzept der kooperativen Realschule plus und auch das System der individuellen Förderung vorstellen. Außerdem wird die für weiterführende Schulen neuartige Form der freiwilligen Nachmittagsbetreuung erklärt.
Im Anschluss an den Vortrag informieren die Fachschaften und Arbeitsgemeinschaften die Eltern und Kinder bei einem Rundgang über das Schulleben der Boeselager-Realschule.
Termin: Mittwoch, 16. Januar 2013 – um 18:00 Uhr
Auch die Kinder sind ausdrücklich zu diesen Informationsveranstaltungen der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler eingeladen!










